Alles gesagt? – Wolfgang Tillmans, wie entsteht Kunst
#083

Wolfgang Tillmans, wie entsteht Kunst

Alles gesagt? / 09. Mai 2024 / 29 Medien

Christoph Amend, Jochen Wegner & Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans, von der New York Times als einer der bedeutendsten lebenden Künstler der Welt bezeichnet, erzählt von seinen Anfängen — etwa wie er an der Berliner Kunsthochschule nach sechs Wochen abbrach, weil ihm gesagt wurde, alles, was er mitbringe, sei totaler Mist. Er spricht über sein Coming-out, seine Gedanken zur Darstellung von Körpern in der Kunst und darüber, warum ihm das Gehen so wichtig ist: Der Bildfluss, der beim Laufen ins Auge kommt, sei etwas Urmenschliches.

„Dann musste ich nach Berlin und wurde gesagt, alles, was sie hier gemacht haben, ist totaler Mist. Vergessen Sie alles, was Sie hier mitbringen. Und dann war das so frustrierend, dass ich nach sechs Wochen gesagt habe, ich höre auf.“
🗣 Wolfgang Tillmans

Erwähnte Medien (29)

Language

Language

Wolfgang Tillmans

Der Turner Prize (deutsch Turner-Preis) ist ein nach dem Maler William Turner (1775–1851) benannter britischer Kunstpreis, der alljährlich an einen britischen Künstler verliehen wird. Qualifizieren können sich Künstler nicht-britischer Nationalität, die überwiegend im Vereinigten Königreich arbeiten, sowie Künstler mit britischer Staatsangehörigkeit, die weltweit tätig sind.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 00:08:52 „ich bin auch jetzt von zwei Journalisten angesprochen worden auf den Song Language auf dem neuen Album. Und darin singe ich Language is what it is, we mean what it says.“

Tillmans spricht über seinen Song 'Language' vom neuen Album und die Reaktionen von Journalisten darauf

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Time Mirrored

Time Mirrored

Wolfgang Tillmans

Kunstprojekt von Wolfgang Tillmans, das die Wahrnehmung von Zeitabständen und Zeitspiegelungen erforscht. Das Projekt »Time / Mirrored« beschäftigt sich mit der visuellen Darstellung und Erfahrbarkeit von Zeit als künstlerisches Medium.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 00:18:25 „Ich nenne das Projekt Time Mirrored. Time... Slash. Was ist das? Querstrich. Time Querstrich Mirrored.“

Wegner und Tillmans sprechen über Tillmans' Projekt, das sich mit Zeitspiegelungen und der Wahrnehmung von Zeitabständen beschäftigt

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New York Magazine

New York Magazine

New York Magazine ist ein amerikanisches Lifestyle- und Nachrichtenmagazin, gegründet 1968. Es ist bekannt für investigativen Journalismus, kulturelle Features und hochwertige Reportagen. Das ikonische Logo der 70er Jahre wurde zum Symbol amerikanischer Designgeschichte und erscheint auf Vintage-Merchandise wie T-Shirts.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:34:42 „Aber es ist ein New York-Logo von den 70er Jahren. Genau, ja. Also New York Magazine oder so. Ja, New York Magazine. Von New York Magazine aus den 70ern.“

Beschreibung des T-Shirts, das Jodie Foster auf dem Tillmans-Porträt trägt, mit einem Vintage-Logo des New York Magazine

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Go

Go

Moby

Mobys Debütalbum "Go" aus dem Jahr 1996 revolutionierte Elektronische Musik und erreichte weltweite Erfolge mit dem Titeltrack. Der Fotograf Wolfgang Tillmans beschreibt seine tiefe Begeisterung für dieses Werk, bevor er später die Gelegenheit erhielt, Moby selbst zu fotografieren. Das Album steht für die kulturelle Bedeutung elektronischer Musik in den 1990er Jahren und zeigt die emotionale Wirkung von Mobys Kompositionen auf zeitgenössische Künstler.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 00:47:05 „hatte ich Go von Moby auch so irre geliebt. Das Album, das Stück und das...“

Tillmans beschreibt seine Begeisterung für Mobys Musik, bevor er den Auftrag bekam, Moby zu fotografieren

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i-D Magazine

i-D Magazine

Britisches Kultur- und Modefotografie-Magazin, gegründet 1980, bekannt für seinen avantgardistischen und künstlerischen Zugang zur visuellen Berichterstattung. i-D publiziert innovative Fotostrecken, die etablierte Schönheitsstandards herausfordern und alternative Perspektiven auf Mode und Kultur bieten.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 00:48:42 „Und dann rief mich Matthew Collin, der Chefredakteur von ID, an“

Tillmans erzählt, wie der Chefredakteur des Magazins i-D ihn anrief, um Moby zu fotografieren

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Lutz & Alex sitting in the Trees

Lutz & Alex sitting in the Trees

Wolfgang Tillmans

Die Fotografie zeigt zwei Personen, die in Bäumen sitzen, und verkörpert Tillmans' charakteristische Ästhetik der erschreckenden Normalität. Das Werk fasziniert durch die verstörende Präsenz einer alltäglichen Szene, die gleichzeitig Unschuld und Irritation ausstrahlt. Die Aufnahme stammt aus der renommierten Sammlung Boros und exemplifiziert Tillmans' dokumentarische Herangehensweise, gewöhnliche Momente in eine fesselnde visuelle Spannung zu verwandeln.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:00:52 „wo zwei Leute, ich versuchte, googelt es bitte, in einem Baum sitzen und so Jacken tragen, Mäntel tragen und sonst haben sie nicht so viel an“

Wegner beschreibt sein persönliches Kunsterlebnis mit diesem berühmten Tillmans-Werk, das seine Weltsicht verändert habe

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Wolfgang Tillmans (Erstlingswerk bei Taschen)

Wolfgang Tillmans (Erstlingswerk bei Taschen)

Wolfgang Tillmans

Ein Fotoband von Wolfgang Tillmans mit künstlerischen Fotografien des zeitgenössischen Alltags. Das Werk dokumentiert die einflussreiche visuelle Perspektive des renommierten Fotografen auf kulturelle und gesellschaftliche Momente.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 01:00:52 „In diesem Buch. Es gab dieses Buch von dir. Ich habe dieses Buch bei Taschen, glaube ich“

Wegner beschreibt, wie er in einer Buchhandlung Tillmans' erstes Buch aufschlug und davon tief beeindruckt war

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Holding Cock

Holding Cock

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans' Fotografie "Alex & Lutz holding each other" aus dem Jahr 1992 dokumentiert eine bewusst inszenierte Bildidee, in der der Fotograf traditionelle Geschlechterdarstellungen hinterfragt und neu verhandelt. Das Porträt zeigt zwei Männer in intimer körperlicher Nähe und stellt damit etablierte Konventionen visueller Repräsentation in Frage. Die Arbeit ist exemplarisch für Tillmans' fotografisches Werk, das persönliche Beziehungen und gesellschaftliche Identitäten erforscht.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 01:01:19 „Also ich habe zum Beispiel dieses Holding Cock, das ist eine Bildidee, die habe ich inszeniert mit ihnen“

Tillmans beschreibt die Inszenierung dieses Bildes mit Alex und Lutz, bei dem er bewusst Geschlechterdarstellungen hinterfragte

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T Kunst

Toucan

Wolfgang Tillmans

Fotografie von Wolfgang Tillmans aus 2010, die einen Tukan zeigt und eines seiner bekanntesten Werke darstellt. Das Bild widerspricht bewusst seiner Theorie, dass zu viel 'Zeigen' schlechte Kunst sei, und markiert eine kritische Grenze in seiner künstlerischen Position zur visuellen Direktheit.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 01:05:03 „Der Toucan von 2010, auch der bekanntesten Bilder von mir, der zeigt ja nun auch sehr deutlich.“

Tillmans nennt das Werk als Gegenbeispiel zu seiner Theorie, dass zu viel 'Zeigen' keine gute Kunst sei

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M Kunst

Man Pissing on Chair

Wolfgang Tillmans

Fotografie von Wolfgang Tillmans, die eine alltägliche Geste – einen Mann beim Urinieren auf einen Stuhl – dokumentiert. Das Werk exemplifiziert Tillmans' Ansatz, alltägliche Momente durch ihre visuelle Präsenz zum Kunstwerk zu erheben und demonstriert die Kraft der reinen Abbildung ohne narrative Vermittlung.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 01:05:03 „Oder Man Pissing on Chair. Ist jetzt wirklich Zeiger, nur Zeiger.“

Weiteres Beispiel für ein Werk, das stark 'zeigt', aber dennoch als Kunst funktioniert

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The Face (Magazin)

The Face (Magazin)

Einflussreiches britisches Modemagazin aus den 1980er-Jahren, bekannt für innovative Fotografie und Kulturberichterstattung. The Face war neben i-D eines der führenden Fashion- und Lifestyle-Magazine und prägte die visuelle Kultur durch designerische Innovation und Dokumentation von Mode, Musik und Gegenkultur.

🗣 Jochen Wegner erwähnt beiläufig bei ⏱ 01:14:21 „Face war das andere Magazin, neben ID.“

Wegner erwähnt The Face im Kontext der Kritik am Turner-Preis, die Tillmans' Verbindung zur Modemagazin-Welt angriff

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S Magazin

Spex (Magazin)

Spex war ein prominentes deutsches Musikmagazin, das 1980 gegründet wurde und neben Musiknachrichten auch Literatur, Film, Mode und gesellschaftliche Trends abdeckte. Das Magazin war seit 2008 in Berlin ansässig und erschien bis Januar 2019 in gedruckter Form. Nach der Einstellung der Printausgabe #384 existiert Spex ausschließlich als Onlinemedium, wobei das Archiv aller bisherigen Ausgaben digital abrufbar ist. Der Text dokumentiert exemplarisch einige historische Artikel aus verschiedenen Jahrzehnten der Magazingeschichte.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 01:45:48 „Und Spex. Und Spex natürlich mit Sitz in Köln. Musikzeitschrift, die ja auch sehr stilprägend war, besonders in den 80ern und in den 90ern.“

Amend erwähnt Spex als eine der Zeitschriften, mit denen Tillmans früh Kontakt hatte

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True Study Center

True Study Center

Wolfgang Tillmans

Fotografische Tischinstallationen von Wolfgang Tillmans ab 2005, in denen der Künstler Objekte und Fotografien auf Schreibtischen arrangiert. Die Serie erkundet die künstlerische Praxis und die Beziehung zwischen alltäglichen Objekten, vergleichbar mit Jürgen Tellers Arbeiten.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 01:51:32 „zum Beispiel 2005 anfing mit dem Tischarbeiten, True Study Center“

Tillmans erwähnt seine Tischarbeiten im Kontext der Parallelen und Ähnlichkeiten mit Jürgen Tellers Arbeit

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We Are Not Going Back

We Are Not Going Back

Wolfgang Tillmans

Der Sturm auf das Kapitol in Washington, D.C. am 6. Januar 2021 war ein gewaltsamer Angriff von Anhängern des damals abgewählten, aber noch amtierenden US-Präsidenten Donald Trump auf den Kongress der Vereinigten Staaten. Der in der US-Geschichte einzigartige Vorgang wurde von Strafverfolgungsbehörden wie dem FBI als inländischer Terrorismus und von vielen politischen Beobachtern als Teil eines versuchten Staatsstreichs Trumps gewertet. Das Ziel der Angreifer war es, den Senat und das Repräsenta...

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 02:03:58 „auch jetzt in dem neuen Album, in dem Song We Are Not Going Back, ist die Zeile Treating Things Radically Equally“

Tillmans zitiert eine Textzeile aus seinem eigenen Song, um sein künstlerisches Prinzip der radikalen Gleichbehandlung zu illustrieren

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Smalltown Boy

Smalltown Boy

Bronski Beat

Bronski Beat waren eine britische Synthie-Pop-Gruppe der 1980er Jahre. Sie bestand aus Steve Bronski und Larry Steinbachek, die für Keyboard und Perkussion zuständig waren, und dem Sänger Jimmy Somerville aus Greenock, Schottland. Alle Mitglieder des Trios waren offen schwul, was sich in ihren Liedern widerspiegelte, die oft politische Kommentare zu homosexuellen Themen enthielten.

🗣 Wolfgang Tillmans empfiehlt aktiv bei ⏱ 02:51:00 „mein eigenes Coming-out zu haben, in dem Moment, in dem wirklich in der Hitparade das erste Mal ein offenschwuler Coming-out-Song lief“

Tillmans beschreibt den persönlichen Zufall, sein Coming-out zeitgleich mit dem Erscheinen dieses Songs erlebt zu haben

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Concorde (Serie)

Concorde (Serie)

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans dokumentiert die Concorde in einer Fotografie-Installation aus sieben Bildern, aufgenommen durch die Zäune des Londoner Flughafens Heathrow. Das Kunstwerk aus 1997 erfasst die ambivalente Faszination des Flugzeugs: Einerseits Symbol der futuristischen Moderne der 1960er Jahre, andererseits Inbegriff von Lärm und Umweltbelastung. Nach der erzwungenen Einstellung der Flüge 2003 wurde die Concorde zum modernen Mythos. Die Installation demonstriert Tillmans' künstlerische Freiheit in der Motivwahl, seinem Umgang mit Skalierung und der räumlichen Komposition der Drucke, die seine charakteristische Arbeitsweise prägen.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 03:16:48 „Aber den Blick in den Himmel, den hast du dir ja auch in deiner Kunst bewahrt. Also eine meiner anderen Lieblingsarbeiten sind deine Bilder der Concorde.“

Amend erwähnt Tillmans' bekannte Fotoserie der Concorde als Beispiel für den Blick in den Himmel in seiner Kunst

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Freischwimmer

Freischwimmer

Wolfgang Tillmans

Freischwimmer 54 ist eine fotografische Arbeit von Wolfgang Tillmans aus dem Jahr 2004, die ganz ohne Kamera in der Dunkelkammer entstand. Das großformatige C-Print zeigt reine Farbspuren und abstrakte Strukturen, die durch fotochemische Verfahren erzeugt wurden – eine Form der nicht-gegenständlichen Fotografie, die nichts Konkretes darstellt. Mit diesem Werk setzt Tillmans die Malerei durch fotografische Mittel fort und fordert zu neuem Sehen auf. Das Werk gehört seit 2008 der Sammlung des Städel Museums.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 03:19:11 „Da hatte ich die zwei langen Freischwimmer gemacht in meiner Dunkelkammer in Berlin.“

Tillmans beschreibt die Entstehung der Freischwimmer-Bilder für die Panorama-Bar im Berghain

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Built From Here

Built From Here

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans gibt anlässlich der Veröffentlichung seines neuen Albums "Built From Here" mehrere Musikinterviews. Der Artikel dokumentiert diese aktuelle Promotionphase und bietet Einblicke in den Künstler sowie sein neues Werk. Die Interviews fallen zeitlich genau mit dem Albumstart zusammen und zeigen Tillmans' intensives Engagement mit dem Albumrelease.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 03:47:26 „Musikinterviews, ganz viel im Zusammenhang mit dem Album, was morgen rauskommt, Built From Here“

Tillmans erwähnt sein neues Album, das am nächsten Tag erscheint, im Kontext der vielen Interviews, die er gerade gibt

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Tempo (Magazin)

Tempo (Magazin)

Das Magazin Tempo veröffentlichte eine Fotoserie mit Prominenten vor einer Deutschlandkarte. Der Auftrag ging an einen renommierten Fotografen und wurde von Redakteur Markus Peichel konzipiert. Es handelte sich um einen frühen, prägenden Auftrag, der die innovative Bildsprache des Magazins in den 1980er Jahren exemplifiziert.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 03:58:29 „da hatte Tempo, ich denke, das war Markus Peichel, ja auch die Idee, eine Geschichte zu machen mit Prominenten vor einer Deutschlandkarte“

Tillmans erzählt von einem frühen Auftrag für das Magazin Tempo, bei dem er Prominente vor einer Deutschlandkarte fotografierte

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MoMA-Ausstellungskatalog Wolfgang Tillmans

MoMA-Ausstellungskatalog Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans / MoMA · 2010

Catalogue includes essays by Michael Bracewell and Josef Strau, and an interview with the artist by the curators, Julia Peyton-Jones and Hans Ulrich Obrist.

🗣 Jochen Wegner referenziert bei ⏱ 04:10:20 „vor mir liegt der Ausstellungsband vom MoMA. Du weißt sicher, wie viele Seiten ich habe. Ich glaube 340.“

Wegner hält den gewichtigen MoMA-Katalog in der Hand und fragt, ob so eine Musealisierung nicht auch eine Gefahr sei

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Frank Ocean Album-Cover

Frank Ocean Album-Cover

Frank Ocean / Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans' Coverfotografie für Frank Oceans Album, eine wegweisende künstlerische Zusammenarbeit, die das Werk visuell prägt und großen Einfluss auf ein jüngeres Publikum ausübt. Das Album zählt zu den wichtigsten Musikveröffentlichungen der letzten 15 Jahre, und Tillmans' fotografische Gestaltung ist wesentlich für seinen künstlerischen und kommerziellen Erfolg.

🗣 Christoph Amend referenziert bei ⏱ 04:20:58 „Weil das ist ja wahrscheinlich eines der wichtigsten Alben, Musikalben der letzten 10, 15 Jahre. Frank Ocean und ein jüngeres Publikum hat dein Bild vermutlich.“

Amend spricht über Tillmans' Coverfotografie für Frank Ocean und deren Reichweite bei einem jüngeren Publikum

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Desert Island Discs

Desert Island Discs

Eight tracks, a book and a luxury: what would you take to a desert island? Guests share the soundtrack of their lives.

🗣 Christoph Amend erwähnt beiläufig bei ⏱ 04:32:50 „es gibt ja diese berühmte BBC-Radiosendung seit vielen Jahrzehnten, Desert Island Discs“

Amend nutzt das Format als Inspiration für seine Frage, welche Bilder Tillmans auf eine einsame Insel mitnehmen würde

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Y Kunst

You Create Rituals Which Allow You to Touch the Skin of Other Men

Barbara Kruger

Konzeptuelles Kunstwerk von Barbara Kruger, das Körperlichkeit, Rituale und menschliche Intimität durch ihre charakteristische Text-Bild-Kombination untersucht. Das Werk hinterfragt gesellschaftliche Normen und Tabus rund um körperlichen Kontakt. Ein Schlüsselwerk der kritischen Conceptual Art.

🗣 Wolfgang Tillmans empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:33:19 „You Create Rituals Which Allow You to Touch the Skin of Other Men von Barbara Kruger.“

Tillmans nennt dieses Werk als eines der drei Bilder, die er auf eine einsame Insel mitnehmen würde

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Porträt von David Wojnarowicz

Porträt von David Wojnarowicz

Peter Hujar

Schwarzweiß-Fotografie des amerikanischen Künstlers und Aktivisten David Wojnarowicz, aufgenommen von Fotograf Peter Hujar in den 1980er Jahren. Das intime Porträt zeigt Wojnarowicz' charakteristische, intensive Präsenz und ist ein bedeutendes Dokument der Kunstszene dieser Ära. Hujars psychologisch durchdringender Fotografiestil erfasst die Persönlichkeit des Künstlers während seiner Phase künstlerischer Höchstleistung.

🗣 Wolfgang Tillmans empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:33:19 „Ein Porträt von David Vonerowitsch, von Peter Husserl fotografiert.“

Zweites Werk, das Tillmans auf eine einsame Insel mitnehmen würde

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Empire Vampire

Empire Vampire

Isa Genzken

Isa Genzken schafft in "Empire Vampire V (C)" eine Skulptur aus alltäglichen Materialien wie Kunststoffgras, Seidenblumen und Porzellanfiguren, die auf einem cellophanbespannten Sockel angebracht sind. Das Werk hinterfragt grundlegend die Rolle des Sockels in der Skulpturenkunst, indem Genzken ihn nicht als separate Basis, sondern als integralen Bestandteil der Kunstwerk-Architektur behandelt. Diese Herangehensweise ist eine kritische Reaktion auf die Terroranschläge vom 11. September 2001 – Genzken war in New York und erlebte, wie verletzlich auch architektonische Strukturen von vermeintlicher Macht sein können. Die Skulptur spiegelt ihre künstlerische Obsession wider, Spannung zwischen Zerstörung und Schöpfung, Zerfall und Aufbau zu erfassen, während sie gleichzeitig Modernismus und zeitgenössische Materialkultur kritisch hinterfragt.

🗣 Wolfgang Tillmans empfiehlt aktiv bei ⏱ 04:33:19 „Empire Vampire von Isa Genskiner Skulptur, die ich habe, mit ihr getauscht habe.“

Drittes Werk für die einsame Insel – eine Skulptur von Isa Genzken, die Tillmans durch Tausch erworben hat

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Stillleben mit vier Gefäßen

Stillleben mit vier Gefäßen

Francisco de Zurbarán

Barockes Stillleben von Francisco de Zurbarán aus dem Prado. Das Gemälde zeigt vier Gefäße in minimalistischer Anordnung mit charakteristischer dramatischer Beleuchtung. Zurbaráns präzise, fotorealistische Darstellungsweise des Gegenstandes machte das Werk zum Klassiker spanischer Barockmalerei des 17. Jahrhunderts.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 04:34:21 „Ich hätte auch das Stillleben von Francisco de Soberan aus dem Prado nennen können, von den vier Gefäßen.“

Tillmans nennt als Alternative für die einsame Insel dieses Stillleben aus dem Prado

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Agnus Dei

Agnus Dei

Francisco de Zurbarán

Francisco de Zurbarán schuf um 1635–40 ein Gemälde, das ein zur Opferung vorbereitetes Lamm darstellt und dabei eine tiefere religiöse Bedeutung offenbart. Das Werk verbindet eine realistische Stillleben-Darstellung mit dem symbolischen Gehalt des Lammes als Christus, des im Johannesevangelium beschriebenen "Lammes Gottes", das für die Sünden der Welt starb. Zurbaráns innovative Herangehensweise bewies sich als außergewöhnlich erfolgreich: Zeitgenössische Sammler schätzten sein Werk für die lebensechte Malweise so sehr, dass sie Zurbaráns Lammdarstellung höher bewerteten als echte Tiere. Das Motiv setzte sich durch und wurde in mehreren Varianten während der 1630er Jahre wiederholt.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 04:34:21 „Oder natürlich das Agnus Dei von Soberan.“

Weiteres Alternativwerk von Zurbarán, das Tillmans auf die einsame Insel mitnehmen könnte

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Leserbrief in der New York Times 1948 (gegen israelische Staatsgründung)

Leserbrief in der New York Times 1948 (gegen israelische Staatsgründung)

Hannah Arendt u.a.

Der Leserbrief dokumentiert Bedenken jüdischer Intellektuelle wie Hannah Arendt gegen die israelische Staatsgründung von 1948/1949. Die Unterzeichner warnten vor potenziellen Gefahren und Problemen, die sich aus dem Gründungsprojekt für die jüdische Bevölkerung ergeben könnten. Der Brief zeigt, dass kritische Positionen zur Staatsgründung nicht erst in jüngerer Zeit entstanden sind, sondern bereits von etablierten Denkern aus dieser Zeit vertreten wurden.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 04:54:31 „gab es diesen Leserbrief in der New York Times 49 oder 48 von Hannah Arendt und anderen unterschrieben, die eben dieses Gründungsprojekt Israel als höchst gefährlich und problematisch für die Juden davor gewarnt haben“

Tillmans verweist auf den historischen Leserbrief, um zu zeigen, dass kritische Stimmen zur israelischen Staatsgründung nicht neu sind

Zum Artikel bei New York Times Details
No man is an island, no country by itself (Anti-Brexit-Kampagne)

No man is an island, no country by itself (Anti-Brexit-Kampagne)

Wolfgang Tillmans

Wolfgang Tillmans' Anti-Brexit-Kampagne von 2016 verwendet das Zitat „No man is an island, no country by itself" als künstlerischen Slogan gegen die Abkehr Großbritanniens von der internationalen Gemeinschaft. Das Werk bezieht sich auf John Donnes Meditation über menschliche Verbundenheit und kritisiert nationale Isolation. Der weit verbreitete Text wurde zur ikonischen Aussage des künstlerischen Widerstands gegen den Brexit.

🗣 Wolfgang Tillmans referenziert bei ⏱ 05:06:03 „Das war wirklich die mit weit verbreitetste Anti-Brexit- No man is an island, no country by itself, what is lost is lost forever.“

Tillmans erinnert an seine Anti-Brexit-Kampagne von 2016, deren Slogans weit verbreitet waren

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