Artikel aus Hotel Matze
118 Artikel aus 171 Episoden · Seite 2 von 3
Interview in der Süddeutschen Zeitung (Anfang 2024)
Steffen Mau / Hartmut Rosa
Der Artikel beleuchtet die Analysen der Soziologen Steffen Mau und Hartmut Rosa zur zunehmend gespaltenen und gestressten Gesellschaft. Im Fokus steht die Frage, wie die steigende AfD-Unterstützung und der politische Extremismus die Stabilität der Demokratie gefährden, insbesondere mit Blick auf die ostdeutschen Landtagswahlen. Die Autoren untersuchen, inwiefern gesellschaftliche Polarisierung zum Kippen demokratischer Institutionen führen kann und versuchen, trotz der kritischen Lage optimistische Perspektiven zu bewahren.
Interview in der taz
Maja Göpel
Klimapolitikexpertin Maja Göpel erläutert in diesem taz-Interview ihre Perspektive auf Regulierung und Verbote als Instrumente nachhaltiger Politik. Sie argumentiert, dass gezielt eingesetzte Maßnahmen Menschen nicht einengen, sondern befreien können. Göpel diskutiert dabei auch ihre Vorschläge zur Finanzierung von Verteidigungsausgaben und Schuldenbremsereform.
Interview mit Barack Obama über Entscheidungsfindung
Barack Obama
Mit der Wahl des neuen US-Präsidenten endet gleichzeitig auch die Amtszeit von Barack Obama. Vor gut acht Jahren übernahm dieser die Regierungsgeschäfte in wirtschaftlich und außenpolitisch schwierigen Zeiten. Marcus Pindur im Gespräch mit Martin Thu
Interview mit Bela B Felsenheimer
Der Artikel behandelt ein Interview mit Bela B, in dem er über seinen Onkel, einen Polizisten, und dessen positive Auswirkungen auf sein Leben berichtet. Der Musiker beschreibt, wie dieser Onkel ihn in der Jugend vor rassistischen Tendenzen bewahrte und eine wichtige Stütze in seiner Familie darstellte.
Interview mit Gwyneth Paltrow
Die HR-Managerin Kristin Cabot kritisiert Gwyneth Paltrow und Ryan Reynolds scharf dafür, dass sie in einem Werbespot für das Unternehmen Astronomer einen Skandal verspotten, bei dem Cabots außereheliche Affäre mit dem CEO Andy Byron bei einem Coldplay-Konzert öffentlich wurde. Cabot wirft Paltrow Heuchelei vor, da deren Unternehmen Goop sich auf Frauenförderung konzentriert, und kritisiert Reynolds, der das Ad produzierte, besonders angesichts ähnlicher Vorwürfe gegen seine eigene Frau. Paltrow behauptet im Interview mit Oprah Winfrey, dass Cabot und Byron dem Werbespot zugestimmt hätten – eine Aussage, die Cabot nicht direkt bestätigt.
Interview mit Gwyneth Paltrow über Empty Nesting
Gwyneth Paltrow recently got candid about her life and emotional struggles ahead of menopause. In a new confessional with Vanity Fair for their April Issue, the acting sensation opened up about her emotional struggles ahead...
Interview mit Juli Zeh
Das Interview mit Autorin Juli Zeh vom NDR behandelt die mediale Berichterstattung über den Osten Deutschlands und deren einseitige Fokussierung auf rechte Wähler. Zeh bietet einen wichtigen Gegengewicht zur negativen Berichterstattung, indem sie betont, dass die Mehrheit grundsätzlich gut ist. Ihre Perspektive regt zur kritischen Reflexion über Selektionskriterien und Bias in der Medienberichterstattung an.
Interview mit Karl Jakob Haupt
Carl Jakob Haupt war Autor, Künstler und Macher des Blogs „Dandy Diary“. Mit 31 bekam er die Diagnose Magenkrebs und begann, über Krankheit und Leben zu schreiben. Anlässlich seines 3. Todestags am 19. April 2022 veröffentlichen wir erneut das Tagebuch, das er von der Diagnose bis zum Tod geführt hat.
Interview mit Katarina Barley im Spiegel
Spiegel-Interview mit Katarina Barley über den Aufstieg von Rechtspopulisten in der EU. Barley warnt vor gezielten Versuchen, die EU von innen zu destabilisieren. Das Interview erörtert die potenziellen Folgen eines erfolgreichen Rechtsrucks auf die europäische Integration.
Interview mit Nico Semsrott
Nico Semsrott im Interview mit der Süddeutschen Zeitung zieht eine kritische Bilanz seiner fünf Jahre als EU-Parlamentarier: Er sei durch diese Zeit ein schlechterer Mensch geworden. Ein persönliches Fazit zur Karriere in Brüssel und den Auswirkungen von Macht auf den Charakter.
Interview mit Nico Semsrott in der Süddeutschen Zeitung
Nico Semsrott, Satiriker und ehemaliger EU-Abgeordneter, spricht in diesem SZ-Interview über seine Erfahrungen und wahrgenommene Machtlosigkeit im Europäischen Parlament. Das Interview wird als Gesprächsanlass zitiert, um den tatsächlichen Einfluss einzelner Parlamentarier zu hinterfragen.
Interview mit Oliver Welke in der Süddeutschen Zeitung
Oliver Welke, Moderator der "Heute-Show" im ZDF, berichtet beim Wirtschaftsgipfel der Süddeutschen Zeitung in Berlin über die aktuellen Forderungen von Bundeskanzler und Unternehmern, die Deutschen müssten wieder mehr arbeiten. Der 59-Jährige erzählte eine Episode aus seinem Supermarkt in Bonn, wo ihn ein anderer Kunde während der Sommerpause seiner Sendung vorhaltend fragte, ob er endlich wieder Lust auf Arbeit habe. Mit seinem Zitat "Ich würde auch nicht mit uns reden" spielt Welke humorvoll darauf an, dass die Kritik an mangelnder Arbeitsbereitschaft auch gegen Fernsehmoderatoren mit langen Pausen gerichtet wird.
Interview zu Thilo Mischke
Wolfram Eilenberger
Artikel über die Absetzung des ARD-Moderators Thilo Mischke, bei dem der Philosoph Wolfram Eilenberger in einem Interview eine differenzierte Einordnung des Falls vornimmt. Der Beitrag ist relevant, weil er zeigt, wie selten es ist, dass Personen öffentlich eine ausgewogene Position zu solch kontroversen Fällen einnehmen, ohne dabei selbst kritisiert zu werden. Eilenbergers Analyse wird als vorbildlich für eine sachliche Diskussionskultur hervorgehoben.
Interview/Artikel über Friedrich Merz
Gregor Gysi
Er ist einer der prägenden Politiker der vergangenen Jahrzehnte. Im SPIEGEL-Gespräch beklagt Gregor Gysi einen Wandel der politischen Kultur in Deutschland – und gibt Kanzler Merz Tipps für den Umgang mit dem US-Präsidenten.
Investigativ-Artikel über Sikorskis Nebenverdienste aus den VAE
Handelsblatt
Investigative Recherche des Handelsblatts, die Zahlungen des polnischen EU-Abgeordneten Sikorski von den Vereinigten Arabischen Emiraten aufdeckt: 93.000 Euro jährlich plus Luxusreisen und Hotelzimmer als Gegenleistung für Lobbyarbeit im Europäischen Parlament. Enthüllt Korruptionsprobleme auf EU-Ebene.
Journalisten sollten ihre politische Haltung offenlegen
Konstantin Schreiber
Der Artikel behandelt die Frage, ob Journalisten ihre politische Haltung öffentlich machen sollten. Konstantin Schreiber argumentiert dafür, dass Transparenz über die politische Orientierung für die Glaubwürdigkeit vorteilhaft ist. Im Podcast wird diese Position jedoch kritisiert mit der Begründung, dass das Geheimhalten der eigenen Wahlentscheidung notwendig ist, um journalistische Unabhängigkeit und Objektivität zu bewahren.
Kevin Kühnert Interview
Kevin Kühnert ist im Oktober 2024 als Generalsekretär der SPD zurückgetreten. Damals hieß es, er sei krank. Nun hat er sich in einem Interview zu den wahren Gründen geäußert - dazu gehört auch Gewalt gegen Politiker.
Kommentar über Scholz als 'Illusionist'
Bernd Ulrich
Der ZEIT-Artikel kritisiert Bundeskanzler Olaf Scholz und seine politische Methode anhand von zwei aktuellen Krisen – der Taurus-Debatte und Haushaltskonflikten. ZEIT-Journalist Bernd Ulrich wirft Scholz vor, ein Illusionist zu sein, dessen Ansatz von besonnener Politik gescheitert ist und stattdessen zu Chaos geführt hat. Der Artikel kontrastiert Scholz' Vision einer klimaneutralen Zukunft ohne Verzicht mit der kritischeren Sichtweise von Journalisten wie Ulrich.
Korrektivrecherche (Geheimplan gegen Deutschland)
Correctiv
Der Artikel ist ein FAQ zur Correctiv-Recherche "Geheimplan gegen Deutschland", die ein geheimes Treffen von AfD-Politikern und Rechtsextremisten dokumentierte. Das Dokument beantwortet häufig gestellte Fragen zur investigativen Reportage, die Pläne zur Massendeportation von Migranten aufdeckte und breite öffentliche Aufmerksamkeit erregte.
Kowalczyk ist der Punk unter den Historikern
Porträt des Historikers Dariusz Kowalczuk, der in der konservativen Geschichtswissenschaft als eigenständiger und eigenwilliger Denker wahrgenommen wird. Der FAZ-Artikel würdigt ihn als „Punk unter den Historikern" für seine authentische und unkonventionelle Herangehensweise an historische Themen. Kowalczuk vertritt dabei progressivere Positionen zu Demokratie und Freiheit als viele seiner Fachkollegen.
Kurz eingemischt
Jagoda Marinić
Jagoda Marinić, geboren 1977 in Waiblingen, studierte Germanistik, Politische Wissenschaften und Anglistik in Heidelberg und arbeitet heute als Schriftstellerin, Theaterautorin, Journalistin und Kulturmanagerin in Heidelberg. Für ihren Text "Kurz eingemischt", der 1999 in der Frankfurter Rundschau erschien, erhielt sie das Hermann-Lenz-Stipendium.
Liste der 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen
Der Artikel behandelt eine Liste der 500 wichtigsten deutschen Intellektuellen, die das Magazin Cicero veröffentlicht hat. Eine Analyse dieser Liste zeigt eine deutliche Unterrepräsentation ostdeutscher Intellektueller: Der erste Ostdeutsche (Wolf Biermann) rangiert erst auf Platz 54 bis 57, unter den Top 100 sind nur etwa drei Ostdeutsche vertreten. Dies verdeutlicht die geringe Präsenz ostdeutscher Stimmen in der deutschen Öffentlichkeit.
Mein Stilltagebuch
Nora Imlau
Nora Imlau dokumentiert in ihrem Artikel ihre zweijährige Stillzeit tagebuchartig und präsentiert diese lange Stilldauer als Normalität. Der in der Zeitschrift Eltern veröffentlichte Beitrag löste massive Leserreaktionen aus – von Empörung bis Zustimmung – und verdeutlicht den Paradigmenwechsel in der Erziehungsdebatte der frühen 2000er Jahre.
Melody Maker
Es gibt ein Mismatch zwischen dem Artikeltitel und dem Inhalt: Der Titel deutet auf ein modernes AI-Tool hin, aber das Zitat und der Kontext sind eindeutig über die historische britische Musikzeitschrift *Melody Maker* aus den 1950er/60ern. Soll ich eine Beschreibung für die **historische Musikzeitschrift** schreiben (basierend auf Zitat + Kontext)? Oder stimmt der Artikel-Titel nicht?
Merkel-Interview im Spiegel
Ex-Bundeskanzlerin Angela Merkel fordert im SPIEGEL-Spitzengespräch eine unmissverständliche Haltung zur AfD. Sie sieht Mitschuld am Erfolg der rechtsextremen Partei – und verteidigt dennoch ihre Flüchtlingspolitik.
Metal Hammer
Metal Hammer ist ein Musikmagazin, das sich auf Rock und Metal konzentriert. Die Publikation berichtet über Künstler, Alben und Konzerte der Metal- und Hard-Rock-Szene mit Interviews, Reviews und aktuellen News. Louder ist die englischsprachige Online-Plattform des Magazins mit erweiterter Berichterstattung für die globale Rock- und Metal-Community.
Nachruf auf Klaus Gysi
Der Spiegel
Der Spiegel veröffentlichte einen Nachruf auf Klaus Gysi, den Vater des Politikers Gregor Gysi. Der Artikel charakterisiert Gysi als weltmännisch und linientreu. Gregor Gysi kommentiert diese Charakterisierung selbstironisch und beschreibt sich selbst als weltmännisch, aber nicht ganz linientreu.
New-York-Times-Recherche zu Julian Reichelt
Die New York Times berichtete 2022 über Vorwürfe des Machtmissbrauchs gegen Julian Reichelt, den damaligen Chefredakteur der Bild-Zeitung. Die internationale Berichterstattung führte zu einer Eskalation der bereits 2021 intern geprüften Compliance-Vorwürfe. Im Zuge der erneut aufgeflammten Diskussion musste Reichelt das Unternehmen Axel Springer schließlich verlassen.
Newsletter von Gregor Schmalzried
Gregor Schmalzried
Gregors Newsletter vermittelt komplexe Themen der künstlichen Intelligenz in einer verständlichen und zugänglichen Form. Er zählt zu den Pionieren, die frühzeitig über KI-Entwicklungen berichteten und technische Inhalte für ein breites Publikum aufbereiteten.
Offener Brief an Olaf Scholz gegen Waffenlieferungen an die Ukraine
Der Artikel behandelt einen offenen Brief an Bundeskanzler Scholz, der von Persönlichkeiten wie Daniela Dahn und Konstantin Wecker unterzeichnet wurde. Der Brief fordert die Einstellung der deutschen Waffenlieferungen an die Ukraine. Der Unterzeichner Ranga war nicht nur Mitunterzeichner, sondern hat den Brief auch aktiv mitformuliert.
Offener Brief an den Bundeskanzler
Ranga Yogeshwar (Mitautor)
Ranga Yogeshwar hat den von ihm mitunterzeichneten Offenen Brief mehrerer Prominenter an Bundeskanzler Olaf Scholz verteidigt. Über einen Krieg könne kein Frieden geschaffen werden, unterstreicht der Wissenschaftsjournalist.
Our World in Data
Max Roser
Max is the founder of Our World in Data and began working on this free online publication in 2011. Today, he serves as the publication’s editor and leads the team as its co-director.He is the Professor of Practice in Global Data Analytics at the University of Oxford’s Blavatnik School of Government, the Programme Director of the Oxford Martin Programme on Global Development, and the Executive Co-Director of Global Change Data Lab, the non-profit organization that publishes Our World in Data.
Playboy
Der Artikel berichtet über die Neueröffnung des legendären Playboy Clubs in modernisierter Form für das 21. Jahrhundert. Das ikonische Brand wird zeitgenössisch reinterpretiert und neu gestaltet. Der Text betrachtet, wie sich die Inszenierung von Körperlichkeit und weibliche Selbstdarstellung in den Medien vom klassischen Playboy bis zu modernen Influencer-Plattformen entwickelt hat.
Porträt Christoph Waltz
Christoph Amend · 2016
Porträt des Schauspielers Christoph Waltz für das ZEITmagazin Mann. Der Artikel dokumentiert den aufwendigen, zweijährigen Entstehungsprozess des Fotoprojekts. Im Mittelpunkt stehen die künstlerische Zusammenarbeit und die Details hinter dem finalen Portrait.
Porträt von Anna Meier über Ulf Poschardt
Anna Meier
Die Journalistin Anna Meier porträtiert im Zusammenhang mit dem Stadtpark-Prozess Poschardt und seine Perspektiven. Das Porträt zeichnet sich durch genaue Beobachtung und Fairness aus, obwohl die Autorin eine andere politische Haltung vertritt. Sie vermeidet dabei polemische Schärfe und würdigt stattdessen Poschardt's habituell eher linke Sozialisation.
Porträt über Kevin Kühnert
Ein Porträt des ZEIT-Interviews mit Kevin Kühnert, in dem der ehemaliges SPD-Hoffnungsträger erstmals seine Gründe für seinen plötzlichen Rückzug aus der Bundespolitik offenbart. Kühnert bilanziert darin ehrlich, was er in der Bundespolitik konkret erreicht hat und kommt zu einer ernüchternden Bilanz – trotz seiner prominenten Position fehlte die materielle Erfolgsbilanz. Der Artikel beleuchtet das Spannungsfeld zwischen abstrakten Erfolgen auf Bundesebene und wahrnehmbaren Ergebnissen auf kommunaler Ebene.
Porträt über Thilo Mischke
Als der Satiriker El Hotzo Fehlverhalten gegenüber Frauen einräumte, habe ich geschwiegen. Thilo Mischke aber habe ich öffentlich verteidigt. Wie ich für eine halbe Stunde Teil der Bro-Culture wurde – und was ich daraus gelernt habe.
Porträt über Ulf Poschardt
Philipp Oehmke
Fast täglich haut er Kommentare raus, sein aktuelles Buch steht der Drastik von Trump und Musk in nichts nach. Ist »Welt«-Herausgeber Poschardt zu weit rechts abgebogen? Besuch bei einem Entfesselten.
Post von Wagner
Franz Josef Wagner / Bild
Der Artikel ist ein Nachruf auf Franz Josef Wagner, den langjährigen Kolumnisten der Bild-Zeitung. Der Beitrag würdigt seinen Einfluss auf die deutsche Medienlandschaft und seine Rolle als einer der einflussreichsten Meinungsmacher. Wagner war für seinen markanten, emotionalen Schreibstil bei der Kommentierung von Gesellschaftsereignissen bekannt.
Reportage über CO2-Zertifikate und Waldstücke
Die ZEIT-Reportage untersucht die Glaubwürdigkeit von CO2-Kompensationszertifikaten. Sie deckt auf, dass Waldstücke im Amazonas mehrfach an verschiedene Firmen als Kompensationsflächen verkauft wurden oder teilweise gar nicht existieren. Der Artikel zeigt die systematischen Lücken in der Kontrolle dieser vermeintlichen Nachhaltigkeitslösungen.
Rezension von Shitbürgertum in der Frankfurter Rundschau
Jens Buchholz rezensiert Ulf Poscharidts Buch zur Kritik am linken Akademiker-Milieu. Die Rezension fällt vernichtend aus, gewinnt aber an intellektueller Substanz, weil der Rezensent Poscharidts akademischen Hintergrund und seinen Doktorvater Friedrich Kittler kennt und somit die theoretischen Bezüge einordnen kann.
Rezension von Shitbürgertum in der Süddeutschen Zeitung
Jens Christian Rabe
Ulf Poschardt veröffentlicht sein Buch "Shitbürgertum" nach Rückzug durch seinen Verlag nun im Selbstverlag. Das Werk ist eine polemische Abrechnung mit dem linken Bürgertum und der grünen Bewegung, die Poschardt mit provokanten Thesen und brachialem Ton konfrontiert. Der Titel basiert auf einer Aussage des argentinischen Präsidenten Milei, wonach Linke „Scheiße" seien – eine Gleichung, die Poschardt nutzt, um sein politisches Narrativ zu etablieren. Der Rezensent Philipp Bovermann von der Süddeutschen Zeitung würdigt zwar die rhetorische Geschicklichkeit dieser Provokation, wertet das Buch aber als Kulturkampfbeitrag, der unfreiwillig mehr über die rechte Polemik selbst enthüllt als über sein eigentliches Objekt.
Rezension zu Windstärke 17
Die FAZ-Rezension behandelt ein Theaterstück oder Filmwerk von Caroline, das zur Premiérenzeit herauskam. Die Kritikerin vergleicht das Werk mit Rosamunde Pilcher und fällt ein zunächst eher negatives Urteil. Dieser Vergleich wurde von Caroline zunächst als wenig schmeichelhaft empfunden, ehe sie die Kritik später mit Hilfe ihres Freundes Fredrik positiv umdeuten konnte.
Rodent Man
„Hot Rodent Boyfriend" oder „Rat Boy Summer" ist ein viraler Gen-Z-Slang, der in den letzten Wochen online dominant geworden ist. Der Trend wurde unter anderem durch den Film „Challengers" angetrieben, in dem Mike Faist und Josh O'Connor als Liebhaber von Zendayas Charakter Tashi Duncan auftreten und sich rivalisierten. Prominente Schauspieler wie Timothée Chalamet, Barry Keoghan, Kieran Culkin und Matty Healy haben die neue Phrase geprägt und popularisiert. Das Phänomen ist charakteristisch für die kurzlebigen, von Gen Z erzeugten Slang-Ausdrücke, die regelmäßig in Internetkulturen entstehen und wieder verschwinden.
Seite-3-Artikel über schwulen Lehrer
SZ-Artikel über einen schwulen Lehrer in Berlin (Moabit oder Wedding). Der Artikel beleuchtet die Herausforderungen für offen homosexuelle Pädagogen in Umgebungen mit muslimisch-migrantischem Hintergrund und die damit verbundenen sozialen Konflikte.
Seite-3-Porträt über Ulf Poschardt
Anna (Die Zeit)
Porträt des Publizisten Ulf Poschardt, der die von ihm wahrgenommene linke Hegemonie in Staat und Kultur kritisch sieht und zu überwinden versucht. Der Artikel beleuchtet seine politischen Überzeugungen und seinen Antrieb, das Land durch eine andere Richtung verändern zu wollen.
Seite-3-Reportage über einen schwulen Lehrer in Wedding
Im Deutschen Kaiserreich galt ab 1880 für Lehrerinnen ein striktes Eheverbot, das sogenannte Lehrerinnenzölibat. Die Begründung lautete, dass Frauen nicht gleichzeitig Familie und Beruf bewältigen könnten – eine Belastung, der man Männern durchaus zutraute, da diese vom Haushalt ihrer Ehefrauen profitierten. Die Historikerin Sabine Liebig erforscht diese Diskriminierung und zeigt, dass die Abschaffung des Zölibats durch die Weimarer Verfassung 1919 nicht wirksam wurde: Behörden setzten die Gleichberechtigung nicht um, und 1923 führte der Staat das Verbot durch eine Sparverordnung faktisch wieder ein. Erst 1951 wurde das Zölibat endgültig abgeschafft, während einige Lehrerinnen selbst das Verbot befürwortet hatten, weil sie unverheiratete Kolleginnen durch Ausfälle verheirateter Kolleginnen belastet sehen wollten. Heute besteht der Lehrerberuf überwiegend aus Frauen – eine historische Ironie.
Spiegel-Interview mit Angela Merkel
Melanie Amann, Thomas Fickre
Ein halbes Jahr nach dem Ende ihrer Kanzlerschaft gibt Angela Merkel 2022 erstmals ein Interview für eine Videoanalyse des Spiegel. Die Journalisten Melanie Amann und Carolin Katschak analysieren ihre Äußerungen und konstatieren, dass Merkel bei der Verteidigung ihrer Russland-Politik keine Reue zeigt. Sie betont, als Privatperson behandelt werden zu wollen, und rechtfertigt ihre geopolitischen Entscheidungen während ihrer 16-jährigen Amtszeit. Das Interview offenbart eine ungebrochene Überzeugung von der Richtigkeit ihrer politischen Linie, ohne erkennbare Selbstkritik an möglicherweise fehlgeschlagenen Strategien gegenüber Moskau.
Spiegel-Porträt über Lars Klingbeil
Sophie Gabe
Das Porträt untersucht, ob SPD-Chef Lars Klingbeil sich mit seinen Aufgaben überfordert hat. Sophie Gabes Artikel bietet einen differenzierten Blick auf die Herausforderungen, denen sich Klingbeil als Parteichef gegenübersieht. Der Text zeichnet ein nachdenklich stimmendes Bild des Politikers jenseits von oberflächlichen Urteilen.
Spiegel-Porträt über Lars Klingbeil (CrossFit)
Marc Hujer
Spiegel-Porträt über den Politiker Lars Klingbeil und dessen Leidenschaft für CrossFit. Der Artikel zeigt, wie der Fitnesstrainer Marc Hujer Klingbeil beim Trainieren begleitet und wie dieser dabei ehrgeizige Ziele wie das Stemmen von 100 Kilo umsetzt. Das Stück beleuchtet, warum Führungskräfte zunehmend zu CrossFit greifen und welche Rolle intensive Trainingsformen in deren Leben spielen.