Fette Henne (Bundesadler im Bundestag)
Ludwig Gies
Ikonische Bronzeskulptur des Bildhauers Ludwig Gies, die einen übergewichtigen Bundesadler darstellt. Seit 1953 im Deutschen Bundestag und später im Reichstag (Berlin) präsent, gilt das Werk als Symbol der Bundesrepublik Deutschland. Gies (1912-1968) schuf damit ein markantes Stück deutscher Kunstgeschichte, das sich trotz seiner anfänglich als 'entartet' geltenden Karriere dauerhaft etablierte.
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Erwähnungen (1)
„Ludwig Gies. Das ist ein in München geborener Künstler, in Köln verstorben, ein deutscher Bildhauer. Und der ist der Erfinder der fetten Henne. Also dieses dicken Bundesadlers, der hinten im Bundestag hängt, der ja in Bonn schon, weißt du, dieses dicke Ding, was da hinten im Bundestag. Und auch im Reichstag jetzt hängt, aber schon seit... Ich glaube, seit 1953 hängt das im Deutschen Bundestag.“
Im Zuge seiner Erzählung über den Spiegel-Artikel zu Ernsting's Family kommt Jan Böhmermann auf den Bildhauer Ludwig Gies zu sprechen, dessen bekanntestes Werk der übergewichtige Bundesadler – die 'fette Henne' – im Deutschen Bundestag ist. Gies wird als Künstler beschrieben, der zunächst als 'entartet' galt, sich dann aber den Nazis andiente.
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