Vier Sachbücher zum Verschenken
Maja Beckers, Alexander Cammann
Pünktlich zur Weihnachtszeit stellen Maja Beckers und Alexander Cammann vier Sachbücher vor, die sich besonders gut zum Verschenken eignen — abseits der Bestsellerlisten, aber umso origineller: Thomas Steinfelds Kulturgeschichte der Wildgans, Stefan Weidners Erkundung der Yoga-Tradition zwischen Ost und West, Konstantin Richters unterhaltsame Firmengeschichte der Deutschland AG und Sarah Isles Johnstons Neuerzählung der griechischen Mythen.
„Wir haben tief gewühlt im Herbstprogramm die rausgefischt, die wir, glaube ich, auch gerne selber verschenken würden.“
Erwähnte Medien (15)
Rauschen in der Nacht. Die Wildgans, eine Geschichte des 20. Jahrhunderts
Thomas Steinfeld · 2025
Als Sehnsuchtstier durchzieht die Wildgans die jüngere Geschichte. Als das Leben in den Städten des 19. Jahrhunderts schwer erträglich wird, weist sie den Weg in die Natur. In Selma Lagerlöfs Roman «Nils Holgerssons wunderbare Reise» eint sie die schwedische Nation, indem sie einem missratenen Knaben den Sinn von Gemeinschaft offenbart, was auch den deutschen Lesern zum Vorbild wird.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:01:51 „Da wäre zum einen ein Buch über die Wildgans, also etwas typisch weihnachtliches. Geschrieben hat es Thomas Steinfeld und es heißt Rauschen in der Nacht. Untertitel Die Wildgans, eine Geschichte des 20. Jahrhunderts. Und aus diesem Buch erfährt man, was die Wildgans alles mit uns Menschen zu tun hat, vor allen Dingen in den letzten anderthalb Jahrhunderten und warum wir Gänse so interessant finden.“
Eines der vier Geschenkbuch-Empfehlungen der Folge. Thomas Steinfeld, langjähriger Journalist bei FAZ und SZ und seit 30 Jahren teilweise in Südschweden lebend, verbindet in diesem Buch Kulturgeschichte, Literaturgeschichte und Naturforschung rund um die Wildgans. Die Hosts diskutieren ausführlich über Konrad Lorenz' Gänseforschung, die Rolle der Gans in der NS-Ideologie und die faszinierende Navigation der Zugvögel.
Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten
Stefan Weidner
Eine Kulturgeschichte der Yoga-Bewegung: von den 2500 Jahre alten Yoga-Sutren über die Vermittlung durch arabische Gelehrte bis zur Verbreitung im Westen. Das Buch zeigt, wie der indische Wandermönch Swami Vivekananda 1893 beim Weltparlament der Religionen in Chicago den Durchbruch markierte und Yoga zum globalen Phänomen wurde.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:02:12 „Als zweites haben wir ein Buch dabei, das heißt Yoga oder die sanfte Eroberung des Westens durch den Osten von Stefan Weidner. Wie wurde Yoga so populär? Was steckt eigentlich dahinter? In welcher Tradition steht das? Stefan Weidner hat da ganz alte Sachen ausgegraben, ist da auf Traditionen gestoßen, die man vielleicht nicht so kannte zwischen Ost und West und das ist ganz spannend.“
Eines der vier Hauptbücher der Folge. Der Islamwissenschaftler Stefan Weidner zeichnet die Geschichte des Yoga nach – von den 2500 Jahre alten Yoga-Sutren über die Übersetzung durch arabische Gelehrte bis zur Verbreitung im Westen. Besonders hervorgehoben wird der Auftritt des Wandermönchs Swami Vivekananda auf dem Weltparlament der Religionen 1893 in Chicago als Schlüsselmoment. Die Hosts betonen, das Buch funktioniere sowohl für Yoga-Praktizierende als auch für Skeptiker.
Von Göttern und Menschen
Sarah Isles Johnston · 2025
Die griechischen Sagen gehören mit ihren zeitlosen Bildern und Geschichten zum Erbe der Menschheit. Sarah Iles Johnston hat auf der Grundlage einer souveränen Quellenkenntnis die griechischen Mythen in einer modernen, frischen Sprache neu erzählt und so angeordnet, dass sich ein fortlaufender Lektürefaden ergibt. Ein Meisterwerk, das dazu einlädt, die Welt von Herakles, Ödipus und Medea neu kennenzulernen.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:02:56 „Eine neue Version der griechischen Mythen erzählt von einer totalen Expertin, Sarah Isles Johnston, eine amerikanische Philologin, die sich dieser Mythen angenommen hat und die nochmal aufgeschrieben hat. Von Göttern und Menschen heißt das. Und sie hat dem Ganzen auch noch ein paar Essays beigestellt über die Bedeutung dieser Mythen.“
Der Klassiker-Tipp der Folge. Die amerikanische Philologin Sarah Isles Johnston hat die griechischen Mythen neu erzählt und mit Essays über deren kulturelle Bedeutung ergänzt. Beckers empfiehlt das Buch als perfekte Lektüre für die Tage zwischen den Jahren und betont, dass die beigefügten Essays es auch für die Sachbuchfolge qualifizieren.
Goethe-Biografie
Thomas Steinfeld · 2024
Als Goethe im Jahr 1832 starb, hatten die Französische Revolution, die Napoleonischen Kriege und die Industrialisierung Europa von Grund auf verändert. Thomas Steinfeld erzählt Goethe neu – als einen Menschen, in dessen Leben und Werk sich die Umbrüche jener Zeit auf einzigartige Weise spiegeln: beginnend mit der Kindheit in Frankfurt und den Studienjahren in Leipzig und Straßburg, über die Phase des poetischen Aufbruchs bis hin zum «Faust», zur «Farbenlehre» und zum «West-östlichen Divan».
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:07:11 „Er hat sehr, sehr viele Bücher geschrieben, muss man sagen. Zuletzt eine riesige, dicke Goethe-Biografie. Er hat über Italien Bücher geschrieben, über das Wesen der Kritik.“
Erwähnt bei der Vorstellung von Thomas Steinfelds bisherigem Werk. Cammann beschreibt sie als 'riesig' und 'dick' und staunt später, dass Steinfeld nach diesem großen Wälzer nun ein deutlich dünneres Buch über die Wildgans vorgelegt hat.
Jenseits des Westens. Für ein neues kosmopolitisches Denken
Stefan Weidner · 2018
Wir waren es gewohnt, dass Europa und Nordamerika die Welt dominieren. In Zeiten der Globalisierung melden nun andere Großmächte politische und wirtschaftliche Ansprüche an und stellen die „westliche“ Weltdeutung in Frage. Fortschritt, Säkularisierung, Liberalismus: Warum sollten diese Prinzipien unserer Ideengeschichte für den ganzen Globus gelten? Stefan Weidner ist ein Anhänger der Aufklärung. Gerade deshalb plädiert er dafür, Weltentwürfe aus Arabien, Afrika oder China ernst zu nehmen.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:13:09 „Er hat schon diverse Bücher geschrieben, unter anderem Jenseits des Westens heißt eins für ein neues kosmopolitisches Denken und 2021 erschien Ground Zero, 9-11 und die Geburt der Gegenwart und jetzt eben Yoga.“
Erwähnt als früheres Werk Stefan Weidners bei der Vorstellung seiner Biografie. Beckers nennt es als Beleg für Weidners thematische Bandbreite zwischen Islamwissenschaft, Kulturkritik und kosmopolitischem Denken.
Ground Zero. 9/11 und die Geburt der Gegenwart
Stefan Weidner · 2021
Terrorismus, Bürgerkriege und Migration: 9/11 bestimmt noch immer unsere Gegenwart. Ein Plädoyer dafür, die Welt neu zu denken. Die Gegenwart beginnt am 11. September 2001: das Ende der USA als alleinige Weltmacht, Guantanamo und die Konfrontation zwischen dem Westen und der islamischen Welt, die Flucht vor den Kriegen im Nahen Osten, der Aufstieg von Populismus und Nationalismus.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:13:09 „Er hat schon diverse Bücher geschrieben, unter anderem Jenseits des Westens heißt eins für ein neues kosmopolitisches Denken und 2021 erschien Ground Zero, 9-11 und die Geburt der Gegenwart und jetzt eben Yoga.“
Erwähnt als weiteres früheres Werk Stefan Weidners bei dessen Vorstellung. Das 2021 erschienene Buch wird als Teil seines thematischen Spektrums aufgezählt, ohne näher darauf einzugehen.
300 Männer. Aufstieg und Fall der Deutschland AG
Konstantin Richter
Dreihundert deutsche Männer, schrieb Walther Rathenau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, bestimmten die wirtschaftlichen Geschicke des Kontinents. Er meinte das enge Geflecht aus Bankiers, Industriekapitänen und Lobbyisten, das sich mit dem Aufstieg von Firmen wie der Allianz, Krupp oder Siemens herausgebildet hatte. Man kannte einander, man sprach miteinander – und man sprach sich ab.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:24:05 „Konstantin Richter hat es geschrieben, er ist Journalist, Wirtschaftsjournalist und sein Buch heißt 300 Männer Aufstieg und Fall der Deutschland AG. Erschienen ist es bei Surkamp. Ja, wir haben ja selten genug Bücher, die sich mit der Sphäre Wirtschaft beschäftigen.“
Drittes Geschenkbuch der Folge. Konstantin Richter erzählt die Geschichte der deutschen Wirtschaft seit dem Kaiserreich in kurzen, szenischen Episoden – von Werner von Siemens über Emil und Walter Rathenau bis zu den Übernahmeschlachten der 90er Jahre. Cammann empfiehlt es als Geschenk für Leute, die eher politisch-wirtschaftliche Themen mögen, und lobt das unterhaltsame, anekdotische Erzählverfahren.
Die Kanzlerin
Konstantin Richter · 2017
Ein mal poetischer, mal ironischer Roman, geschrieben aus der Sicht der Kanzlerin — und eine literarische Figur, die das Geschäft der Tagespolitik überdauern wird.
🗣 Alexander Cammann referenziert bei ⏱ 00:24:58 „Konstantin Richter ist Jahrgang 71 freier Autor und Wirtschaftsjournalist, eigentlich hat für viele englischsprachige Medien geschrieben, aber auch einen Roman geschrieben oder mehrere Romane, einen davon über die Kanzlerin sogar geschrieben.“
Alexander Cammann stellt den Autor Konstantin Richter vor, der das Sachbuch '300 Männer' geschrieben hat, und erwähnt dabei beiläufig auch dessen belletristisches Werk, einen Roman über die Bundeskanzlerin Angela Merkel.
Bücher von Florian Illies
Florian Illies · 2022
Bei Gottfried Benn kann es nie um reine Liebe gehen. Wer sich seit über zwei Jahrzehnten so intensiv mit Benn beschäftigt wie Florian Illies, der erlebt zahlreiche Enttäuschungen angesichts der politischen Verirrungen und der menschlichen Kälte des Autors – und doch wird er immer wieder gefangen genommen vom einzigartigen Klang der Benn'schen Verse. Von dieser so leidenschaftlichen wie wechselhaften Beziehungsgeschichte erzählt Florian Illies in diesem Buch.
🗣 Alexander Cammann referenziert bei ⏱ 00:25:57 „So unterhaltsam und sehr szenisch, wie man es vielleicht aus anderen Büchern über andere Stoffe kennt. Also Vorbilder nennt er auch im Nachwort, also Florian Elias. Bücher sind in diese Richtung gewesen oder auch von Wolfram Heidelberger über die Geschichte der Philosophie.“
Cammann nennt Florian Illies' Bücher als stilistische Vorbilder für Konstantin Richters episodisches Erzählverfahren in '300 Männer'. Illies ist bekannt für seine szenisch montierten Kulturgeschichten wie '1913'. Ein konkreter Titel wird nicht genannt.
Die Geschichte der Philosophie
Wolfram Eilenberger · 2020
Wolfram Eilenberger stellt Philosophiegeschichte durch szenisch-montiertes Erzählen dar und verbindet dabei historische Ereignisse mit philosophischen Ideen. Sein Schreibstil diente als stilistisches Vorbild für die narrative Struktur von Konstantin Richters „300 Männer". Das Werk zeigt, wie Philosophie zugänglich und literarisch spannend vermittelt werden kann, ohne an wissenschaftlichem Anspruch zu verlieren.
🗣 Alexander Cammann referenziert bei ⏱ 00:25:57 „Also Vorbilder nennt er auch im Nachwort, also Florian Elias. Bücher sind in diese Richtung gewesen oder auch von Wolfram Heidelberger über die Geschichte der Philosophie.“
Erwähnt als stilistisches Vorbild für Konstantin Richters '300 Männer'. Cammann nennt Wolfram Eilenberger (im Transkript verschrieben als 'Heidelberger') als Autor, der ebenfalls das szenisch-montierte Erzählverfahren für Philosophiegeschichte nutzt. Ein konkreter Titel wird nicht eindeutig genannt.
Die Deutschland AG
· 2013
Seit Mitte der 1990er Jahre erlebte die Bundesrepublik einen rasanten Auflösungsprozess der Deutschland AG. Der Begriff beschreibt die Verflechtungen zwischen großen Aktiengesellschaften der Industrie, der Banken und der Versicherungen durch gegenseitige Kapitalbeteiligungen, wechselseitige Repräsentanz in Aufsichtsräten und die Finanzierung großer Unternehmen mittels langfristiger Bankkredite.
🗣 Maja Beckers empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:27:16 „Man kennt eben die Unternehmensnamen natürlich. Es geht um Bayersdorf, es geht um BASF, es geht um Bayer... Daimler, Benz, Siemens, Otto vom Otto Motor. Also diese Namen kennt man alle, aber vielleicht nicht immer die Geschichten dahinter.“
Maja Beckers und Alexander Cammann besprechen ausführlich ein Sachbuch über die Geschichte der deutschen Wirtschaft und ihrer großen Unternehmerfamilien. Der Autor, ein Wirtschaftsjournalist, beschreibt den rheinischen Kapitalismus als eine Epoche inhabergeführter Unternehmen und liefert ein erzählerisches Panoptikum von der Kaiserzeit bis zur Auflösung der Deutschland AG um die Jahrtausendwende.
Mythos: Was uns die Götter heute sagen
Stephen Fry · 2018
Stephen Fry hat sich die griechischen Göttersagen vorgeknöpft: Grandios und umwerfend komisch! Zügellosigkeit, Lebenslust, Mord und Totschlag, Triumph und Tragödie: Die griechischen Göttersagen sind wilder und wüster als das Leben selbst und bieten damit alles, was sich Leser wünschen. Die alten Griechen inspirierten unter anderen Shakespeare, Michelangelo, James Joyce und Walt Disney. In Stephen Frys brillanter Nacherzählung erwachen die alten Sagen zu neuem Leben.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:43:53 „Also es gibt ja viele Bestseller im Moment, Adaptionen. Also Stephen Fry ist so ein Autor, der viel gemacht hat, aber eher Sachbücher, Mythos, was uns die Götter heute sagen.“
Im Kontext des Trends, griechische Mythen für ein heutiges Publikum neu aufzubereiten, erwähnt Maja Beckers Stephen Frys Sachbuch-Adaptionen als bekanntes Beispiel neben den literarischen Neuerzählungen von Madeline Miller.
Ich bin Circe
Madeline Miller · 2019
Unsterblich. Unvollkommen. Unbezähmbar. Circe ist Tochter des mächtigen Sonnengotts Helios und der Nymphe Perse, doch sie ist ganz anders als ihre göttlichen Geschwister. Ihre Stimme klingt wie die einer Sterblichen, sie hat einen schwierigen Charakter und ein unabhängiges Temperament; sie ist empfänglich für das Leid der Menschen und fühlt sich in deren Gesellschaft wohler als bei den Göttern. Als sie wegen dieser Eigenschaften auf eine einsame Insel verbannt wird, kämpft sie alleine weiter.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:44:05 „Aber da ganz bekannt ist Madeleine Miller, die Schriftstellerin, die das Buch geschrieben hat, Ich bin Zirze oder auch Galatea, die Geschichte der Statue des Pygmalion, die zum Leben wacht, aus ihrer Sicht geschrieben hat.“
Im Zusammenhang mit dem Trend, antike Mythen aus der Perspektive weiblicher Figuren neu zu erzählen, nennt Maja Beckers Madeline Millers Bestseller als prominentes Beispiel für diese Art der literarischen Adaption.
Galatea
Madeline Miller · 2022
Der Pygmalion-Mythos aufregend neu erzählt Ein Gefängnis hoch oben auf einer Klippe. Darin eine Frau, die Tag und Nacht von Ärzten und Schwestern überwacht wird. Ein Mann, der sie immer wieder besucht. Wenn er kommt, erstarrt sie zu Stein – und wird unter seinen Händen wieder lebendig. In dieser Erzählung führt Madeline Miller den berühmten Mythos von Pygmalion fort: Der Bildhauer erschafft eine Statue, die so makellos ist, dass er sich in sie verliebt: Galatea.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:44:05 „Aber da ganz bekannt ist Madeleine Miller, die Schriftstellerin, die das Buch geschrieben hat, Ich bin Zirze oder auch Galatea, die Geschichte der Statue des Pygmalion, die zum Leben wacht, aus ihrer Sicht geschrieben hat.“
Als weiteres Werk von Madeline Miller wird Galatea genannt – die Geschichte der Statue des Pygmalion, die zum Leben erwacht, erzählt aus der Perspektive der Frauenfigur. Es dient als Beispiel für den Trend, antike Mythen aus weiblicher Sicht neu aufzugreifen.
Kassandra
Christa Wolf · 2010
In Kassandra greift Christa Wolf auf einen Mythos des abendländischen Patriarchats zurück, den Trojanischen Krieg. Während Kassandra, die Seherin, auf dem Beutewagen des Agamemnon sitzt, überdenkt sie noch einmal ihr Leben. Mit ihrem Ringen um Autonomie legt sie Zeugnis ab von weiblicher Erfahrung in der Geschichte.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:44:12 „Oder Christa Wolfs Casandra, das ist ja auch Klassiker schon seit Jahrzehnten.“
Alexander Cammann ergänzt die Reihe der Mythen-Adaptionen aus weiblicher Perspektive um Christa Wolfs Kassandra, das er als Klassiker seit Jahrzehnten einordnet. Es zeigt, dass der Trend, antike Stoffe aus Frauensicht zu erzählen, eine längere literarische Tradition hat.