Episoden von Alles gesagt?
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Lage der Nation, wie ist die Lage der Nation
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
In dieser Premiere-Folge mit gleich zwei Gästen treffen Ulf Buermeyer und Philip Banse von der Lage der Nation auf die Alles-gesagt-Hosts — der amtlich meistgehörte Politik-Podcast Deutschlands trifft auf den unendlichen Podcast. Zwischen Verwechslungsanekdoten und Post-its auf den Mikrofonen wird schnell klar, warum die Lage so erfolgreich ist: Buermeyer und Banse liefern seit Jahren das politische Küchengespräch, das der öffentlich-rechtliche Rundfunk nie zustande gebracht hat — von der Klimakatastrophe über den Rechtsruck bis zu den Trümmern des Neoliberalismus.
Stefanie Stahl, was will das Kind in uns
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Stefanie Stahl, Deutschlands bekannteste Psychologin und Bestsellerautorin, erzählt, warum ihr zweiter Vorname Desirée – die Gewünschte – perfekt zu ihrer Kindheit passt: Ihre Eltern sagten ihr immer wieder, sie hätten sich genau so ein Kind gewünscht, ein Mädchen mit braunen Augen und braunen Haaren. Im Gespräch plädiert sie leidenschaftlich dafür, Selbstreflexion als gesellschaftlichen Wert ernst zu nehmen – denn der reflektierte Mensch sei der friedliche Mensch.
Daniel Brühl, wie funktioniert Hollywood
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Daniel Brühl blickt zurück auf *Goodbye Lenin* — beim Jubiläumsscreening in der Kulturbrauerei sah er den Film nach Jahren wieder und findet, er ist gut gealtert. Er erzählt von einer Begegnung mit Maggie Smith, die ihm zur Begrüßung einen Klaps auf den Hintern gab, und formuliert seinen Antrieb, mit Mitte 40 nicht passiv auf Rollen zu warten.
Thomas Kehl, wie werden wir reich
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Thomas Kehl, Mitgründer von Finanzfluss und von der Wirtschaftswoche als „Dr. Sommer der Finanzwelt
Deutsche KI-Übersetzung – Bryan Ferry, wie geht Coolness
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
In einem Londoner Studio voller alter Synthesizer und Telefunken-Mikrofone trifft das Team Bryan Ferry — die Stilikone, die Anfang der 70er elektronische Instrumente in den Rock einführte. Erstmals in der Podcast-Historie wird das Gespräch parallel in zwei Versionen veröffentlicht: im englischen Original und als deutsche KI-Übersetzung mit künstlich generierten Stimmen. Ferry selbst, gerade in Sevilla beim Flamenco-Training, reagierte erstaunt auf seine neue deutsche Stimme.
Winfried Kretschmann, sind die Grünen noch zu retten
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Winfried Kretschmann, grüner Ministerpräsident von Baden-Württemberg, spricht vor 1086 Zuschauern in Stuttgart über die Krise seiner Partei, den gesinnungsethischen Überschuss der Linken und warum er bei der Frage Habeck oder Özdemir keine Sekunde zögert. Zwischen Ampel-Kritik, Schulpolitik und einer Existenzgottesbetrachtung räumt er nebenbei ein kurioses Missverständnis aus: Er trinkt Tee nicht aus Leidenschaft, sondern für die Stimmbänder — die geschenkten Teedosen aus aller Welt kann er kaum noch brauchen.
Daniel Kehlmann, was ist eine gute Geschichte
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Daniel Kehlmann spricht über seinen Weg zum Schriftsteller, den frühen Erfolg und das trügerische Gefühl, ausgesorgt zu haben. Dabei streift das Gespräch Themen von Nordkorea über Trump bis zum deutschen Theater — und die Frage, warum eine Broadway-Aufführung für ihn der größte Ruhm wäre, nicht etwa eine Scorsese-Verfilmung.
Matthias Maurer, wie lebt es sich im All
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Der deutsche Astronaut Matthias Maurer erzählt vom Leben auf der ISS — von schwebenden Socken und Unterhosen in der Raumstation über die Frage, ob es Aliens gibt, bis hin zu Visionen wie dem Züchten von Organen im All. Dabei geht es auch um die Absurdität, aus dem Weltraum auf die Erde zu blicken und die Dummheit der Menschen mit eigenen Augen zu sehen.
Louis Klamroth, wie ist man hart aber fair
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Louis Klamroth erzählt vor tausend Zuschauern im Hamburger Audimax aus seinem Leben zwischen Goldener Kamera und Spülmaschinenreparatur — und davon, wie er als jüngster hart-aber-fair-Moderator anfangs von Gästen für das Lichtdouble gehalten wurde. Als Stoppwort wählt er »Dinkelkissen«, während das Publikum Proviant mitbringt und die Erinnerung an Uli Wickerts Rotwein-Laptop-Rettung die Runde macht.
Birgit Lohmeyer, wie geht Zivilcourage
Christoph Amend, Jochen Wegner & Gäste
Birgit Lohmeyer hat mit ihrem Mann in einem Sackgassendorf in Mecklenburg-Vorpommern ein kleines Musikfestival auf dem eigenen Grundstück ins Leben gerufen — und damit ungewollt ein ganzes Dorf berühmt gemacht. Elf Preise hat sie für ihr Engagement bekommen, darunter den Paul-Spiegel-Preis für Zivilcourage, doch der Preis dafür ist hoch: Ihre Nachbarn sehen sie als politische Gegnerin, die mundtot gemacht gehört. Lohmeyer erzählt mit trockenem Humor und unerschütterlicher Haltung, warum Widerstand sie antreibt und wieso Herbert Grönemeyer und die Toten Hosen Teil ihrer Geschichte sind.