Studien – D

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26 Einträge
D Studie

Dänische Studie zu Schädelfrakturen bei Pferden

Eine dänische Studie befasst sich mit den gesundheitlichen Folgen von Gebisseinsatz beim Reiten und kommt zu dem Ergebnis, dass 89 Prozent aller damit gerittenen Pferde undiagnostizierte Schädelfrakturen entwickeln – unabhängig von Sportart oder Leistungsniveau. Die Forschung wird in der Debatte um artgerechtes Reiten und sanftere Reitweisen angeführt. Die Studie ist relevant, weil sie wissenschaftliche Argumente für die kritische Überprüfung traditioneller Reitpraktiken liefert, obwohl eine vollständige Verifizierung noch ausstehen kann.

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Deaths of Despair and the Future of Capitalism

Deaths of Despair and the Future of Capitalism

Angus Deaton / Anne Case

Die Wirtschafts-Nobelpreisträger Angus Deaton und Anne Case untersuchen die wachsende Armut und Verzweiflungstode in den USA. Sie dokumentieren, wie Millionen Amerikaner in extremer Armut leben und analysieren den Niedergang der Arbeiterklasse. Das Buch bietet empirische Evidenz für die extreme wirtschaftliche Ungleichheit in den USA und deren dramatische Folgen für Gesundheit und Gesellschaft.

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Deutsche Zustände

Deutsche Zustände

Wilhelm Heitmeyer

Heitmeyers soziologische Analyse der "Deutschen Zustände" untersucht, wie die Finanzkrise 2008 zu massiver sozialer Desintegration führte. Seine These der "rohen Bürgerlichkeit" erklärt, wie wirtschaftliche Existenzangst das Bürgertum zu egoistischem, machiavellischem Denken führte. Das Werk ist relevant als Erklärungsansatz für den gesellschaftlichen Rechtsruck im Kontext von Krisenzeiten.

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Deutschland spricht

Deutschland spricht

Eine Studie der ZEIT, die Menschen mit gegensätzlichen Meinungen zusammenbringt, um durch persönliche Dialoge Vorurteile abzubauen. Die Initiative wurde von Sozialwissenschaftlern begleitet und wissenschaftlich ausgewertet.

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Deutschland-Trend

Deutschland-Trend

Der Deutschland-Trend ist eine regelmäßige ARD-Umfrage von infratest dimap, die aktuelle Stimmungen der Bevölkerung zu politischen Themen erfasst. In dem Podcast-Zitat wird eine Umfrage zitiert, in der 55 Prozent der Deutschen die Regierungsarbeit als schlecht bewerten. Der Artikel bzw. das Umfrageergebnis wird herangezogen, um politische Debatten über die Gründe für Unzufriedenheit mit der Regierung zu unterstützen und Verantwortliche mit konkreten Zahlen zu konfrontieren.

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DEval-Evaluierungsbericht zum Afghanistan-Engagement

DEval-Evaluierungsbericht zum Afghanistan-Engagement

DEval (Deutsches Evaluierungsinstitut der Entwicklungszusammenarbeit)

Der Evaluierungsbericht des Deutschen Evaluierungsinstituts (DEval) untersucht die Bilanz der deutschen Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan. Der Bericht kritisiert die begrenzte Wirksamkeit der Maßnahmen bei gleichzeitig außerordentlich hohen Kosten und bemängelt die unzureichende Auseinandersetzung mit negativen Wirkungen. Der Artikel dokumentiert diese offizielle kritische Bewertung durch das eigene Evaluierungsinstitut des BMZ.

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Die Akte Rosenburg

Die Akte Rosenburg

Manfred Görtemaker, Christoph Safferling

Die Rosenburg-Studie untersucht die personelle und inhaltliche Kontinuität zwischen dem Reichsjustizministerium und dem Bundesjustizministerium nach 1949. Das Buch dokumentiert, wie NS-belastete Juristen in der Nachkriegsjustiz tätig waren und Gesetze zur Straflosstellung von NS-Beihilfetätern mitgestalteten. Es zeigt ein dunkles Kapitel der westdeutschen Rechtsprechungsgeschichte auf.

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G Studie

Die geforderte Mitte

Friedrich-Ebert-Stiftung

Die Mitte-Studie der Friedrich-Ebert-Stiftung analysiert die gesellschaftliche Mitte Deutschlands und deren Anfälligkeit für Radikalisierung. Sie dokumentiert eine zunehmende Ermüdung und Frustration in der Bevölkerung, die zu einer Verschiebung politischer Einstellungen führt. Die Studie ist relevant, da sie aufzeigt, wie Ermüdung und Desillusionierung dazu führen können, dass traditionell moderate Bevölkerungsschichten sich extremeren Positionen zuwenden.

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Die Grenzen des Wachstums

Die Grenzen des Wachstums

Club of Rome / Dennis Meadows

Der Bericht „Die Grenzen des Wachstums" aus dem Jahr 1972 ist ein Meilenstein der Umweltbewegung und entstand unter federführender Beteiligung des Club of Rome. Der Bericht warnte vor den ökologischen Folgen unbegrenzten wirtschaftlichen Wachstums und legte damit einen wesentlichen Grundstein für das entstehende Umweltbewusstsein in der Gesellschaft. Seine Analysen inspirierten die Gründung der Grünen und die Aktivitäten von Umweltorganisationen wie Greenpeace in den 1970er und 1980er Jahren.

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Die Grenzen des Wachstums (The Limits to Growth)

Die Grenzen des Wachstums (The Limits to Growth)

Club of Rome / Dennis Meadows et al.

Der Klassiker der Umweltbewegung: 1972 warnte der Club of Rome vor den Grenzen exponentiellen Wachstums und prognostizierte Ressourcenengpässe sowie wirtschaftlichen Kollaps. Sein Bericht prägt bis heute die Debatte über Nachhaltigkeit und wird von Klimaskeptikern als gescheiterte Vorhersage herangezogen – doch die zugrundeliegenden Mechanismen des mathematischen Modells erweisen sich immer noch als bemerkenswert präzise.

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Die Kunst des Überlebens oder das Überleben der Kunst

Die Kunst des Überlebens oder das Überleben der Kunst

Jutta Allmendinger

Jutta Allmendingers Orchesterstudie untersucht vergleichend die Strukturen und Managementmethoden von Orchestern in den USA, Großbritannien und Deutschland. In Zusammenarbeit mit dem Harvard-Sozialpsychologen Richard Hackman analysiert sie, wie Orchester als Organisationen funktionieren und unter welchen Bedingungen künstlerische Exzellenz entsteht. Die Studie bietet wichtige Erkenntnisse für das Management von künstlerischen Institutionen.

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N Studie

Die nivellierte Mittelstandsgesellschaft

Helmut Schelsky

Helmut Schelskys Konzept der nivellierten Mittelstandsgesellschaft beschreibt eine Gesellschaftsform, in der die Mittelschicht die breiteste Bevölkerungsschicht bildet. Der Soziologe prägte diesen Begriff in den 1960er Jahren, um die Chancengleichheit und breite Wohlstandsverteilung der deutschen Nachkriegsgesellschaft zu charakterisieren. Das Modell gilt als zentrale Errungenschaft der Sozialdemokratie und prägt bis heute die Debatte über Klassenstruktur und Wohlfahrtsstaat.

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Digital News Report

Digital News Report

Reuters Institute

Der Reuters-Bericht dokumentiert das Phänomen der News Avoidance: Menschen, die bewusst keine Nachrichten mehr konsumieren – insbesondere zu Themen wie Krieg und Klimawandel. Der Report zeigt strukturelle Herausforderungen auf, wichtige Themen angemessen in der Berichterstattung zu positionieren.

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Digital News Report 2023

Digital News Report 2023

Reuters Institute

Der Digital News Report 2023 des Reuters Institute analysiert die Nachrichtennutzung von über 93.000 Online-Konsumenten in 46 Ländern weltweit. Die Studie zeigt, dass Video-Inhalte auf Plattformen wie TikTok, Instagram und YouTube für Nachrichten zunehmend an Bedeutung gewinnen, insbesondere in Schwellenländern, während traditionelle Plattformen wie Facebook an Einfluss verlieren. Gleichzeitig sinkt das Interesse und Vertrauen in Nachrichten in vielen Ländern, während der wirtschaftliche Abschwung zusätzliche Druck auf die Geschäftsmodelle von Nachrichtenmedien ausübt. Der Bericht untersucht zudem spezifische Themen wie die Wirkung von Algorithmen, Medienvertrauen und die Rolle von öffentlich-rechtlichen Medien sowie das Wachstum von Nachrichten-Podcasts.

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D Studie

Diskursatlas Antifeminismus

Andreas Kemper

Der Diskursatlas Antifeminismus ist ein Forschungsprojekt von Andreas Kemper, das rechte Strategien und Rhetorik analysiert. Das Projekt untersucht, wie bestimmte Begriffe und Schlagwörter gezielt eingesetzt werden, um junge Menschen für antifeministische Positionen zu gewinnen. Es bietet ein analytisches Werkzeug zur Erkennung und Dekodierung dieser Diskursstrategien.

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Dissertation über die Vorgeschichte von Rosa Parks

Dissertation über die Vorgeschichte von Rosa Parks

Die Analyse korrigiert das vereinfachte Bild von Rosa Parks als spontan handelnde Einzelperson. Basierend auf einer US-amerikanischen Dissertation wird gezeigt, dass Parks eine politische Vorgeschichte als Rechercheurin für Bürgerrechtsgruppen hatte, wo sie Fälle von sexualisierter Gewalt gegen schwarze Frauen dokumentierte. Sie wurde bewusst als Symbolfigur der Bürgerrechtsbewegung ausgewählt, nicht zufällig zur Ikone.

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D Studie

Dissertation über die Zertifikationsgläubigkeit der Deutschen

Jutta Allmendinger

Allmendinger untersucht in ihrer Dissertation die deutsche Zertifikationsgläubigkeit – die Überbetonung formaler Abschlüsse im deutschen Arbeitsmarkt. Besonders relevant ist der persönliche Bezug: Ironischerweise kehrt sie nach ihrer Harvard-Promotion genau deswegen nach Deutschland zurück, weil ihr die Habilitation fehlt – das sehr deutsche Zertifikat, das sie für eine akademische Karriere dort braucht. Sie demonstriert damit exemplarisch, wie abhängig beruflicher Aufstieg in Deutschland von spezifischen institutionellen Abschlüssen ist.

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D Studie

Dissertation über Sparverhalten und ökonomische Theorie

Sahra Wagenknecht

Sahra Wagenknechts Dissertation untersucht mathematische Modelle des Sparverhaltens und erklärt, warum sehr arme Menschen deutlich weniger sparen als die ökonomische Standardtheorie vorhersagt. Die Arbeit verbindet tiefe mathematische Analyse mit wirtschaftlicher Theorie und bietet neue Einblicke in die ökonomischen Unterschiede zwischen Bevölkerungsgruppen. Besonders bemerkenswert ist die ungewöhnlich akademische Rigorosität dieser wissenschaftlichen Arbeit.

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D Studie

Dissertation: Chemotaxis von Fibrosarkomzellen in vitro

Matthias Graf

Doktorarbeit von Matthias Graf aus 1987 über die Bewegung von Fibrosarkomzellen im Reagenzglas. Graf wurde beschuldigt, die Arbeit aus einem rumänischen Sammelband abgeschrieben zu haben – doch dieser Sammelband stellte sich als Fälschung heraus, die tatsächlich Grafs Dissertation ins Englische übersetzt hatte. Ein außergewöhnlicher Fall von vermeintlichem Plagiat, der sich ins Gegenteil verkehrte.

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Diversity Wins: How Inclusion Matters

Diversity Wins: How Inclusion Matters

McKinsey & Company

Der McKinsey-Report „Diversity wins" belegt auf Basis von Daten aus 15 Ländern und über 1.000 großen Unternehmen, dass die wirtschaftlichen Vorteile von Vielfalt nicht nur bestehen bleiben, sondern sich verstärken. Unternehmen in der obersten Quartile für Geschlechtervielfalt in Führungspositionen erzielen mit 25 Prozentpunkte höherer Wahrscheinlichkeit überdurchschnittliche Gewinne als jene in der untersten Quartile – ein Anstieg von nur 15 Prozent im Jahr 2014. Der Report betont, dass Inklusion mindestens genauso wichtig wie bloße Vielfalt ist und dass höhere Repräsentation zu besserer finanzieller Performance führt. Die Analyse basiert unter anderem auf Sentiment-Analysen von Mitarbeiterbewertungen, um neue Erkenntnisse über die Bedeutung von Inklusion zu gewinnen.

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DKFZ-Studie zur Krebssterblichkeit und Vitamin D

DKFZ-Studie zur Krebssterblichkeit und Vitamin D

Eine Studie des Deutschen Krebsforschungszentrums (DKFZ) zeigt, dass die tägliche Einnahme von Vitamin D die Krebssterblichkeit in der Bevölkerung um 12,5 Prozent reduzieren kann – auch ohne vorliegenden Vitamin-D-Mangel. Die Forschung untersucht damit die präventive Wirkung der Vitamin-D-Supplementation und macht sie zu einer der wenigen Nahrungsergänzungen mit nachgewiesener protektiver Wirkung gegen Krebserkrankungen.

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D Studie

Doktorarbeit über die Persönlichkeitsstruktur von Betrugstätern

Helga Ihm

Doktorarbeit der forensischen Psychologin Helga Ihm, die typische Persönlichkeitsmerkmale von Betrugstätern wissenschaftlich analysiert. Die Arbeit dokumentiert charakteristische Wesensmerkmale, die Richter Thomas Melzer aus seiner Gerichtspraxis unmittelbar wiedererkennt und nutzt, um die psychologischen Manipulationstaktiken von Betrügern besser zu verstehen.

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Doktorarbeit von Annette Schavan

Doktorarbeit von Annette Schavan

Annette Schavan

Annette Schavan verlor ihren Doktortitel wegen Plagiaten in ihrer Dissertation, allerdings in deutlich geringerem Ausmaß als andere prominente Fälle wie Karl-Theodor zu Guttenberg. Der Fall wird im Kontext der Debatte über unterschiedliche Zitierkonventionen verschiedener akademischer Disziplinen diskutiert und zeigt, wie die Fachkultur bei der Beurteilung von Plagiatsverstößen eine Rolle spielt.

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Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg

Doktorarbeit von Karl-Theodor zu Guttenberg

Karl-Theodor zu Guttenberg

Dokumentation über die Plagiatsaffäre um Karl-Theodor zu Guttenbergs Doktorarbeit. Der Artikel illustriert strukturelle, massive Plagiate durch eine Barcode-Visualisierung und dient als Paradebeispiel für wissenschaftliches Fehlverhalten. Die Analyse kontrastiert Guttenbergs klaren Fall mit ambivalenteren Fällen wie dem von Annette Schavan und zeigt systematische Muster beim Abschreiben auf.

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D Studie

Doktorarbeit von Veronika Sass

Veronika Sass

Die Doktorarbeit von Veronika Sass, Tochter des früheren bayerischen Ministerpräsidenten Edmund Stoiber, wurde als umfangreiches Plagiat entlarvt. Der Skandal markierte einen Wendepunkt in der deutschen Plagiatsdebatte und führte direkt zur Gründung des VroniPlag Wiki, einer Plattform, die seitdem systematisch Doktorarbeiten auf wissenschaftliche Integrität überprüft. Der Fall zeigt die Bedeutung von Transparenz und Kontrolle in der akademischen Welt.

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D Studie

Doktorarbeit zum Buch Tobit

Sprachwissenschaftliche Doktorarbeit zur Textgeschichte des Buches Tobit. Die Dissertation analysiert verschiedene Textfragmente und Varianten, um die Ursprache und Texttradition des antiken biblischen Werkes zu rekonstruieren. Die Forschung ermöglicht ein tieferes Verständnis der sprachlichen Besonderheiten und der Überlieferungsgeschichte.

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