Generation Golf
Florian Illies
Generation Golf von Florian Illies ist ein Kulturessay, das die Generation der 1960er- und 1970er-Geborenen porträtiert. Das Buch charakterisiert diese Altersgruppe als politisch desinteressiert und eher von Alltäglichem, Grau und Konformismus geprägt als von idealistischen Idealen. Illies' Werk wurde zur Leitidee für die Beschreibung einer unpolitischen, konsumorientierten Generationsmentalität und gilt als wichtiges Zeitdokument der deutschen Kulturgeschichte.
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„unter der Bank lasen die Leute Generation Golf und zwar nicht einer, sondern alle. Die Germanisten. Und wenn sie nicht Generation Golf lasen, dann lasen sie Tristesse Royale.“
Hensel erzählt, wie Generation Golf von Florian Illies damals allgegenwärtig war und sie provozierte, weil Ossis das Buch übernahmen, obwohl es nicht ihre Geschichte war. Dies war ein Auslöser für Zonenkinder.
„Das sind die Generation Golfjahre, ne? Ja. Ja, das ist aber wirklich ziemlich genauso. Du meinst Generation Golf, Golf, Auto, nicht Golf spielen. Ich meine das Auto, also dieser Bestseller von Florian Illis.“
Lanz erwähnt den Bestseller von Florian Illies als Chiffre für die goldenen Jahre der Bundesrepublik in den 80er und 90er Jahren. Precht greift das auf und kontrastiert Illies' Lebensgefühl der sorglosen Kohl-Jugendzeit mit seiner eigenen, deutlich politischeren Kindheit.
„Die Generation Golf und so weiter. Ich kenne das.“
Markus Lanz und Richard David Precht diskutieren darüber, wie Generationen zu Marketingkategorien gemacht werden. Lanz verweist auf 'Generation Golf' als Beispiel dafür, dass Generationenlabels aus dem Marketing stammen und keine soziologischen Kategorien sind.
„Also das war doch beides so ein bisschen. War ja auch, diese Generation Golf-Geschichte war wahnsinnig unpolitisch. Aber mehr Schrabbel und mehr Grau als bunte Zöpfe.“
Caren Miosga verweist auf das Phänomen 'Generation Golf' – geprägt durch Florian Illies' gleichnamiges Buch – um ihre eigene Generation als unpolitisch zu charakterisieren. Sie ordnet sich selbst aber eher der düsteren, schrabbeligeren Seite dieser Generation zu.
„Dann kam die Kohl-Jugend. Also die Generation Wetten, dass, wie sie häufig genannt worden ist, oder Generation Golf. Die war voller Zuversicht.“
Precht beschreibt die zuversichtliche Generation der 90er Jahre und verwendet den Buchtitel als Generationsbezeichnung
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