Die sogenannte Gegenwart – Selbst trans ist zu binär
#052

Selbst trans ist zu binär

Die sogenannte Gegenwart / 31. Oktober 2022 / 16 Medien

Ijoma Mangold, Lars Weisbrod

Diese Folge dreht sich um Kim de l'Horizons preisgekrönten Roman «Blutbuch», der gerade den Deutschen Buchpreis gewonnen hat. Schon bei der Anmoderation wird das zentrale Thema spürbar: Wie spricht man über eine non-binäre Person, wenn die gewohnten Pronomen nicht mehr greifen — und der französische Name auch noch Zungenbrecher-Potenzial hat?

„Wer das Buch gelesen hat, wird sprachlich keine Fehler mehr machen.“
🗣 Lars Weisbrod

Erwähnte Medien (16)

Blutbuch

Blutbuch

Kim de l'Horizon · 2022

Die Erzählfigur in ›Blutbuch‹ identifiziert sich weder als Mann noch als Frau. Aufgewachsen in einem Schweizer Vorort, lebt sie nun in Zürich, ist den engen Strukturen der Herkunft entkommen und fühlt sich im nonbinären Körper und in der eigenen Sexualität wohl. Doch dann erkrankt die Großmutter an Demenz, und das Ich beginnt, sich mit der Vergangenheit auseinanderzusetzen: Warum sind da nur bruchstückhafte Erinnerungen an die eigene Kindheit? Wieso vermag sich die Großmutter kaum von ihrer früh...

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:01:29 „Und zwar hast du ja versucht, genderneutral die Folge anzukündigen. Und das spielt eine große Rolle beim Blutbuch, dem, das kann man glaube ich wirklich mal sagen, aktuellen, wie heißt es dann immer, Buch der Stunde, Gewinner des Buchpreises gerade.“

Das Blutbuch von Kim de l'Horizon ist das zentrale Thema dieser Podcastfolge. Der Roman hat den Deutschen Buchpreis gewonnen und wird als autofiktionales Werk beschrieben, das Fragen von Geschlechtsidentität, Non-Binarität und der Macht von Kategorien verhandelt. Die Hosts diskutieren ausführlich die sprachlichen Herausforderungen beim Sprechen über das Buch und seine non-binäre Verfasserperson.

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Azzlackz Stereotyp

Azzlackz Stereotyp

Haftbefehl

Der Artikel behandelt die Begriffsgeschichte von "Aslak" (asoziale Kanacken), die vom Rapper Haftbefehl vor über einem Jahrzehnt geprägt wurde. Im Kontext von Ijoma Mangolds Gegenwartsceck wird das Album/der Song als Beispiel für die Praxis der kulturellen Umdeutung provokanter Sprachformen diskutiert, die durch den Zusatz "empowernd" entschärft werden.

🗣 Ijoma Mangold erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:03:49 „An sich gibt es den Begriff, ich glaube, durch Haftbefehl wohl eingeführt, schon seit einem halben Jahrzehnt, asoziale Kanacken.“

Ijoma Mangold erwähnt Haftbefehls Prägung des Begriffs 'Aslak' (asoziale Kanacken) im Rahmen seines Gegenwartschecks über die Praxis, provokante Wörter zu benutzen und dann mit dem Zusatz 'im empowernden Sinne' zu entschärfen. Lars Weisbrod korrigiert, dass das Album/der Song bereits vor zehn bis zwölf Jahren erschienen sei.

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Aslak Stereotyp

Aslak Stereotyp

Haftbefehl

Aslak Stereotyp ist eine musikalische Veröffentlichung von Haftbefehl, die das Kunstwort „Aslak" (Asoziale Kanacken) prägt. Der Track wurde vor etwa zehn bis zwölf Jahren veröffentlicht und wird im Podcast als Ursprungstext dieses gesellschaftskritischen Begriffs behandelt, der urbane Stereotype und Stigmatisierung thematisiert.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:04:17 „Aslak Stereotyp von Haftbefehl ist vor zehn Jahren, zwölf Jahren schon erschienen.“

Erwähnt im Gegenwartscheck als Ursprung des Begriffs Aslak (Asoziale Kanacken)

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Artikel über die Ontologie der Feiertage

Artikel über die Ontologie der Feiertage

In Deutschland wird kontrovers debattiert, ob religiöse Feiertage wie der Pfingstmontag abgeschafft werden sollten. Wirtschaftsvertreter wie Claudia Sturm, Firmenchefin und Vizepräsidentin des Verbandes der Familienunternehmer, argumentieren, dass weniger Feiertage Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit verbessern würden, da andere europäische Länder mit weniger Ruhetagen arbeiten. Arbeitnehmer und Sozialexperten hingegen warnen vor höheren psychischen Belastungen und sehen in gemeinsamen Feiertagen einen wichtigen Zusammenhaltsfaktor der Gesellschaft. Die Spannung der Debatte zeigt sich darin, dass Kirchenmitgliedschaften sinken, während fast alle von christlich geprägten Feiertagen profitieren.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:08:24 „Es gibt einen ganz tollen Text im amerikanischen marxistischen Magazin Jacobine, vor ein paar Jahren erschienen, wo jemand sich Gedanken darüber gemacht hat, über die Ontologie der Feiertage und was Weihnachten bedeutet, was Halloween bedeutet“

Lars zitiert einen Artikel aus dem Magazin Jacobin über die kulturelle Bedeutung von Feiertagen, insbesondere Halloween als Fest der säkularisierten Moderne

Zum Artikel bei tagesschau.de Details
Artikel über die Ontologie der Feiertage (Halloween)

Artikel über die Ontologie der Feiertage (Halloween)

Harrison Fluss analysiert Tim Burtons Animationsfilm „The Nightmare Before Christmas" als Allegorie des kapitalistischen Systems. Jack Skellington agiert als visionärer CEO von Halloweentown, dessen perfekt funktionierend verwaltete Ordnung jedoch seelisch ausgelaugt ist. Die Entdeckung von Christmastown – einer Gegenwelt voller echter Magie und Wärme unter Santas fürsorglicher Obhut – fasziniert Jack, der versucht, das Geheimnis dieser Welt durch wissenschaftliche Analyse zu enträtseln. Der Artikel zeigt, dass instrumentelle Vernunft das emotionale und spirituelle Wesen von Weihnachten nicht erfassen kann, was Burtons grundsätzliche Kritik am rein rationalen, seelenlos gewordenen Kapitalismus widerspiegelt.

🗣 Lars Weisbrod empfiehlt aktiv bei ⏱ 00:08:36 „Es gibt einen ganz tollen Text im amerikanischen marxistischen Magazin Jacobin, vor ein paar Jahren erschienen, wo jemand sich Gedanken darüber gemacht hat, über die Ontologie der Feiertage und was Weihnachten bedeutet, was Halloween bedeutet, auch im Abgleich zueinander.“

Lars Weisbrod empfiehlt einen Artikel aus dem marxistischen Magazin Jacobin, der eine kulturtheoretische Deutung von Halloween liefert: Halloween sei das Fest, das am besten in die säkularisierte Moderne passe, weil es das einstige Grauen feierlich-spielerisch als überwunden zelebriere. Weisbrod nennt diesen Gedanken jedes Jahr aufs Neue inspirierend.

Zum Artikel bei Jacobin Details
Der Turm

Der Turm

Uwe Tellkamp · 2010

Der Roman porträtiert das Dresdner Bildungsbürgertum und die intellektuelle Elite einer Epoche. Ein literarisches Zeugnis für die Kultur, Konflikte und Widersprüche eines sozialen Milieus im Wandel der Zeit.

🗣 Ijoma Mangold erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:22:10 „Es gab auch sehr viel Aufmerksamkeit, als Uwe Tellkamp den Preis bekam, weil der so eine sächsische Winzermütze... trug.“

Historischer Vergleich zur Buchpreisverleihung, Tellkamps Preisverleihung als früheres mediales Ereignis

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Harry Potter

Harry Potter

J. K. Rowling · 2024

Harry Potter is leaving Privet Drive for the last time. But as he climbs into the sidecar of Hagrid’s motorbike and they take to the skies, he knows Lord Voldemort and the Death Eaters will not be far behind. The protective charm that has kept him safe until now is broken. But the Dark Lord is breathing fear into everything he loves.

🗣 Ijoma Mangold erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:30:40 „Man merkt es vor allem ja auch in diesen Auseinandersetzungen um die Harry Potter Autorin J. K. Rowling.“

Mangold erwähnt J. K. Rowling im Zusammenhang mit den Debatten um Geschlechtsidentität und den sogenannten TERF-Diskurs. Die Autorin und ihr Werk dienen als Referenzpunkt für die gesellschaftliche Polarisierung, in deren Kontext auch Blutbuch verortet wird.

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Ministerium der Träume

Ministerium der Träume

Hengameh Yaghoobifarah · 2021

Als die Polizei vor ihrer Tür steht, bricht für Nas eine Welt zusammen: ihre Schwester Nushin ist tot. Autounfall, sagen die Beamten. Suizid, ist Nas überzeugt. Gemeinsam haben sie alles überstanden: die Migration nach Deutschland, den Verlust ihres Vaters, die emotionale Abwesenheit ihrer Mutter, Nushins ungeplante Mutterschaft. Obwohl ein Kind nicht in ihr Leben passt, nimmt Nas ihre Nichte auf.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:38:52 „Es erinnert mich ein bisschen an die Sprache einer anderen non-binären Person, Hengameh Yagubi-Farah. Diese Person hat ja auch einen Roman geschrieben, über den du bei uns geschrieben hast, den du ganz gut fandest, wo dir die Sprache auch gefallen hat.“

Weisbrod vergleicht die gegenwartssprachliche Ebene in Blutbuch mit dem Debütroman von Hengameh Yaghoobifarah. Beide teilen eine von Anglizismen durchsetzte, gegenwartsbezogene Sprache. Mangold habe den Roman positiv besprochen, während Weisbrod selbst den 'Pomo-Academia-Sound' eher skeptisch sieht.

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Die Wanderhure

Die Wanderhure

Iny Lorentz · 2009

Die grausame Welt des Mittelalters und der Kampf einer Frau um ihr persönliches Glück – »Die Wanderhure« ist der erste Band der erfolgreichsten historischen Roman-Serie von Iny Lorentz Konstanz im Jahre 1410: Als Graf Ruppert um die Hand der schönen Bürgerstochter Marie anhält, kann ihr Vater sein Glück kaum fassen. Er ahnt nicht, dass es dem adeligen Bewerber nur um das Vermögen seiner künftigen Frau geht und dass er dafür vor keinem Verbrechen zurückschreckt.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:41:26 „und sehr viel so... ja, wir würden wahrscheinlich sagen, historische Trivial-Literatur über so Hexen, fast so die Wanderhure-mäßig gelesen hat.“

Lars Weisbrod beschreibt den Teil des Romans Blutbuch, in dem die Mutter der Erzählinstanz fiktionale Biografien der Frauen ihrer Familie verfasst hat. Er vergleicht deren Stil mit der populären historischen Romanreihe Die Wanderhure, um das Genre einzuordnen.

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Infinite Jest

Infinite Jest

David Foster Wallace · 2011

'A writer of virtuostic talents who can seemingly do anything' New York Times 'Wallace is a superb comedian of culture . . . his exuberance and intellectual impishness are a delight' James Wood, Guardian 'He induces the kind of laughter which, when read in bed with a sleeping partner, wakes said sleeping partner up . . .

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:44:02 „Er verknüpft es mit dem amerikanischen zu früh Verstorbenen sich umgebracht haben, den Schriftsteller David Foster Wallace. Infinite Jest ist sein berühmtestes Roman und Kim Lorison ruft ihn an als Vertreter einer New Sincerity, der versuchte, der Ironie der Postmoderne zu entkommen.“

Mangold erklärt, wie Kim de l'Horizon in Blutbuch David Foster Wallace als Vertreter der 'New Sincerity' heranzieht – jemanden, der versuchte, aus den vielen Schichten postmoderner Ironie auszubrechen. Das Motiv wird genutzt, um die Frage zu stellen, ob Blutbuch selbst sich durch seine Metareflexivität unangreifbar macht.

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David (Skulptur)

David (Skulptur)

Michelangelo

Eine Schulleiterin in Florida verliert ihren Job, nachdem sie Schülern Michelangelos David ohne vorherige Elternbenachrichtigung gezeigt hatte. Die Skulptur wurde von konservativen Eltern als pornographisch kritisiert. Der Fall verdeutlicht den Konflikt zwischen künstlerischer Bildung und puritanischen Moralvorstellungen in den USA und wirft Fragen über die Zensur von Kunstwerken in Schulen auf.

🗣 Ijoma Mangold zitiert daraus bei ⏱ 00:48:45 „Mir kam, schreibt Kim Lorison, mir kam die Sprache der Klassiker immer wie Michelangelos Marmordavid vor. Viel zu smooth, zu groß, zu männlich und viel zu weiß waren diese Davids immer.“

Mangold zitiert aus Blutbuch eine Passage, in der Kim de l'Horizon die Sprache der literarischen Klassiker mit Michelangelos David vergleicht – zu glatt, zu groß, zu männlich, zu weiß. Das Zitat illustriert die kulturkritische Haltung des Romans gegenüber der abendländischen Tradition.

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David

David

Michelangelo

Die Autorin Kim de l'Horizon zieht in ihrem Werk Blutbuch eine Parallele zwischen klassischer Literatursprache und Michelangelos David-Skulptur: Beide repräsentieren ihrer Ansicht nach eine dominante, männlich-weiße Ästhetik, die sie als normativ und exklusiv kritisiert. Der Text hinterfragt damit grundsätzlich die Sprachnormen klassischer Literatur als hegemoniales Konzept.

🗣 Ijoma Mangold zitiert daraus bei ⏱ 00:48:45 „Mir kam, schreibt Kim Lorison, mir kam die Sprache der Klassiker immer wie Michelangelos Marmordavid vor. Viel zu smooth, zu groß, zu männlich und viel zu weiß waren diese Davids immer.“

Mangold zitiert eine Passage aus Blutbuch, in der Kim de l'Horizon die Sprache der literarischen Klassiker mit Michelangelos David-Skulptur vergleicht — beide seien 'zu smooth, zu groß, zu männlich und zu weiß'. Mangold merkt an, dass die Bemerkung, Marmor sei 'zu weiß', eine sei, die man mit einer selbstreflexiven Fußnote hätte versehen können.

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Der Platz

Der Platz

Annie Ernaux · 2019

Nobelpreis für Literatur 2022 Ihr Vater stirbt, und Annie Ernaux nimmt das zum Anlass, sein Leben zu erzählen: Um die Jahrhundertwende geboren, musste er früh von der Schule abgehen, war zunächst Bauer, dann, bis zum Todesjahr 1967, Besitzer eines kleinen Lebensmittelladens in der Normandie, die körperliche Arbeit ließ ihn hart werden gegen seine Familie.

🗣 Ijoma Mangold referenziert bei ⏱ 00:51:10 „Annie Ernaux, die auch gerade den einen Nobelpreis bekommen hat, erzählt zum Beispiel in ihrem schmalen Buch Der Platz auch davon. Die kommt aus einer Arbeiterfamilie aus der Normandie und macht also nun diesen großen Aufstieg in die Kulturschikaria von Paris durch ihre Tätigkeit als Schriftstellerin.“

Mangold zieht eine direkte Parallele zwischen Annie Ernaux' 'Der Platz' und Blutbuch. Beide Werke behandeln die doppelte Scham des sozialen Aufstiegs: die Scham für das Herkunftsmilieu und die Scham gegenüber dem Herkunftsmilieu, dessen Sprache man abgelegt hat. Kim de l'Horizon dekliniere dieses Ernaux-Motiv in Blutbuch vielfach durch.

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Artikel in der NZZ über Gewalterfahrung

Artikel in der NZZ über Gewalterfahrung

Kim de l'Horizon

Gerade hat Kim de l’Horizon den Deutschen Buchpreis für den Debütroman «Blutbuch» erhalten, dessen autobiografische Figur sich weder als Mann noch als Frau fühlt. Hier schreibt Kim de l’Horizon über einen Faustschlag in Berlin und über Bundesrat Ueli Maurer, der, wie er sagte, lieber kein «Es» als Nachfolger haben möchte.

🗣 Lars Weisbrod erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:57:42 „Erst gerade hat Kim de la Raison in der NZZ darüber geschrieben, wie der Person tatsächlich Gewalt zuteil wurde, wie jemand auf der Straße Kim de la Raison geschlagen hat.“

Verweis auf einen NZZ-Artikel, in dem Kim de l'Horizon über eine persönliche Gewalterfahrung berichtet

Zum Artikel bei NZZ Details
NZZ-Artikel über Gewalterfahrung

NZZ-Artikel über Gewalterfahrung

Kim de l'Horizon

Gerade hat Kim de l’Horizon den Deutschen Buchpreis für den Debütroman «Blutbuch» erhalten, dessen autobiografische Figur sich weder als Mann noch als Frau fühlt. Hier schreibt Kim de l’Horizon über einen Faustschlag in Berlin und über Bundesrat Ueli Maurer, der, wie er sagte, lieber kein «Es» als Nachfolger haben möchte.

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 00:58:33 „Erst gerade hat Kim de la Raison in der NZZ darüber geschrieben, wie der Person tatsächlich Gewalt zuteil wurde, wie jemand auf der Straße Kim de la Raison geschlagen hat.“

Lars Weisbrod verteidigt Kim de l'Horizon gegen die Analyse von Ijoma Mangold, dass Non-Binarität in der Gegenwart mit kulturellen Distinktionsvorteilen ausgestattet sei. Er verweist auf einen kürzlich in der NZZ erschienenen Artikel, in dem Kim de l'Horizon über erlittene körperliche Gewalt auf der Straße berichtet.

Zum Artikel bei NZZ Details
Tocotronic (Tour)

Tocotronic (Tour)

Tocotronic

Tocotronic ist eine deutsche Rockband, die 1993 gegründet wurde. Ähnlich wie Blumfeld stellte die Band nicht nur eine Innovation für deutschsprachige Musik dar, sondern inspirierte auch mehrere spätere Bands. Teile der Band Tocotronic sind aus Hamburg. Tocotronic war lange Zeit bei L'age D'or unter Vertrag. 2007 wechselte die Band zum Label Vertigo Berlin von UDD. Zusammen mit einer Gruppe von Bands und Künstlern, wie zum Beispiel Blumfeld,Die Sterne oder Rocko Schamoni bildeten sie die sogenannte "Hamburger Schule"

🗣 Lars Weisbrod referenziert bei ⏱ 01:12:22 „Selbst Tokotronic haben ihre Tour verschoben, weil der Kartenvorverkauf zu schwer anzog.“

Lars Weisbrod spricht über das Phänomen leerer Kulturveranstaltungen nach der Pandemie. Er nennt Tocotronic als prominentes Beispiel dafür, dass selbst etablierte Bands ihre Tourneen verschieben mussten, weil der Vorverkauf schleppend lief.

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