Gesellschaftskritik
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Hitler in uns selbst
Max Picard · 1969
Max Picards 1946 erschienenes Werk "Hitler in uns selbst" untersucht die tieferliegenden Ursachen des Nationalsozialismus. Das Buch vertritt die These, dass der Faschismus nicht nur eine politische Bewegung war, sondern in der Struktur der modernen Gesellschaft selbst angelegt ist. Picards Analyse wurde zur intellektuellen Pflichtlektüre für die Aufarbeitung und das Verständnis der nationalsozialistischen Barbarei in der Nachkriegszeit.
Holzfällen
Thomas Bernhard · 2012
Holzfällen ist die Geschichte einer »Erregung«, die Geschichte eines »künstlerischen Abendessens« in Wien, in der Gentzgasse. Der Ich-Erzähler, ein Schriftsteller, sitzt auf dem Ohrensessel und beobachtet die Gesellschaft, die auf den Schauspieler des Burgtheaters wartet, der versprochen hatte, gegen halb zwölf zu diesem Essen zu kommen.
Hope's Rise
T. C. Boyle · 1999
A NEW YORK TIMES NOTABLE BOOK • The first volume of collected short fiction from the award–winning author of The Tortilla Curtain, featuring sixty-eight “varied, clever, and delightful” (The Chicago Tribune) short stories, including seven never-before-published tales “Each [story hops] with manic energy . . .
Hornbach-Kollektion (Sicherheitsjacken-Kunstprojekt)
Ai Weiwei
Ai Weiweis Kunstkollektion für Hornbach transformiert Standard-Sicherheitsjacken in demokratische Kunstobjekte. Das innovative Projekt ermöglichte es, Kunstwerke günstig zu erwerben und selbst zusammenzubauen, anstatt sie nur passiv zu konsumieren. Mit dieser unkonventionellen Kooperation hinterfragte der Künstler Fragen nach Kunstzugang und gesellschaftlicher Partizipation, ohne dabei finanzielle Kompensation zu erhalten.
Hornbach-Kunstprojekt (Sicherheitsjacken)
Ai Weiwei
Ai Weiwei kooperiert mit der deutschen Baumarktkette Hornbach und schafft Kunstwerke aus Sicherheitsjacken. Der chinesische Künstler transformiert industrielle Schutzausrüstung in erschwingliche Kunstobjekte für ein breites Publikum. Das Projekt zeigt Weiweis Ansatz, zeitgenössische Kunst zu demokratisieren und sie durch die Umwandlung alltäglicher Massenprodukte für jedermann zugänglich zu machen.
How to Do Nothing
Jenny Odell · 2019
** A New York Times Bestseller ** NAMED ONE OF THE BEST BOOKS OF THE YEAR BY: Time • The New Yorker • NPR • GQ • Elle • Vulture • Fortune • Boing Boing • The Irish Times • The New York Public Library • The Brooklyn Public Library "A complex, smart and ambitious book that at first reads like a self-help manual, then blossoms into a wide-ranging political manifesto."—Jonah Engel Bromwich, The New York Times Book Review One of President Barack Obama's "Favorite Books of 2019" Porchlight's Personal ...
Hurengespräche
Heinrich Zille
Hurengespräche ist eine 1913 von Heinrich Zille unter Pseudonym veröffentlichte Prosasammlung mit fiktiven Dialogen zwischen Prostituierten in einem Berliner Bouillonkeller. Zille, bekannt für seine gesellschaftskritischen Zeichnungen des proletarischen Berlins, wählte das Pseudonym, da das Werk wegen seiner unzüchtigen Thematik massiven Widerstand hervorrief und als »üble Lektüre« verschrien war. Die ARD produzierte 2007 eine Hörspielbearbeitung mit Musik von Uwe Hilprecht und Regie von Jutta Hoffmann und Matthias Thalheim. Das Werk dokumentiert Zilles sozialkritisches Schaffen und seinen ungeschönten Blick auf das Leben marginalisierter Menschen im wilhelminischen Berlin.
Hüte dich vor den einfachen Leuten
Superpunk
Politisch aufgeladener Punk-Song mit gesellschaftskritischer Botschaft. Der Titel spielt direkt auf Populismus und die Manipulation einfacher Menschen an. Ein aggressiver musikalischer Kommentar zur rechten Demagogie, der als thematischer Kontrast zu intellektuellen Debatten wirkt.
I like America and America likes Me
Joseph Beuys
1974 führte Künstler Joseph Beuys in René Blochs New Yorker Galerie eine legendäre Performance auf: Nach seiner Ankunft am JFK-Flughafen betrat er bewusst nie amerikanischen Boden, sondern blieb in einer Trage und wurde direkt in die Galerie gebracht, wo er drei Tage lang mit einem wilden Kojoten zusammentraf. Diese radikale Geste – das bewusste Vermeiden von Territorium – wurde zur ikonischen Kunstperformance und inspirierte Künstler wie Klaus Biesenbach zu eigenen künstlerischen Reaktionen.
Ich habe Angst, aber nicht um mich
Igor Levit / Tagesspiegel
Igor Levit berichtet in diesem Gastbeitrag über erhaltene Morddrohungen gegen sich und seine Konzerte. Der renommierte Pianist setzt sich damit auseinander, wie diese Bedrohungen Teil eines größeren gesellschaftlichen Problems mit systematischem Antisemitismus und Rassismus sind. Levit betont, dass seine Angst sich nicht auf seine persönliche Sicherheit bezieht, sondern auf die gesellschaftliche Entwicklung und Normalisierung von Hass.
Ich hasse Menschen
Julius Fischer
Julius Fischers Essay analysiert die populäre Misanthropie und untersucht, wie die Haltung „Ich hasse Menschen" zu einem kulturellen Trend wurde. Das Buch dokumentiert diese edgy Haltung als zeitgenössisches Phänomen und befragt, welche gesellschaftlichen Ursachen hinter dieser Verschiebung stecken.
Ich komme nicht mehr mit
Kester Schlenz
Kester Schlenz analysiert in diesem Stern-Artikel, wie einfache Dinge in der modernen Gesellschaft unnötig kompliziert geworden sind. Mit Beispielen aus Sprachgebrauch und Weltlage zeigt er die wachsende Informationsflut und Überforderung auf, die damit verbunden ist.
Ich leg mein Geld in Käse an
Die Mausis
Humorvoller Song der Mausis über finanzielle Notlagen in Krisenzeiten. Mit dem absurden Konzept, Geld in Käse anzulegen, wird die wirtschaftliche Unsicherheit vieler Menschen satirisch verarbeitet. Ein gesellschaftskritischer ESC-Beitrag, der ernsthafte Themen durch Humor zugänglich macht.
Im Grunde gut
Rutger Bregman · 2020
Der Historiker und Journalist Rutger Bregman setzt sich in seinem Buch mit dem Wesen des Menschen auseinander. Anders als in der westlichen Denktradition angenommen ist der Mensch nicht böse, sondern, so Bregman, im Gegenteil: von Grund auf gut. Und geht man von dieser Prämisse aus, ist es möglich, die Welt und den Menschen in ihr komplett neu und grundoptimistisch zu denken. In seinem mitreißend geschriebenen, überzeugenden Buch präsentiert Bregman Ideen für die Verbesserung der Welt.
In Praise of Idleness
Bertrand Russell · 2004
In this collection of essays, Russell surveys the social and political consequences of his beliefs with characteristic clarity and humour. In Praise of Idleness is a tour de force that only Bertrand Russell could perform.
Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)
Herbert Grönemeyer spricht in diesem Artikel über sein neues Unplugged-Album und tritt dabei vor Publikum auf. Der Text beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Musiker zu politischen Themen äußert und ob seine Rolle als sogenannter Volkssänger noch zeitgemäß ist. Das Interview deutet an, dass Grönemeyers politisches Engagement möglicherweise an seine Grenzen stößt oder sich neu definiert.
Interview mit Peter Sloterdijk
Peter Sloterdijk
Der Journalist Quentin Lafay traf den Philosophen Peter Sloterdijk, einem scharfen Kritiker der Moderne, um auf die Meilensteine seines Denkens, seine Inspirationsquellen und die von ihm ausgelösten Kontroversen zurückzublicken. In dem mehr als einstündigen Interview, das in zwei Folgen aufgeteilt ist, erläutert Sloterdijk seine umfassende Diagnose unserer Zeit sowie seine Suche nach neuen Wegen.
Interview mit Thomas Gottschalk
Spiegel-Artikel, in dem Thomas Gottschalk die junge Generation als zu weich und angstgetrieben kritisiert. Lanz und Precht debattieren, ob diese Generationenkritik berechtigt ist oder Generationen bloße Produkte ihrer Erziehung sind.
Interview mit Ulrich Beck
Ulrich Beck
Der verstorbene Münchner Soziologe Ulrich Beck war der bekannteste Vertreter seines Fachs und ein Mann, der sich publizistisch in viele Diskussionen produktiv einmischte und auch politisch engagierte. Eine kritische Würdigung.
Interview zu Thilo Mischke
Wolfram Eilenberger
Artikel über die Absetzung des ARD-Moderators Thilo Mischke, bei dem der Philosoph Wolfram Eilenberger in einem Interview eine differenzierte Einordnung des Falls vornimmt. Der Beitrag ist relevant, weil er zeigt, wie selten es ist, dass Personen öffentlich eine ausgewogene Position zu solch kontroversen Fällen einnehmen, ohne dabei selbst kritisiert zu werden. Eilenbergers Analyse wird als vorbildlich für eine sachliche Diskussionskultur hervorgehoben.
Irre! Wir behandeln die Falschen. Unser Problem sind die Normalen
Manfred Lütz · 2009
We are going about it all wrong. We should be more concerned with the so-called "normal" people. But what is normal?
Jimmy Carr: Natural Born Killer
Jimmy Carr
The essays focus upon popular culture as it is informed by ancient and current mythic images, narratives, personalities, icons and archetypes. Topics include: the cult status of the serial sex killer; sexual murder as a contemporary form of religious sacrifice; pornography as an everyday narrative underlying not only sexism, but also racism, homophobia, and militarism; the relation of incest to nuclearism; pornography and the sacred; cyborg myth; and subtextual presence of ancient goddess figure...
Jugend ohne Gott
Ödön von Horváth · 2012
Unmittelbar nach seinem ersten Erscheinen 1937 wurde Ödön von Horváths Jugend ohne Gott in mehrere Sprachen übersetzt und machte Horváth international bekannt. Im selben Jahr wurde sie von Thomas Mann empfohlen, und Hermann Hesse schrieb über die Erzählung : »Sie ist großartig.« Es geht in ihr, so Alfred Döblin, um »eine Schule, eine mehr oder weniger verrohte Jugend, an ihr ein Lehrer, der ein Gewissen hat, sich verleugnen muß und schließlich nicht mehr kann«.
Jungle World
Die Jungle World, herausgegeben in Berlin, ist eine politisch linke Wochenzeitung, die in Deutschland und Österreich vertrieben wird.
Kaffe Mitte
Grips-Theater-Produktion in Berlin, in der ein Schauspieler drei kontrastive Rollen verkörpert: einen stotternden Türken, einen Politiker und einen Punk. Das Stück demonstrierte die Wandlungsfähigkeit des Darstellers und führte zu seiner Entdeckung durch Regisseur Andreas Dresen für den Film Nachtgestalten.
Kafka-Biografie
Reiner Stach · 2012
Das Werk Kafkas gilt als rätselhaft, undurchdringlich und unauslotbar, und allein die beispiellose Vielfalt der Interpretationen, die dieser Jahrhundertautor provozierte, wirkt auf manchen Leser abschreckend. Und dennoch: Kafka "wirkt", über alle sprachlichen und kulturellen Schranken hinweg, und wunderbarerweise scheint sein Werk auch nicht zu altern.
Karikaturen für die FAZ
Greser & Lenz
Karikatur von Greser & Lenz aus der FAZ: Eine Figur isst trotzig Schweinshaxen nach 9/11 als alltägliche Bewältigungsstrategie gegen Terror und Angst. Die provokative Symbolik nutzt kulturelle Tabus als Form des Widerstands.
Karma
Alexander Schimmelbusch · 2025
'Zo dicht bij het meesterschap van dé Franse romancier van onze tijd, Michel Houellebecq, is geen enkele Duitstalige auteur ooit gekomen.' Frankfurter Allgemeine Zeitung Als de bestuurders van Omen, Duitslands belangrijkste technologiebedrijf, besluiten met vervroegd pensioen te gaan, trekken zij zich samen terug in een klein resort aan een meer in de buurt van Berlijn. Voor hen breekt een tijdperk aan van totale ontspanning.
Karte und Gebiet
Michel Houellebecq
Postmoderner Roman über Kunstfälschung, Überwachung und die Frage nach Authentizität in der modernen Welt. Ein fiktiver Maler gerät in ein Netz aus Künstlertum, Gesellschaftskritik und der undurchschaubaren Grenze zwischen Realität und Repräsentation.
Keine Fotos
Ritalin
Ritalin ist ein Berliner Musiker, der durch energiegeladene Liveauftritte besticht. Olli Schulz hat ihn bei einem Konzert in Berlin entdeckt und empfiehlt seinen neuen Song "Keine Fotos", der für seine authentische und publikumsorientierte Performance steht. Der Musiker wird explizit für seinen Einsatz auf der Bühne gelobt und dafür, dass er seinem Publikum ein gutes Gefühl zu geben vermag.
Kinder, Minderheit ohne Schutz
Aladin El-Mafaalani · 2025
++ Nominiert für den Deutschen Sachbuchpreis 2025 ++ Die alternde Gesellschaft ist weder kindergerecht noch ist sie gerecht zu Kindern. Für Kinder und Jugendliche ist der Krisenzustand zum Normalzustand geworden. Die junge Generation wird politisch übersehen und gesellschaftlich vernachlässigt. Kinder müssen ins Zentrum des politischen und gesellschaftlichen Denkens gerückt werden. Das Buch vereint eine umfassende Problemanalyse mit vielen Lösungsansätzen.
Kolumne in der SZ / SZ Magazin
Theresa Bücker
Die Süddeutsche Zeitung hat aus Teresa Bückers Kolumne »Freie Radikale« einen neuen Podcast entwickelt. Bücker diskutiert darin mit Lara Fritzsche, stellvertretender Chefredakteurin des SZ-Magazins, über gesellschaftliche Themen aus der Kolumne sowie über Leserfragen. Die zweite Folge behandelt alternative Familienmodelle und argumentiert, dass die klassische Kleinfamilie nicht mehr zeitgemäß ist und neue Organisationsformen nötig werden, um Eltern und Kinder zu entlasten. Der Podcast wird jeden Donnerstag um 17 Uhr auf iTunes, Spotify, Deezer und Pocket-Cast veröffentlicht.
Kolumne über Bärbel Schäfer
Maxim Biller
Die Kolumne „Bärbel Schäfer" ist Teil des Sammelbands „100 Zeilen Hass" und setzt sich kritisch mit der Moderatorin und ihrem Image als Prototypin der Nachmittags-Talkshow auseinander. Der Autor Biller zögerte zunächst, die kritische Kolumne aufzunehmen, da sie harte Vorwürfe enthält, reflektiert aber die grundsätzliche Ambivalenz zwischen beruflichem Erfolg im Fernsehen und der damit verbundenen öffentlichen Kritik.
Kolumne über Fahrradhelme
Maxim Biller
Maxim Biller porträtiert in diesem Essay seine persönlichen Helden und Vorbilder aus verschiedenen Bereichen – darunter ein Pianist, ein Erzähler, ein Verleger, eine Kolumnistin und sein Vater. Der Schriftsteller und Kolumnist reflektiert, wie diese Menschen sein Leben geprägt und inspiriert haben. Die Kolumne zeigt Billers charakteristische Fähigkeit, alltägliche Beobachtungen und Menschentypen scharf zu analysieren und gesellschaftliche Eigenheiten humorvoll zu kommentieren.
Kommentar zur Silvesternacht
Jasper von Altenbockum
Der Kommentar analysiert die Kölner Silvesternacht als Fieberthermometer für den gesellschaftlichen Zustand. Ausschreitungen werden darin nicht isoliert betrachtet, sondern als Symptom verstanden, das aufzeigt, wenn die Gesellschaft zu Exzessen neigt. Der Artikel deutet an, dass sich in solchen Ereignissen tiefere Probleme und Spannungen der Gesellschaft widerspiegeln und diese Nacht daher wiederholt zur Bewertung des Gesellschaftszustands herangezogen werden kann.
Kommentar über die Millennials-Generation
Ulrich Schulte
Ulrich Schulte kommentiert in der taz die Schattenseiten der modernen Erziehung am Beispiel der Millennials-Generation. Seine These: Diese Altersgruppe wurde durch übermäßiges Lob und Unterstützung darin geprägt, das eigene Mittelmaß für Genialität zu halten. Der Artikel wirft damit Fragen über die Konsequenzen von Verhätschelung auf und dient als Grundlage für eine kritische Diskussion über generationenspezifische Erziehungsprobleme.
Komplett Gänsehaut
Sophie Passmann
"Komplett Gänsehaut" analysiert soziologische Milieus durch persönliche Geständnisse über Konsum und Lifestyle. Die Autorin beschreibt alltägliche Szenen – Poster-Kauf, Kochen, Weingenuss – als Spiegel gesellschaftlicher Selbstbeobachtung. Das Buch steht für das Genre der "Geständniskaskaden", in denen sich soziologische Erkenntnisse aus authentischen Bekenntnissen ergeben. Experten vermuten, dass diese Kunstform an ihr Ende kommt.
Kowalski
Satiremagazin von ehemaligen Titanic-Redakteuren, Anfang der 1990er Jahre in Hamburg verlegt. Richtete sich an ein jüngeres, politisch interessiertes Publikum mit proletarischer Perspektive und nutzte Humor als Zugang zu gesellschaftskritischen Themen.
Kpt'n im Smoking (Die Ratten verlassen das sinkende Schiff)
Tom Schilling
Satirischer Song mit der Metapher eines sinkenden Schiffs, der politische Unfähigkeit und mangelnde Verantwortungsbereitschaft kritisiert. Der Text kontrastiert eine ignorante Führungsperson mit der Flucht der Ratten und funktioniert als scharfzüngiger Kommentar auf gesellschaftliche Krisen.
Kulturelles Heroin
J.D. Vance
Kritischer Essay von J.D. Vance aus The Atlantic, in dem er Donald Trump scharf anlysiert. Vance stellt die Frage, ob Trump ein zynischer Machiavellist oder eine existenzielle Bedrohung für Amerika darstellt, und vergleicht dessen Einfluss metaphorisch mit einem kulturellen Rauschgift. Der Artikel dokumentiert Vances ehemals deutlich ablehnende Haltung zu Trump, bevor er sich diesem später politisch anschloss.
Kunst von Barbara Kruger
Barbara Kruger
Barbara Krugers ikonische Kunstwerke kombinieren fett gedruckten Text mit Fotografie, typischerweise in Futura-Font gestaltet. Sie erforschen Macht, Konsum und Identität und haben die Popkultur tiefgreifend geprägt – insbesondere die Streetwear-Szene. Ihr direkter, provokanter visueller Stil fordert zur kritischen Reflexion über Sprache, Bild und gesellschaftliche Normen auf.
L'Insurrection qui vient (Der kommende Aufstand)
Comité invisible · 2007
Der kommende Aufstand ist ein linkspolitischer Essay, der erstmals 2007 unter dem Titel L’Insurrection qui vient in französischer Sprache mit der Autorenangabe Comité invisible (Unsichtbares Komitee) erschien. 2009 wurde der Essay überarbeitet und fand zumeist über das Internet große Verbreitung. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem Deutsch, Englisch (The Coming Insurrection) und Spanisch.
La France s'ennuie
Leitartikel des Le Monde vom Winter 1967/68, in dem der Chefredakteur die politische Stagnation Frankreichs beklagt. Im Vergleich zu anderen Ländern wirkt Frankreich erstarrt und ohne gesellschaftliche Bewegung. Der Artikel sollte sich als ironischer Vorbote der Mai-68-Studentenrevolte erweisen, die wenig später ausbrach und Frankreich politisch aufwühlte.
Les Illusions perdues (Verlorene Illusionen)
Honoré de Balzac · 2020
Illusions perdues -- in English, Lost Illusions -- is a serial novel written by the French writer Honoré de Balzac between 1837 and 1843. It consists of three parts, starting in provincial France, thereafter moving to Paris, and finally returning to the provinces. Thus it resembles another of Balzac's greatest novels, La Rabouilleuse (The Black Sheep, 1842), in that it is set partly in Paris and partly in the provinces.
Les Misérables (Banksy-Wandbild)
Banksy
Wandbild des britischen Street-Art-Künstlers Banksy, das visuell auf Victor Hugos Roman 'Les Misérables' anspielt. Das Werk in einem sozialen Brennpunkt ist eine politische Aussage über Ungerechtigkeit und Elend. Banksys charakteristische Stencil-Technik und provokative Bildsprache verbinden Klassiker-Literatur mit zeitgenössischer Gesellschaftskritik.
Libertärer Autoritarismus
Oliver Nachtwey · 2022
Ein wichtiger und hochaktueller Beitrag zur Debatte über den Zustand unserer Demokratie Querdenker, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Die Spätmoderne bringt einen Protesttypus hervor, der lautstark für individuelle Freiheiten streitet, etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität.
Liebe
Daniel Schreiber · 2025
Ein persönlicher Aufruf des Bestsellerautors Daniel Schreiber zum aktiven Widerstand gegen eine Kultur des Hasses. Ohnmacht ist zum politischen Grundgefühl unserer Zeit geworden. Eine Rhetorik des Hasses und der Menschenverachtung hat den politischen Diskurs gekapert. Unser Zusammenleben ist wieder von mehr Gewalt geprägt. Kein Wunder, dass sich immer mehr Menschen vom Glauben an politisches Handeln verabschieden und ins Private zurückziehen.
Liebe Böse
Nahlah Saimeh · 2016
SIE SIND EINFACH ANDERS, sie verhalten sich anders, sie leben in einer ganz eigenen Welt - Menschen mit Autismus. Doch: Was ist Autismus eigentlich? Eine neue Sicht liefert Klaus Kokemoor vor dem Hintergrund seiner jahrzehntelangen Erfahrung. Seine These: Menschen mit Autismus sind Menschen mit einer anderen Kultur, ihre Vorstellung von Wirklichkeit und ihre Empfindungen sind grundlegend anders.