Ausstellung über verfolgte Künstler in Bayreuth
Das Kunstmuseum Bayreuth zeigt in der Ausstellung „AugenZeugen mit Stift und Kamera" zwei künstlerische Positionen, die die politischen und gesellschaftlichen Umbrüche des 20. Jahrhunderts dokumentieren. Max Beckmann (1884–1950) hielt mit intensiven Grafiken aus seinen Mappen wie „Berliner Reise" (1922) das urbane Leben, Kriegserlebnisse und alltägliche Szenen fest und wurde in der NS-Zeit als „entarteter Künstler" diffamiert und ins Exil gezwungen. Der Fotograf Armand Besch (1872–1955) dokumentierte ebenfalls seine Zeit – von historischen Ereignissen über Straßenleben bis zu idyllischen Naturdarstellungen – und experimentierte dabei mit modernsten fotografischen Techniken. Beide Künstler vereint ein gemeinsames Verständnis: Sie waren Augenzeugen, die in ihren Arbeiten die Welt in einem Moment radikalen gesellschaftlichen Wandels festhielten und damit persönliche Kommentare zu ihrer Realität abgaben.
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„Es war ein ganz entscheidender Bruch, als die Ausstellung kam, über die verfolgten Künstler, nicht nur Sängerinnen und Sänger aus dem Chor oder aus dem Orchester, sondern auch unter den Mitarbeitenden dort. Und die wurde dann ja auch öffentlich gemacht, die steht heute noch da.“
Sabine beschreibt eine wegweisende Ausstellung bei den Bayreuther Festspielen über im Nationalsozialismus verfolgte Künstler, die Katharina Wagner vorangetrieben hat
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