Artikel aus Unter Pfarrerstöchtern
208 Artikel aus 170 Episoden · Seite 2 von 5
Das große Warum
Kilian Trottier
Wie J. K. Rowling mit ihrer Internetplattform Pottermore die Buchbranche durcheinanderwirbelt Von Kilian Trottier Bücher, das waren bislang diese gedruckten Papierwerke, die wir uns in der Buchhandlung kauften, die wir nachts mit der Taschenlampe unter der Bettdecke lasen und die für jedes Urlaubstaschen-Packen eine schwerwiegende Katastrophe darstellen konnten. Heute, im Netzzeitalter, können Bücher auch aus […]
Das größte Geschenk, das der Mensch je erhalten hat
Moritz Eislinger
Ein ZEIT-Dossier von Moritz Eislinger über die Entstehung und Bedeutung des Meeres. Der Text untersucht die menschliche Beziehung zum Meer von der Furcht bis zur Liebe und zeichnet dabei die gesamte Erdgeschichte nach, in die die Menschheit erst am Ende passt. Durch wissenschaftliche und philosophische Perspektiven wird die Magie des Meeres ergründet.
Das letzte Abendmahl und seine Portionen
Dieser Artikel aus dem Hamburger Abendblatt untersucht künstlerische Darstellungen des letzten Abendmahls über tausend Jahre hinweg. Wissenschaftler analysierten 52 Gemälde und entdeckten, dass die dargestellten Portionsgrößen und Tellerausmaße kontinuierlich zunahmen. Die Studie fragt, welche Aussagen diese visuellen Veränderungen über die jeweilige Zeit und Kultur treffen.
Das verlorene Mädchen
Martin Neetzschleba
Die achtzehnjährige Julia verirrte sich im tschechisch-bayerischen Grenzwald und verbrachte zwei Nächte unter eisigen Temperaturen allein in der Natur. Ein Förster entdeckte sie und rettete sie vor dem Erfrieren. Martin Neetzchleba erzählt diese wahre Auferstehungsgeschichte als Reportage in der Wunder-Ausgabe der ZEIT.
Der Fehler mit den Kamelen
Der Artikel behandelt ein historisches Rätselproblem in den Patriarchengeschichten der Bibel: Ein Autor argumentiert, dass Kamele erst nach 1000 v. Chr. in Palästina verbreitet waren, ihre Erwähnung in den Patriarchenerzählungen also anachronistisch ist. Dies deutet darauf hin, dass diese Texte deutlich jünger entstanden als lange angenommen und die Erzvätererzählungen eine nachträgliche Projektion in die Vergangenheit darstellen.
Der Fluch der erfüllten Wünsche
Jens Jessen
Der Essay beleuchtet die Kehrseite erfüllter Wünsche: Anhand literarischer und persönlicher Beispiele zeigt der Autor, wie der ungebremste Drang nach Erfüllung zu Ruinen führen kann und warum erfüllte Träume oft ihren Glanz verlieren. Der Text plädiert für Maßhalten als notwendige menschliche Tugend gegen die Tragik unbegrenzten Verlangens.
Der Himmelreiter
Rüdiger Schaper
Der Tagesspiegel-Artikel von 2008 dokumentiert eine Reise auf den Spuren des Propheten Elia in das syrische Gebirge des Alt-Libanon. Der Autor Rüdiger Schaper besucht ein Kloster, das auf einem Vorsprung 80 Kilometer nördlich von Damaskus liegt, um eine ungewöhnliche künstlerische Darstellung des Propheten zu erforschen. In Fresken aus dem 11. bis 13. Jahrhundert wird Elia auf einem roten Pferd reitend gezeigt, eine kulturelle Variante der biblischen Streitwagen-Vision. Der Text illustriert die unterschiedliche religiöse und künstlerische Erinnerung an Elia in verschiedenen Kulturräumen.
Der Mann Paulus – In Rom auf der Spur des großen römischen Urchristen und Uranarchisten
Durs Grünbein
Der Essay verfolgt die Spuren des Apostels Paulus in Rom und erzählt von den wichtigsten Stationen seines Lebens in der antiken Stadt. Der Autor würdigt Paulus als herausragenden Pharisäer, Rhetoriker und Begründer der christlichen Literatur und vermittelt dabei einen kulturhistorischen Überblick über dessen theologische und intellektuelle Bedeutung.
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein
Der Artikel beschreibt die Kulturgeschichte des Fastens von der Steinzeit bis zur Antike. Er zeigt, wie bereits Steinzeitmenschen durch Hunger geschärfte Sinne entwickelten und wie antike Völker wie Perser, Spartaner und Normannen Fasten gezielt zur Vorbereitung auf Kriege einsetzten. Der Text ordnet die biblische 40-Tage-Fastenperiode Jesu in diese historische Tradition ein und verdeutlicht, dass Fasten schon lange vor religiösen Interpretationen als Strategie zur Steigerung körperlicher und mentaler Leistung genutzt wurde.
Der Monat der Unzufriedenheit
Der FAZ-Artikel analysiert die Enttäuschung junger Tunesier sieben Jahre nach der Revolution. Viele der Hoffnungen auf politische und wirtschaftliche Veränderungen haben sich nicht erfüllt, was zu wachsender Wut und Frustration führt. Paradoxerweise sehnen sich einige nach der Stabilität der Zeit vor der Revolution zurück. Der Artikel zeigt ein Dilemma zwischen dem Scheitern der Reformbewegung und der Sehnsucht nach dem früheren Status quo.
Der Spiegel – Artikel über Trumps Größenwahn
Spiegel-Kommentar zur außenpolitischen Bilanz Donald Trumps, die von fehlenden Erfolgen in Konflikten mit China, Iran und Nordkorea geprägt ist. Der Text verbindet biblische Größenwahn-Muster mit Trumps Selbstinszenierung als Auserwählter und illustriert dies mit einem Zitat vom August 2019. Die Analyse warnt davor, dass diese Mischung aus Megalomanie und politischer Ahnungslosigkeit zunehmend gefährlich wird.
Der Stein und das Nichts
Der Artikel behandelt den Uluru (Ayers Rock) in Australien und dessen Bedeutung als heiliger Ort der Aborigines. Er dokumentiert den massiven Andrang von Touristen auf das Heiligtum und die damit verbundenen Konflikte. Der Bericht befasst sich mit der Entscheidung, den Uluru für Besteigungen zu sperren, um die kulturelle und religiöse Stätte zu schützen.
Der verletzte Mensch
Bernd Ulrich, Fritz Engel
Der ZEIT-Dossier-Text von Bernd Ulrich und seinem Sohn Fritz Engel analysiert das Paradoxon zwischen umfassenderem Wissen über die Klimakrise und gleichzeitiger Untätigkeit. Der Artikel sucht nach psychologischen und kulturellen Gründen für diesen Widerspruch und führt dabei Konzepte wie Stolz, Ehre und das Festhalten an der Idylle der Normalität an. Der Text wird als zeitgenössischer Kommentar zur biblischen Bergpredigt über Sorge und Vertrauen diskutiert.
Der verlorene Hirte
Sabine Rückert
Investigativer Artikel über einen Pastor, der sich als charismatischer und beliebter Gemeindeleiter präsentiert, aber schwere Verbrechen gegen Konfirmanden begeht. Die Kriminalgeschichte von Sabine Rückert beleuchtet, wie der Priester seine Vertrauensstellung systematisch missbraucht hat, während er seine dunklen Seiten geschickt vor der Gemeinde verbirgt. Ein tiefgehendes Portrait über manipulative Autorität und sexuellen Missbrauch in der Kirche.
Die 36 Gerechten – Religiöse Begriffe aus der Welt des Judentums
Die Jüdische Allgemeine stellt das Konzept der 36 Gerechten (hebräisch: Lamed Vav Satikim) vor, eine bedeutende jüdische Legende. Sie besagt, dass das Schicksal der Welt auf 36 verborgenen, unbekannten gerechten Menschen ruht. Der Artikel beleuchtet dieses tiefe religiöse Konzept der jüdischen Tradition und seine spirituelle Bedeutung.
Die Apachen kämpfen wieder
Ist das der Beginn einer langwierigen Militäroperation? Einem Bericht zufolge startet das US-Militär einen Einsatz, die Straße von Hormus wieder befahrbar zu machen. Ein Experte zweifelt aber an einem schnellen Erfolg.
Die Auferstehung (Artikel im ZEIT Magazin)
Sabine Rückert, Johanna Haberer
Die Theologin Sabine Rückert und Johanna Haberer untersuchen in diesem Zeit-Magazin-Artikel die Auferstehungsgeschichten der vier Evangelien. Sie erzählen die historischen Ereignisse nach und ordnen sie archäologisch ein, um die hintergründigen Aspekte dieser zentralen christlichen Geschichte zu beleuchten.
Die Faszination des Bösen
Sabine Rückert
Sabine Rückert setzt sich in ihrer Titelgeschichte für die ZEIT mit der Faszination des Bösen auseinander. Im Gespräch mit dem Wiener Theologen Ulrich Körtner, der sich intensiv mit Apokalypse-Literatur befasst, erkundet sie grundlegende religiöse Fragen zur Theodizee und zum Vertrauen auf Gottes Welterhalt und erlösendes Wirken.
Die Gotteskrieger
Jörg Schindler
Ultrarechte christliche Nationalisten waren in den USA oft nah dran an der Macht. Der Selfmade-Heiland Donald Trump hat ihnen nun die Tür geöffnet. Das Ziel der Eiferer: eine amerikanische Theokratie. Die SPIEGEL-Titelstory.
Die Götterdämmerung
Prelude The three Norns, daughters of earth mother Erda, weave the rope of destiny and sing of the past and future: for his spear of law, Wotan once broke a branch from the sacred World Tree, which promptly ...
Die Helden der Bibel
Dietmar Pieper
Die Spiegel-Reportage untersucht die archäologischen Belege für biblische Figuren wie David und Goliat. Reporter Dietmar Pieper recherchiert bei israelischen Archäologen, um zu klären, welche biblischen Personen tatsächlich gelebt haben und welche auf Legendenbildung basieren. Die Reportage zeigt, was moderne Archäologie über die Historizität bekannter biblischer Helden beweisen kann.
Die Krankheit als Metapher
Georg Seeßlen
Der Artikel von Georg Seeßlen untersucht, wie Krankheit in der Geschichte und Kultur als Metapher und Strafe interpretiert wird. Anhand der Corona-Pandemie zeigt Seeßlen, wie biblische Plagen verstanden werden können: als Ausdruck eines Konflikts zwischen dem Göttlichen und der Menschheit, als Prüfung, die dem Leiden einen Sinn gibt. Der Text hinterfragt, ob eine religiöse oder metaphorische Erklärung für Leid leichter zu ertragen ist als der sinnlose Zufall.
Die Liste wird immer länger. Wieder mal ein mysteriöser Todesfall in Russlands Elite
Der Artikel dokumentiert die gehäufte Serie mysteriöser Todesfälle in Russlands Elite seit dem Ukraine-Krieg 2022. Zahlreiche hochrangige russische Funktionäre und Oligarchen sind durch Treppen- oder Fensterstürze sowie andere ungeklärte Umstände gestorben, was Verdacht auf unnatürliche Ursachen aufwirft. Das Stern-Reportage zeigt ein beunruhigendes Muster verdächtiger Todesfälle, die als Zeichen von Machtkämpfen und Säuberungen innerhalb der russischen Führungselite gedeutet werden.
Die Macht der Kränkung
Ute Eberle
Die Manesse Bibliothek der Weltliteratur ist eine von Walther Meier (1898–1982) ins Leben gerufene deutschsprachige Buchreihe des Manesse Verlags mit Werken der Weltliteratur. Ursprünglich befand sich der Verlagssitz in Zürich und die Reihe bildete dessen Flaggschiff. Heute gehört Manesse zur Penguin Random House Verlagsgruppe.
Die Melodie des Kohelet (FAZ)
Christian Geier
Der Artikel von Christian Geier untersucht die poetische Qualität des alttestamentlichen Buchs Kohelet und zeigt, wie in dessen rhythmischer Sprache eine innere Musik erkannt werden kann. Diese Musik vermittelt die Weisheit des Textes direkter als analytische Begriffe. Der Autor verfolgt, wie Kohelet vom philosophischen Denken zur pragmatischen Betrachtung des alltäglichen Lebens gelangt.
Die Perestroika hat unser Land zum Bettler gemacht
Sabine Rückerts Artikel untersucht die Enttäuschung und das Murren in der Bevölkerung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion. Er zeigt, wie die Perestroika und die nachfolgende Umwälzung zu wirtschaftlichem Niedergang und Desillusionierung führten. Der Text zieht eine Parallele zur biblischen Geschichte des befreiten Volkes Israel, das trotz seiner Befreiung unzufrieden war. Damit illustriert er ein wiederkehrendes menschliches Phänomen: Die Enttäuschung, wenn erhoffte Befreiung nicht zu dem erhofften Wohlstand führt.
Die Schamanen schlagen zurück
Im Amazonasgebiet wehren sich indigene Völker zunehmend gegen Landnehmer, die ihre Territorien und heiligen Stätten bedrohen. Der Artikel zeigt, wie traditionelle spirituelle Führer wie Schamanen in diesem Kampf zu aktiven Verteidigern ihrer Gemeinschaften werden. Es geht um den Schutz heiliger Orte und der Lebensgrundlagen indigenous Bevölkerungen angesichts wachsender wirtschaftlicher Interessen.
Die Wunderheilung von Lourdes
Die katholische Kirche hat die 70. Heilung im französischen Wallfahrtsort Lourdes offiziell anerkannt. Bischof Jacques Benoit-Gonnin von Beauvais bestätigte die Anerkennung pünktlich zum 160. Jahrestag der Erscheinungen in Lourdes. Betroffen ist die 79-jährige Franziskanerin Bernadette Moriau, die 2008 von einer langjährigen Lähmung geheilt wurde – seit 1987 hatte sie nicht laufen können. Ein internationales Ärztekomitee prüfte den Fall und kam zu dem Ergebnis, dass der Heilungsprozess medizinisch nicht erklärbar ist. Bemerkenswerterweise hatte Moriau bei ihrer Wallfahrt nach Lourdes nicht einmal um ein Wunder gebetet.
Die Zeit der Träume ist vorbei
Der Artikel behandelt die wachsende Enttäuschung der kongolesischen Bevölkerung ein Jahr nach dem politischen Machtwechsel 1998. Er wird als historisches Beispiel dafür angeführt, wie politische Hoffnungen schnell in Desillusionierung umschlagen können. Der Text illustriert das Phänomen des Volksmurrens und dient als Parallele zu anderen Kontexten enttäuschter Erwartungen.
Die aufgeregte Republik
Jasper von Altenbockum
Kommentar zur modernen Empörungskultur und ihrer destruktiven Wirkung. Von Altenbockum kritisiert die hyperventilierte öffentliche Debatte und die inflationäre Verwendung des Wortes "Versagen" in der politischen Diskussion. Er zieht eine Parallele zum biblischen Murren der Israeliten und argumentiert, dass beide Phänomene letztlich die Institutionen untergraben, die sie tragen sollen.
Die helle Welt des Josef Heeg
Henning Sußebach
Der Pensionär Josef Heeg hilft drei gestrandeten rumänischen Handwerkern an der Autobahn nicht nur mit Unterkunft, sondern leiht ihnen auch sein Auto für die 1700 Kilometer lange Heimreise. Die Reportage zeigt ein Beispiel außergewöhnlicher Menschlichkeit und widerlegt die Annahme, dass Menschen egoistisch sind. Der Autor Henning Sußebach erzählt die Geschichte als moderne Parallele zur biblischen Josefs-Erzählung von Großzügigkeit und Vertrauen.
Die leidvolle Unabhängigkeit der Ukraine
Der Artikel behandelt die aktuelle Lage der Ukraine im Krieg und beleuchtet, wie Kiew trotz militärischer Konflikte an seiner Unabhängigkeit festhält. Gleichzeitig werden die pessimistischen Friedensaussichten thematisiert, die das Land prägen. Der Text reflektiert sowohl die Widerstandsfähigkeit der ukrainischen Bevölkerung als auch die Herausforderungen für eine zukünftige politische Lösung des Konflikts.
Die letzte Wiese
Wolfgang Bauer
Der ZEIT-Artikel dokumentiert den Konflikt zwischen Wohnungsbau und Naturschutz am Beispiel einer Streuobstwiese in Baden-Württemberg, die bebaut werden soll. Er zeigt das deutsche Flächenfraß-Dilemma: Jede Sekunde werden sieben Quadratmeter Boden verbaut. Eine Geschichte über den alltäglichen Kampf zwischen Wohnungsmangel und Umweltschutz.
Die schon wieder
Anita Blasberg
Analyse der Babyboomer-Generation in der ZEIT (2013), die untersucht, wie diese Generation alle Schaltstellen in Gesellschaft und Wirtschaft besetzt und jüngere Generationen zum Warten zwingt. Der Artikel wird als brillante Darstellung des zeitgenössischen Generationenkonflikts gewürdigt.
Dossier über die Zelle
Der Artikel behandelt eine neue Methode der Reproduktionsmedizin, die mitochondriale Erbkrankheiten verhindern könnte. Dabei wird eine Ersatz-Eizelle verwendet, um die Weitergabe von Erbkrankheiten über die Mitochondrien-DNA zu unterbinden. Das Verfahren ist in der wissenschaftlichen Gemeinschaft jedoch hochumstritten.
Ein Fall für den Psychologen
Der Artikel der Financial Times beschreibt die öffentliche Unzufriedenheit nach der Einführung des Euro-Bargelds. Obwohl die neue Währung gegenüber dem Dollar an Wert gewinnt, bleiben viele Bürger unzufrieden mit der Veränderung. Das Beispiel zeigt, wie selbst positive wirtschaftliche Entwicklungen zunächst Widerstand und Unbehagen in der Bevölkerung auslösen können.
Ein Fest der Extravaganz
Der Artikel berichtet über die spektakuläre Hochzeit des Sohnes des indischen Milliardärs Mukesh Ambani in Mumbai. Das Fest zieht zahlreiche prominente Gäste, Wirtschaftsvertreter und Politiker an und verdeutlicht die extreme Disparität zwischen extravaganter Wohlfahrt und der Armut in unmittelbarer Nähe.
Ein Mysterium von Thule
Der Artikel thematisiert die militärische und wirtschaftliche Expansion der USA in Grönland und deren Auswirkungen auf die Inuit. Die Pläne für Ölbohrungen und einen Raketenschutzschild bedrohen den heiligen Ort Thule, der längst von der US-Armee vereinnahmt wurde. Ein Gespräch mit dem Polarforscher Jean Malaurie beleuchtet diesen Konflikt zwischen indigenen Kulturgütern und geopolitanischen Interessen.
Ein Mythos verblasst
Am 6. August 1945 - vor sechzig Jahren - löschte der erste Atombombenabwurf das Leben in der japanischen Großstadt Hiroshima aus. Das war der Anfang vom Ende des Zweiten Weltkriegs auch im Pazifik. Hiroshima gedenkt seitdem jedes Jahr der Opfer. Doch die Erinnerung verblasst allmählich.
Ein kalter Bürgerkrieg
Adam Soboczynski
Der Artikel analysiert die wachsende Polarisierung in der US-Gesellschaft und zeigt, wie Alltagskulturen zunehmend politischen Lagern zugeordnet werden. Trump polarisiert nicht selbst, sondern bildet nur die bestehende Spaltung des Landes ab. Der Prozess führt dazu, dass der politische Gegner als existenzielle Bedrohung wahrgenommen wird – ähnlich wie ein kalter Bürgerkrieg.
Ein perfektioniertes Frauengefängnis
Marleen Schulz · 2025
Kommentar zur Hochzeit von Jeff Bezos und Lauren Sanchez: Marleen Schulz analysiert Bezos' Versuch, sich durch Geld Geschichte und Bedeutung zu erkaufen. Der Text zieht eine Parallele zur biblischen Simonie-Geschichte und kritisiert Sichtbarkeitsdruck als selbstgebautes Gefängnis für Wohlhabende.
Eine Passion namens Bach
Allard von Kittlitz
Der Artikel untersucht die zeitlose Anziehungskraft von Johann Sebastian Bachs Musik. Der Autor Allard von Kittlitz besucht Musiker und Musikwissenschaftler, um zu ergründen, warum die Werke des Komponisten noch heute so faszinieren. Die Reportage verbindet persönliche Begegnungen mit musikologischen Erkenntnissen zu einem tiefgreifenden Portrait des Barock-Meisters.
FAZ-Artikel über Bogdan Wilda
Der Artikel porträtiert den Müllwerker Bogdan Wilda als einen alltäglichen Helden, der durch schnelle Geistesgegenwart einem Kind das Leben rettete. Die FAZ erzählt die Geschichte dieser spontanen Hilfsbereitschaft und beschreibt, wie ein gewöhnlicher Mensch in einer kritischen Situation außergewöhnlich handelte. Es ist eine bemerkenswerte Anekdote über Mitmenschlichkeit und echten Heroismus abseits des Ramplenlichts.
FAZ-Interview (deutsch-israelische Beziehung)
Der Artikel behandelt ein FAZ-Interview mit einem israelischen Autor zur deutsch-israelischen Beziehung. Der Autor kritisiert, dass die Beziehung zu unkritisch ist und fordert eine ehrlichere gegenseitige Auseinandersetzung statt blinder Unterstützung. Er wünscht sich, dass Israel aus dem Holocaust Lehren der Menschlichkeit für sein gegenwärtiges Handeln zieht.
Felicity Astons Antarktis-Durchquerung
Felicity Aston, britische Physikerin, war die erste Frau, die die Antarktis allein durchquerte. Während dieser extremen Expedition in völliger Einsamkeit und Reizarmut entwickelte sie Halluzinationen und führte Gespräche mit der Sonne. Der Artikel erklärt ein neurologisches Phänomen: Wenn dem Gehirn normale sensorische Daten fehlen, generiert es Visionen. Dies wird mit historischen Beispielen wie Moses in der Wüste verglichen.
Fokus-Interview mit Salloway über Geschwisterfolgen
Der Artikel präsentiert ein Interview mit dem Psychologen Salloway, der sich mit der Dynamik von Geschwisterrivalitäten und den unterschiedlichen Charakterzügen je nach Geburtsreihenfolge beschäftigt. Salloway beschreibt, wie Erstgeborene tendenziell Verantwortung übernehmen, während jüngere Geschwister eher zu Risikobereitschaft neigen. Das Interview nutzt diese psychologischen Erkenntnisse, um klassische Geschwisterkonstellationen wie die biblische Geschichte von Esau und Jakob zu erklären.
Freunde gesucht
Sabine Rückert
Sabine Rückert spricht im Online-Gespräch über das Loslassen und ihre Kolumne The Power of Goodbye. Sie reflektiert über ihren Leitartikel von 2015, in dem sie forderte, dass Deutsche sich syrische Flüchtlinge zum Freund nehmen – wofür sie heftige Kritik erhielt. Das Gespräch verbindet Abschieden, Neuanfänge und Empathie mit Fremden.
Für immer jung
Ulrich Bahnsen
Der Artikel von Ulrich Bahnsen untersucht aktuelle Forschungen zum Verlangsamen des Alterungsprozesses. Im Fokus stehen Experimente mit Blutplasma-Transfusionen zwischen jungen und älteren Lebewesen, etwa an der Stanford University. Der Text beleuchtet, wie Genetiker dem Traum von längerem Leben näherkommen und welche biologischen Mechanismen dabei eine Rolle spielen.
Geo (Artikel über Geschwisterbeziehungen)
Der Artikel aus der Zeitschrift Geo untersucht moderne Geschwisterbeziehungen in Deutschland anhand von repräsentativen Umfragen. Laut der Studie gibt jeder fünfte Deutsche an, seine Geschwister selten oder nie zu sehen. Der Text beleuchtet, wie häufig und intensiv Geschwister in der gegenwärtigen Gesellschaft den Kontakt zueinander pflegen.
Gerichtsreportage über Jürgen Harksen
Sabine Rückert
Zwei Jahrzehnte lang prellt Jürgen Harksen Anleger um Millionen. Nach seiner Auslieferung aus Südafrika beginnt 2003 in Hamburg der Prozess. Das Urteil lautet: sechs Jahre und neun Monate Freiheitsstrafe. Am 19. März 2024 stirbt er auf Mallorca.