Flüchtlingskrise
11 Medien · 1 Episoden
Medien (11)
Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge
Hannah Arendt · 2024
Kollektives Memorandum von 1958 mit Hannah Arendt und 15-19 weiteren Denkern. Es entwickelt pragmatische Lösungsansätze für die palästinensische Flüchtlingskrise: Rückkehroptionen, Staatsbürgerschaft, Entschädigung. Kernthese: Praktische Lösungen sind realisierbar, wenn moralische Schuldfragen bewusst ausgeklammert werden.
Foto des ertrunkenen Alan Kurdi
Nilüfer Demir
Ai Weiwei hat das berühmte Foto des ertrunkenen syrischen Jungen Alan Kurdi künstlerisch nachgestellt, um auf die Flüchtlingskrise aufmerksam zu machen. Diese Aktion löste Kontroversen aus: Während Weiwei die Nachstellung als Ausdruck von Empathie und künstlerischer Freiheit verteidigt, wird die emotionale Sensibilität des Originalbildes kritisiert. Der Künstler enthüllt, dass die Bilder ursprünglich für ein Magazin-Cover entstanden, später aber ohne sein Wissen verbreitet wurden.
Im gelobten Land
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Autor Wolfgang Bauer wurde mit dem renommierten Bayeux-Preis für Kriegsberichterstattung ausgezeichnet. Die Auszeichnung erhielt er für seine Reportage "Unter Taliban", in der er die militärische Strategie des Taliban-Vormarsches detailliert analysiert. Die Jury würdigte Bauers gründliche journalistische Arbeit und seinen Beitrag zur Kriegsberichterstattung.
Merkel-Biopic (über die Flüchtlingskrise 2015)
· 2022
Angela Merkel war zu Beginn ihrer Karriere in vielfacher Hinsicht eine Außenseiterin, sowohl als Frau als auch als Wissenschaftlerin und als Ostdeutsche. Als Pfarrerstocher in der DDR aufgewachsen, nutze Merkel den Fall der Berliner Mauer, um sich neu zu erfinden und zu einer der mächigsten Frauen der Welt zu werden.
Oder soll man es lassen?
Mariam Lau
Das Essay von Mariam Lau argumentiert, dass private Seenotrettung Schleppern indirekt nutzen könnte. Basierend auf ihrer Recherche auf einem Rettungsschiff entwickelt sie eine umstrittene These, die bis heute diskutiert wird. Während Lau ihre Recherche verteidigt, distanziert sie sich von der polarisierenden Überschrift des kontroversen Beitrags.
Rede auf dem Karlsruher Parteitag
Angela Merkel · 2018
Lange Zeit haben die Deutschen Angela Merkel tatsächlich für alternativlos gehalten. Doch trotz einer Phase scheinbarer Beständigkeit kann mittlerweile kaum jemand die Augen vor der Wirklichkeit verschließen: Die Kanzlerin hat auf die Herausforderungen der Gegenwart keine Antworten. Merkel steht für nichts. Sie weicht Konflikten aus, anstatt klar Position zu beziehen, und hat keine politische Überzeugung, die sie nicht bereit wäre, für den Machterhalt jederzeit wieder aufzugeben.
Rede zur Flüchtlingskrise ('Unser Herz ist weit, aber unsere Möglichkeiten sind begrenzt')
Joachim Gauck · 2013
Verantwortung für die Vergangenheit, Ermutigung für die Zukunft Seit Joachim Gauck 1990 in öffentliche Ämter kam, spricht er zu wichtigen Themen und Anlässen. Und die Menschen hören ihm zu, weil er glaubwürdig ist – und unbequem. Weil das, was er sagt, von seiner Biographie gedeckt ist. In diesem Buch sind erstmals die wichtigsten Reden der letzten 25 Jahre zu seinen Lebensthemen Freiheit, Verantwortung und Selbstermächtigung versammelt: kluge, feinsinnige und auch leidenschaftliche Texte über T...
Regieren: Innenansichten der Politik
Thomas de Maizière · 2019
Innenansichten der Merkel-Ära und der deutschen Hochpolitik. Das Buch dokumentiert zentrale Entscheidungen, Machtkämpfe und persönliche Konflikte während kritischer Momente – insbesondere während der Flüchtlingskrise. Ein authentischer Blick hinter die Kulissen der Macht.
Tagesthemenkommentar zur Flüchtlingskrise
Anja Reschke · 2021
Überall begegnen wir Haltung – ein Containerbegriff, der, insbesondere, wenn er mit symbolträchtigen Zeichen und Bildern verknüpft wird, zentralen Aufforderungscharakter hat: Wer bist du, wofür stehst du, was ist dein Standpunkt, deine Position? Ein jeder/eine jede wird in der Lage sein, Haltung für sich zu definieren, verfügt über Vorstellungen und Erfahrungswissen, was unter Haltung zu verstehen ist.
Willkommen (Titelgeschichte zur Flüchtlingskrise)
Der Artikel reflektiert rückblickend auf die Willkommenskultur während der Flüchtlingskrise 2015, als die ZEIT mit einer Titelgeschichte "Willkommen" das gesellschaftliche Klima geprägt hat. Er hinterfragt, ob die damalige unkritische mediale Unterstützung der Willkommenskultur gelungen ist oder ob die Stimmungsumschwünge nach Ereignissen wie der Kölner Silvesternacht zeigen, dass die Integration gescheitert ist. Der Artikel beleuchtet damit auch die Rolle der Medien bei der Meinungsbildung zu diesem polarisierenden Thema.
Über Palästina
Hannah Arendt
Sammlung zweier Essays aus den Jahren 1944 und 1958 über die Zukunft Palästinas und die damit verbundene Flüchtlingskrise. Die Texte analysieren die amerikanische Außenpolitik und regionale Spannungen mit prophetischer Schärfe und wirken bis heute erschreckend aktuell.