Laokoon-Gruppe
Die Laokoon-Gruppe ist eine antike Marmorskulptur, die 1506 in Rom ausgegraben wurde und Michelangelo unmittelbar bei der Gestaltung der Sixtina inspirierte. Julius II. präsentierte sie öffentlich in den Vatikanpalästen, um sie als künstlerisches Vorbild für andere Künstler zugänglich zu machen. Damit markierte sie die Geburtsstunde des Museums als Institution zur Vermittlung künstlerischer Vorbilder.
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„Michelangelo ist dabei, wenn die da aus der Erde gegraben wird und die sind nun alle in der antiken Begeisterung, deswegen ja auch Renaissance und Julius II. sagt, okay, wir schaffen in den Papstpalästen einen Ort für die Laocoon-Skulptur, damit andere Künstler kommen können und Maß nehmen können an dieser Skulptur. Der Laocoon steht gewissermaßen am Anfang der Museumswerdung der Vatikanischen Paläste.“
Ijoma erzählt die Entstehungsgeschichte der Laokoon-Skulptur: Bei Grabungen am Esquilin in Rom (heute Stazione Termini) wurde sie in Anwesenheit Michelangelos ausgegraben. Julius II. ließ daraufhin in den Papstpalästen einen Ort schaffen, wo Künstler an ihr Maß nehmen konnten — Michelangelo orientierte sich dann an ihr für die Figuren der Sixtina. Damit markiere die Laokoon-Gruppe die Geburtsstunde des Museums.
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