Geschichte des Peloponnesischen Krieges
Thukydides · 2014
Thukydides ist der Begründer der politischen Geschichtsschreibung. Er war ungefähr 30 Jahre alt, als 431 v. Chr. der Peloponnesische Krieg ausbrach, jener jahrzehntelage Machtkampf zwischen Athen und Sparta, an dessen Ende Athen - und mit ihm die Demokratie - gegen das spartanische Königtum unterlag. Thukydides hatte hier sein Lebensthema gefunden. Doch bevor er zum Chronisten der Kämpfe zwischen den beiden Blöcken wurde, hat er selbst an ihnen teilgenomnmen. Im Jahre 425/4 v. Chr.
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„Also der Thucydides, der alte große Geschichtsschreiber, der auch den Zweiten Peloponnesischen Krieg beschrieben hat und so, der hat auch versucht, eine möglichst objektive Erzählung zu liefern, auch zu recherchieren im Übrigen und Ähnliches. Und hat aber dann, wenn es Deutungskategorien der Geschichte gab, dann hat er Reden eingeführt.“
Johanna Haberer erklärt, warum die Apostelgeschichte so viele lange Reden enthält. Sie vergleicht die Erzähltechnik des Lukas mit der des antiken Historikers Thukydides, der in seinem Geschichtswerk eingebettete Reden als Mittel zur Geschichtsdeutung nutzte. So ordnet sie die Stephanus-Rede als bewussten literarischen Kommentar des Autors ein.
„Tukidides zum Einschlafen. Oder wie der Altphilologe ordentlich sagen würde, Tukidides. Aber genau, also Latein, klar, aber das ist dann sozusagen nur Latinum, biblisches Hebräisch.“
Markus Gabriel zählt seine Sprachkenntnisse auf und erwähnt, dass er Altgriechisch in der Gräzistik in Heidelberg lernen musste. Er lese noch immer Thukydides zum Einschlafen, auch wenn er das Sprechen habe einschlafen lassen.
„Da geht es ja um dieses berühmte Tukidides-Zitat. [...] Das Zitat, ich habe es jetzt nicht wortwörtlich, aber geht ja irgendwie, der Starke nimmt sich und der Schwache muss nehmen, was sozusagen ihm dann übrig bleibt oder so. Und wenn ich das richtig verstanden habe, meint er, also ist in dem ursprünglichen Zitat schon gemeint, die Vorstellung, so könnte man herrschen, die ist falsch.“
Im Gespräch über Mark Carneys Davos-Rede und die internationale Ordnung kommt Lau auf das berühmte Thukydides-Zitat über Stark und Schwach (aus dem Melier-Dialog) zu sprechen. Sie deutet es so, dass schon im Originalkontext die These, der Starke könne so herrschen, kritisch gemeint sei — und dass Carney genau in diesem Sinn argumentiere.
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