Briefwechsel Hannah Arendt und Heinrich Blücher

Hannah Arendt · 1996

Veröffentlichter Briefwechsel aus der Nachkriegszeit, der tiefe Einsichten in das politische Denken und persönliche Reflexionen über Deutschland bietet. Die Korrespondenz dokumentiert das intellektuelle Milieu des 20. Jahrhunderts und zeigt die enge Zusammenarbeit zweier einflussreicher Denker.

Briefwechsel Hannah Arendt und Heinrich Blücher

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Erwähnungen (1)

Alles gesagt?
🗣 Daniel Cohn-Bendit referenziert bei ⏱ 00:35:14
„Und mein Vater, das mit dem Trinken, das liest man bei Hannah Arendt nach. Hannah Arendt schreibt in den Briefen aus Briefaustausch mit Blücher, sie hätte dann, es muss 1956 oder 1957, meinen Vater besucht in Frankfurt. Und hat sie gesagt, wenn man was über Deutschland verstehen will, dann muss man immer Cohn-Bendit besuchen.“

Cohn-Bendit zitiert aus dem publizierten Briefwechsel zwischen Hannah Arendt und Heinrich Blücher, in dem Arendt von einem Besuch bei seinem Vater in Frankfurt berichtet. Sie schreibt sinngemäß, wer Deutschland verstehen wolle, müsse Cohn-Bendit besuchen – bedauert aber, dass er so viel trinke. Die Eltern Cohn-Bendits gehörten in Paris zum intellektuellen Kreis um Arendt und Blücher.

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