Spiel mir das Lied vom Tod
Sergio Leone · 1968
Während die Eisenbahnbauer auf ihrem Weg zum Meer unaufhaltsam durch die Wüste Arizonas marschieren, kommt Jill in der kleinen Stadt Flagstone an, um ein neues Leben zu beginnen.
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„Einer wartet immer, welcher Film? Letzter Satz. Einer wartet immer. Vielleicht stimmt das nicht. Der letzte Satz in Spiel mir das Lied vom Tod. Das ist aber ein trauriger Schluss. Das ist ein sehr trauriger Film.“
Im Gespräch über die Asymmetrie in Liebesbeziehungen zieht Jochen Wegner eine Verbindung zum letzten Satz des Films 'Spiel mir das Lied vom Tod' – 'Einer wartet immer' – und stellt fest, dass dieser Satz sowohl auf den Film als auch auf Passmanns These über die Liebe passt.
„Er hat ja Henry Fonda als den Bösen besetzt in Spielen das Lied vom Tod. Und jetzt war er natürlich so froh, das ist gar keine teure Produktion gewesen. Kann man sich gar nicht vorstellen, weil das so monumental wirkt.“
Richard David Precht erzählt ausführlich die Entstehungsgeschichte von Sergio Leones Meisterwerk. Er beschreibt, wie Leone Henry Fonda bewusst als Bösewicht besetzte, weil er wollte, dass der Verbrecher aussieht wie die amerikanischen Präsidenten mit babyblauen Augen – das gute Gesicht für die böse Rolle.
„Das ist dieses Zitat von Sergio Leone, dem großen Italo-Western-Regisseur. Der Regisseur von Spiel mir das Lied vom Tod, dem mal gefragt wurde, was ist denn jetzt der Unterschied zwischen einem Italo-Western und einem amerikanischen Western.“
Precht nutzt ein Zitat von Sergio Leone als Metapher für den Umgang mit Utopien in Deutschland. Bei John Ford blicke man aus dem Fenster in eine strahlende Zukunft, bei Leone werde man erschossen – genauso ergehe es heute jedem, der eine positive Vision für die Zukunft wage.
„Die laufen meistens eher langsam auf diesen Dünen entlang zu einer interessanten Musik, deren Herkunft ich nicht genau bestimmen kann. Manchmal erinnerte sie mich so an Italo-Western, spielen wir das Lied vom Tod, aber dann ganz verzerrt in was Orientalisches hinein verzerrt.“
Ijoma Mangold beschreibt die Filmmusik von Dune und assoziiert sie mit dem Italo-Western-Klassiker 'Spiel mir das Lied vom Tod'. Die Musik erinnere ihn an diesen Stil, sei aber ins Orientalische verzerrt – passend zu den langsamen Wüstenszenen des Films.
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