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21 Artikel aus 67 Episoden

Albtraumcomputer

Albtraumcomputer

Joseph Weizenbaum

Informatik muss kritisch sein, und sie ist nichts ohne das kultivierte Gespräch. Erinnerung an einen Intellektuellen.

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Artikel über Krasznahorkai in der Zeit

Artikel über Krasznahorkai in der Zeit

Clemens Meyer

Der Ungar László Krasznahorkai, Apokalyptiker und Meister des Bewusstseinsstroms, bekommt den Literaturnobelpreis. Eine Gratulation eines Schriftstellerkollegen

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Besprechung der Ozon-Verfilmung von 'Der Fremde' in der Zeit

Besprechung der Ozon-Verfilmung von 'Der Fremde' in der Zeit

Iris Radisch

François Ozon gelingt eine kalte Übersetzung von Albert Camus' Roman "Der Fremde" – weil er nicht versucht, das Unerklärbare auf eine menschliche Temperatur zu bringen.

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Besprechung von 'Was nicht gesagt werden kann'

Besprechung von 'Was nicht gesagt werden kann'

Ijoma Mangold

Ijoma Mangolds Rezension in der ZEIT bespricht das Buch „Was nicht gesagt werden kann". Mangold analysiert die Romanfigur Istvan durch sein Konzept des „bürgerlichen Seelenobjekts" und zeigt, dass Istvan typische bürgerliche Antriebe wie Aufstiegswille und Selbstverwirklichung fehlen.

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Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke

Briefwechsel zwischen Sigmund Freud und Rainer Maria Rilke

Das Deutsche Literaturarchiv in Marbach entdeckte in Rilkes 2022 erworbenen Nachlass zwei unbekannte Briefe von Sigmund Freud an den Dichter Rainer Maria Rilke aus dem Februar 1916. Diese Briefe rahmen ein Schreiben Rilkes an Freud ein, das bislang in der Library of Congress in Washington lag, aber mangels Kontext kaum beachtet wurde. Obwohl der Psychoanalytiker und der Dichter schriftlich in Kontakt standen, kam es zwischen ihnen nie zu einer therapeutischen Beziehung. Die neu gefundenen Briefe werden zum Rilke-Jahrzehnt (Dichter wäre 2026 150 Jahre alt) in der Zeitschrift „Sinn und Form" veröffentlicht und von Ulrich von Bülow, dem Leiter der Marbacher Handschriftenabteilung, kommentiert.

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Combat

Combat

Albert Camus

Das Buch untersucht Albert Camus' Tätigkeit als Chefredakteur der Zeitung Combat während und nach dem Zweiten Weltkrieg. Die reale Zeitung diente Camus als Vorlage für die fiktive Zeitung Espoir in seinem Roman. Das Werk verbindet Camus' journalistische und literarische Werke miteinander.

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Dreht sich immer selbst durch den Fleischwolf (Spiegel-Artikel über Sophie Passmann)

Dreht sich immer selbst durch den Fleischwolf (Spiegel-Artikel über Sophie Passmann)

Eva Töne

Der Spiegel-Artikel beschäftigt sich mit Sophie Passmanns ausgeprägter Fähigkeit zur Selbstreflexion. Eva Töne beschreibt darin treffend, wie Passmann ihre Selbstanalyse immer wieder auf neue Ebenen treibt – ein Prozess, der einerseits bewundernswert ist, andererseits aber auch ein Privileg darstellt, da er Zeit und Ressourcen voraussetzt.

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Ein-Mann-Think-Tank

Ein-Mann-Think-Tank

Jörg Lau

Porträt des Politikwissenschaftlers und Intellektuellen Herfried Münkler, dem ZEIT-Journalist Jörg Lau bereits vor zwei Jahrzehnten das treffende Label "Ein-Mann-Think-Tank" verpasste. Der Begriff beschreibt Münklers Fähigkeit, komplexe Wissensgebiete zu vereinen und sich zu vielseitigen Fragen zu äußern. Das Etikett ist zu seiner Signatur geworden und charakterisiert seine Rolle als einflussreicher öffentlicher Intellektueller im deutschsprachigen Raum.

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Interview mit Joy Williams

Interview mit Joy Williams

Peter Kümmel

Porträt der amerikanischen Schriftstellerin Joy Williams zu ihrem ersten Besuch in Deutschland. Sie spricht mit ZEIT-Redakteur Peter Kümmel über die politische Situation in den USA unter Donald Trump, deutsche Literatur und ihre eigene schriftstellerische Arbeit. Ein tiefgehendes Interview über ihre Perspektive als Amerikanerin auf die gegenwärtigen Verhältnisse in ihrer Heimat.

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Interview mit Nikolaj Schulz

Interview mit Nikolaj Schulz

Nikolaj Schulz

Der Soziologe Nikolaj Schultz erörtert in diesem ZEIT-Interview die Herausforderung, eine angemessene Sprache für das durch den Klimawandel ausgelöste gesellschaftliche Unbehagen zu finden. Er erläutert, wie der strategische Einsatz des Klassenbegriffs dazu beiträgt, ökologischen Kämpfen mehr politisches Gewicht zu verleihen. Das Interview beleuchtet die Instrumentalisierung soziologischer Konzepte im Dienst klimapolitischer Ziele.

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Invisible Child

Invisible Child

Andrea Elliott

Die fünfteilige Serie „Invisible Child" (Das unsichtbare Kind) erschien 2013 an fünf aufeinanderfolgenden Tagen auf der Titelseite der New York Times. Sie dokumentiert die Geschichte der obdachlosen Desani in New York und wurde vom Journalisten Elliott recherchiert. Die Serie bildete den Grundstein für das spätere Buchprojekt „Kind im Schatten", an dem Elliott über sieben weitere Jahre arbeitete.

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Kleist-Jahrbuch

Kleist-Jahrbuch

Das Kleist-Jahrbuch ist eine jährliche Publikation der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, die den aktuellen Stand der literaturwissenschaftlichen Kleist-Forschung dokumentiert. Die Jahrgänge enthalten wissenschaftliche Abhandlungen zu Kleists Werken, Besprechungen neu erschienener Fachliteratur und die Reden zur Verleihung des Kleist-Preises, eines der bedeutendsten deutschsprachigen Literaturauszeichnungen. Das Kleist-Jahrbuch 2025 führt mit dem neuen Schwerpunkt „Realien" die materielle Überlieferung zu Kleist ein und nutzt erstmals ein anonymisiertes Begutachtungsverfahren für Abhandlungen. Das 2024er Jahrbuch machte mehrere bislang unbekannte Briefe Kleists aus den Jahren 1809 und 1810 zugänglich und ergänzte damit die Forschungsgrundlagen wesentlich. Mitglieder der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft erhalten das Jahrbuch kostenlos.

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Notizbuch aus dem Januar 1945

Notizbuch aus dem Januar 1945

Heiner Müller

Die Zeitschrift Sinn und Form hat Auszüge aus einem Notizbuch des 15-jährigen Heiner Müller von Januar 1945 veröffentlicht, das gerade in einer Umzugskiste entdeckt wurde. Darin zeigt sich bereits bemerkenswerte literarische Reife: Der junge Müller reflektiert tiefgründig über die Aufgabe des Dichters, literarische Traditionen und Revolutionen. Das Notizbuch belegt eindrucksvoll, wie sehr sein späteres dramatisches Werk bereits in dieser frühen Phase angelegt war.

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Pardon

Pardon

Pardon war ein einflussreiches deutsches Satiremagazin mit Redaktionssitz in Frankfurt. Das Publikation war in intellektuellen Kreisen bekannt und pflegte Kontakte zu Künstlern und Aktivisten, darunter auch Vertreter der Black-Panther-Bewegung wie Angela Davis. Das Magazin repräsentierte eine wichtige Stimme der kritischen deutschen Medienlandschaft.

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Pardon (Zeitschrift)

Pardon (Zeitschrift)

Pardon ist eine deutsche Satirezeitschrift mit einer langen Traditionsgeschichte, deren Ausgaben ab 1969 dokumentiert sind. Das Online-Archiv ermöglicht den Zugang zu Einzelheften aus verschiedenen Jahrzehnten der Publikationsgeschichte. Die Zeitschrift dokumentiert die deutschsprachige Satireszene und ihre Autoren über mehrere Generationen hinweg.

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Porträt von Fleur Jaeggy auf Zeit Online

Porträt von Fleur Jaeggy auf Zeit Online

Porträt der Schweizer Schriftstellerin Fleur Jaeggy, deren Werke international erfolgreich sind, im deutschsprachigen Raum aber lange Zeit kaum Beachtung fanden. Der Artikel zeigt die reclusive Persönlichkeit der Autorin und wirft Licht auf ihr Leben und ihre Schriften. Eine Schweizer Journalistin hat die zurückhaltende Autorin zu einem seltenen Interview getroffen.

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Reportage/Porträt über Navid Kermani

Reportage/Porträt über Navid Kermani

Tobias Haberl

Navid Kermani ist ist er einer der einflussreichsten Intellektuellen in Deutschland - weil er nur dann redet, wenn er wirklich was zu sagen hat. Wie ist aus dem Wissenschaftler und Reporter der Mann der Stunde geworden? Eine Spurensuche.

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Rezension zu Jenny Erpenbecks Roman

Rezension zu Jenny Erpenbecks Roman

Helmut Böttiger

Jenny Erpenbecks Roman „Kairos" verwebt eine Liebesgeschichte mit einem Bild der späten DDR. Der ältere Schriftsteller Hans verliebt sich in die junge Katharina, eine Kostüm- und Bühnenbildnerin aus privilegiertem Hause, woraufhin sich ihre Beziehung als Anziehung zwischen einem überzeugten Sozialismusanhänger und einer Nachgeborenen entwickelt, die das DDR-System selbstverständlich akzeptiert. Durch intensive literarische Bezüge zu Heiner Müller und Bertolt Brecht werden Liebe und Trieb als Metaphern für die Ambivalenz zwischen Hoffnung und Vergeblichkeit in der Endphase der DDR eingesetzt. Der Roman ist keine Schlüsselliteratur, sondern Erpenbecks radikale Selbstvergewisserung ihrer eigenen DDR-Erfahrung und ihrer fortdauernden Fremdheit gegenüber der Bundesrepublik.

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Rezension zu Kairos

Rezension zu Kairos

Helmut Böttiger

Jenny Erpenbecks Roman „Kairos" erzählt die Liebesgeschichte zwischen dem älteren Schriftsteller Hans W. und der jungen Kostüm- und Bühnenbildnerin Katharina in der späten DDR. Hans verkörpert den widersprüchlichen intellektuellen Dissidenten – sozialistisch gesinnt, doch voller Zweifel – während Katharina die aufgewachsene DDR-Generation repräsentiert, die das System als selbstverständlich nimmt. Ihre Beziehung wird als existenzielle Utopie dargestellt, durchtränkt vom Bewusstsein ihrer Vergeblichkeit und durchdrungen von den kulturellen Symbolen der Ostberliner Szene: Heiner Müllers Theater, Brechts Werke, die Cafés und Restaurants wie das Weinrestaurant Ganymed. Der Roman dient Erpenbeck als radikale Selbstvergewisserung ihrer eigenen DDR-Erfahrung und dokumentiert eine Kulturatmosphäre, die dem Westen nach 1989 zunehmend fremder wurde – nicht als Schlüsselroman, sondern als subjektive Zeugnisablegung über eine untergegangene Welt.

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Text in der ZEIT zur Forderung, Druckfrisch abzusetzen

Text in der ZEIT zur Forderung, Druckfrisch abzusetzen

Elke Heidenreich

Nachdem Dennis Scheck in der Sendung Druckfrisch Elke Heidenreichs Buch »Altern« harsch rezensiert hatte, forderte sie in einem ZEIT-Artikel die Absetzung der Sendung. Der Text dokumentiert die Debatte über die Wirkung feuilletonistischer Kritik. Heidenreichs Reaktion illustriert die persönlichen Konsequenzen von vernichtenden Rezensionen.

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ZEIT-Titelgeschichte zu Thomas Manns 150. Geburtstag

ZEIT-Titelgeschichte zu Thomas Manns 150. Geburtstag

Zum 150. Geburtstag von Thomas Mann würdigte ein Festakt den bedeutenden Schriftsteller in Gegenwart des Bundespräsidenten. Die begleitende ZEIT-Reportage beleuchtet Manns umfassendes Werk durch verschiedene Perspektiven und behandelt auch jene Aspekte, die an ihm kontrovers wahrgenommen werden. Der Artikel verbindet Analyse seines literarischen Schaffens mit einer kritischen Reflexion über seinen bleibenden kulturellen Einfluss.

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