Heinrich Böll:: Blumen für Beate Klarsfeld

Artikel über Rosen für Beate Klarsfeld

Heinrich Böll

Beate Klarsfeld ohrfeigte 1968 Bundeskanzler Kiesinger. Heinrich Böll solidarisierte sich mit ihr und schickte ihr Blumen, worauf Günter Grass ihn öffentlich kritisierte. Böll antwortete mit einem Artikel in der ZEIT, in dem er seine Unterstützung verteidigte und betonte, dass Klarsfeld den Mut gehabt habe, etwas zu wagen, das andere nicht wagten. Der Artikel war auch persönlich – Böll gedachte seiner im Krieg getöteten Mutter und verband damit die Notwendigkeit, gegen NS-Kontinuitäten zu kämpfen.

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Artikel über Rosen für Beate Klarsfeld

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Erwähnungen (1)

ZEIT Verbrechen
🗣 Sabine Rückert referenziert bei ⏱ 00:29:52
„Und Böll hat dann in der Zeit einen langen Artikel darüber geschrieben, warum er Beate Klarsfeld Rosen schickt und warum er ihr weiter Rosen schicken wird. Und er hat eben gesagt, dass sie sich etwas getraut hat, was sich die anderen nicht getraut haben.“

Sabine Rückert erzählt, wie Heinrich Böll nach der Ohrfeige gegen Kiesinger Beate Klarsfeld Rosen schickte und dafür von Günter Grass kritisiert wurde. Böll verfasste daraufhin einen langen Artikel in der ZEIT, in dem er seine Solidarität mit Klarsfeld begründete — auch im Gedenken an seine im Krieg getötete Mutter.

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