Sex and the City
Darren Star · 1998
Die Protagonistinnen sind vier New Yorker Frauen, deren amouröse und sexuelle Erlebnisse und Freundschaft ebenso wie ihre Auseinandersetzungen, Diskussionen und Gedanken zu fast allen Fragen menschlicher Beziehungen dargestellt werden.
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„Wir meinen natürlich Sex and the City. Eine Serie, die natürlich schon 1998 anlief, im 20. Jahrhundert.“
Sex and the City ist das zentrale Thema dieser Podcast-Folge. Die Sprecher diskutieren die Ankündigung eines Reboots durch HBO und fragen sich, ob die Serie noch gegenwärtig ist oder ob sich die Zeiten so verändert haben, dass eine Neuauflage scheitern muss. Beide Hosts haben sich zur Vorbereitung die Serie nochmal angeschaut.
„Jaja, das hatten wir doch auch in der Sex and the City-Folge, ich weiß nicht, ob wir... Ja, das stimmt, du hast es gesagt, dass du, wenn du das HBO, wie nennt man das, Rauschen, oder es ist ja eher so ein akustisches... kein Geräusch, aber ein akustischer Effekt, dass der bei dir schon ganz viel Reminiszenzen auslöst.“
Ijoma Mangold verweist auf eine frühere Podcast-Folge über Sex and the City, in der Lars über das charakteristische HBO-Jingle gesprochen hat. Der Verweis dient als Parallele zum Phänomen der Producer Tags im Rap – akustische Markenzeichen, die Vorfreude und Wiedererkennung auslösen.
„Aber viele finden das ja schön, weil sie dann, also ich weiß nicht, wenn du jetzt Sex in the City gesehen hast, hast du ja erzählt, dann kommen ja bestimmt da auch Gefühle hoch, oder? Also ich glaube, das wollen die Leute dann wieder erleben.“
Aline Abboud greift Jochen Wegners Nostalgie-These auf und verweist auf Sex and the City, das offenbar in einer früheren Passage des Gesprächs thematisiert wurde. Sie argumentiert, dass Menschen durch das Wiedersehen alter Serien vergangene Gefühle wiedererleben wollen – ein psychologisches Bedürfnis, das die Popularität von Revivals erklärt.
„Ja, genau, da hätte man ein Bild aus Sex and the City drauf machen können, so als... um es zu unterminieren.“
Weisbrod erwähnt Sex and the City scherzhaft als Symbol für die sexuelle Befreiung, die als einziger tatsächlicher Erfolg der 68er-Bewegung gelten könnte – im Gegensatz zu deren gescheiterten politischen Zielen.
„Also ein schönes Beispiel fand ich, letztes Jahr erschien ja And Just Like That, die Fortsetzung von Sex in the City.“
Wird als Vorgängerserie von 'And Just Like That' erwähnt, im Rahmen von Beckers' Argument über schrumpfende Generationenunterschiede.
„Und auf der ersten Ebene ist es so ein bisschen die klassische Frage, die wir ja bei Sex and the City und den 1000 Filmen durchexerziert haben. Die Frau sieht sich zwei männlichen Prinzipien gegenüber, wo sie sich dann doch Schwierigkeiten hat, sich zu entscheiden.“
Lars Weisbrod verweist auf Sex and the City als Beispiel für das klassische Erzählmuster, in dem eine Frau zwischen zwei männlichen Typen wählen muss – dem bodenständigen und dem wilden. Er nutzt die Serie als Referenzpunkt, um das Dreiecksverhältnis im Film Challengers einzuordnen.
„Ich würde mal sagen, es ist eigentlich eine ganz schöne Dekonstruktion von so einer Sex and the City Frauenfreundschaft, auch mit diesen unterschiedlichen Typen, die die drei verkörpern.“
Lars Weisbrod vergleicht die Konstellation der drei Freundinnen in White Lotus Staffel 3 mit der ikonischen Frauenfreundschaft aus Sex and the City. Er sieht White Lotus als Dekonstruktion dieses Modells – die oberflächliche gegenseitige Bestärkung kippt schnell ins Lästern, sobald eine der drei den Raum verlässt.
„Seine Auftritte in Kevin-Alain-Zuhause, in Sex in the City, das ist ja eine popkulturelle Ikone. Und nur deshalb konnte er so einen Wahlkampf führen.“
Im selben Atemzug wie 'Kevin allein zu Haus' nennt Poschardt Trumps Auftritt in 'Sex and the City' als weiteres Beispiel für dessen popkulturelle Präsenz, die seinen politischen Erfolg fundiert habe.
„Sachen, die ich in den 90er Jahren wirklich schrecklich fand, nämlich Friends, Seinfeld und wie heißt das, Sex in the City, das fand ich wirklich unsäglich früher und das gucke ich jetzt wahnsinnig gerne und finde ich unheimlich beruhigend.“
Sex and the City ist die dritte Serie im Bunde der wiederentdeckten 90er-Serien. Caroline Peters betont den Kontrast: In der Serie ist ein Pager das Höchste der Technik, jemand bekommt seinen ersten Laptop – diese technologische Unschuld wirkt auf sie heute wie eine Zuflucht.
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