Weniger Regeln, mehr Action
Maja Beckers, Alexander Cammann
Zum Jahresauftakt verraten die beiden ihre Vorsätze: Alexander will endlich systematisch die Bibel lesen, Maja nimmt sich vor, aktiver auf Social Media zu posten — bewusst antizyklisch zum Digital-Detox-Trend. Auf dem Sachbuch-Programm stehen Amanda Montells "Cultish" über sektenartige Sprache in Alltag und Influencer-Kultur, Christina Strunks Familienrecherche "Die Aufsteiger" über den deutschen Mittelstand unter Hitler sowie Hartmut Rosas neues Werk über das Verschwinden gesellschaftlicher Spielräume.
„Das ist ja jetzt aber total antizyklisch. Alle reden doch von Digital Detox und Auszeit und so weiter.“
Erwähnte Medien (16)
Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts
Peter Gay · 1976
Peter Jack Gay (geboren 20. Juni 1923 in Berlin, Deutsches Reich, als Peter Joachim Fröhlich; gestorben 12. Mai 2015 in Manhattan, New York City, Vereinigte Staaten) war ein US-amerikanisch-deutscher Historiker mit Schwerpunkten im Zeitalter der Aufklärung und des Bürgertums sowie in der Psychoanalyse.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus „Ein anderes wichtiger Historiker Peter Gay, der eine Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts vorgelegt hat. Also eine ganz wichtige, also diese typischen Ostküsten-Liberalen, die so ihre deutschen Wurzeln haben.“
Im Kontext der jüdischen Emigranten aus Deutschland erwähnt Cammann Peter Gay und dessen mehrbändige Kulturgeschichte als Beispiel für bedeutende deutsch-amerikanische Historiker, die mit Deutschland verbunden blieben.
Cultish: Fanatische Sprache und woran wir sie erkennen
Amanda Montell · 2026
Eine scharfsinnige Gegenwartsanalyse über moderne Anhängerschaft und die Macht der Sprache – bekannt aus dem Kult-Podcast »Sounds Like a Cult« Die wenigsten Menschen fühlen sich einem Kult zugehörig, und dennoch fallen viele in den verzweigten Kaninchenbau ihrer bizarren Gerüchte und Versprechungen. Dabei sind es nicht allein Sekten wie Scientology, die unseren Alltag durchdringen, sondern auch unscheinbare Lifestyle-Kulte um Fitnessgeräte, Stars oder Produkte.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:02:54 „Da haben wir als erstes Amanda Montell, cultisch, fanatische Sprache und woran wir sie erkennen. Da geht es um die Sprache, die Kulte oder Sekten eigentlich benutzen. Und ihre These ist, dass die so ein bisschen in den Alltag diffundiert ist, in alle möglichen Sachen, Fitnesstrends, Influencer, Wellness-Trends.“
Das Buch ist eines der Hauptbücher dieser Folge und wird ausführlich besprochen. Amanda Montell untersucht als Linguistin, wie sektenartige Sprache in den Alltag eingedrungen ist — von Fitness-Communities über Beauty-Brands bis hin zu Wellness-Trends. Das Buch wird von beiden Hosts als amüsant, klug und sehr unterhaltsam gelobt.
Die Aufsteiger: Deutscher Mittelstand unter Hitler, eine Familiengeschichte
Christina Strunk · 2025
Der deutsche Mittelstand und die Schuld: eine Familiengeschichte Ein Selfmademan aus der Provinz hat im «Dritten Reich» große Pläne. Eine Zementwarenfabrik, ein Weingut sind im Besitz der Familie. Schon bald beteiligt sich das Familienunternehmen am Bau des Westwalls und errichtet auf dem Firmengelände ein Lager für Zwangsarbeiter, während das Weingut die Wachmannschaften des KZ Sachsenhausen mit rheinhessischem Wein beliefert: Geschäfte, die nur möglich sind durch enge persönliche Verbindungen ...
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:03:28 „Dann sprechen wir über Christina Strunk. Die hat ein Buch geschrieben mit dem Titel Die Aufsteiger, Untertitel Deutscher Mittelstand unter Hitler, eine Familiengeschichte. Erschienen bei Rowold und Christina Strunk hat damit auf einigen hundert Seiten eine Erkundung, Tiefenbohrung über ihre eigene Familie während der Nazi-Diktatur gemacht.“
Das zweite Hauptbuch der Folge. Die Kunsthistorikerin Christina Strunk hat akribisch die NS-Verstrickungen ihrer eigenen Familie in der rheinhessischen Kleinstadt Sprendlingen aufgearbeitet. Ihr Urgroßvater war ein aufstiegsorientierter Betonunternehmer, der KZ-Zäune lieferte und Zwangsarbeiter beschäftigte. Die Hosts loben besonders die Tagebuchform und die romanhafte Spannung der Darstellung.
Situation und Konstellation: Vom Verschwinden des Spielraums
Hartmut Rosa · 2026
»Nur wo wir handeln, fühlen wir uns lebendig, und nur im Handeln gewinnen wir soziale Energie.« Die Lehrerin, die Noten nicht zur Ermutigung vergeben kann, die Ärztin, die Bildschirme statt Patienten behandelt, der Schiri, dessen Augenmaß vom VAR verdrängt wird: Unmerklich verändert sich in der Gegenwartsgesellschaft der Charakter unseres Handelns.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:04:03 „Dann hat Hartmut Rosa, Deutschlands Haus- und Hofsoziologe oder einer derjenigen auf jeden Fall, ein neues Buch geschrieben. Situation und Konstellation heißt es. Vom Verschwinden des Spielraums ist der Untertitel. Und genau darum geht es. Seine These ist, dass der Spielraum verschwindet.“
Das Buch wird in der Übersicht der zu besprechenden Bücher vorgestellt. Hartmut Rosas These ist, dass individuelle Handlungsspielräume verschwinden — ob bei Lehrern, Kontrolleuren oder Polizisten — und was diese zunehmende Reglementierung mit den Menschen macht.
Kulturpessimismus als politische Gefahr: Eine Analyse nationaler Ideologie in Deutschland
Fritz Stern · 2005
Historische Analyse der deutschen Kulturpessimismus-Strömungen um 1900 und deren verhängnisvolle Rolle bei der Entstehung der NS-Ideologie. Das Standardwerk untersucht die intellektuellen und philosophischen Wurzeln des Nationalsozialismus und zeigt, wie kulturelle Pessimismus-Tendenzen zur politischen Katastrophe führten.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:04:40 „Und zum Schluss, wie immer, unser Klassiker. Diesmal präsentieren wir einen Historiker, der in diesen Tagen 100 Jahre alt geworden wäre, 2016 verstorben, Fritz Stern. Und der hatte Anfang der 60er Jahre ein Buch veröffentlicht mit dem Titel Kulturpessimismus als politische Gefahr.“
Der 'Klassiker' der Folge: Fritz Sterns Standardwerk aus den 1960ern über die geistigen Strömungen in Deutschland um 1900, die zum Nationalsozialismus führten. Das Buch wurde bei Klett-Cotta neu aufgelegt, anlässlich seines 100. Geburtstags. Cammann betont die leider hochaktuelle Relevanz des Werks.
Sounds like a Cult
Amanda Montell
Putting the “cult” in culture… Do you think SoulCycle is a cult? What about the Royal Family? What about Disney Adults? Or spiritual influencers? Is Instagram itself a cult? We’re Sounds Like A Cult, an iHeart Radio Award-winning podcast that analyzes a different fanatical group every week to try and answer the big question: This ~sounds~ like a cult, but is it really? Created and hosted by New York Times-bestselling author Amanda Montell, co-hosted and produced by Chelsea Charles, Reese Oliver,...
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:07:04 „Sie ist Autorin, sie ist ausgebildete Linguistin und hat Bücher geschrieben, macht aber auch einen Podcast, der heißt Sounds like a Cult und da guckt sie schon auf die Sprache von so kultischen Verehrungen für bestimmte Trends, ja auch so Beauty-Brands.“
Im Rahmen der Besprechung von Amanda Montells Buch 'Cultish' erwähnt Maja Beckers deren Podcast, in dem Montell die kultische Sprache rund um Trends und Beauty-Brands untersucht. Der Podcast wird als Erweiterung ihrer Bucharbeit beschrieben.
Wordslut: A Feminist Guide to Taking Back the English Language
Amanda Montell · 2019
“As funny as it is informative, this book will have you laughing out loud while you contemplate the revolutionary power of words.” —Camille Perri, author of The Assistants and When Katie Met Cassidy A brash, enlightening, and wildly entertaining feminist look at gendered language and the way it shapes us. The word bitch conjures many images, but it is most often meant to describe an unpleasant woman.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:07:41 „Ganz tolle Bücher hat sie geschrieben. Ich sage nur mal zwei Titel. Also sie hat Wordslot, A Feminist Guide to Taking Back the English Language geschrieben über feministische Sprache.“
Maja Beckers erwähnt dieses frühere Buch von Amanda Montell im Zusammenhang mit deren Gesamtwerk. Es handelt von feministischer Sprachkritik und wird als Beleg für Montells Expertise als Linguistin und Autorin angeführt.
Das Zeitalter des magischen Zerdenkens: Notizen zur modernen Irrationalität
Amanda Montell · 2025
Sinn, wo steckst du? – Warum wir über die falschen Dinge zu viel nachdenken Jede Generation hat ihre eigene Krise. Um die Last des Informationszeitalters zu bewältigen, riskiert unser Verstand so manches Ausweichmanöver: Wir lassen uns von Online-Astrologen in Jobfragen beraten, vergöttern (oder verdammen) Taylor Swift, als sei sie unsere eigene Mutter, klicken uns paranoid durch Insta-Profile und bringen unser Weltbild durch Algorithmen ins Wanken.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:07:55 „Und das Zeitalter des magischen Zerdenkens. Das fand ich auch ein tolles Buch. Notizen zur modernen Irrationalität. Das erschien als erstes deutsches Buch und dann lief das so gut, dass man sich jetzt zum Glück überlegt hat, dass man auch kaltisch ins Deutsche übersetzt.“
Maja Beckers erwähnt dieses Buch als Montells erstes auf Deutsch erschienenes Werk, dessen Erfolg dazu führte, dass auch 'Cultish' ins Deutsche übersetzt wurde. Sie lobt es ausdrücklich als 'tolles Buch'.
The Girls
Emma Cline · 2016
A gripping and dark fictionalised account of life inside the Manson family. If you’re lost, they’ll find you... Evie Boyd is fourteen and desperate to be noticed. It’s the summer of 1969 and restless, empty days stretch ahead of her. Until she sees them. The girls. Hair long and uncombed, jewellery catching the sun. And at their centre, Suzanne, black-haired and beautiful. If not for Suzanne, she might not have gone.
🗣 Maja Beckers zitiert daraus bei ⏱ 00:13:26 „Also wir erinnern uns ja auch an das Debüt von Emma Klein, The Girls, alle möglichen Dokumentarserien, die über Sekten erscheinen. Es erschienen ja diese ganzen Kulte. Es ist ganz typisch für Kalifornien, dass die da alle entstanden.“
Maja Beckers erwähnt Emma Clines Debütroman 'The Girls' als Beispiel für die amerikanische Faszination mit Sekten und Kulten, im Kontext der Diskussion darüber, warum Montells Buch so typisch amerikanisch ist.
Gesprächsbücher mit Helmut Schmidt
Fritz Stern · 1999
Die Liste von Bänden der Sammlung Göschen gibt einen Überblick über die Schriftenreihe der „Sammlung Göschen“, die 1889 begründet wurde. Sie ist auf Naturwissenschaften und Technik fokussiert, deckt aber auch verschiedene andere Themenbereiche ab. Die Reihe erschien zunächst bei der Göschen’schen Verlagshandlung in Leipzig und wurde später vom Verlag de Gruyter in Berlin übernommen.
🗣 Alexander Cammann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:52:38 „War eng verbunden mit Marion Griffin-Dönner und auch mit Helmut Schmidt. Es gibt Gesprächsbücher mit Helmut Schmidt, es gibt Gesprächsbücher mit Joschka Fischer.“
Cammann nennt die Gesprächsbücher als Beleg für Sterns enge Verbindungen zur deutschen Politik und Publizistik, um seine Bedeutung als öffentlicher Intellektueller zu unterstreichen.
Gesprächsbücher mit Joschka Fischer
Fritz Stern · 1999
Gesprächsbuch zwischen dem Historiker und Essayisten Fritz Stern und dem Politiker Joschka Fischer. Stern war ein gefragter Gesprächspartner der deutschen politischen Elite und beleuchtete in seinen Werken historische Grundfragen unserer Zeit. Diese Sammlung dokumentiert seinen intellektuellen Austausch mit der politischen Führungsebene Deutschlands.
🗣 Alexander Cammann erwähnt beiläufig bei ⏱ 00:52:43 „Es gibt Gesprächsbücher mit Helmut Schmidt, es gibt Gesprächsbücher mit Joschka Fischer. Immer wieder war ein gefragter Essayist, um mit historischer Grundierung Grundfragen unserer Zeit auch zu erläutern und zu erklären.“
Neben den Schmidt-Gesprächen erwähnt Cammann auch die Gesprächsbücher mit Fischer als weiteres Beispiel für Sterns Rolle als gefragter Gesprächspartner der deutschen politischen Elite.
Gold und Eisen: Bismarck und sein Bankier Bleichröder
Fritz Stern
Das klassische Werk des Historikers Fritz Stern untersucht die enge Verbindung zwischen Otto von Bismarck und seinem Bankier Gerson Bleichröder. Stern zeigt, wie finanzielle Interessen und persönliche Beziehungen die deutsche Geschichte des 19. Jahrhunderts prägten. Das Buch gilt als Meilenstein der Geschichtsschreibung und beleuchtet die wirtschaftlichen Hintergründe der Bismarck-Ära.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:52:58 „Wichtiges Buch geschrieben über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder, Gold und Eisen heißt das, auch ein Klassiker, in den 70er Jahren geschrieben und veröffentlicht.“
Alexander Cammann stellt den Historiker Fritz Stern anlässlich seines 100. Geburtstags vor und nennt 'Gold und Eisen' als eines seiner wichtigsten Werke – ein Klassiker der Geschichtsschreibung über Bismarck und seinen Bankier Bleichröder.
Rembrandt als Erzieher
Julius Langbehn · 2012
August Julius Langbehn wurde am 26. M�rz 1851 in Hadersleben in Schleswig-Holstein geboren und starb 30. April 1907 in Rosenheim. Er war ein deutscher Schriftsteller und Kulturkritiker.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:55:25 „Fest an Julius Langbehn, der eine sehr seltsame, verkrachte Existenz auch Ende des 19. Jahrhunderts führte und dann ein enorm erfolgreiches Buch geschrieben hat, Rembrandt als Erzieher. Obwohl es völlig wild ist, ne? Obwohl es sehr, sehr wirr ist, aber enorm erfolgreich. Also ein wirklicher Bestseller.“
Im Rahmen der Besprechung von Fritz Sterns 'Kulturpessimismus als politische Gefahr' wird Langbehns 'Rembrandt als Erzieher' als eines der drei zentralen Werke genannt, die Stern analysiert. Cammann betont den paradoxen Erfolg dieses wirren, aber enorm populären Buches.
Das Dritte Reich
Arthur Moeller van den Bruck · 1931
Arthur Ernst Wilhelm Victor Moeller van den Bruck (auch: Moeller-Bruck, eigtl. Moeller; * 23. April 1876 in Solingen; † 30. Mai 1925 in Berlin) war ein deutscher Kulturhistoriker, Staatstheoretiker und völkisch-nationalistischer Publizist. Er gehörte zu den prominenten Vertretern der „Konservativen Revolution“ in den 1920er-Jahren. Sein 1923 erschienenes Hauptwerk trägt den Titel Das dritte Reich.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:56:07 „Arthur Möller Fandenbruck, der auch viele Jahre im Kaiserreich publizistisch aktiv war und dann unter anderem eine große Dostoevsky-Ausgabe herausgegeben hat, also Übersetzung und 1922 sein Buch 'Das Dritte Reich' geschrieben hat, auch eine Summe dann von kulturkritischer Erwägung, antirepublikanisch, antiliberal, in der Summe also antiwestlich.“
Moeller van den Brucks 'Das Dritte Reich' wird als dritte Schlüsselfigur in Sterns Analyse vorgestellt. Es markiert den Übergang von bloßer Kulturkritik zu einer politischen Handlungsanweisung gegen Liberalismus und Republik – ein Vordenker der sogenannten konservativen Revolution.
Dostojewski-Ausgabe (Übersetzung)
Arthur Moeller van den Bruck · 1907
Klassische Übersetzung und editorische Ausgabe der Werke Fjodor Dostojewskis durch den deutschen Publizisten und Kulturpolitiker Arthur Moeller van den Bruck. Die Übersetzung zeigt einen wichtigen Aspekt seines intellektuellen Profils im Kaiserreich, bevor er sich später seinen politischen Hauptwerken zuwandte. Sie dokumentiert die Vermittlung der russischen Klassik im deutschsprachigen Raum und Moeller van den Brucks Rolle als kultureller Vermittler zwischen deutscher und russischer Tradition.
🗣 Alexander Cammann zitiert daraus bei ⏱ 00:56:07 „Arthur Möller Fandenbruck, der auch viele Jahre im Kaiserreich publizistisch aktiv war und dann unter anderem eine große Dostoevsky-Ausgabe herausgegeben hat, also Übersetzung.“
Beiläufig erwähnt Cammann, dass Moeller van den Bruck vor seinem politischen Hauptwerk eine große Dostojewski-Übersetzung herausgegeben hat, als Teil seines intellektuellen Profils.
Fünf Deutschlands, die ich kannte (Erinnerungen)
Fritz Stern · 1999
Fritz Sterns Autobiografie erzählt von seinem Lebensweg zwischen Breslau und New York und ist ein faszinierendes persönliches Zeugnis der deutsch-jüdischen Geschichte des 20. Jahrhunderts. Das Buch beschreibt charmant seine Erfahrungen in verschiedenen Deutschlands über mehrere Jahrzehnte und bietet tiefe Einblicke eines bedeutenden Historikers in die politischen und kulturellen Umbrüche seiner Zeit. Ein bewegender Rückblick auf ein Leben zwischen zwei Welten, der Geschichte unmittelbar und menschlich vermittelt.
🗣 Alexander Cammann referenziert bei ⏱ 01:05:17 „Ein enorm charmanter Erinnerung geschrieben auch zu seinem Lebensende hin und er diesen ganzen Lebensweg zwischen Deutschland von Breslau kommt nach New York beschreibt und in diesem Buch, glaube ich, kann man ihn nochmal sehr schön erleben.“
Cammann erwähnt Fritz Sterns Autobiografie, in der er seinen Lebensweg von Breslau nach New York beschreibt. Das Buch wird als charmantes Zeugnis eines Lebens zwischen Deutschland und Amerika gewürdigt.