Psycho
Alfred Hitchcock · 1960
Die Sekretärin Marion Crane unterschlägt 40.000 Dollar und macht auf ihrer Flucht in einem abgelegenen Motel Station, das der eigentümliche Norman Bates leitet, der mit seiner Mutter im Haus neben dem Motel lebt. Als Marion sich frisch machen will, wird sie während des Duschens erstochen. Nachdem ein Privatdetektiv, der ihre Spur gefunden hatte, ebenfalls verschwindet, begeben sich Marions Freund Sam und ihre Schwester Lila auf die Suche. Im Bates Motel machen sie eine grausige Entdeckung.
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„Der sagt, das ist ein bisschen wie in so einem Hitchcock-Film. Solange sich nur so der Duschvorhang bewegt und du den Mörder, der da rumschleicht, nicht siehst, hast du wahnsinnige Angst. Aber in dem Moment, wo der Vampir sozusagen den Raum betritt und du siehst, wie dieser Vampir aussieht, verliert er dann auch seinen Schrecken.“
Markus Lanz gibt die Analogie von Stefan Grünewald (Rheingold-Institut) wieder, der das Umgehen mit der atomaren Bedrohung mit einer Hitchcock-Szene vergleicht. Die Duschvorhang-Szene ist eine eindeutige Referenz auf Hitchcocks Film Psycho (1960).
„In jedem Fall ist dieses Motiv von der Susanna im Bade auch bei Psycho von Hitchcock wichtig. Dieser Norman Bates, der Mörder, der beobachtet. Der die Frau ersticht in der Dusche.“
Johanna Haberer verfolgt die Motivgeschichte der 'Susanna im Bade' bis in die Filmgeschichte. In Hitchcocks Psycho hängt vor dem Guckloch, durch das Norman Bates die Frauen beobachtet, ein Gemälde der Susanna im Bade – eine bewusste Anspielung auf das voyeuristische Motiv der biblischen Erzählung.
„Aber haben Sie auch gemerkt, dass hier die schrillen Violinen aus der Duschszene von Psycho... Die gibt es jetzt auch.“
Andreas Sentker weist auf die ikonischen schrillen Violinen aus der Duschszene von Hitchcocks Psycho hin, die in die Musikeinspielung eingebaut wurden. Die Erwähnung passt thematisch zum Kriminalfall – Mord und Schrecken – und dient als spielerische Anspielung auf das Genre.
„Dann haben wir in der Augestraße in irgendeinem Abrissgebäude, war es ja damals, haben wir eine Leinwand aufgebaut und den Film Psycho von Hitchcock projiziert. Aber so lange, so langsam, dass ein Durchgang 24 Stunden dauert.“
Biesenbach erzählt, wie Douglas Gordon 1993 in einem Berliner Abrissgebäude den Hitchcock-Film Psycho so extrem verlangsamt projizierte, dass ein Durchgang 24 Stunden dauerte. Die berühmte Duschszene mit Janet Leigh wurde so zu einem 20-minütigen Erlebnis, das auch Fußballfans aus der Nachbarschaft in seinen Bann zog.
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