Artikel aus Unter Pfarrerstöchtern
208 Artikel aus 170 Episoden · Seite 1 von 5
Titelgeschichte über Wunder
Tilman Prüfer
Ein Titelessay über Wunder in der Bibel und ihre Bedeutung für die heutige Zeit. Die Autorinnen Sabine Rückert und Johanna Haberer untersuchen, wo Wunder in der Bibel auftauchen und welche Lektionen wir daraus heute noch lernen können. Wunder markieren häufig Aufbrüche in neue Zeiten und werfen die zentrale Frage auf, was wir von ihnen heute halten sollten.
20 Leute, der Anführer tot, was soll da schon rauskommen?
Moritz Eislinger · 2025
Der Artikel aus dem ZEIT-Ostertitel 2025 beschreibt, wie das Christentum von einer Handvoll Anhänger nach Jesu Tod zur Weltreligion wurde. Eislinger verfolgt die historische Ausbreitung vom Beginn bis zur weltweiten Verbreitung durch Paulus.
40 Tage keine Nahrung. Ein NFL-Spieler nimmt 45 Kilo ab
Der Football-Spieler Russell Okung verlor durch 40-tägiges Wasserfasten 45 Kilogramm. Experten warnen jedoch vor den damit verbundenen Gesundheitsrisiken dieser Abnehmmethode.
An welchen Orten finden Sie Kraft?
Matthias Politycki
Bei Matthias Politycki will das deutsche Wesen an der Welt genesen. Sein 700-Seiten-Roman "Herr der Hörner" strotzt vor Kraft und Ehrgeiz und klingt doch hohl
Ans Licht der Welt
Sabine Rückert
Es gibt Tage, da sehnt sich Hartmut Stegemann in die Einsamkeit seiner Studierstube zurück. Ohne Unterlaß klingelt das Telephon in seinem Büro an der Universität Göttingen.
Archäologischer Artikel über Bienenzucht im antiken Israel
Amihai Massar / Hebräische Universität Jerusalem
Archäologen haben bei Tel Rehov in Israel erstmals physische Beweise für großangelegte Honigproduktion in biblischen Zeiten freigelegt. Eine freigelegte Imkerei mit über 30 Bienenstöcken zeigt, dass Bienenzucht bereits in der Eisenzeit im großen Stil betrieben wurde. Dies unterstützt die historische Glaubwürdigkeit der biblischen Beschreibung Israels als "Land, in dem Milch und Honig fließen" und belegt, dass diese Darstellung auf realen antiken Produktionsverhältnissen basierte.
Art (Zeitschrift)
Die Kunstzeitschrift art beleuchtet die Bedeutung des Simson-Motivs in Rembrandts Werk und erklärt die Häufigkeit dieser Darstellungen aus dem kalvinistischen Weltbild der Niederlande. Der Artikel zeigt, wie die Reformation zur Ablehnung heidnisch-antiker Themen führte, während die biblische Simson-Geschichte ideal in die protestantische Bilderwelt passte. Damit wird deutlich, wie religiöse und kulturelle Überzeugungen die künstlerischen Entscheidungen der Frühen Neuzeit prägte. Die Analyse verbindet Kunstgeschichte mit Religionsgeschichte und bietet Einblick in die ideologischen Grundlagen niederländischer Malerei des 17. Jahrhunderts. Die aktuelle Ausgabe steht als ePaper im iKiosk zur Verfügung.
Artikel in der Jüdischen Allgemeinen über Jona am Versöhnungstag
Das Buch Jona wird traditionell am Nachmittag des Versöhnungstags (Jom Kippur) in der Synagoge vorgelesen. Der Artikel erklärt die theologische Bedeutung dieser Lesung: Jona als Symbol für Reue, Umkehr (Teschuwa) und Gottes Bereitschaft zur Vergebung – auch gegenüber Nichtjuden wie den Einwohnern Ninives. Die Geschichte verdeutlicht, dass aufrichtige Umkehr ausreicht, um Gottes Urteil abzuwenden, was zum Kernthema von Jom Kippur passt.
Artikel über Engel in der Süddeutschen Zeitung
Kratzer
Der Artikel von Paul Kratzer in der Süddeutschen Zeitung greift die mittelalterliche scholastische Frage auf, wie viele Engel auf dem Kopf einer Nadel Platz haben – eine Frage, die als Sinnbild für nutzlose theologische Spekulation gilt. Kratzer beleuchtet die Vorstellung, dass Engel als immaterielle Wesen unbegrenzt an einem Ort existieren könnten. Der Artikel dient als Einstieg in das weitreichende Thema der Engelslehre (Angelologie) und der gefallenen Engel bzw. des Teufels in der christlichen Tradition.
Artikel über Goliaths Hypophysen-Dysfunktion
Der israelische Neurologe Wladimir Berginer analysierte die biblische Figur Goliath aus medizinischer Sicht und diagnostizierte eine Hypophysen-Dysfunktion (Akromegalie). Ein Hypophysentumor erklärt sowohl Goliaths außergewöhnliche Körpergröße als auch seine eingeschränkte Sehfähigkeit, da solche Tumoren auf das Chiasma opticum drücken und Gesichtsfeldausfälle verursachen. Das würde erklären, warum Goliath Davids heranfliegende Steinschleuder nicht ausweichen konnte. Der ZEIT-Artikel reflektiert kritisch, dass die Biomedizin auch vor heiligen Texten nicht Halt macht und biblische Figuren pathologisiert.
Artikel über Israel und Netanyahu im Feuilleton der ZEIT
Zeruya Shalev
Zeruya Shalev, israelische Schriftstellerin, beschreibt im ZEIT-Feuilleton vom März 2023 Netanyahus politischen Wandel als tiefen Verrat an Israel. Anlass waren die Massenproteste gegen die Justizreform, die ab Januar 2023 das Land erschütterten. Shalev vergleicht Netanyahu mit dem biblischen Bild des eifersüchtigen Ehemanns, der aus Liebe zur Macht bereit ist, das Land zu zerstören. Der Artikel ist ein persönlicher Essay einer renommierten israelischen Autorin, die den Schmerz über den Zerfall demokratischer Werte in ihrer Heimat literarisch fasst.
Artikel über Mystik als religionsübergreifende Erfahrung
Der NZZ-Artikel präsentiert das "Shodoka" (證道歌), ein klassisches Zen-Gedicht von Yoka Daishi aus dem 8. Jahrhundert, dessen Titel als "Gesang vom Erleben der Wahrheit" oder "Gesang der Erleuchtung" übersetzt wird. Der Artikel nutzt diesen Text als Ausgangspunkt für die These, dass mystische Erfahrung – ob in der jüdischen Kabbalah, im Zen-Buddhismus oder anderen Traditionen – kein konfessionelles Privileg ist, sondern ein universell-menschliches Phänomen. Mystik wird dabei als religionsübergreifende Direkterfahrung des Absoluten beschrieben, die jenseits dogmatischer Grenzen existiert.
Artikel über Namen in Papua-Neuguinea
In Papua-Neuguinea trägt jede Person mehrere Namen gleichzeitig: einen Geburtsnamen, einen Rufnamen, Spitznamen, Freundschaftsnamen sowie Nekronyme – Namen, die nach dem Tod bestimmter Verwandter vergeben oder verändert werden. Diese vielschichtige Namenspraxis spiegelt soziale Beziehungen, Stammeszugehörigkeit und spirituelle Überzeugungen wider. Der FAZ-Artikel, etwa um 2005 erschienen, beschreibt diese Namensgebung als ethnologisches Phänomen und zeigt, wie stark Identität in dieser Kultur durch Namen konstruiert wird. Sabine Rückert zieht den Artikel als Parallele zu biblischen Namengebungsszenen heran, in denen das Benennen eine konstitutive, soziale und religiöse Bedeutung hat.
Artikel über Netanyahu und Israel
David Grossman
Die israelische Schriftstellerin Zeruya Shalev analysiert im ZEIT-Feuilleton vom 9. März 2023 Benjamin Netanjahu und seine Rhetorik. Sie beschreibt, wie Netanjahu sich alttestamentlicher Prophetensprache bedient, um seine Machtpolitik zu legitimieren. Der Beitrag erschien im Kontext der massiven Proteste gegen Netanjahus Justizreform, die Israel im Frühjahr 2023 erschütterten. Shalev, bekannt durch Romane wie 'Liebesleben', verbindet in dem Essay ihre literarische Sensibilität für Sprache mit einer politischen Analyse des israelischen Premierministers.
Artikel über Pferde in Religionen
Von der Domestikation im Neolithikum bis zur mythologischen Verehrung: Das Pferd hatte in indoeuropaeischen Religionen grosse Bedeutung. Viele Goetter waren beritten oder wurden in Pferdegestalt dargestellt, bei Sumerern, Iranern, Griechen und Roemern fuhr der Sonnengott vierspaennig ueber den Himmel. In der hinduistischen Mythologie zogen sieben Pferde den Wagen des Sonnengottes Surya, in der Edda wird Sol von Arvakr und Alsvidr gezogen. Pferde galten zudem als Traeger der Seelen Verstorbener. Der Text basiert auf einem Eintrag aus dem dtv-Lexikon von 1992.
Artikel über Pferde in Religionen und Mythologien
Von Alters her hatte das Pferd in indoeuropaeischen Religionen grosse Bedeutung: Bei Sumerern, Iranern, Griechen und Roemern fuhr der Sonnengott vierpaennig ueber den Himmel, im Hinduismus zogen sieben Pferde den Wagen des Sonnengottes Surya, in der Edda die Pferde Arvakr und Alsvidr die Sol. Das Pferd wurde im ausgehenden Neolithikum domestiziert und revolutionierte als Streitwagen- und Reittier die Kriegsfuehrung. In vielen Kulturen galten Pferde als Traeger der Seelen Verstorbener, zahlreiche Goetter wurden beritten oder in Pferdegestalt dargestellt. Ein bei Trundholm gefundener bronzener Kultwagen aus 1500 v. Chr. zeigt ein Pferd, das eine goldene Sonnenscheibe zieht.
Artikel über Piramesse und Ramses II.
Piramesse war die Hauptstadt Ramses II. und eine der größten Städte der Antike, errichtet im Nildelta während der 19. Dynastie. Die Stadt zog Arbeitskräfte aus dem gesamten Nahen Osten an – semitische Bäcker, Schneider, Winzer und Kürschner belegen die multinationale Zusammensetzung der Bevölkerung. Der Spiegel-Artikel von 2016 beleuchtet die ökonomische Anziehungskraft des ägyptischen Pharaonenstaates sowie den Luxus der Residenzstadt, der in starkem Kontrast zu den brutalen Arbeitsbedingungen stand.
Artikel über Standbilder für reiche weiße Männer
Süddeutsche Zeitung
Eine Analyse von fast 50.000 Statuen in den USA zeigt ein einseitiges Gedenklandschaft: Die überwiegende Mehrheit erinnert an weiße, wohlhabende Männer, häufig Generäle oder Präsidenten, viele davon Sklavenhalter. Besonders auffällig ist das Geschlechter-Ungleichgewicht: Nur drei Frauen schaffen es unter die 50 am häufigsten dargestellten Personen, während es mehr Meerjungfrauen-Statuen (22) gibt als Denkmäler für weibliche Kongress-Abgeordnete (2). Die Andrew-W.-Mellon-Stiftung reagiert mit 250 Millionen Dollar, um Statuen zu ersetzen und die Geschichte gerechter zu repräsentieren. Laut Stiftungspräsidentin Elizabeth Alexander ist die Auswahl historischer Denkmäler weniger eine Frage von Verdienst als vielmehr von Macht und Ressourcen zur Geschichtsschreibung.
Artikel über Wettersegen und Patriarch Kyrill I.
Lorenz Jäger
Patriarch Kyrill I. stellte die russische Waldbrand-Dürre des Sommers 2010 in einen biblischen Kontext und zog eine Parallele zur Elia-Erzählung aus dem Alten Testament. Der orthodoxe Kirchenführer nutzte die Naturkatastrophe, um vor moralischem Verfall zu warnen und religiöse Deutungsmacht zu beanspruchen. Lorenz Jäger schildert, wie westliche Berichterstatter von dieser spirituellen Reaktion überrascht wurden. Der Artikel zeigt, wie die russisch-orthodoxe Kirche Naturereignisse als göttliche Zeichen interpretiert und politisch instrumentalisiert.
Artikel über assistierten Suizid eines Paares
Ein Paar entscheidet sich gemeinsam für den assistierten Suizid, während beide zunehmend körperlich schwächer werden. Der Artikel beschreibt detailliert den Prozess und die emotionale Reise der beiden. Ein zentraler Nebensatz enthüllt, dass das Paar keine Beziehung mehr zu seinen Angehörigen hatte – ein Detail, das die ethische Dimension des Themas vertieft. Der Bericht dient als Grundlage für Diskussionen über Lebensbilanz, Sterbebegleitung und die gesellschaftliche Bedeutung von Beziehungen am Lebensende.
Artikel über das Buch Jona am Versöhnungstag
Das Buch Jona wird traditionell am Nachmittag von Jom Kippur (Versöhnungstag) in der Synagoge als Haftara vorgelesen. Der Artikel erklärt die theologische Bedeutung dieser Praxis: Jona, der vor seinem göttlichen Auftrag flieht, gilt als Symbol für das Volk Israel, das seiner Berufung immer wieder ausweicht. Die Parallele zwischen Jona und Israel macht den Text zu einem zentralen Buß- und Umkehrtext des höchsten jüdischen Feiertags. Johanna Haberer las den Artikel 2022 zur Vorbereitung auf eine Sendung oder einen Vortrag über das Buch Jona.
Artikel über das Weltall / Kosmologie
Stefan Schmidt
Stefan Schmidt beschreibt in diesem ZEIT-Artikel die schwindelerregende Dimension des Universums — von unserer Milchstraße über benachbarte Galaxien bis hin zu gigantischen Superclustern. Er erläutert, wie dunkle Materie und dunkle Energie das Universum durchdringen und seine Struktur prägen. Der Text vermittelt das Staunen über kosmische Größenordnungen, die menschliches Vorstellungsvermögen übersteigen.
Artikel über den Neid
Rolf Dobelli
Rolf Dobelli bezeichnet Neid als die idiotischste aller Emotionen, da sie keinen Nutzen bringe und nur destruktiv wirke. Evolutionaer half Neid zwar beim Ueberleben, doch in der modernen Welt fuehrt staendiges Vergleichen mit aehnlichen Personen (Alter, Beruf, Lebensstil) nur zu Unzufriedenheit. Dobelli empfiehlt zwei Strategien: Erstens, Vergleiche konsequent zu meiden, und zweitens, den eigenen Circle of Competence zu finden und darin fuehrend zu werden — egal wie klein dieser Bereich ist. Zudem raet er zu bescheidenem Lebensstil, da sichtbarer Reichtum Neid provoziert.
Artikel über die Auserwähltheit des Volkes Israel
Jonathan Rosenblum
Jonathan Rosenblum untersucht in seinem Text das jüdische Konzept der Auserwähltheit, das in der Tora verankert ist. Die historische Interpretation, dass die Juden von Gott als besonderes Volk ausgewählt wurden, führte über lange Zeit zu einer bewussten Abgrenzung von anderen Völkern. Der Artikel beleuchtet die Spannung zwischen diesem biblischen Verständnis und der modernen jüdischen Identität. Rosenblum hinterfragt, wie dieses klassische theologische Konzept im Kontext des zeitgenössischen Judentums neu verstanden und gelebt werden kann.
Artikel über die Bestattung des Boston-Marathon-Attentäters
Nach dem Tod von Tamerlan Tsarnaev, einem der beiden Täter des Boston-Marathon-Anschlags vom April 2013, gestaltete sich die Suche nach einem Begräbnisort als außergewöhnlich schwierig. Friedhöfe in Massachusetts und anderen US-Bundesstaaten verweigerten die Beisetzung, Bürger protestierten lautstark gegen jede mögliche Grabstätte. Der Fall wirft grundlegende Fragen über das kulturelle und religiöse Recht auf ein würdiges Begräbnis auf – selbst für Menschen, die schwere Verbrechen begangen haben. Die Kontroverse zeigt, wie tief das Bedürfnis nach symbolischer Ausgrenzung in Trauerpraktiken verankert ist.
Artikel über die Mumie von Ramses II.
Der Artikel beschreibt die Mumie von Ramses II., die im Ägyptischen Museum in Kairo aufbewahrt wird. Er schildert detailliert das Aussehen der Mumie: den halb geöffneten Mund mit Zahnstümpfen, den braunen Schädel mit rot gefärbtem Haar sowie den ausgestopften Bauch. Außerdem werden die Einbalsamierungsmethoden der altägyptischen Priester erklärt, die den Leichnam ausnehmen und mit Füllmaterial versehen haben, um die Körperform zu erhalten. Der Artikel ist relevant als historisches Dokument über altägyptische Mumifizierungspraktiken am Beispiel eines der bekanntesten Pharaonen.
Artikel über die Schlange in der Medizingeschichte
Der Artikel untersucht die kulturhistorischen Ursprünge des Schlangensymbols in der Medizin. Margret Madejsky zeigt, wie die ägyptische Kobra-Verehrung, mesopotamische Schlangenstäbe und die biblische Episode der ehernen Schlange das medizinische Symbolwerk prägten. Die Arbeit verbindet mythologische und heilkundliche Perspektiven auf ein zentrales medizinisches Motiv.
Artikel über missratene Kinder prominenter Eltern
Heike Faller
Heike Faller schreibt 2010 im Zeit Magazin über das Phänomen, dass Kinder prominenter und erfolgreicher Eltern häufig scheitern oder in Ungnade fallen – eine gesellschaftskritische Betrachtung, die das Privatleben von Berühmtheiten beleuchtet. Der Text zieht eine Parallele zur biblischen Geschichte von Eli, dessen Söhne trotz seines Priesteramts lasterhaft wurden. Faller untersucht, warum öffentlicher Erfolg und Ansehen der Eltern keine Garantie für den Lebensweg der Kinder ist, und fragt nach den sozialen und psychologischen Ursachen. Der Artikel erscheint als 'kleine Gesellschaftskritik' – pointiert, essayistisch, mit historischen und zeitgenössischen Beispielen.
Artikel über schmerzlindernde Wirkung von Myrrhe
Myrrhe ist ein Pflanzenharz mit vielfältigen heilenden Eigenschaften, das vor allem auf Haut, Schleimhäute und Darmgesundheit wirkt. In Kombination mit Kamille und Kaffeekohle bildet es eine wirksame Therapie zur Stärkung der Darmbarriere und eignet sich besonders bei entzündlichen Darmerkrankungen wie Colitis ulcerosa. Das Harz wird auch zur Behandlung von Wunden, Aphten und Zahnfleischentzündungen eingesetzt. Der Artikel des NDR stellt Inhaltsstoffe, Anwendungsmöglichkeiten und wissenschaftlich belegte Wirkungen dieser traditionellen Heilpflanze dar.
Artikel über von Stalin verschleppte Völker im Nordkaukasus
Als Strafaktion für die angebliche Kollaboration mit deutschen Besatzungstruppen wurden unter Stalin ganze Völker umgesiedelt. Die Spätfolgen dieser Deportationen wirken bis heute nach.
Auf schwankendem Boden
Der FAZ-Artikel von 1999 analysiert die Situation in Polen nach dem Fall des Kommunismus und beleuchtet die wachsende Unzufriedenheit der Bevölkerung mit der neuen Regierung. Der Text dokumentiert das Paradoxon, dass die gewonnene Freiheit nicht automatisch zu Zufriedenheit geführt hat, sondern neue Herausforderungen und Konflikte entstanden sind. Der Artikel dient als historisches Zeugnis für die schwierigen Übergangsjahre Osteuropas in den 1990er Jahren.
Auferstanden aus Lawinen
Sabine Rückert
1886 überlebte Franz-Josef Mathies mehr als einen Tag unter Schneemassen. Sein Schicksal trug dazu bei, dass der österreichische Skiort Lech heute reich und berühmt ist.
Aufsatz über Kohelet in der Jüdischen Allgemeinen
Gabriel Cohen
Kohelet: Zum Fest der Freude gehört das Nachdenken über den Sinn des Daseins
Beitrag über den Tankman
NDR
Vor 25 Jahren protestieren mehrere Tausend Studenten und Bürger auf dem Platz des Himmlischen Friedens in Peking gegen Unterdrückung und Korruption. Die chinesische Regierung schlägt die Proteste in der Nacht zum 4. Juni 1989 blutig nieder. Ein Foto vom nächsten Tag - gemacht vom amerikanischen Fotojournalisten Jeff Widener, der heute in Hamburg lebt - geht damals um die Welt. Es wird zu einem Symbol für den Freiheitswunsch in China: Ein einzelner Mann stellt sich vier heranrollenden Panzern entgegen. "Tank Man" nennt Widener den unbekannten Mann liebevoll.
Bericht zur Einheit. Ostdeutsche fühlen sich als Bürger zweiter Klasse
In Ostdeutschland grassiert die Systemskepsis. Es wäre ein Fehler, die Menschen dort in der Haltung zu bestärken, ihnen geschehe irgendwie Unrecht.
Bericht über Franz Josef Matthies
Josef Andreas Bickel
Der frühere Verteidigungsminister steht massiv unter Druck. Er hat möglicherweise wichtige Informationen zur Bombardierung zweier Tanklastzüge in Afghanistan verschwiegen
Bericht über Frauen-Protest gegen Tempelverbot in Kerala
Im Schutze der Dunkelheit haben in Indien zwei Frauen am Mittwoch einen der heiligsten Hindu-Schreine betreten und damit ihr Recht auf Gleichbehandlung eingefordert.
Berliner Lokalanzeiger (Artikel vom 14. November 1941)
Hans Georg von Stutnitz
Alt-Nazis aus dem Auswärtigen Amt und Journalisten, die sich der Propaganda angedient hatten: Wie stark war die ZEIT einst belastet? Eine Bilanz der Anfänge vor 75 Jahren
Bild-Zeitung Interview-Serie mit Peter Sloterdijk
Peter Sloterdijk
Professor Peter Sloterdijk (73) gilt als Groß-Philosoph und einer der klügsten Köpfe der Welt. Im letzten Teil der BILD-Serie philosophiert er heute über...
Bogdan Wilda ist ein Schutzengel
Ein Müllwerker namens Bogdan Wilda rettet in Mülheim an der Ruhr einen vierjährigen Jungen namens Eden, der aus dem zweiten Stock eines Hauses stürzt. Mit schnellen Reflexen fängt Wilda das Kind auf und verhindert damit eine Tragödie. Der Beitrag der FAZ würdigt diesen alltäglichen Helden, der in einem kritischen Moment zum Lebensretter wird.
Bomben, Streik und Zuckermangel
Fünf Jahre nach dem Arabischen Frühling, ausgelöst durch Mohamed Bouazizis Selbstverbrennung 2011, ist die bilanz verheerend. Tunesien, das einzige Land mit erfolgreichem demokratischen Übergang, kämpft mit wirtschaftlicher Krise und Arbeitslosigkeit von 15,6 Prozent, verschärft durch den Tourismuskollaps nach IS-Anschlägen. Ägypten unter Präsident al-Sisi ist noch tiefer in die Krise geraten: Devisenreserven schmolzen ab, am Schwarzmarkt werden 50-100 Prozent Aufschläge verlangt, und Grundversorgungsgüter wie Zucker sind rationiert. Während Algerien Umbruch fürchtet und unter niedrigen Öl- und Gaspreisen leidet, sind Syrien, Libyen und Jemen in Bürgerkriege verwickelt – mit Massenvertreibung, Hungersnot und Cholera. Die Hoffnungen des Arabischen Frühlings haben sich in vielen Ländern in Verzweiflung verwandelt.
Bonhoeffer-Artikel
Volker Weidermann
Wie der Widerstandskämpfer Dietrich Bonhoeffer ein Gedicht für die Ewigkeit schuf – und doch 80 Jahre nach seiner Ermordung von den Falschen vereinnahmt wird.
Business Class
Martin Suter
Martin Suter beschreibt seine langjährige Kolumnenreihe 'Business Class', von der er rund 850 Stück geschrieben hat. Die Kolumnen thematisieren humorvoll die Absurditäten der Managementwelt und spielen mit dem dramaturgischen Kontrast zwischen dem öffentlichen Auftreten und dem privaten Wesen von Führungskräften.
Das Beste aus Söders Welt
Der Artikel sammelt humorvolle Zitate aus den Instagram-Posts des bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder aus dem Jahr 2024. Die Sammlung enthüllt Söders private Leidenschaften: Er ist bekennender Science-Fiction-Fan (Star Wars, Star Trek, Marvel), seit Jugendtagen anhänglicher 1. FC Nürnberg-Anhänger und Fast-Food-Liebhaber (McRib und Big Mac). Der Ministerpräsident offenbart in seinen Posts auch religiöse Wurzeln mit Bezug zur Bibel, Liebe zu Hunden und ausgeprägten Weihnachtsfanatismus. Die Süddeutsche Zeitung präsentiert diese gesammelten Äußerungen als ironisches Porträt der persönlicheren, weniger politischen Seite eines prominenten Politikers.
Das Paradies (ZEIT-Spezial / Reportage)
Andrea Böhm
Die Reportage untersucht den Konflikt zwischen Naturschutz und Indigenenrechten: 80.000 Maasai sollen aus der Serengeti weichen, um Platz für ein Naturschutzgebiet zu schaffen. Der Artikel stellt die grundsätzliche Frage, ob ein wirklich "unberührtes" Naturschutzgebiet die Menschen ausschließen muss, die dort seit Generationen beheimatet sind und Teil dieses Ökosystems waren.
Das Paradies existiert
Jakob Wittmann
Hommage an die Palme als kulturell und religiös bedeutsame Pflanze. Der Artikel erzählt von ihrer Rolle in der Religionsgeschichte und beleuchtet die Geschichte der Methusalem-Dattelpalme, die aus antiken Samen in Israel nachgezogen wurde. Ein Essay über die vielfältige Symbolik und Bedeutung dieser Pflanze in Kultur und Geschichte.
Das Sterben der Mütter
Wolfgang Bauer
Kriegsreporter Wolfgang Bauer beschreibt in dieser 2010 in der Zeitschrift Nido erschienenen Reportage die katastrophale Müttersterblichkeit in Sierra Leone, wo eine von acht Frauen die Geburt nicht überlebt. Der Text verdeutlicht die brutale Realität hinter der biblischen Phrase „denn es war eine schwere Geburt" beim Tod der Rahel und macht die globale Dimension dieser Tragödie greifbar. Eine eindringliche Reportage über ein übersehenes humanitäres Problem in Westafrika.
Das Unglück der Frauen
Der Artikel analysiert das Paradoxon, dass Frauen trotz gestiegener Rechte und gesellschaftlicher Freiheiten unzufriedener geworden sind. Dies wird darauf zurückgeführt, dass sich Frauen nun mit Männern vergleichen, statt sich an anderen Frauen zu messen, was zu Frustration führt. Der Text zeigt, wie Fortschritt nicht automatisch zu mehr Zufriedenheit führt, sondern neue Vergleichsmaßstäbe schaffen kann.
Das Vermächtnis der Aborigines
Der Artikel beleuchtet die heiligen Landschaften der australischen Aborigines und zeigt, wie Ureinwohner Touristen durch mystische Orte wie Höhlen und heilige Berge führen. Er vermittelt Einblicke in die kulturellen Regeln dieser Gebiete, etwa dass bestimmte Plätze nur von Männern betreten werden dürfen. Im Kontext dieser traditionellen Praktiken werden auch historische Wiedergutmachungen für die "Stolen Generations" angesprochen, jene Aborigines, denen zwischen 1910 und 1970 die Kinder weggenommen wurden.
Das Wunder von Borja
Amrei Kohn
Feuersbrunst, Flut und Himmelskrieger: Das "Wunderzeichenbuch" aus dem 16. Jahrhundert zeigt Szenen des Weltuntergangs. Es war jahrhundertelang verschollen und ist erst kürzlich wieder aufgetaucht. Jetzt wurde es als Druck herausgegeben. Seine Geschichte gibt Rätsel auf.