Welt am Draht
Rainer Werner Fassbinder · 1973
Im Institut für Kybernetik und Zukunftsforschung haben Wissenschaftler eine künstliche Welt erschaffen, die die reale imitiert. Nach dem überraschenden Ableben des Institutsleiters scheint seinen Nachfolger Fred Stiller das gleiche Schicksal zu ereilen. Denn auch Stiller muss feststellen, dass die Realität, in der er lebt, womöglich nur eine Simulation ist.
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„Besser ist Rainer Werner Fassbinder Welt am Draht, von dem sie es auch haben, weil da geht es ja immer weiter hoch. Da wacht man eine Stufe drüber auf, aber dann geht es ja immer weiter nach oben. Das ist schon mal viel interessanter.“
Gabriel stellt Fassbinders Welt am Draht als philosophisch überlegene Alternative zu Matrix dar. Während Matrix eine einfache Lösung bietet (es gibt eine echte Realität), geht Fassbinders Film tiefer: Man wacht immer eine Ebene höher auf, ohne je sicher zu sein, die letzte Ebene erreicht zu haben.
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