Der Löwenbändiger
Max Beckmann
Max Beckmanns Aquarell "Der Löwenbändiger" von 1930 ist ein 97 × 64 cm großes Werk auf Papier, das verschiedene alternative Titel trägt (Zirkus, Dompteur). Das Werk hat eine bewegte Provenianzgeschichte: Nach dem Verkauf an die Berliner Galerie Flechtheim 1931 wechselte es mehrfach den Besitzer, kam 1934 in die Sammlung von Hildebrand Gurlitt und wurde nach dessen Tod auf Erben vererbt. 2011 erschien das Werk bei der Auktion Lempertz in Köln und erzielte einen Zuschlagspreis von 720.000 Euro. Das Werk wurde in zahlreichen bedeutenden Ausstellungen zwischen 1930 und 1956 präsentiert und ist im Werkverzeichnis der Aquarelle und Pastelle Beckmanns dokumentiert. Es befindet sich heute in privater Hand.
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„Er hat im Herbst 2013 ein Gemälde, eine Gouache versteigert in Köln. Was ist das, eine Gouache? Eine Gouache ist ein Bild, was mit so Deckfarben ist. Ein bisschen ähnlich dem Aquarell, aber mit deckenderen Farben. Das Bild heißt Der Löwenbändiger und stammt von Max Beckmann. Und es bringt über 800.000 Euro auf der Auktion.“
Andreas Sentker schildert, wie die Ermittler auf Cornelius Gurlitt aufmerksam wurden. Die Versteigerung der Beckmann-Gouache für über 800.000 Euro bei einer Kölner Auktion war ein entscheidender Hinweis, der die Behörden zum Handeln brachte — ein Mann ohne Steuernummer und Krankenversicherung handelt offenbar mit wertvoller Kunst.
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