Medienkritik
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Feminismus-Artikel in der Zeit (Leben-Ressort)
Jana Hensel
Jana Hensels Artikel aus dem Jahr 2004 analysierte Frauenzeitschriften und löste eine massive Leserreaktion aus. Zahlreiche Frauen kritisierten die oberflächliche Darstellung von Feminismus und forderten eine tiefergehende gesellschaftliche Debatte. Der Text markiert den Anfang von Hensels intensiver Beschäftigung mit feministischen Themen.
Fernsehballett
Stefan Niggemeier / Sarah Kuttner
Sarah Kuttner und Stefan Niggemeier lieben es, Fernsehen zu gucken, und noch mehr lieben sie es, übers Fernsehen zu reden. Sarah Kuttner, 46, kann im Schlaf jede der 236 Episoden „Friends“ mitsprechen. Stefan Niggemeier, 55, träumt heute noch manchmal von Vera Drombuschs vorwurfsvollem Blick. Für „Das kleine Fernsehballett“ schlüpfen die beiden in ihre Schläppchen und drehen Pirouetten um das Programm.
Fischbullettenstreit-Artikel
Die Bild-Zeitung berichtet von einem angeblichen Streit zwischen Starkoch Tim Raue und Jürgen Gosch, dem König der Krabben, um die besten Fischbrötchen auf Sylt. Tim Raue stellt jedoch klar, dass dieser Konflikt nie stattgefunden hat und er die Sache einfach telefonisch mit seinem Kollegen geklärt hat.
Gegendarstellung zur Christian-Scherz-Doku-Rezension
Thomas Fischer
Gegendarstellung von Prof. Dr. Christian Schertz zum LTO-Gastbeitrag von Prof. Dr. Thomas Fischer mit dem Titel ARD-Doku über Staranwalt – 'Wegbomben' für die Gerechtigkeit.
Gemeinsame Stellungnahme zur COVID-19-Pandemie
Gemeinsame Stellungnahme deutscher Forschungsorganisationen zur Pandemie-Gefährlichkeit. Die Max-Planck-Gesellschaft, Helmholtz, Leibniz, Fraunhofer und die Deutsche Forschungsgemeinschaft äußern sich zur Prognose und erforderlichen Maßnahmen. Der Artikel dokumentiert, wie seriöse wissenschaftliche Konsens-Positionen in der Medienberichterstattung hinter Einzelstimmen zurücktreten.
Gemeinsames Buch über Meinungsfreiheit/Medien im Ukraine-Krieg
Richard David Precht, Harald Welzer
Harald Welzer und Richard David Precht setzten sich mit Fragen von Meinungsfreiheit und Medienberichterstattung während des Ukraine-Krieges auseinander. Das Buch gilt als ein Beispiel für Positionen, die von Mainstream-Medien kritisch betrachtet oder abgewehrt wurden. Es dokumentiert den Versuch, alternative Perspektiven auf den Konflikt und die Rolle der Medien öffentlich zu machen.
Harry & Meghan
· 2022
Die Netflix-Dokumentation zeigt Harry und Meghans Perspektive auf das britische Königshaus. Sie gewinnt an Bedeutung bei Debatten über Kolonialismus und Monarchie, da Meghan Markle durch ihren kulturellen Hintergrund einen alternativen Blick auf die Institution bietet.
Heiland im Handy
Annette Zoch
Wenn die KI sich zum Heiland aufschwingt: Die Bibel ist immer noch das meistverkaufte Buch der Welt – doch längst werden christliche Inhalte digital an die Gläubigen gebracht. Nicht immer ganz im Sinne der Kirchen.
Heute über den Linden
Maxim Biller
für die Zeit heißt "Über den Linden", die neuste Folge "Morbus Israel" (25.6.) wurde nach einigen Stunden von Zeit-Online gelöscht ("mehrere Formulierungen, die nicht den Standards der ZEIT entsprechen"), deshalb hier der vollständige Text zur Information: "Kommt ein Deutscher ...
Hitler menschlich gesehen
Bernd Begemann
Satirischer Song von Bernd Begemann aus den frühen 1990ern, der sich kritisch mit der Vermenschlichung von Nationalsozialisten auseinandersetzt. Im Podcast wird der Song als zeitloses Beispiel einer gesellschaftlichen Tendenz diskutiert, die auch heute in Medien wie ServusTV zu beobachten ist.
Hotel Matze – Episode mit Giovanni Di Lorenzo
Matze Hielscher
Interview mit Giovanni Di Lorenzo bei Hotel Matze. Di Lorenzo äußert sich selbstkritisch über moderne Pressearbeit und journalistische Standards – ein kluger Austausch über die Medienlandschaft und wo der Journalismus versagt.
I Like to Watch
Emily Nussbaum · 2019
From The New Yorker’s fiercely original, Pulitzer Prize-winning culture critic, a provocative collection of new and previously published essays arguing that we are what we watch. “Emily Nussbaum is the perfect critic—smart, engaging, funny, generous, and insightful.”—David Grann, author of Killers of the Flower Moon NAMED ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR BY NPR • Chicago Tribune • Esquire • Library Journal • Kirkus Reviews From her creation of the “Approval Matrix” in New York magazine in 2004 ...
Ich bin zu schlecht für RTL
Jan Böhmermann
Frühes Comedy-Video von Jan Böhmermann, in dem ein Künstler porträtiert wird, der später bei RTL unter Vertrag kam. Deshalb wurde das Video von YouTube entfernt. Olli Schulz erinnert sich nostalgisch daran und findet es humorvoll – ein Beispiel aus Böhmermanns leichterer Comedy-Phase vor seiner späteren Satire-Karriere.
Innovation im öffentlich-rechtlichen Fernsehen und wie sie verhindert wird
Eva Schulz
Die Politikjournalistin Eva Schulz vom öffentlich-rechtlichen Jugendkanal Funk hat es geschafft, die drei Kanzlerkandidaten der Bundestagswahl 2021 (Scholz, Baerbock, Laschet) zu Interviews für ihr Format zu gewinnen. Dies ist bemerkenswert, da die etablierten Parteien sie der Zusammenarbeit mit dem YouTuber Rezo vorzogen. Schulz moderiert den Podcast "Deutschland3000", in dem sie ihre Gäste mit Entweder-Oder-Fragen zu Warm-up-Ritualen einspannt und hat sich damit als wichtige Stimme im Digitaljournalismus etabliert. Ihre steigende Bedeutung wird durch die Zusammenarbeit mit einer Agentur unterstrichen, die ihre Termine koordiniert. Das Vertrauen der etablierten Politiker in Schulz zeigt, dass auch öffentlich-rechtliche Journalisten in der digitalen Sphäre an Gewicht gewinnen.
Interview mit Benjamin Netanyahu
Paul Ronzheimer
Die Bild-Zeitung veröffentlichte im September einen Artikel über angebliche Pläne von Hamas-Chef Sinwar mit den Geiseln, der mehr als zwei Monate später international erhebliche Aufmerksamkeit bei Behörden, Richtern und Sicherheitsexperten auslöste. Nach der Publikation dieses umstrittenen Papiers ermitteln Behörden gegen das Boulevard-Blatt. Israelische Journalisten und Kollegen werfen der Bild vor, sich möglicherweise von Netanjahu politisch instrumentalisieren zu lassen. Der Fall wirft grundsätzliche Fragen über die redaktionelle Unabhängigkeit des Axel-Springer-Verlags und die Verantwortung bei der Veröffentlichung von Geheimdokumenten auf.
Interview mit Maren Urner
Der Standard
Die Medienprofessorin Maren Urner argumentiert in einem Interview, dass objektiver Journalismus eine Illusion ist. Menschen konsumieren verstärkt negative Nachrichten, besonders in Stresssituationen, was dem menschlichen Gehirn entspringt. Urner diskutiert die Unterschiede zwischen konventionellem und konstruktivem Journalismus sowie die Verantwortung von Medien bei der Darstellung von Informationen wie dem Klimawandel.
Interview mit Rezo im Spiegel
Rezo kritisiert die Fehlerkultur deutscher Medien und fordert mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Berichterstattung. Ausgangspunkt ist ein Spiegel-Interview, in dem er seine Mediennutzung beschrieb und dabei sagte, kein Print zu lesen. Diese Aussage wurde von anderen Medien und Politikern später verkürzt und missinterpretiert weitergegeben. Rezo prangert an, dass Medien eine "unfassbar große Verantwortung" tragen und sorgfältiger mit Zitaten umgehen sollten.
Interview mit Sebastian Holz
Markus Feldenkirchen
Markus Feldenkirchen interviewt im Spiegel Sebastian Holz, den ehemaligen Mitarbeiter von Jan Böhmermann, und spricht dabei auch über Böhmermann als Chef. Das Interview beleuchtet dessen Führungsstil und Arbeitsverhältnis zu seinen Mitarbeitern. Böhmermann reagiert auf die Berichterstattung gelassen, nutzt aber die Gelegenheit, um die mediale Verwertungslogik und sensationalistische Berichterstattung kritisch zu hinterfragen.
Investigativ-Artikel zum Fall Aiwanger
Roman Deininger
Der Artikel behandelt Reaktionen auf die Veröffentlichung eines antisemitischen Flugblatts aus Aiwangers Schulzeit durch die Süddeutsche Zeitung. Lanz und Precht diskutieren die journalistische Qualität des Reports und kritisieren dessen narrativen Aufbau, der eine suggestive Verbindung zwischen dem minderjährigen Aiwanger und dem heutigen Politiker herstellt, ohne diese ausreichend einzuordnen. Der Text wirft Fragen zur journalistischen Verantwortung beim Umgang mit belastenden historischen Dokumenten auf.
Kolumne über Bärbel Schäfer
Maxim Biller
Die Kolumne „Bärbel Schäfer" ist Teil des Sammelbands „100 Zeilen Hass" und setzt sich kritisch mit der Moderatorin und ihrem Image als Prototypin der Nachmittags-Talkshow auseinander. Der Autor Biller zögerte zunächst, die kritische Kolumne aufzunehmen, da sie harte Vorwürfe enthält, reflektiert aber die grundsätzliche Ambivalenz zwischen beruflichem Erfolg im Fernsehen und der damit verbundenen öffentlichen Kritik.
Kolumne über Nachrichtenverzicht
Rolf Dobelli
Rolf Dobelli argumentiert in einer provokanten Kolumne, dass man aufhören sollte, Nachrichten zu konsumieren, und stellt die Frage, welche Nachrichten wirklich das eigene Leben verändern. Christoph Amend widerspricht dieser These und macht deutlich, dass man Nachrichten lesen kann, ohne sein Leben danach auszurichten. Die Kolumne dient als Ausgangspunkt für eine Debatte über den tatsächlichen Informationswert von Journalismus und den sinnvollen Umgang mit Nachrichtenkonsum.
Kolumne über rechte Umtriebe bei Focus
Maxim Biller
Die Kolumne des Schriftstellers Maxim Biller kritisiert rechte Positionen beim Focus-Magazin. Nachdem das Magazin Tempo die Veröffentlichung zurückhielt, erschien sie stattdessen in der taz. Der Artikel dokumentiert einen Konflikt um Pressefreiheit und redaktionelle Entscheidungen in deutschen Medienunternehmen.
Kommentar zur NDR-Debatte
Anton Reiner
Das plattdeutsche Hörspiel „Melk un Köhm" des NDR erzählt vom Konflikt in einer Dorfgemeinschaft, der sich zuspitzt, als neben Antons altergewordener Kneipe eine neue Milchbar eröffnet. Die Konkurrenz spaltet die Nachbarschaft und stellt die Bewohner vor die Frage, wie sie mit dem wirtschaftlichen Wandel und neuen Angeboten in ihrem Dorf umgehen wollen. Mitwirkende sind unter anderem Rudolf Reiner, Irene Bremer und Ruth Bunkenburg, die die Charaktere dieser kleinlandwirtschaftlich geprägten Gemeinde verkörpern. Das Hörspiel vereint dabei niederdeutsche Sprachkultur mit zeitlosen Konflikten zwischen Tradition und Fortschritt.
Konstruktiver Journalismus / Medienkritik
Maren Urner
Medienwissenschaftlerin Maren Urner erklärt in diesem Interview mit Der Standard, warum es keinen objektiven Journalismus gibt. Sie analysiert psychologische Mechanismen, die zu negativer Berichterstattung führen, und zeigt auf, wie diese Dynamiken besonders im Klimajournalismus zu Problemen führen. Der Artikel beleuchtet, warum Nachrichtenvermeidung zunimmt und wie konstruktiver Journalismus einen anderen Weg bieten könnte.
Kritik an der Precht-Sendung mit Flaßpöhler
Julia Enke
FAZ-Fernsehkritik einer Sendung mit Richard David Precht und Svenja Flaßpöhler. Die Rezension von Julia Enke konzentriert sich auf Prächts vermeintlich naiv-pazifistische Positionen und hebt das Thema Impfen hervor. Precht kritisiert diese Kritik als unsachlich, da die Journalistin ein Thema in den Vordergrund rückt, das nicht Gegenstand der Diskussion war, und den Gästen damit Aussagen unterstellt, die sie nicht gemacht haben.
Kritik über Zimmer frei
Hans Hoff
Die 700. und letzte Folge von „Zimmer frei!" wird zur emotionalen Verabschiedung: Nach 20 Jahren beenden Moderator Götz Alsmann und Co-Moderatorin Christine Westermann die Sendung, wobei Westermann unter Tränen gesteht, Alsmann habe sich nie richtig für sie interessiert – eine nüchterne Zustandsbeschreibung zum Abschied. Der Artikel kritisiert, dass die Jubiläumsfolge durch die Fülle an Gästen statt Spannung brachte, obwohl „Zimmer frei!" sich durch bewusste Peinlichkeit, reichlich Alkoholkonsum und absurde Spiele auszeichnete, bei denen keiner bloßgestellt wurde. Alsmann begründet die freiwillige Beendigung als Weggehen auf dem Höhepunkt der Beliebtheit – nicht „wie ein alter Köter vom Hof gejagt zu werden" – was Autor Hans Hoff als vorbildlich für andere Formate beschreibt, die sich zu lange halten.
Manufacturing Consent
Noam Chomsky · 2010
The classic political study of how elite forces shape mass media. Edward S Herman and Noam Chomsky investigate how an underlying elite consensus structures mainstream media. Here they skilfully dissect the way in which the marketplace and the economics of publishing significantly shape the news. This book reveals how issues are framed and topics chosen, and the double standards underlying accounts of free elections, a free press, and governmental repression between Nicaragua and El Salvador; bet...
Medien, Macht und Verantwortung
Uli Wickert · 2016
Aus der Macht der Medien ergibt sich eine besondere Verantwortung für den Journalisten. Doch der zunehmende Wettbewerbsdruck, die Flut an Informationen und die Schnelligkeit, mit der sie sich verbreiten, haben zu einer erschreckenden Banalisierung geführt. Voyeurismus, Skandalisierung, Emotionalisierung sind nur einige Stichworte.
Mediokratie: Die Kolonisierung der Politik durch die Medien
Thomas Meyer · 2001
Das Buch analysiert, wie Medienlogiken die Spielregeln der Politik zunehmend bestimmen und sich Politiker nach Medienzwängen richten. Es führt das Konzept der 'Mediokratie' ein – eine Ordnung, in der Medienregeln über demokratische Prozesse dominieren.
Melanie Amann vs. Ulf Poschardt Interview
Reporterfabrik / Cordt Schnibben
Intensives Debattenformat der Reporterfabrik, in dem zwei gegensätzliche Positionen der deutschen Medienlandschaft frontal aufeinanderprallen: kritischer Journalismus versus Großverlagsinteressen. Ein argumentativ hartes, intellektuelles Gespräch auf hohem Niveau.
Neon
Nora Reinhardt beschreibt in diesem Neon-Artikel das "Tschirner-Paradox": ein Phänomen, bei dem Aussagen durch mehrfache Ironieebenen den Anschein von Offenheit erwecken, aber letztlich substanzlos bleiben. Der Artikel untersucht diese Form der Nichtkommunikation, die witzig wirkt, aber keine echten Inhalte vermittelt.
Neon (Zeitschrift)
Artikel über die Zeitschrift NEON und deren prägendem Claim „Eigentlich sollten wir erwachsen werden" aus den 2000er-Jahren. Der Text reflektiert, wie NEON mit diesem Anspruch die Kultur einer jungen Generation beeinflusst hat und setzt dies in Bezug zum modernen Konzept der „Premium-Erwachsenen". Es geht um die Frage, wie sich unser Verständnis von Erwachsenwerden seither verändert hat.
Nicht namentlich genanntes Buch von Eva Menasse
Eva Menasse · 2005
Das Buch untersucht die Auswirkungen digitaler Kommunikation auf den öffentlichen Diskurs. Menasse veranschaulicht ihre These mit realen Beispielen wie der Gil-Ofarim-Affäre und zeigt, wie digitale Medien gesellschaftliche Debatten prägen und verzerren.
Nie mehr leise – Das Buch für die Jugend
Björn Höcke · 2018
Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen ü b e r ihn. Äußerungen v o n ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen. Wenn es dann doch geschieht, werden seine Worte nur ausschnittsweise mit skandalisierender Absicht wiedergegeben. Derart wie ein bedrohliches Phänomen analysiert, kommt er als eigenständiger Autor seiner Äußerungen nicht in Betracht. Er dient nur als die harte Kante, an der die gegen ihn ausgesandten Signale zur Resonanz kommen.
Nie zweimal in denselben Fluss
Björn Höcke · 2018
Die Berichterstattung zu Björn Höcke besteht überwiegend aus Meinungen ü b e r ihn. Äußerungen v o n ihm sind den Medien eher selten zu entnehmen. Wenn es dann doch geschieht, werden seine Worte nur ausschnittsweise mit skandalisierender Absicht wiedergegeben. Derart wie ein bedrohliches Phänomen analysiert, kommt er als eigenständiger Autor seiner Äußerungen nicht in Betracht. Er dient nur als die harte Kante, an der die gegen ihn ausgesandten Signale zur Resonanz kommen.
Noch wach
Benjamin von Stuckrad-Barre · 2023
Berlin: Eine junge Frau erzählt von ihrem neuen Job bei einem großen Fernsehsender, von ihrem neuen Chef, ihrem neuen Leben. Sie wirkt glücklich, beseelt, hoffnungsfroh, es klingt gut. Zu gut? In Los Angeles geht derweil eine Welt unter. Ein Mann, der damit prahlt, als Berühmtheit könne man sich gegenüber Frauen alles herausnehmen, wird Präsident der Vereinigten Staaten.
Olli Schulz sagt, Daniel Richter hört sich gerne selber reden
Jan Böhmermann und Olli Schulz denken über Kunst nach, Eike Schmidt will nicht von der Politik lassen und Fußballer Modrić stellt Mattheuers traurige Ausgezeichnete nach: Das ist unsere Presseschau am Mittwoch
Podcasting am Ende
Podcast · Mareike Tiede und Stefan Peters · Wie geht das mit diesem "Leben"? Wie schaffe ich es, mein Leben und die Beziehungen zu Mitmenschen gut zu gestalten? Und das bitte privat UND im Job! Wie kommuniziere ich professionell UND authentisch? Die Kommunikationsexperten Mareike Tiede und Stefan Peters gehen in diesem Podcast der Kommunikation mit sich und mit den Mitmenschen auf den Grund. Sie liefern Fakten, werfen Fragen auf und entwickeln neue Gedanken zu den Themen, die dieses "Leben" so anspruchsvoll und gleichzeitig so bunt, herausfordernd und erfüllend machen oder machen können. Beide sind überzeugt: "Am Ende ist alles gut!"
Porträt über Christian Wulff
Frank Schirrmacher
Der Bundespräsident spricht dem "Bild"-Chef erzürnt auf die Mailbox, der Anruf wird durch andere Medien bekannt. Der sonderbare Vorgang markiert das Ende einer Symbiose, die lange bestens funktioniert hat: "Bild" bekam die schönsten Geschichten von Wulff, Wulff die schönsten Geschichten von "Bild".
Recode Media / Kafka on Media
Peter Kafka
Podcast über die Entwicklung und Strategien von Streaming-Plattformen. Peter Kafka analysiert wirtschaftliche Entscheidungen großer Medienkonzerne wie Warner und bietet fundierte Analysen zur Streaming-Industrie. Hochwertige Fortbildung für alle, die die strategischen Verschiebungen im digitalen Medienmarkt verstehen möchten.
Relotius-Artikel
Jan Böhmermann
Der Skandal um gefälschte Reportagen im SPIEGEL erschüttert die Medienwelt. Manche Kommentatoren fürchten um die Glaubwürdigkeit der Branche. Andere loben den transparenten Umgang mit dem Fall - die Presseschau.
Reuters Digital News Report
Reuters Institute
Studie des Reuters Institute zur Nachrichtenvermeidung (News Avoidance) in der digitalen Medianutzung. Der Report dokumentiert, dass Nachrichtenvermeidung ein messbares und zunehmendes Phänomen ist, und untersucht die Gründe und Trends bei der bewussten Vermeidung von Nachrichtenmedien.
Sascha Lobo Kolumne/Artikel über Springer und KI
Sascha Lobo
Der Deutsche Ethikrat romantisiert in seiner Stellungnahme zur künstlichen Intelligenz den Menschen. Auf zwei konkrete Gefahren der Technik geht er aber kaum ein. Eine davon demonstriert unser Kolumnist.
Seite-3-Porträt über Ulf Poschardt
Anna (Die Zeit)
Porträt des Publizisten Ulf Poschardt, der die von ihm wahrgenommene linke Hegemonie in Staat und Kultur kritisch sieht und zu überwinden versucht. Der Artikel beleuchtet seine politischen Überzeugungen und seinen Antrieb, das Land durch eine andere Richtung verändern zu wollen.
Sendung von Kurt Krömer
Kurt Krömer
Kurt Krömer beendete seine Sendung bewusst, weil er die privilegierte und überhöhte Position, die damit verbunden war, nicht länger akzeptieren wollte. Der Podcast-Sprecher nutzt dieses Beispiel, um seine eigene kritische Haltung zu Status und Macht zu verdeutlichen. Krömers Entscheidung zeigt eine bewusste Absage an Karrierevorteil zugunsten von persönlicher Authentizität und Unabhängigkeit.
Singen, was ist?
Bierwolf Böhmermann
Medienkritischer Song, der die Frage "Was ist Singen?" thematisiert. Ein experimentelles Werk mit satirischen Elementen, das gesellschaftliche und mediale Phänomene durch Musik und Ironie reflektiert.
Space Frogs - Wir bilden Rezo
Space Frogs
Ein Medienkritik-Video, das die Bild-Zeitung durchblätternd und analytisch hinterfragt. Mit humorvoller und provokanter Auseinandersetzung wird die Rolle des Boulevard-Journalismus in Deutschland beleuchtet.
Spaziergang mit Axel Springer
Ben Witter
Der Artikel berichtet über die Befreiung von 20 israelischen Geiseln, die am Montagmorgen in die Freiheit zurückgekehrt sind. Das Springer-Verlag-Medienunternehmen nutzte die Gelegenheit, um eine Botschaft über die ganze Stadt auszustrahlen.
Spice Girls Doku
Kritische Rückschau auf die Spice Girls und ihre kulturelle Bedeutung in den 90ern. Die Dokumentation beleuchtet damalige Popkultur unter heutigen Perspektiven und hinterfragt die mediale Darstellung und gesellschaftliche Wahrnehmung dieser Künstlerinnen.
Spiegel (Cover Christian Lindner)
Eine Unterlassungsaufforderung wurde zurückgewiesen, nun geht Christian Lindner mit einer Klage gegen »Titanic« vor. Das Magazin erhofft sich davon »Lindner-Millionen«. Und gibt dem Ex-Politiker einen bissigen Rat.