Erkenne die Welt – Eine Geschichte der Philosophie
Richard David Precht · 2015
Vierbändiges Nachschlagewerk zur Philosophiegeschichte, das die historischen Denkwege von den Ursprüngen bis zur Gegenwart nachzeichnet. Das Werk vermittelt nicht nur philosophische Antworten, sondern zeigt den Weg zum eigenständigen kritischen Denken – als Anleitung zum tieferen Verstehen der Welt.
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„Bei meiner Philosophiegeschichte mache ich das nicht selber. Da habe ich einen ganz, ganz tollen Sprecher, Brutto Primus, den ich verehre.“
Precht erwähnt seine mehrbändige Philosophiegeschichte als Kontrast zu seinem neuen Buch – bei der Philosophiegeschichte lässt er einen professionellen Sprecher lesen, während er Sachbücher mit eigenen Positionen selbst einspricht.
„Und ich meine, wer meine Philosophiegeschichte gelesen hat, wo ich mich ausführlich mit Luther und dem Protestantismus auseinandersetze, der wird sich über diese Sätze auch nicht wundern.“
Precht verweist auf seine eigene mehrbändige Philosophiegeschichte, in der er sich kritisch mit Luther und dem Protestantismus beschäftigt, um seine These zu untermauern, dass die protestantische Moral eine unnachgiebige, unverzeihende Haltung fördert.
„Also ich habe zum Beispiel den gestrigen Tag im Zug verbracht. Ich hatte einen Vortrag in Weimar, bin also fünf, sechs Stunden nach Weimar gefahren, fünf, sechs Stunden wieder zurück, habe in der Zeit an meiner Philosophiegeschichte gearbeitet.“
Precht erwähnt beiläufig, dass er im Zug an seiner Philosophiegeschichte arbeitet — gemeint ist seine mehrbändige Reihe 'Erkenne die Welt' / 'Erkenne dich selbst' / 'Sei du selbst'. Die Erwähnung dient als Illustration dafür, wie sehr er sich geistig in seine Arbeit vertiefen kann.
„Ach, ich schreibe gerade an meiner Philosophiegeschichte weiter. Vierter Band, lang und umfangreich, mit immer schwierigeren Sachen.“
Precht berichtet zu Beginn des Gesprächs über seine aktuelle Arbeit am vierten Band seiner Philosophiegeschichte-Reihe. Das Werk wird als besonders umfangreich und inhaltlich anspruchsvoll beschrieben.
„Schreibenderweise, ja, immer noch vierter Band Philosophiegeschichte. Das wird sich auch noch ewig hinziehen, weil das ja so ein riesiges Projekt ist.“
Richard David Precht erwähnt beiläufig, dass er gerade am vierten Band seiner Philosophiegeschichte schreibt. Es handelt sich um ein laufendes Buchprojekt, das er als sehr umfangreich beschreibt.
„Ich schreibe gerade den vierten Band meiner Philosophiegeschichte zu Ende. Ich beginne ja all meine Bände mit einer Bildbeschreibung. In diesem Fall mit einem Werk der klassischen Moderne, was also jeder, der sich für Kunst interessiert, kennt.“
Precht erwähnt beiläufig, dass er gerade den vierten Band seiner mehrbändigen Philosophiegeschichte fertigschreibt. Er nutzt dies als Überleitung, um über Picassos Demoiselles d'Avignon als Beispiel für radikale Kreativität zu sprechen, die KI nicht leisten könne.
„Da sprichst du natürlich bei mir ein Lieblingsthema an, weil ich vollende gerade den vierten Band meiner Philosophiegeschichte. Und die Spiel zwischen 1900 und 1945 und die produktivste Zeit der Philosophie in Deutschland waren die 20er Jahre.“
Precht erwähnt, dass er gerade am vierten Band seiner Philosophiegeschichte arbeitet, der die Zeit von 1900 bis 1945 behandelt. Das Thema der totalitären Versuchungen und Erlösungsfantasien der 1920er Jahre ist direkt relevant für diesen Band.
„Aber was sich natürlich verändert hat, man wird älter und man kann also nicht mehr mit dem Argument kommen, der hat ja irgendwie nichts drauf, wenn man 20 Bücher geschrieben hat und weiß ich nicht, unter anderem eine bislang vierbändige Geschichte der Philosophie, ein Projekt von insgesamt 3000 Seiten.“
Precht verweist auf seine vierbändige Philosophiegeschichte als Beleg dafür, dass die frühere Kritik — er sei nur ein oberflächlicher Popphilosoph — mit wachsendem Werk nicht mehr haltbar sei. Das 3000-Seiten-Projekt dient ihm als Argument gegen die Geringschätzung seiner akademischen Tiefe.
„Und es war noch just zu dem Zeitpunkt, als ich meinen ersten Band der Philosophiegeschichte geschrieben habe, wo dieses Bild auch drauf ist. Das ganz berühmte Bild mit Platon, Aristoteles und den ganzen Philosophen auf der Treppe und so.“
Precht erzählt von einem Besuch im Vatikan, bei dem er die Stanzen Raffaels sehen wollte. Er verknüpft dies mit seinem eigenen Buch, auf dessen Cover die Schule von Athen abgebildet ist.
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