Everydays: The First 5000 Days
Beeple
"The First 5000 Days" ist ein digitales Kunstwerk von Beeple, das 2021 für 69 Millionen Dollar verkauft wurde und damit einen Rekord für NFT-Kunstwerke setzte. Das Werk löste heftige Debatten über den Wert und die Legitimität von digitaler Kunst aus und wurde zum Katalysator für die öffentliche Diskussion über NFTs. Als eines der ersten Mainstream-Events im Kunstbereich prägte es die Wahrnehmung dieser neuen Technologie nachhaltig.
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„Da gab es diesen großen Vorgang, dass ein Internetkünstler, der bisher mit seinen Internet-Kunstwerken kein Geld verdienen konnte, weil in der Kunst natürlich immer die Originalität, also die Einzigartigkeit prämiert wird. Bipol heißt der, dessen Kunstwerk wurde bei Christie's letzte Woche für sage und schreibe 69 Millionen Dollar, glaube ich, verkauft. Das ist ungefähr das dritteuerste Kunstwerk eines noch lebenden Künstlers, das je unter den Hammer kam.“
Ijoma Mangold erklärt das Phänomen der NFTs und nennt als prominentestes Beispiel die Versteigerung von Beeples digitalem Kunstwerk bei Christie's für 69 Millionen Dollar. Er nutzt es als Beleg dafür, dass durch die Blockchain-Technologie erstmals digitale Einzigartigkeit und damit ein völlig neuer Kunstmarkt entstanden ist.
„Ich habe mit dem Google-Ex-Geschäftsführer, also wir haben schon ernsthaft mit einer coolen Crowd zusammengesessen. Und früh, sehr früh, nachdem eben dieser Beeple – Was hat er gebracht, dieses scheiß NFT? 40 Millionen?“
Christian Boros spricht über seine eigene NFT-Geschäftsidee und erwähnt den rekordverdächtigen NFT-Verkauf von Beeple als Auslöser der Debatte. Er kann sich zunächst nicht an den Namen erinnern und bezeichnet die Ästhetik als 'Terror'. Christoph Amend ergänzt, dass sich im Nachhinein herausstellte, dass Beeple das Werk möglicherweise selbst gekauft hat.
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