Essays aus Was liest du gerade?

41 Essays aus 67 Episoden

Der Mythos des Sisyphos

Der Mythos des Sisyphos

Albert Camus

Camus' philosophisches Essay über das Absurde der menschlichen Existenz. Er erforscht die paradoxe Weisheit, dass Erfüllung und Glück trotz der scheinbaren Sinnlosigkeit des Lebens möglich sind – wie bei Sisyphus, der zur ewigen Wiederholung verdammt ist.

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A Counterblaste to Tobacco

A Counterblaste to Tobacco

Jakob I. von England · 2017

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Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne

Alles und nichts sagen. Vom Zustand der Debatte in der Digitalmoderne

Eva Menasse · 2023

Zieht sich eine liberale Gesellschaft gerade den Boden weg, auf dem sie fest stehen sollte? Ein Essay darüber, was die digitale Massenkommunikation zwischenmenschlich anrichtet. Nichts hat das Zusammenleben so umfassend verändert wie die Digitalisierung – wir denken, fühlen und streiten anders, seit wir dauervernetzt und überinformiert sind. Die Auswirkungen betreffen alle, egal, wie sehr sie die neuen Medien überhaupt nutzen.

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Amerikanische Außenpolitik und Palästina

Amerikanische Außenpolitik und Palästina

Hannah Arendt · 2024

Arendts diplomatisch-strategische Analyse der Palästina-Frage und Amerikanischen Außenpolitik im Nahen Osten (1944). Ein kühler, diagnostischer Essay, der die regionale Lage während des Zweiten Weltkriegs untersucht und Politikempfehlungen formuliert.

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Anschwellender Bocksgesang

Anschwellender Bocksgesang

Botho Strauß

Botho Strauß' Essaysammlung mit dem berühmten Titeltext aus dem Spiegel von 1993, der eine der intensivsten intellektuellen Debatten jener Dekade auslöste. Der provokative Essay wird oft als Beleg für die Rückkehr neotraditionalistische Tendenzen in Deutschland der 90er Jahre herangezogen und dokumentiert eine kulturpolitische Auseinandersetzung über nationale Identität und konservative Gegenbewegungen zur Linken.

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Aufarbeitung der Vergangenheit

Aufarbeitung der Vergangenheit

Theodor W. Adorno · 1971

Adornos Vortrag „Aufarbeitung der Vergangenheit" prägt einen Schlüsselbegriff für Deutschlands kritische Auseinandersetzung mit der NS-Zeit. Der Essay wird zentral dafür, wie sich das Land von bloßer Scham zu einer verantwortungsvollen Erinnerungskultur entwickelt, vor allem ab den 1970er-80er Jahren. Seine Begriffsbildung wird grundlegend für die deutsche Vergangenheitsbewältigung.

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Bei Thomas Mann

Bei Thomas Mann

Susan Sontag · 2026

Eine Sammlung von Texten aus Susan Sontags letzten Jahren, die ihren Rang als engagierte Essayistin nachdrücklich bestätigt. Sontag, die so viele bedeutende europäische Autoren für Amerika entdeckt hat, beschäftigt sich hier mit Dostojewski, Pasternak und Rilke, aber sie engagiert sich auch für weniger bekannte Schriftsteller wie Anna Banti, Victor Serge oder Halldór Laxness. Ihrem Text zum 11.

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Bloodbath Nation

Bloodbath Nation

Paul Auster · 2024

Dies ist Paul Austers sehr persönliche Abrechnung mit der Vergottung des Waffentragens in der amerikanischen Kultur und Gesellschaft. Er erzählt davon zunächst in biografischen Vignetten, beginnend bei den Spielzeugcolts der Kindheit und den Western im Fernsehen. Es folgen die ersten Einschläge im näheren Umfeld, der von der Großmutter erschossene Großvater – lange Zeit ein Familiengeheimnis, von dem Auster nur durch Zufall erfuhr.

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Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit

Walter Benjamin · 2025

Benjamin analysiert die ästhetischen und politischen Implikationen dieser Verschiebung, wobei er das revolutionäre Potenzial des Kinos als Instrument zur kollektiven Bewusstseinsbildung betont. Seine Untersuchung berührt Themen wie sinnliche Wahrnehmung, die Beziehung zwischen Faschismus und der Ästhetisierung von Gewalt und die Rolle der Kunst in Industriegesellschaften.

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Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge

Das Problem der palästinensischen Flüchtlinge

Hannah Arendt · 2024

Kollektives Memorandum von 1958 mit Hannah Arendt und 15-19 weiteren Denkern. Es entwickelt pragmatische Lösungsansätze für die palästinensische Flüchtlingskrise: Rückkehroptionen, Staatsbürgerschaft, Entschädigung. Kernthese: Praktische Lösungen sind realisierbar, wenn moralische Schuldfragen bewusst ausgeklammert werden.

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M Essay

Der Mars und die fliegenden Untertassen

Roland Barthes · 1988

Roland Barthes analysiert in diesem kurzen Essay die Mars-Obsession als Ausdruck kleinbürgerlicher Mythologie – eine Projektion der Unfähigkeit, sich das wirklich Andere vorzustellen. Trotz der 1957 Veröffentlichung bleibt Barthes' Kritik erstaunlich aktuell und trifft auch auf zeitgenössische Mars-Ambitionen wie die von Elon Musk zu.

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S Essay

Der Schatz der Demütigen

Maurice Maeterlinck · 2023

Eine Sammlung von Essays und Aphorismen über die Grenzen der Sprache: Maeterlinck erforscht, wie das Aussprechen von Wahrheiten diese gleichzeitig entwertet und verfälscht. Das Werk behandelt die Demut vor dem Unsagbaren und das Paradoxon zwischen dem Streben nach Erkenntnis und ihrer sprachlichen Unmöglichkeit.

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Der Ursprung des Kunstwerks

Der Ursprung des Kunstwerks

Martin Heidegger · 1960

Der Ursprung des Kunstwerkes ist eine Abhandlung des Philosophen Martin Heidegger aus den Jahren 1935–36, in welcher er sich mit der Frage auseinandersetzt, was die Kunst als Kunst ausmacht. Was die Kunst ist, soll also nicht durch wissenschaftliche Disziplinen wie etwa die Psychologie erklärt werden, noch anhand soziologischer Ansätze, welche die Rolle der Kunst in der Gesellschaft untersuchen.

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Der ehrbare Antisemitismus

Der ehrbare Antisemitismus

Jean Améry · 2024

Jean Amérys Essay analysiert den Antisemitismus, der sich selbst als moralisch gerechtfertigt versteht – ein "ehrbarer" Antisemitismus, den Améry für besonders gefährlich hält. Der Text untersucht, wie antisemitische Haltungen sich als ethische Positionen rechtfertigen.

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Der entführte Westen oder die Tragödie Europas

Der entführte Westen oder die Tragödie Europas

Milan Kundera · 2006

L'art du roman - " Le monde des théories n'est pas le mien. Ces réflexions sont celles d'un praticien. L'oeuvre de chaque romancier contient une vision implicite de l'histoire du roman, une idée de ce qu'est le roman. C'est cette idée du roman, inhérente à mes romans, que j'ai fait parler. " Les testaments trahis - Au fil des neuf parties indépendantes de cet essai, les mêmes personnages reviennent et se croisent : Stravinski et Kafka avec leurs curieux amis ; Janacek et Hemingway ; Rabelais et ...

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Der letzte Deutsche

Der letzte Deutsche

Botho Strauß

Botho Strauß' Essay "Der letzte Deutsche" (2015) ist ein kulturpolitischer Text, der sich kritisch mit der Migrationskrise auseinandersetzt. Der Artikel beleuchtet Strauß' kontroverse Positionen in diesem provokanten Essay und zeigt, wie dieser sich von seiner späteren Haltung in "Das Schattengetuschel" unterscheidet, wo der Autor eine nachdenklichere Tonalität einnimmt. Der Text dokumentiert einen Wandel in Strauß' Schreibweise zwischen polarisierenden gesellschaftspolitischen Interventionen und introspektiven literarischen Reflexionen.

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Der neue Antisemitismus

Der neue Antisemitismus

Jean Améry · 2024

Jean Améry reflektiert in dieser Essay-Sammlung über die Persistenz von Antisemitismus in der Nachkriegsgesellschaft. Seine Analyse verbindet persönliche Erfahrung mit philosophischen Fragen, die zeitlos aktuell bleiben.

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Die Großstädte und das Geistesleben

Die Großstädte und das Geistesleben

Georg Simmel · 2023

In "Die Großstädte und das Geistesleben" untersucht Georg Simmel die sozialen und psychologischen Auswirkungen des Lebens in Metropolen. Er entblättert, wie die Urbanisierung das individuelle Empfinden und soziale Beziehungen prägt und beleuchtet den Konflikt zwischen Anonymität und sozialer Interaktion im städtischen Raum.

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Die Linke und der Zionismus

Die Linke und der Zionismus

Jean Améry · 2002

Antizionismus ist ein Sammelbegriff für gegen (griechisch antí) den Zionismus gerichtete politische Ideologien. Seit der Gründung des Staates Israel 1948 richten diese sich als Antiisraelismus gegen den jüdischen Staat. Antizionismus wird sowohl säkular als auch religiös begründet und findet sich im gesamten politischen Spektrum. Nach Einschätzung einer Reihe von Wissenschaftlern bestehen häufig Zusammenhänge mit dem Antisemitismus, andere Wissenschaftler bestreiten diesen Zusammenhang.

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Die dritte Welt der Frauen

Die dritte Welt der Frauen

Susan Sontag · 2024

Die intellektuelle Ikone Susan Sontag über Gleichheit, weibliches Altern, Schönheit und Sexualität – „Eine brillante, schillernde Intelligenz“ (The Times) Was bedeutet es, eine Frau zu sein? Der neue Essayband von Susan Sontag stellt genau diese Frage. Erstmals versammelt ein Buch ihre wichtigsten Texte zu ästhetischen, politischen und ökonomischen Aspekten des Frauseins. Und „beim heutigen Lesen kann man nur staunen über deren ihrer Zeit vorauseilendes Genie“ (The New Yorker).

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Ein Brief (Chandos-Brief)

Ein Brief (Chandos-Brief)

Hugo von Hofmannsthal · 2005

Ein Brief, auch Brief des Lord Chandos an Francis Bacon oder Chandos-Brief genannt, ist ein Prosawerk des österreichischen Schriftstellers Hugo von Hofmannsthal. Es wurde im Sommer 1902 verfasst und erschien am 18. und 19. Oktober 1902 in zwei Teilen in der Berliner Zeitung Der Tag. Zentrale Themen des fiktiven Briefs sind die Kritik der Sprache als Ausdrucksmittel und die Suche nach einer neuen Poetik.

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Faszinierender Faschismus

Faszinierender Faschismus

Susan Sontag · 2022

Qu’est-ce que le « Camp » ? Une façon de voir le monde autant qu’une manière d’être, selon Sontag. Cet art de valoriser l’artifice pourrait avoir pris corps pour la première fois dans Les Fourberies de Scapin de Molière, en 1671, autour de la figure de Louis XIV. Mozart, Greta Garbo et sa beauté androgyne, le film King Kong de 1933... tous incarnent la sensibilité Camp – un mélange d’extravagance, de ludisme et de sérieux.

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G Essay

Glamour. Über das Wagnis, sich kunstvoll zu inszenieren

Ute Kohn

Ute Kohns Essay untersucht Glamour als bewusste, spielerische Inszenierung jenseits von alltäglicher Notwendigkeit. Sie argumentiert, dass echter Glamour heute durch gegensätzliche Tendenzen gefährdet ist: durch die Minimalismus-Ästhetik des Quiet Luxury einerseits und durch ostentative Zurschaustellung von Reichtum andererseits. Das Werk wirft die Frage auf, was Glamour in der modernen Gesellschaft bedeutet und wie er sich von bloßem Protzen unterscheidet.

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Hand an sich legen: Diskurs über den Freitod

Hand an sich legen: Diskurs über den Freitod

Jean Améry · 1983

Jean Améry analysiert in seinem einflussreichen Essay die philosophischen und moralischen Dimensionen des Suizids. Das Werk aus den 1970er Jahren gilt als bahnbrechende Auseinandersetzung mit Fragen der menschlichen Autonomie und Existenz. Amérys eigener Freitod 1978 verleiht seinen theoretischen Überlegungen tiefe existenzielle Relevanz.

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Juden, Linke, Linke Juden

Juden, Linke, Linke Juden

Jean Améry · 2024

Améry analysiert die Spannung zwischen jüdischer Identität und linken Ideologien. Der Essay hinterfragt, wie man beide Positionen gleichzeitig vertreten kann angesichts historischer Konflikte zwischen dem Universalismus der Linken und der Particularität jüdischer Erfahrung.

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Liebe

Liebe

Harper Lee · 2021

Achtung! Neues Cover und neuer Untertitel. Dieses Buch ist zuvor unter dem Titel "Sunrise - Alexander und Ella" erschienen. Seelenverwandtschaft? Die Liebe auf den ersten Blick? Für Ella und Alexander sind das zwei Dinge, die sie sich bisher niemals vorstellen konnten. Bis sie eines Tages durch Zufall aufeinandertreffen und nicht mehr aufhören können, an den anderen zu denken. Aber Ella hat ein Geheimnis, das sie davon abhält, sich auf ihre Gefühle und somit auf Alexander einzulassen.

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Lübeck als geistige Lebensform

Lübeck als geistige Lebensform

Thomas Mann · 2005

Thomas Manns Aufsatz untersucht die tiefe geistige Verbindung zwischen seiner Geburtsstadt Lübeck und seinem literarischen Werk. Er argumentiert, dass die bürgerliche Tradition Lübecks die Grundlage seines gesamten Schaffens bildet und zeigt, aus welcher Welt und welchen Gedanken seine Romanwelt erwuchs.

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N Essay

Nachwort zu Hafners Buch

Volker Weidermann

Volker Weidermann schreibt im Nachwort zu Sebastian Haffners Roman „Abschied" über die intensive Erzählweise und innere Dringlichkeit des Buches. Der Protagonist Raimund lebt mit der ständigen Gewissheit, dass die erlebten Momente schnell vorübergehen werden, und durchlebt deshalb Liebe, Schreiben und Leben in fieberhafter Geschwindigkeit. Diese Euphorie des Augenblicks transformiert sich jedoch am Ende in tiefe Trauer – symbolisiert durch die Abfahrt des Zuges nach Berlin, wenn sich die Momente endgültig schließen. Haffner erfasst in seinem Roman jenes paradoxe Gefühl zwischen glückhafter Gegenwartserfahrung und dem gleichzeitigen Wissen um Vergänglichkeit.

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Nachwort zum Freud-Rilke-Briefwechsel

Nachwort zum Freud-Rilke-Briefwechsel

Ulrich von Bülow

Ulrich von Bülow analysiert im Nachwort zum Freud-Rilke-Briefwechsel Rilkes bewusste Zurückweisung von Freuds Therapieangebot. Der Essay beleuchtet die Gründe für diese Ablehnung und untersucht damit ein zentrales Moment im intellektuellen Dialog zwischen Dichter und Psychoanalytiker.

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Notes on 'Camp'

Notes on 'Camp'

Susan Sontag · 2018

'The ultimate Camp statement: it's good because it's awful.' These two classic essays were the first works of criticism to break down the boundaries between 'high' and 'low' culture, and made Susan Sontag a literary sensation. Penguin Modern: fifty new books celebrating the pioneering spirit of the iconic Penguin Modern Classics series, with each one offering a concentrated hit of its contemporary, international flavour.

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Rhizom

Rhizom

Gilles Deleuze, Félix Guattari · 1977

Un concept de différence implique une différence qui n'est pas seulement entre deux choses, et qui n'est pas non plus une simple différence conceptuelle. Faut-il aller jusqu'à une différence infinie (théologie) ou se tourner vers une raison du sensible (physique) ? À quelles conditions constituer un pur concept de la différence ?Un concept de la répétition implique une répétition qui n'est pas seulement celle d'une même chose ou d'un même élément.

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The Coming of Post-Industrial Society

The Coming of Post-Industrial Society

Daniel Bell · 1976

In 1976, Daniel Bell's historical work predicted a vastly different society developing—one that will rely on the “economics of information” rather than the “economics of goods.” Bell argued that the new society would not displace the older one but rather overlie some of the previous layers just as the industrial society did not completely eradicate the agrarian sectors of our society.

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Undine geht

Undine geht

Ingeborg Bachmann · 1984

Undine geht ist eine Erzählung der österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann und stammt aus ihrem ersten Erzählband Das dreißigste Jahr (1961). Darin stellt „Undine geht“ den abschließenden Text dar. Die als Monolog gestaltete Erzählung stellt eine moderne Auseinandersetzung mit dem seit der Romantik bekannten Undine-Stoff dar. „Undine geht“ gehört zu Ingeborg Bachmanns bekanntesten Erzählungen.

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Versuch über den Gemüsehändler (Versuch, in der Wahrheit zu leben)

Versuch über den Gemüsehändler (Versuch, in der Wahrheit zu leben)

Václav Havel · 2018

Havels Essay analysiert alltägliche Konformität anhand eines Gemüsehändlers, der systemkonforme Parolen unbewusst umsetzt. Die Kernthese zeigt, wie Menschen durch soziale Anpassung totalitäre Systeme unterstützen und sich ihrer Freiheit berauben – eine Parallele zum Konformismus und zur politischen Passivität.

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Versuch, in der Wahrheit zu leben

Versuch, in der Wahrheit zu leben

Václav Havel

Havel untersucht, wie Menschen in totalitären Systemen trotz ihrer Ohnmacht in der Wahrheit leben können. Durch die berühmte Metapher des Gemüsehändlers, der ideologische Slogans mechanisch ins Schaufenster hängt, zeigt er, wie Menschen zu Komplizen ihrer eigenen Unterdrückung werden. Seine Kernthese: Authentizität und Freiheit sind möglich, erfordern aber den Mut, konformistische Rollen abzulehnen – eine Freiheit, die gleichzeitig anstrengend und notwendig ist.

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Vom Herz Asthma des Exils

Vom Herz Asthma des Exils

Ursula Krechel · 2025

Ein Essay der Schriftstellerin Ursula Krechel über die existentielle Dimension des Exils. Der metaphorische Titel „Herz Asthma" verdeutlicht die psychologische Bedrängnis und innere Ersticktheit durch Entwurzelung und Fremdheit. Krechel untersucht die emotionalen Auswirkungen von Exil als menschliches Schicksal.

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Vom Herzasthma des Exils

Vom Herzasthma des Exils

Ursula Krechel · 2025

Ursula Krechels Essay verbindet Flüchtlingsschicksale verschiedener Epochen – jüdische Emigranten 1933, irische Hungerflüchtlinge, vietnamesische Boat People – und hinterfragt problematische Kategorien wie „Wirtschaftsflüchtling". Der Text zeichnet sich durch sprachliche Sensibilität und empathischen Ton aus.

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Zum ewigen Frieden

Zum ewigen Frieden

Immanuel Kant · 2022

Kants 1795 veröffentlichte philosophische Schrift entwickelt ein Konzept für dauerhaften Weltfrieden. Er argumentiert, dass stabiler Frieden zwei Bedingungen erfordert: alle Staaten müssen freiheitliche Republiken sein und ein Völkerbund muss legitime Kriegshandlungen regulieren. Diese grundlegende Schrift wurde zur Grundlage für die Charta der Vereinten Nationen.

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Zweierlei Maß – Über das Älterwerden

Zweierlei Maß – Über das Älterwerden

Susan Sontag · 2025

Mit den Fortschritten in der Medizin, den besseren Ernährungs- und Lebensbedingungen und einigen anderen Faktoren hat sich die menschliche Lebenserwartung in der westlichen Welt stark erhöht. In vielen Lebensbereichen sind individuelle und gesellschaftliche Alterungsprozessen spürbar. Die Einflüsse reichen von der Medizin, Wissenschaft, dem gesellschaftlichen Miteinander bis hin zur Gestaltung des Alltagslebens und der Lebenszeit.

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Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn

Über Wahrheit und Lüge im außermoralischen Sinn

Friedrich Nietzsche · 2022

"In irgend einem abgelegenen Winkel des Weltalls gab es einmal ein Gestirn, auf dem kluge Tiere das Erkennen erfanden. Es war die hochmütigste und verlogenste Minute der "Weltgeschichte": aber doch nur eine Minute. Nach wenigen Atemzügen der Natur erstarrte das Gestirn, und die klugen Tiere mußten sterben.

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Über den Streit

Über den Streit

Georg Simmel · 2012

Georg Simmels klassische Schrift analysiert Streit als zentrales soziologisches Phänomen und untersucht, wie Konflikte Gesellschaftsstrukturen prägen und soziale Prozesse gestalten.

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