Verdrehte Moral – Europas Blick auf Israels Krieg

Jacques Schuster

Jacques Schuster, Chefredakteur der Welt am Sonntag, kritisiert in seinem Leitartikel die deutsche Medienberichterstattung zum Israel-Hisbollah-Konflikt. Er argumentiert, dass hierzulande die Rollen von Täter und Opfer beim israelischen Militäreinsatz im Libanon verdreht werden und widerlegt damit eine in der deutschen Öffentlichkeit verbreitete Sichtweise. Der Artikel nimmt eine gegen die deutsche Mehrheitsmeinung gerichtete Position zur Nahost-Geopolitik ein.

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Erwähnungen (1)

Lanz & Precht
🗣 Markus Lanz referenziert bei ⏱ 00:30:55
„Wenn ich dann wiederum die Kommentierung von Jacques Schuster lese, der Welt am Sonntag-Chefredakteur. Sehr gescheiter Mensch, der aber an dem Punkt die Dinge immer ganz anders sieht. Der hat kürzlich einen Leitartikel geschrieben mit dem Titel »Verdrehte Moral – Europas Blick auf Israels Krieg«. Und da schreibt er wörtlich, es ist geradezu atemberaubend, mit welcher Inbrunst das Opfer-Täter-Verhältnis hierzulande verdreht wird, wenn es um Israels Feldzug gegen die Hisbollah im Libanon geht.“

Lanz zitiert den Leitartikel des Welt-am-Sonntag-Chefredakteurs als Gegenstimme zur Mehrheitsmeinung in der Bevölkerung, wonach deutsche Medien zu sehr Partei für Israel ergreifen. Schuster argumentiert, in Deutschland werde das Opfer-Täter-Verhältnis bezüglich des Hisbollah-Krieges verdreht. Precht widerspricht: Auf das Westjordanland und Gaza bezogen sei es Schuster selbst, der durch Verschweigen Täter und Opfer umdrehe.

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