AfD
15 Medien · 5 Episoden
Medien (15)
Artikel zur Wahl von Merz zum Parteivorsitzenden
Der Artikel in der FAZ behandelt die Wahl von Friedrich Merz zum CDU-Parteivorsitzenden. Der Verfasser argumentiert darin, dass die CDU konservative Wähler nicht zurückgewinnen kann und sich damit abfinden sollte, diese an die AfD zu verlieren. Der Text beschreibt somit eine zentrale Herausforderung für die Partei im Umgang mit ihrem konservativen Wählerpotenzial.
Die Deutschen sind sich selbst nicht ganz geheuer
Jacques Schuster
In den Umfragen wächst die AfD in ungeahnte Höhen. Die hysterischen Debatten darüber beschwören faschistische Gespenster. Doch diese Strategie der Ausgrenzung greift nicht. Den Deutschen fehlt etwas ganz Entscheidendes.
Interview mit Manfred Güllner zur politischen Mitte
Manfred Güllner
Manfred Güllner, Gründer des Forsa-Instituts, analysiert in diesem Interview die politischen Verschiebungen durch die AfD-Wählerschaft. Er untersucht die Gründe für die Unterstützung der AfD, weist auf strategische Fehler der Mitteparteien hin und warnt vor dem Zusammenbruch der bürgerlichen Mitte als Basis für Regierungskoalitionen. Die große Mehrheit der Bevölkerung lehnt die AfD demnach ab.
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Gerhart Baum
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler der Partei Menschen ein Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar fordert der 91-jährige Kölner Rechtsanwalt Innenministerin Nancy Faeser auf, die Jugendorganisation „Junge Alternative" zu verbieten. Mit seiner Botschaft richtet sich Baum direkt an die Wähler und macht deutlich, dass eine Stimme für die AfD einer Unterstützung extremistischer Pläne gleichkommt.
Kommentar zum Umgang mit der AfD
Justus Bender
Der FAZ-Artikel von Justus Bender setzt sich mit dem Umgang der Deutschen mit der AfD auseinander. Er argumentiert, dass eine klare Entscheidung getroffen werden muss: Entweder wird die AfD als gesichert rechtsextrem eingestuft und entsprechend behandelt, oder sie wird zu Unrecht stigmatisiert. Diese These bildet die Grundlage für Diskussionen über ein mögliches Parteiverbotsverfahren.
Kommentar zur Jugend und AfD (Stern)
Kommentar aus dem Stern zur AfD-Sympathie junger Menschen. Der Autor argumentiert, dass der Zuspruch nicht bloßer Protest ist, sondern tiefsitzende Frustration über eine an Boomer-Wähler ausgerichtete Politik ausdrückt. Das stützt die These struktureller Politikmüdigkeit statt oberflächlichen Protestphänomens.
Merkel-Interview im Spiegel
Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert im SPIEGEL-Spitzengespräch eine unmissverständliche Haltung zur AfD. Sie sieht Mitschuld am Erfolg der rechtsextremen Partei – und verteidigt dennoch ihre Flüchtlingspolitik.
Plädoyer für Reformen
Roman Deininger · 2025
Die politische Mitte hat einen reichen und erfolgreichen Gegner: die AfD. Umso bizarrer, dass sich vernunftbegabte Demokraten nahezu täglich aufführen wie die Schulhofschläger. Auf dem Spiel steht die zweite deutsche Demokratie.
Plädoyer für politisches Handeln gegen die AfD
Roman Deininger
Heribert Prantl fordert in seinem Meinungsbeitrag für die Süddeutsche Zeitung einen Verbotsantrag gegen die AfD von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung. Er begründet dies mit dem Grundgesetz, das Verbotsverfahren gegen verfassungsfeindliche Parteien vorsieht – denn zu den Freiheiten einer Demokratie gehöre es nicht, die Demokratie selbst zu zerstören. Prantl beruft sich dabei auf Winfried Hassemer, den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts und langjährigen Richter am BVerfG, der das erste NPD-Verbotsverfahren leitete.
Porträt Tino Chrupalla
Mariam Lau
Mariam Lau porträtiert den AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla in einer journalistischen Reportage, bei der sie ihn ins Stadion und nachts zum Tanken nach Polen begleitet. Das Porträt verfolgt Laus Ansatz der „kalten Neugier" — verstehen, wer diese Personen sind, statt sie zu verurteilen. Der Artikel führte zu Abokündigungen und löste Diskussionen über den journalistischen Umgang mit der AfD aus.
Rechts keimen
Andreas Kemper · 2001
Als Sozialstaatsprinzip (teilweise auch: Sozialstaatsgebot oder Sozialstaatspostulat) wird der verfassungsrechtliche Auftrag in Art. 20 Abs. 1 des Grundgesetzes bezeichnet, nach dem die „Bundesrepublik Deutschland […] ein […] sozialer Bundesstaat“ ist. Gemäß Art. 28 Abs. 1 Satz 1 GG werden die Bundesländer an die Grundsätze des sozialen Rechtsstaates gebunden. Aber auch außerhalb des Art.
Stellungnahme zur Abstimmung mit AfD-Stimmen
Angela Merkel
Ex-Kanzlerin Angela Merkel kritisiert die CDU/CSU scharf für eine Abstimmung im Bundestag vom 29. Januar 2025, bei der die Union erstmals eine Mehrheit mit Stimmen der AfD erreichte. Sie verweist auf einen früheren Vorschlag ihres Nachfolgers Friedrich Merz, wonach nur mit SPD und Grünen vorher vereinbarte Entscheidungen auf die Tagesordnung kommen sollten, um genau solche AfD-Mehrheiten zu vermeiden. Merkel sieht darin einen Verstoß gegen staatspolitische Verantwortung und warnt die Union nachdrücklich davor, sich auf solche Abstimmungen einzulassen. Sie fordert ihre Partei auf, taktische Manöver zu unterlassen und nicht erneut mit der AfD-Fraktion zusammenzuarbeiten.
Streitgespräch Georg Maier / Felo Badenberg in der Süddeutschen Zeitung
In einem Streitgespräch der Süddeutschen Zeitung argumentiert Thüringens Innenminister Georg Maier für ein AfD-Verbot und warnt, dass die Demokratie ohne drastische Maßnahmen von der rechtsextremen Partei zerstört werden könnte. Berlins Justizsenatorin Felor Badenberg widerspricht dieser Position und lehnt ein Verbot ab. Der Disput behandelt zentrale Fragen zum Umgang mit Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland sowie die verfassungsrechtlichen und praktischen Wege, die demokratische Ordnung zu verteidigen. Die Debatte reflektiert einen grundlegenden Konflikt über die effektivsten Strategien gegen den Aufstieg der AfD unter Björn Höcke.
Thilo Jung im Gespräch mit Maximilian Krah
Thilo Jung
Vierstündiges Interview zwischen Thilo Jung und AfD-Politiker Maximilian Krah. Das konfrontative Gesprächsformat zeichnet sich durch Tiefgang und direkte Auseinandersetzung aus und gilt als Beispiel für gelungenes kritisches Storytelling.
Webseiten-Beitrag nach der Bundestags-Abstimmung
Angela Merkel
In einer Erklärung kritisiert Angela Merkel CDU-Chef Friedrich Merz dafür, „sehenden Auges“ im Bundestag eine Mehrheit mit der AfD ermöglicht zu haben. CDU-Politiker verteidigen ihren Parteichef. Die politische Konkurrenz dagegen lobt die Worte der Altkanzlerin.
Episoden (5)
Ping-Pong-Politik – Was lähmt die Koalition?
Lanz & Precht · #232
Wintergespräch mit Frauke Brosius-Gersdorf
Lanz & Precht · #224
Burnout Deutschland oder fehlt uns nur mehr Mut
Lanz & Precht · #219
Merz und das Stadtbild - Angriff auf die AfD
Lanz & Precht · #216
Die AfD bei 20 Prozent? Das ist echt nicht mehr meine Verantwortung
ZEIT Bühne · #049