Frank-Walter Steinmeier: Wir. Ein eindringliches Plädoyer des Bundespräsidenten für mehr Zusammenhalt und für den Mut, zu handeln - Perlentaucher

Rezension zu Steinmeiers 'Wir'

Gustav Seibt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier veröffentlicht mit „Wir" einen Essay zum Doppeljubiläum der Bundesrepublik (75 Jahre Grundgesetz, 35 Jahre Mauerfall). Er argumentiert, dass Deutschland trotz internationaler Krisen und Vertrauensverlust in die Politik eine gemeinsame Identität brauchen muss – basierend nicht auf Ethnie oder Religion, sondern auf demokratischen Werten und gemeinschaftlichem Handeln. Der Rezensent Robert Misik würdigt zwar die Substanz des Buches, kritisiert aber dessen mangelnde Originalität und fehlende inspirierende Wirkung.

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Rezension zu Steinmeiers 'Wir'

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Erwähnungen (1)

Die sogenannte Gegenwart
🗣 Lars Weisbrod zitiert daraus bei ⏱ 00:28:42
„Der schreibt über das Buch, Zitat, »Der Bundespräsident ist in Deutschland so eine Art oberster Hüter des konsensuellen Symbolbestands. Er formuliert auftragsgemäß das, was allgemein Zustimmung findet, unter Beimengung von ein paar Molekülen Originalität.«“

Gustav Seibts Rezension von Steinmeiers Buch wird zitiert, um den bundespräsidialen Stil zu charakterisieren.

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