Artikel aus Die sogenannte Gegenwart
237 Artikel aus 134 Episoden · Seite 3 von 5
Fleischersatz-Titelgeschichte (Die Zeit)
Nina Pauer
Der ZEIT-Artikel untersucht das Thema Fleischersatz anhand einer kreativen Titelgeschichte mit ungewöhnlicher Visualisierung. Parallel entschied das EU-Parlament über die Definition von Wurst und betont, dass echtes Fleisch darin enthalten sein muss. Der Text beleuchtet, ob Laborfleisch eine praktikable Lösung für die Zukunft der Fleischproduktion sein kann.
Food Noise (Kolumne)
Emilia Michowski
Food-Noise beschreibt das ständige Gedankenkreisen um Essen, das den alltäglichen Gedankenstrom prägt: Soll ich frühstücken, süß oder salzig, wie viele Proteine brauche ich? Die Kolumne zeigt, wie diese endlosen Überlegungen die meisten Menschen den ganzen Tag begleiten. Der Artikel behandelt einen entspannteren Umgang mit dieser mentalen Lärmkulisse rund ums Essen.
Föto-Boys
Margarete Stokowski
Der Artikel behandelt Mode-Trends und die Rolle von Frauen im Feuilleton. Er bezieht sich auf Margarete Stokowskis Konzept der "Föto-Boys" und zeigt, wie Frauen ("Föto-Girls") zunehmend den Ton in der Modebranche und Kulturberichterstattung angeben. Das Feuilleton-T-Shirt dient als Beispiel für diese Verschiebung der Geschlechterdynamiken in der Mode- und Kulturszene.
Gastbeitrag zum Ukraine-Krieg und Babyboomer
Gastbeitrag eines Soziologen im Spiegel über den Ukraine-Krieg aus der Perspektive der Babyboomer. Der Beitrag untersucht, wie diese Generation den aktuellen Konflikt wahrnimmt und einordnet.
Gastbeitrag über den Ukraine-Krieg und die Boomer
Gastbeitrag eines Soziologen im Spiegel über den Ukraine-Krieg aus der Perspektive der Babyboomer-Generation. Der Artikel untersucht die generationenübergreifenden Sichtweisen zwischen Boomern und Millennials und trägt zur Debatte über Babyboomer-Selbstreflexion bei.
Gefährdet die Revolution in der Arbeitswelt unseren Wohlstand?
Politikpodcast-Folge der ZEIT, die hinterfragt, ob die Revolution in der Arbeitswelt unseren Wohlstand gefährdet. Die Folge ist Teil einer breiten gesellschaftlichen Debatte zum Thema Arbeit in Deutschland.
Generational Wealth Analysis (Blog Post)
Jeremy Hoppedahl
Jeremy Horpedahl aktualisiert seinen Vermögensvergleich zwischen Generationen mit Daten bis Q3 2025. Die kombinierte Millennial- und Gen-Z-Kohorte (18–43 Jahre) verfügt über ein Durchschnittsvermögen von knapp 146.000 Dollar und ist damit wohlhabender als die Generation X im gleichen Alter und die Babyboomer mit etwa 37 Jahren. Horpedahl warnt jedoch vor zu optimistischen Interpretationen, da die Daten der Federal Reserve verschiedene Altersgruppen vermischt und nur alle drei Jahre aktualisiert werden. Er erwartet zuverlässigere Ergebnisse, sobald die aktualisierten Survey-of-Consumer-Finances-Daten von 2025 verfügbar sind und als Benchmark verwendet werden.
Gesinnungsästhetik
Ulrich Greiner
Ulrich Greiners einflussreicher Essay problematisiert die "Gesinnungsästhetik" als Phänomen der deutschen Literaturgeschichte. Am Beispiel von Christa Wolf und der Gruppe 47 wird untersucht, wie moralische Haltungen die literarische Bewertung dominierten und den Blick auf die eigentliche literarische Qualität verstellt haben. Der Artikel leistet eine kritische Zwischenbilanz des deutsch-deutschen Literaturstreits und seiner ideologischen Implikationen.
Glosse über Zahnkosmetik und Amy Lou Wood
Claire Beermann
Die Glosse von Claire Beermann im Zeitmagazin behandelt den Wandel von Schönheitsidealen: Zahnlücken gelten zunehmend als attraktiv, im Gegensatz zum lange dominierenden Ideal der perfekt korrigierten Zahnkosmetik. Der Text beschreibt diese Gegenbewegung zu standardisierten Schönheitsidealen.
Große Schuhe
Antonia Baum
Combat-Boots sind zum Modetrend unter jungen Frauen avanciert. Mit ihrem klobigen, militärischen Design symbolisieren sie eine neue ästhetische Bewegung. Der Artikel erklärt, warum diese Schuhe für viele Frauen zum Statement ihrer Generation wurden und welche gesellschaftlichen Strömungen dahinterstecken.
Hafermilchmann-Artikel
Nina Pauer
Der Blog-Artikel stellt Sven und Denis vor, zwei Männer, die den 'Hafermilchmann'-Trend verkörpern – ein neuer Männlichkeitstypus, der sich durch pflanzliche Ernährung, Meditation und effiziente Körperoptimierung auszeichnet. Im Gegensatz zu traditionellen Maskulinitätsidealen verfolgen diese Männer einen weicheren, holistischeren Ansatz zur Gesundheit und Fitness, ohne in aggressive Muskelkultur zu verfallen.
Herrnhuter-Stern-Reportage
Der Artikel beleuchtet die faszinierende Geschichte des Herrnhuter Sterns und seinen aktuellen Hype. Er zeigt, wie der traditionsreiche Weihnachtsschmuck zum begehrten Sammlerstück wurde – auf eBay werden Sterne für über 1.000 Euro gehandelt. Das produzierende Unternehmen profitiert deutlich: Die Umsätze sind in den letzten drei Jahren um etwa die Hälfte gestiegen.
Hintergrundartikel über Belarus/Weißrussland
NTV
Der Artikel erklärt die Hintergründe der Namensänderung in deutschen Medien: Während lange Zeit die Bezeichnung 'Weißrussland' üblich war, setzen sich Medien zunehmend für die Bezeichnung 'Belarus' ein. Der Artikel erläutert die politischen und historischen Gründe für diese Veränderung und warum die neue Bezeichnung gebräuchlicher geworden ist.
Hitzlsperger-Interview
Artikel über das Coming-out von Thomas Hitzlsperger, dem bis dahin höchstprofiliersten schwulen Spieler im Profifußball. Das ursprüngliche Interview in der ZEIT vor etwa 15 Jahren wurde als bedeutsamer Tabubruch gefeiert. Die Diskussion zeigt jedoch, dass der Profifußball bei der Akzeptanz von Homosexualität trotz dieses Schrittes immer noch Rückstände aufweist.
How Boys Become Men
Der New-York-Times-Artikel bietet praktische Grafiken und anwendbare Ratschläge zur Erziehung von Jungen. Er zeigt anhand konkreter Alltagssituationen, wie Eltern ihre Söhne gezielt unterstützen können. Der Fokus liegt auf lebenspraktischen Tipps statt theoretischen Konzepten.
Hunter-Biden-Artikel der New York Post
Artikel der New York Post über Hunter Bidens Geschäftsaktivitäten und fragwürdige kommerzielle Verbindungen. Der Text wurde 2020 auf Twitter blockiert, was eine breite Debatte über Moderationspolitik von Social-Media-Plattformen auslöste. Der Vorfall gilt vielen Kritikern als Beispiel für übermäßige Zensur und wird in Diskussionen über Meinungsfreiheit im digitalen Raum häufig zitiert.
Ihr bleibt die Kinder eurer Eltern
Henryk M. Broder
Henryk Marcin Broder (Eigenbezeichnung Henryk Modest Broder; * 20. August 1946 in Katowice, Polen) ist ein deutscher Publizist und Buchautor. Broder schrieb nach der Schulzeit für Konkret, die Frankfurter Rundschau und die St. Pauli-Nachrichten. Von 1995 bis 2010 schrieb er hauptsächlich Kolumnen und Polemiken für das Magazin Der Spiegel und für die Berliner Tageszeitung Der Tagesspiegel. Seit 2011 ist er für Die Welt, Welt am Sonntag und Welt Online tätig.
Interview mit Caroline Wahl
SZ-Magazin
Autorin Caroline Wahl erklärt ihr ungewöhnliches öffentliches Bekenntnis ihrer Enttäuschung über die fehlende Nominierung zum Deutschen Buchpreis 2024 mit der Authentizität ihrer Gefühlslage. Sie argumentiert, dass alle nicht nominierten Autoren traurig und enttäuscht seien und sieht daher nichts Falsches darin, diese Emotion zu äußern. Den Instagram-Post formulierte sie spontan beim Joggen, setzte sich dann auf eine Bank und teilte den Text unmittelbar, woraufhin es ihr besser ging – eine bewusst authentische Reaktion ohne Anspruch auf besondere Berechtigung gegenüber anderen.
Interview mit Christian Drosten
Christian Drosten, Chefvirologe der Charité, stellt sein neues Buch „Alles überstanden?" vor und blickt darin kritisch auf die Pandemie und ihre Folgen für die Gesellschaft zurück. Im Interview mit der Süddeutschen Zeitung äußert Drosten Bedauern darüber, dass er bestimmte Aspekte während der Coronakrise nicht deutlicher kommuniziert hat. Das Buch soll keine reißerische Horrorgeschichte sein, sondern eine reflektierte Auseinandersetzung mit den wissenschaftlichen und sozialen Lehren aus Covid-19. Der Interview-Partner Marc-Uwe Kling und die Journalisten Christina Berndt und Felix Hütten treffen Drosten im Ullstein-Haus in Berlin.
Interview mit J.D. Vance in Rom
Ross Douthat
Ross Douthat interviewte US-Vizepräsident JD Vance in Rom nach dessen Besuch bei Papst Leo XIV. Im Zentrum standen Vances Konversion zum Katholizismus und ihre Auswirkungen auf seine Politik, insbesondere bezüglich Einwanderung und Abschiebungen, wo sich Douthat kritisch zur Trump-Administration äußerte. Vance zeigte sich bei Handelskriegen und DOGE-Sparmaßnahmen selbstsicherer, verwies beim Thema KI-Wettrüsten jedoch auf den neuen Papst als potenziellen Lösungsträger für diese Herausforderungen.
Interview mit Judith Holofernes
In diesem Zeit-Interview mit Judith Holofernes geht es um ihre aktuelle Lebenssituation nach dem Ausstieg aus dem Musikgeschäft. Sie diskutiert die Rolle von Geld, die Relevanz eines Grundeinkommens für Menschen mit ADHS sowie die Frage, ob spirituelle Praktiken wie Meditation moralisch aufladbar sind. Das berühmte Zitat der Künstlerin zeigt: Intensive Meditationspraxis führt nicht automatisch zu menschlicher Tugend.
Interview mit Lea Rhein (Letzte Generation)
Lea Rhein, Sprecherin der Klimabewegung Letzte Generation, erklärt in einem Interview die Gründe für einen strategischen Wechsel der Protestmethoden. Die Bewegung gibt die Taktik des Straßenklebens auf und sucht nach neuen Formen des Aktivismus. Die konkreten Alternativen – wie die Mobilisierung größerer Menschenmengen und Aktionen an Orten der fossilen Zerstörung – bleiben dabei zunächst noch unklar definiert.
Interview mit Oliver Nachtwey
Lars Weisbrod
Der Soziologe Oliver Nachtwey („Zerstörungslust") über die Frustration großer Teile der Gesellschaft, die enttäuschte und in ihrem Status bedrohte Mitte, das Gefühl der Blockade und warum Faktenchecks gegen die Destruktivität nicht helfen
Interview mit Ross Douthat über die Vernünftigkeit des Glaubens
Sascha Czajmowicz
Der amerikanische Intellektuelle und NYT-Kolumnist Ross Douthat argumentiert in diesem Interview, dass Glaube an Gott nicht irrational, sondern logisch begründbar ist. Er kritisiert Atheisten dafür, dass sie ein fundamentales Missverständnis haben, und vertritt die These, dass gerade heute eine gute Zeit ist, um sich dem Glauben zuzuwenden.
Interview mit Wolfgang Streeck
Lars Weisbrod
In diesem ZEIT-Interview erörtert der Soziologe Wolfgang Streeck seine intellektuelle Unterstützung für das Bündnis Sahra Wagenknecht und Sahra Wagenknecht selbst. Das Gespräch behandelt Streecks Gedanken zur Domestizierung des Kapitalismus sowie die strategische Ausrichtung der neuen politischen Kraft, die bei den jüngsten Wahlen erfolgreich war.
Interview mit einer Therapeutin in New York über Narzissmus
Heike Faller
Ein Interview mit der New Yorker Therapeutin Elinor Greenberg über Narzissmus. Der Artikel beleuchtet, was einen echten Narzissten ausmacht, über das bloße Abtun egoistischer Ex-Partner hinaus. Die stark gestiegenen Google-Suchanfragen zum Thema zeigen das wachsende gesellschaftliche Interesse an dieser Persönlichkeitsstörung.
Ist es heutzutage peinlich, einen Boyfriend zu haben?
Vogue
Der Vogue-Artikel behandelt die veränderte gesellschaftliche Wahrnehmung von Beziehungen und Dating in der heutigen Zeit. Anders als früher wird eine Partnerschaft nicht mehr automatisch als erstrebenswertes Lebensziel angesehen. Der Beitrag dokumentiert einen zeitgenössischen Trend, in dem Beziehungslosigkeit zunehmend als attraktive Alternative zum Dating-Stress wahrgenommen wird.
Ist es radikal ...? (Kolumne im SZ Magazin)
Theresa Bücker
Die Kolumnistin kritisiert Armin Laschets Aussage "2015 darf sich nicht wiederholen" als feige, mehrdeutig und ausweichend. Die Warnung entwerte das Engagement der über 50 Prozent der Bevölkerung, die 2015 Flüchtlingen halfen, und bediene stattdessen rassistische Ängste, statt ihnen entgegenzutreten. Sie argumentiert, dass ein künftiger Kanzler oder eine künftige Kanzlerin den Bürgern zutrauen sollte, solidarisch und weltoffen zu sein. Gerade Politiker, die sich auf christliche Werte berufen, sollten sich für die Aufnahme Schutzbedürftiger einsetzen, statt sich abzuschotten und das Land abzuschirmen.
Jens Jessens Text über Weihnachts-Folklore
Jens Jessen
Jens Jessens Essay beleuchtet die Übernahme amerikanischer Weihnachts-Folklore in den deutschsprachigen Kulturraum. Der Text wirft einen kritischen Blick darauf, wie das amerikanische Weihnachtsrentier durch Comics, Lieder und Filme omnipräsent wurde und traditionelle europäische Weihnachtssymbole verdrängt. Jessen hinterfragt, ob diese kulturelle Amerikanisierung der Weihnacht ein dauerhaftes Phänomen ist oder nur eine vorübergehende Welle bleibt.
John Rock's Error
Malcolm Gladwell
Malcolm Gladwell erzählt die Geschichte des katholischen Arztes John Rock, der die Antibabypille erfand und vergeblich versuchte, die katholische Kirche davon zu überzeugen. Rock nutzte scholastische Argumentationsschlupflöcher, um die Pille mit katholischer Lehre zu vereinbaren. Der Artikel deckt auf, dass die monatliche Pillenpause keine medizinische Notwendigkeit war, sondern eine religiös motivierte Erfindung.
Kalte Feier. Wie Weihnachten in den Norden umzog
Jens Jessen
Der Artikel behandelt die kulturgeschichtliche Verschiebung von Weihnachten vom Mittelmeerraum in den Norden Europas. Jens Jessen argumentiert ironisch, wie sich ursprünglich mediterrane Traditionen mit skandinavischen Bräuchen vermischten und das moderne Weihnachtsbild geprägt haben. Der Text kritisiert sarkastisch diese kulturelle Neuinterpretation, die nordische Elemente wie Rentiere und Schnee mit der biblischen Geschichte verband, obwohl diese geografisch und klimatisch ursprünglich nicht dorthin gehören.
Kaulitz & Kaulitz (Rezension in Die Welt)
Lena Karger
Lena Karger untersucht in ihrem Artikel für Die Welt die Netflix-Dokumentarserie "Kaulitz & Kaulitz" und setzt sich dabei mit dem populären "Hot-Rodent-Man"-Trend auseinander. Sie analysiert Bill Kaulitz' Erscheinung und Stil im Kontext dieser Modetrends. Der Artikel erörtert, wie die Serie Eingang in kulturelle Diskussionen findet und welche ästhetischen Tendenzen sie widerspiegelt.
Kolumne in der SZ / SZ Magazin
Theresa Bücker
Die Süddeutsche Zeitung hat aus Teresa Bückers Kolumne »Freie Radikale« einen neuen Podcast entwickelt. Bücker diskutiert darin mit Lara Fritzsche, stellvertretender Chefredakteurin des SZ-Magazins, über gesellschaftliche Themen aus der Kolumne sowie über Leserfragen. Die zweite Folge behandelt alternative Familienmodelle und argumentiert, dass die klassische Kleinfamilie nicht mehr zeitgemäß ist und neue Organisationsformen nötig werden, um Eltern und Kinder zu entlasten. Der Podcast wird jeden Donnerstag um 17 Uhr auf iTunes, Spotify, Deezer und Pocket-Cast veröffentlicht.
Kolumne über Fahrradhelme
Maxim Biller
Maxim Biller porträtiert in diesem Essay seine persönlichen Helden und Vorbilder aus verschiedenen Bereichen – darunter ein Pianist, ein Erzähler, ein Verleger, eine Kolumnistin und sein Vater. Der Schriftsteller und Kolumnist reflektiert, wie diese Menschen sein Leben geprägt und inspiriert haben. Die Kolumne zeigt Billers charakteristische Fähigkeit, alltägliche Beobachtungen und Menschentypen scharf zu analysieren und gesellschaftliche Eigenheiten humorvoll zu kommentieren.
Kommentar zu Social Media und Neil Postman
Marie-Luise Goldmann
Die Bundesregierung will ein Social-Media-Verbot für Kinder. Unumstritten ist das nicht. Der Medienwissenschaftler Neil Postman warnte schon vor Jahren vor einem Verschwinden der Kindheit. Warum wir jetzt aufpassen sollten.
Kommentar zum Social-Media-Verbot und Neil Postman
Marie-Luise Goldmann
Die Bundesregierung will ein Social-Media-Verbot für Kinder. Unumstritten ist das nicht. Der Medienwissenschaftler Neil Postman warnte schon vor Jahren vor einem Verschwinden der Kindheit. Warum wir jetzt aufpassen sollten.
Kulturelles Heroin
J.D. Vance
Kritischer Essay von J.D. Vance aus The Atlantic, in dem er Donald Trump scharf anlysiert. Vance stellt die Frage, ob Trump ein zynischer Machiavellist oder eine existenzielle Bedrohung für Amerika darstellt, und vergleicht dessen Einfluss metaphorisch mit einem kulturellen Rauschgift. Der Artikel dokumentiert Vances ehemals deutlich ablehnende Haltung zu Trump, bevor er sich diesem später politisch anschloss.
Leitartikel über Harry und Meghan
Jochen Buchsteiner
FAZ-Leitartikel von England-Korrespondent Jochen Buchsteiner, der den Konflikt zwischen Harry, Meghan und dem Königshaus als Neuauflage des Brexit-Kulturkampfes deutet: Traditionalismus gegen Modernismus, Pflichterfüllung gegen Therapiekultur, steife Oberlippe gegen Reiki-Kultur.
Leitartikel über Islamofaschismus
Josef Joffe
Leitartikel von Josef Joffe zur Islamofaschismus-Debatte, die in deutschen Medien große Aufmerksamkeit erregte. Der Text war Teil der damaligen öffentlichen Diskussion über Islamkritik und die Frage, wie man religiöse Extremismus-Phänomene angemessen beschreibt.
Lessons from a 20-Person Polycule
Ein New York Times-Artikel dokumentiert die Lebensweise und Beziehungsdynamiken einer 20-köpfigen Polyamorie-Gruppe in Boston. Der Text zeigt, wie solche Großbeziehungen Grenzen setzen, Eifersucht bewältigen und Gemeinschaft fördern. Er liefert Einblicke in Polyamorie-Vokabular und praktische Strategien zur Organisation von Mehrpersonen-Beziehungen.
List of inventors killed by their own inventions
Sammlung von Fällen, in denen Erfinder durch ihre eigenen Erfindungen ums Leben kamen. Der Artikel dokumentiert tragische Ereignisse wie den Unfall des Segway-Erfinders, der mit seinem revolutionären Transportmittel tödlich verunglückte. Eine faszinierende historische Übersicht, die zeigt, wie Innovationen auch unerwartete Risiken bergen können.
Low Performer im Homeoffice
Der Artikel versammelt anonyme Erfahrungsberichte von Homeoffice-Mitarbeitern, die während der Arbeitszeit nicht produktiv sind. Verschiedene Strategien werden beschrieben, wie Arbeit vorgetäuscht wird – von künstlichen Technikproblemen bis zu anderen Ablenkungen. Die Sammlung zeigt eine veränderte gesellschaftliche Haltung zum Thema Faulheit und Arbeit in der modernen Arbeitswelt.
Low Performer – Testimonials
Eine Sammlung ehrlicher Leserbekenntnisse auf Zeit Online, in denen Menschen beschreiben, was sie während der Arbeitszeit im Homeoffice statt arbeiten tun – von Sport bis zum Studienabschluss. Nina Pauer nutzt diese Beispiele, um zu hinterfragen, ob Faulheit wirklich Nichtstun bedeutet oder einfach, etwas anderes zu tun als erwartet.
Man Repeller
Leandra Medine
Leandra Medine Cohen’s blog shaped the way millennial women dressed. Then, during the pandemic, it disappeared—the result, employees say, of a long-term inability to respond to a changing political climate.
Maxim Billers Kolumne über Fahrradhelme
Maxim Biller
Der Schriftsteller Maxim Biller reflektiert in diesem Interview über Humor, Intelligenz und kulturelle Phänomene zwischen Geschichte und Gegenwart. Er teilt persönliche Einsichten zu jüdischen Traditionen, literarischen Beobachtungen und alltäglichen Gesellschaftstrends. Der Artikel dokumentiert, welche Erkenntnisse Biller gerne früher in seinem Leben gewonnen hätte.
Millennials are hitting middle age and it does not look like we were promised
Dieser Artikel der New York Times hinterfragt, ob Millennials im mittleren Lebensalter überhaupt eine klassische Midlife-Crisis erleben können. Die zentrale These: Ihnen fehlt die materielle Grundlage dafür, da Inflation, teure Kinderbetreuung und Jobverluste seit 2008 ihre wirtschaftliche Stabilität untergraben. Statt sich existenziellen Sinnfragen zu widmen, bleiben Millennials im Kampf um finanzielle Sicherheit gefangen – das mittlere Alter sieht daher völlig anders aus als erhofft.
Millennials in der Midlife-Crisis
Der Artikel untersucht die Midlife-Crisis der Millennial-Generation und argumentiert, dass ökonomische Belastungen wie steigende Kosten für Wohnen und Bildung diese daran hindern, eine klassische Midlife-Crisis zu erleben. Der Text zeigt auf, wie finanzielle Unsicherheit die Lebensperspektiven dieser Generation prägt und auch auf deutsche Verhältnisse übertragen werden kann.
Muskelrap-Artikel in der ZEIT
Lars Weisbrod
Weisbrod analysiert Muskelrap als eigenständiges Subgenre des Deutschrap und zeigt, wie sich darin ein kultureller Konflikt zwischen Bodybuilding-Kultur und veganer Yoga-Bewegung abzeichnet. Was der Autor 2017 noch als Nischenphänomen einschätzte, erwies sich später als symptomatisch für tiefergehende gesellschaftliche Spannungen in Deutschland.
NZZ-Artikel über Gewalterfahrung
Kim de l'Horizon
Gerade hat Kim de l’Horizon den Deutschen Buchpreis für den Debütroman «Blutbuch» erhalten, dessen autobiografische Figur sich weder als Mann noch als Frau fühlt. Hier schreibt Kim de l’Horizon über einen Faustschlag in Berlin und über Bundesrat Ueli Maurer, der, wie er sagte, lieber kein «Es» als Nachfolger haben möchte.
Nachruf auf Jean-Paul Belmondo
Sophie Marceau
Sophie Marceau erklärt in diesem Artikel, warum sie nicht beim Gedenken an Jean-Paul Belmondo anwesend war. Der Artikel behandelt ihren emotionalen Nachruf auf den verstorbenen Schauspieler als schwärmerische Würdigung seiner Schönheit und Ausstrahlung – eine poetische, unschuldige Art der Feier, die in der heutigen Zeit seltener geworden ist.