Episoden von Lanz & Precht

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Lanz & Precht

Ausgabe Zweiunddreissig

Markus Lanz & Richard David Precht

Die Episode kreist um eine zentrale Frage: Woher kommt die wachsende Wut in der Mitte der Gesellschaft? Zwischen einem launigen Einstieg über Robert Musils Gleichgültigkeit gegenüber Orten und Bahn-Kaffee nach dem Motto „Hauptsache immer dasselbe

Lanz & Precht

Ausgabe Einunddreissig

Markus Lanz & Richard David Precht

Die Episode dreht sich um die bemerkenswerte Wandlung der Grünen in der Regierungsverantwortung: Robert Habeck kauft Flüssiggas in Katar und erklärt, er sei Minister für Deutschland, nicht für die Grünen — während Annalena Baerbock Waffenlieferungen an die Ukraine fordert, obwohl das grüne Wahlprogramm genau das verbieten wollte. Daneben geht es um die Frage, ob Deutschland ein Embargo gegen russisches Gas wagen sollte und warum das Thema Ökologie als Menschheitsaufgabe immer weiter in den Hintergrund rückt.

Lanz & Precht

Ausgabe Dreissig

Markus Lanz & Richard David Precht

Die Episode beginnt mit einem Blick in Prechts bücherüberflutete Kammer und der ehrlichen Frage, wie viele Bücher man wirklich von der ersten bis zur letzten Seite liest. Von dort schlägt Lanz den Bogen zur Weltlage: Er liest eine eindringliche Passage aus Karl Schlögels Entscheidung in Kiew vor, die bereits 2015 beschrieb, wie das saturierte Europa aus seinem posthistorischen Dornröschenschlaf gerissen wird.

Lanz & Precht

Ausgabe Neunundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Ausgangspunkt ist das frisch erschienene Buch *Freiheit für alle*, doch die Diskussion kippt schnell ins Grundsätzliche: Der Krieg in der Ukraine zwingt dazu, über Freiheit nicht mehr als Zukunftsversprechen der Digitalisierung nachzudenken, sondern als etwas, das gerade mit Waffengewalt verteidigt werden muss. Die zentrale Frage, inspiriert von Ex-CIA-Chef Leon Panetta, lautet: Gewinnt am Ende die Autokratie oder die Demokratie?

Lanz & Precht

Ausgabe Achtundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

In ihrer dritten Folge zum Ukraine-Krieg registrieren die beiden, wie sich der Konflikt verändert: Die ersten verstörenden Bilder von bombardierten Zivilisten und fliehenden Familien erreichen die Öffentlichkeit, und in ihrem Umfeld wächst erstmals reale Angst vor einem Atomschlag. Während Markus Lanz Parallelen zu Christopher Clarks Schlafwandlern und dem Hineinschlittern in den Ersten Weltkrieg zieht, sieht Richard David Precht eher Parallelen zum Vietnamkrieg — ein Konflikt, der sich Schritt für Schritt zur Katastrophe auswuchs.

Lanz & Precht

Ausgabe Siebenundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Wenige Tage nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine sprechen die beiden über ihre Angst vor einer schleichenden Eskalation — von Waffenlieferungen über Cyberangriffe bis hin zu einer direkten Konfrontation zwischen dem Westen und Russland. Richard David Precht warnt vor Shifting Baselines, jenen tausend kleinen Schritten, in denen sich Unvorstellbares normalisiert, während Markus Lanz Parallelen zu Christopher Clarks *Die Schlafwandler* zieht: Auch 1914 glaubte niemand, dass ein Mord in Sarajevo einen Weltkrieg auslösen könnte.

Lanz & Precht

Ausgabe Sechsundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Aufgenommen am Mittag des russischen Einmarsches in die Ukraine am 24. Februar 2022, ringt diese Folge mit dem Schock über die Explosionen in Kiew seit den frühen Morgenstunden. Statt des geplanten Themas dreht sich alles um das Scheitern der Idee Wandel durch Handel — und die schmerzhafte Erkenntnis, dass Deutschland noch nach der Krim-Annexion 2014 die Verträge für Nord Stream 2 unterzeichnete.

Lanz & Precht

Ausgabe Fuenfundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Zwischen Corona und Ukraine-Krise ist ein Vorgang fast untergegangen: die Wahl des Bundespräsidenten. Anlass für eine grundsätzliche Debatte darüber, wie demokratisch dieses Ritual wirklich ist, wenn vorher alles ausgekungelt wird und die Bundesversammlung nur noch abnickt. Richard David Precht erinnert sich an seine Wut über die Nominierung Christian Wulffs durch Angela Merkel und plädiert dafür, das Amt an Persönlichkeiten aus der Zivilgesellschaft zu vergeben statt an amtsmüde Ministerpräsidenten.

Lanz & Precht

Ausgabe Vierundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Von Dynamo Kiew über Oleg Blochin bis zu Steven Pinkers These in *Gewalt* — die Episode schlägt den Bogen von Fußballnostalgie der 1970er zur Frage, warum sich die Welt trotz statistisch sinkender Gewalt so unsicher anfühlt. Richard David Precht erinnert sich, wie er als Zehnjähriger Dynamo Kiew die Daumen drückte, weil seine Eltern alles hassten, wofür die Bayern standen — und erklärt, warum Gewalt heute zwar geächtet, aber keineswegs verschwunden ist.

Lanz & Precht

Ausgabe Dreiundzwanzig

Markus Lanz & Richard David Precht

Angesichts der massiven Kirchenaustritte nach dem Münchner Missbrauchsgutachten und Kardinal Marx' überraschendem Vorstoß zur Abschaffung des Pflichtzölibats diskutieren die beiden den dramatischen Umbruch der Kirchen in Deutschland — erstmals gehört weniger als die Hälfte der Bevölkerung einer großen Kirche an. Inspiriert durch eine SMS von Kaya Yanar dreht sich das Gespräch um die Frage, warum Menschen zunehmend in Esoterik und individueller Spiritualität suchen, was ihnen die institutionalisierte Religion nicht mehr bieten kann.