Grabrede für Yitzhak Rabin
Noa Ben Artzi-Pelossof
Die Grabrede der 18-jährigen Noa Ben Artzi-Pelossof für ihren verstorbenen Großvater Yitzhak Rabin gilt als eine der bewegendsten Reden der israelischen Geschichte. Sabine Rückert würdigt in ihrem Artikel die emotionale Kraft dieser Rede, die sogar als bewegender als die Auftritte des US-Präsidenten Clinton und des jordanischen Königs beschrieben wird. Die Rede zeigt die persönliche Bindung zwischen Großvater und Enkelin und ihre tiefe Trauer um den ermordeten israelischen Premierminister.
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„Großpapa, du warst das Feuer an unserem Lager und jetzt sind wir alle ohne Fackel in der Finsternis. Uns ist es kalt. Größere als ich haben dich gerühmt, aber keinem von ihnen war, so wie mir, das Glück beschieden, deine zärtlichen Umarmungen zu spüren.“
Sabine Rückert zitiert ausführlich die weltberühmte Grabrede der 18-jährigen Enkelin Rabins. Die Rede wird als weltbewegend beschrieben und auch von Erich Follath als der bewegendste Moment der Trauerfeier hervorgehoben — noch vor den Auftritten des US-Präsidenten Clinton und des jordanischen Königs.
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