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Nach der Befreiung. Keine Feierstimmung in Prag und Bratislava
Der Artikel aus dem Neuen Deutschland von 1999 thematisiert die Nostalgie von Tschechen und Slowaken für die kommunistische Ära nach der Befreiung vom Regime. Umfragen zeigen, dass eine wachsende Zahl von Bürgern die Zeit unter der Diktatur dem heutigen Leben vorzieht. Der Autor zieht dabei eine bewusste Parallele zur biblischen Sehnsucht der Israeliten nach den Fleischtöpfen Ägyptens und beleuchtet damit das Phänomen der Verklärung von Vergangenheit trotz objektiv besserer gegenwärtiger Bedingungen.
Nachrecherche zu Fred Müller im ZEIT Kriminalmagazin
Martin Machowecz
Fred Müller, ein ehemaliger DDR-Häftling, erlebte den Mauerfall 1989 nur im Fernsehen. Zehn Jahre später kam er aus dem Gefängnis in ein fremdes, wiedervereinigtes Deutschland. Zwei Dekaden später recherchierte Martin Machowecz vom ZEIT-Büro Leipzig, wie sich Müllers Leben danach entwickelt hatte, und veröffentlichte die Nachbetrachtung im ZEIT-Kriminalmagazin.
Nachruf auf Gerhard Mayer
Charles Schumann
Nachruf auf Gerhard Meir, Deutschlands ersten Starfriseur, der mit 65 Jahren verstorben ist. Charles Schumann, einer seiner bekanntesten Kunden, würdigt in diesem Artikel den Friseur, mit dem er ein besonderes Verhältnis über die Jahre hinweg hatte. Der Text reflektiert die Bedeutung solch prägender Persönlichkeiten im eigenen Leben und deren unvergessliches Vermächtnis.
Nachruf auf Hardy Krüger
Claudius
Der Nachruf auf Schauspieler Hardy Krüger dokumentiert dessen bemerkenswerten Lebensweg von einer Nazi-Familie über eine Nazi-Schule bis zu seiner Befreiung durch Hans Söhnker. Er behandelt Krügers Widerstand gegen den Nationalsozialismus und sein mutiges Verhalten während des Krieges, als er sich gegen einen deutschen Offizier wehrte. Die Darstellung bietet tiefe Einblicke, die in anderen Quellen selten zu finden sind.
Nachruf auf Jean-Paul Belmondo
Sophie Marceau
Sophie Marceau erklärt in diesem Artikel, warum sie nicht beim Gedenken an Jean-Paul Belmondo anwesend war. Der Artikel behandelt ihren emotionalen Nachruf auf den verstorbenen Schauspieler als schwärmerische Würdigung seiner Schönheit und Ausstrahlung – eine poetische, unschuldige Art der Feier, die in der heutigen Zeit seltener geworden ist.
Nachruf auf Klaus Gysi
Der Spiegel
Der Spiegel veröffentlichte einen Nachruf auf Klaus Gysi, den Vater des Politikers Gregor Gysi. Der Artikel charakterisiert Gysi als weltmännisch und linientreu. Gregor Gysi kommentiert diese Charakterisierung selbstironisch und beschreibt sich selbst als weltmännisch, aber nicht ganz linientreu.
Nachts, wenn der Teufel kam
Will Berthold
Nachts, wenn der Teufel kam (alternativ Nachts wenn der Teufel kam) ist ein in Schwarzweiß gedrehter deutscher Kriminalfilm von Robert Siodmak aus dem Jahr 1957. Das Drehbuch orientiert sich an einer Artikelserie von Will Berthold über den angeblichen Serienmörder Bruno Lüdke, der im Film von Mario Adorf verkörpert wird.
Nachwendekindheit (Reportage)
Daniel Schulz
Daniel Schulz schildert in seiner preisgekrönten Reportage seine Nachwendekindheit und thematisiert dabei detailliert die Rassismen und den Antisemitismus, mit denen er aufwuchs. Als Kind einer Funktionseliten-Familie — sein Vater war Offizier — erlebte er den Zusammenbruch der DDR anders als andere ostdeutsche Generationen. Die Reportage beleuchtet die persönlichen und ideellen Folgen der Wende für seine Familie und die Diskriminierungserfahrungen seiner Kindheit.
Nackter Stargeiger rastet aus
Artikel aus der Bild-Zeitung vom 1. April 2015, der über einen Skandal um den Geiger Arzberger berichtete. Die reißerische Schlagzeile markierte den Moment, in dem ein privates Problem des Musikers öffentlich wurde und in den Boulevard-Medien großflächig verbreitet wurde.
Naika Foroutan – Artikel über Ost-Identität und Migration
Naika Foroutan
Die Soziologin Naika Foroutan untersucht Parallelen zwischen ostdeutscher Identität und Migrationserfahrung. Sie argumentiert, dass Ostdeutsche wie Migranten durch gesellschaftliche Stigmatisierung verbunden sind. Der Artikel diskutiert diese These anhand eines Gesprächs zwischen der Wissenschaftlerin und einem in der DDR geborenen Autor.
natenorm.de (Blog)
Andreas Mandalka
Blog des Fahrradaktivisten Andreas Mandalka über Verkehrssicherheit und Mobilität. Unter dem Pseudonym Nate Norm dokumentierte er bis zu seinem Tod Verkehrsprobleme und forderte Verbesserungen ein.
Nature
Humorvoller Artikel über die essentielle Rolle von Bäumen für das menschliche Überleben. Der Autor beleuchtet auf ironische Weise, dass Bäume nicht nur Sauerstoff produzieren, sondern auch andere lebenswichtige Produkte wie Ahornsirup liefern. Der Artikel verbindet naturwissenschaftliche Fakten mit Witz und zeigt die unterschätzte Bedeutung der Natur für unser tägliches Leben.
Nelly-Sachs-Preis-Rede (als FAZ-Artikel)
Saša Stanišić
Ein Porträt des Deutschen Buchpreisträgers 2019 Saša Stanišić aus der FAZ vom Dezember 2023. Der Artikel präsentiert ein Gespräch mit dem bosnisch-deutschen Schriftsteller und wirft einen Blick auf sein literarisches Schaffen und seine Perspektive. Die Geschichte wurde im Podcast von Sabine Rückert vorgelesen.
Neobräuche
Max Scharnigg
Max Scharnigg untersucht in seinem Artikel das Phänomen der Neobräuche – neue Rituale wie Gender-Reveal-Partys und Babyshowers, die in den letzten Jahren in Deutschland Fuß gefasst haben. Der Text analysiert, wie diese teilweise importierten, teilweise neu erfundenen Bräuche eine wachsende Sehnsucht nach Ritualen in der modernen Gesellschaft widerspiegeln und sich dabei in bestehende kulturelle Praktiken wie die Halloween-Tradition einreihen.
Neon
Nora Reinhardt beschreibt in diesem Neon-Artikel das "Tschirner-Paradox": ein Phänomen, bei dem Aussagen durch mehrfache Ironieebenen den Anschein von Offenheit erwecken, aber letztlich substanzlos bleiben. Der Artikel untersucht diese Form der Nichtkommunikation, die witzig wirkt, aber keine echten Inhalte vermittelt.
Neon (Zeitschrift)
Artikel über die Zeitschrift NEON und deren prägendem Claim „Eigentlich sollten wir erwachsen werden" aus den 2000er-Jahren. Der Text reflektiert, wie NEON mit diesem Anspruch die Kultur einer jungen Generation beeinflusst hat und setzt dies in Bezug zum modernen Konzept der „Premium-Erwachsenen". Es geht um die Frage, wie sich unser Verständnis von Erwachsenwerden seither verändert hat.
Neon-Beitrag über Florence Gaubs UNO-Praktikum
Im ZEITmagazin wird ein archivierter Artikel aus der Jugendzeitschrift Neon vorgestellt, in dem die junge Florence Gaub von ihrem UNO-Praktikum in New York berichtet. Der Fund zeigt ihre Anfänge, bevor sie zur bekannten Expertin wurde, und illustriert anekdotisch ihre Karrieremilestones wie ihre Tätigkeiten als Praktikantin.
Netzwerkeffekte und Social-Media-Verbot
Oliver Weber
Oliver Weber untersucht in diesem ZEIT-Artikel das Phänomen der Netzwerkeffekte bei Social Media: Eine US-Studie zeigt, dass Menschen bereit wären, auf Social-Media-Zugang zu verzichten, wenn alle anderen es täten – sie nutzen es also nur wegen der Netzwerkeffekte, nicht aus echtem Interesse. Ein Text über das Koordinierungsproblem sozialer Netzwerke.
Neubauer greift Käser an
Der Artikel beschreibt einen öffentlichen Konflikt zwischen Klimaaktivistin Luisa Neubauer und Siemens-Chef Joe Kaeser. Siemens stellt Technik für eine der weltweit größten Kohleminen bereit, was Neubauer auf Twitter kritisiert. Ein Tweet von ihr wurde vom Handelsblatt aufgegriffen und löste eine mediale Eskalation zwischen Neubauer und Kaeser aus.
Neue Woche
Neue Woche ist ein Celebrity- und Frauenmagazin der Hubert Burda Media, das seit 1998 wöchentlich jeden Freitag erscheint. Das Magazin verbindet Promi-Stories mit exklusiven Interviews und Ratgeberjournalismus zu Mode, Beauty, Living und Food sowie Service-Themen wie Medizin, Recht und Beziehungen. Editor-in-chief Kai Winckler verantwortet die redaktionelle Leitung; er arbeitet seit 1993 in Führungspositionen verschiedener Unterhaltungszeitschriften. Das Magazin kostet 1,59 Euro und wird von der Geschäftsführerin Elisabeth Varn und Geschäftsführer Sven Dams geleitet.
Neue Zürcher Zeitung – Artikel über den Neid
Rolf Dobelli
Der Artikel von Rolf Dobelli befasst sich mit grundlegenden Denkfehlern, die entstehen, wenn Menschen sich ständig mit anderen vergleichen. Er analysiert, wie Neid und Vergleichsdenken zu verzerrten Urteilen und schlechteren Entscheidungen führen. Der Text behandelt die menschlichen Grenzen beim rationalen Denken und Verstehen komplexer Zusammenhänge.
Neujahrsausgabe 2024 – Träume vom neuen Jahr
Peter M. Buhr, Webmaster der ZEIT, schildert seine Erlebnisse als Soldat in der Nationalen Volksarmee 1988 in Eggesin. Er unterscheidet zwischen erreichbaren Träumen wie Milch zum Stillen körperlicher Mängel und unerreichbaren Träumen von Freiheit: Flucht aus der Kaserne, Kontakt zur Freundin, die inzwischen heiratet, Ausreise in den Westen trotz Großvaters Angebot aus Paraguay, sowie Zugang zu verbotener Literatur. Sein Wunsch war es, wie Volker Braun oder Heiner Müller als Schriftsteller die Wahrheit schreiben zu dürfen. Der Essay zeigt die Frustration eines jungen Mannes, dessen Zukunft in einem rigiden System vorgezeichnet erschien.
Neun Gründe, warum Köln besser ist als Berlin
CNN
Der Artikel listet neun Gründe auf, warum Köln Berlin überlegen sein soll. Schwerpunkte sind Lebenshaltungskosten und das Kulturangebot in beiden Städten. Der Text dient als Aufhänger für eine Diskussion über die unterschiedlichen Vorzüge und Lebensqualität in beiden Metropolen.
New York Magazine (Cover mit Emma Sulkowicz)
Das Intelligencer-Archiv dokumentiert Emma Sulkowicz und ihre weltberühmte Matratzen-Performance. Die Künstlerin trug eine Matratze als visuelles Protestsymbol und wurde damit zum Cover des New York Magazine. Das ikonische Bild ihrer Performance erreichte globale Aufmerksamkeit und wurde zum Symbol für mediale Präsenz und aktivistischen Protest.
New York Magazine-Artikel über ChatGPT
Der Artikel behandelt die praktischen Auswirkungen und realen Anwendungen von ChatGPT jenseits des Hypes. Er untersucht, wie die KI-Technologie konkret Gesellschaft und Arbeitswelt beeinflusst und wird häufig zusammen mit kritischen Perspektiven auf KI-Entwicklung diskutiert. Der Text bietet eine differenzierte Einordnung von ChatGPTs Fähigkeiten und Grenzen.
New York Review of Books
Der New Yorker feiert sein hundertjähriges Jubiläum. Der Artikel beleuchtet die Entwicklung des Magazins von einer Comic-Zeitung unter Gründer Harold Ross zu einer einflussreichen Kulturpublikation. Im Gegensatz zu Konkurrenten wie der New York Review of Books, die ihre Identität von Anfang an kannten, brauchte der New Yorker Jahre, um seine heutige Form und Relevanz zu finden.
New York Times (Artikel über Barbara Rae-Venter)
Der Artikel beschreibt, wie die DNA-Detektivin Barbara Rae-Venter einem entführten Mädchen half, ihre Identität wiederherzustellen. Durch genetische Ermittlungen und die Durchsuchung von DNA-Datenbanken gelang es ihr, die Person zu identifizieren – eine Methode, die Rae-Venter schnell erlernte und später selbst unterrichtete. Der Bericht zeigt, dass es möglich ist, Personen zu identifizieren, indem man die DNA entfernter Verwandter nutzt.
New York Times Artikel über Clearview AI
Der Artikel behandelt ein Startup, das illegal Milliarden von Gesichtsbildern von großen Internetplattformen scrapte, um diese für ein Gesichtserkennungssystem zu nutzen. Das Beispiel illustriert die ethischen und datenschutzrechtlichen Probleme bei der Entwicklung von KI-Systemen, die ohne Zustimmung der Betroffenen auf Massendaten trainiert werden. Der Fall zeigt, wie automatisierte Datensammlung zu gravierenden Verstößen gegen Privatsphäre und Grundrechte führt.
New York Times Artikel über freundlicheres Twitter in der Krise
Ein längerer Beitrag der New York Times befasst sich mit der Frage, ob soziale Medien wie Twitter während der Corona-Krise eine positivere und freundlichere Atmosphäre entwickelt haben. Der Artikel diskutiert, inwiefern die Krise das Verhalten und die Interaktionen auf diesen Plattformen verändert hat und ob Menschen in Zeiten von Unsicherheit zu mehr Empathie und Unterstützung neigen.
New York Times Artikel über Klimawandel und USA
Die New York Times untersucht die Auswirkungen des Klimawandels auf die USA und diskutiert, wie die Nation mit dieser Herausforderung umgehen sollte. Der Artikel befasst sich insbesondere mit dem Zusammenhang zwischen dem Klima und extremen Wetterereignissen wie den Waldbränden in Kalifornien. Dabei werden auch die Folgen für Siedlungsmuster und die Zukunft der Bevölkerungsverteilung analysiert.
New York Times MeToo-Artikel über Louis C.K.
Der investigative Artikel der New York Times von November 2017 dokumentiert Vorwürfe mehrerer Frauen gegen den Comedian Louis C.K. wegen sexueller Übergriffe. Die Reportage prägt die öffentliche Debatte zur #MeToo-Bewegung und führt zu Konsequenzen für den bekannten Künstler in der Unterhaltungsindustrie.
New York Times Trump-Dokumentation
Die New York Times dokumentiert systematisch die Falschaussagen und Lügen von Präsident Trump seit seinem Amtsantritt. Der Artikel unterscheidet dabei zwischen einfachen Unwahrheiten und bewussten Lügen, bei denen nachgewiesen werden kann, dass Trump die Wahrheit kennt. Diese umfangreiche Sammlung dient als faktisches Nachschlagewerk zur Überprüfbarkeit von Trumps öffentlichen Aussagen.
New York Times-Artikel über Louis C.K.
Die New York Times veröffentlichte 2017 einen Artikel, in dem mehrere Frauen Komiker Louis C.K. sexueller Übergriffe beschuldigten. Der Bericht führte zu umfangreichen Konsequenzen für C.K., einschließlich seines Ausschlusses von Plattformen. Der Artikel markierte einen Wendepunkt in seiner Karriere und trug zur Debatte über Machtmissbrauch in der Unterhaltungsindustrie bei.
New York Times-Kolumne über Julian Reichelt und Matthias Döpfner
Ben Smith
Der Medienkolumnist Ben Smith rollt in der New York Times den Fall Julian Reichelt auf und enthüllt dabei neue Details von Matthias Döpfner. Seine Recherche führt zur Entlassung Reichelts und löst eine breite öffentliche Debatte aus. Der Artikel wird von Jochen Wegner, der selbst mit Smith sprach, als Schlüsselmoment bei der Aufklärung des Skandals dargestellt.
New Yorker-Artikel über Al-Qaida und Saddam Hussein
Jeffrey Goldberg
Der New-Yorker-Artikel von Jeffrey Goldberg untersucht die angebliche Verbindung zwischen dem irakischen Diktator Saddam Hussein und der Terrororganisation Al-Qaida. Der Artikel basiert auf Aussagen eines Kronzeugen und wurde später als Rechtfertigung für die US-amerikanische Invasion des Iraks herangezogen. Journalistische Recherchen im Nordirak stellten die Glaubwürdigkeit dieser Darstellung später in Frage.
New-York-Times-Artikel über fehlerhafte Gesichtserkennung
Ein Bericht über einen amerikanischen Mann, der wegen eines Fehlers in der Gesichtserkennungssoftware zu Unrecht verhaftet wurde. Die Geschichte dokumentiert die Gefahren von fehlerhafter KI-Technologie im Strafverfolgungssystem und zeigt, wie eine unschuldige Person vom System erfasst wird, ohne sich wehren zu können.
New-York-Times-Recherche zu Julian Reichelt
Die New York Times berichtete 2022 über Vorwürfe des Machtmissbrauchs gegen Julian Reichelt, den damaligen Chefredakteur der Bild-Zeitung. Die internationale Berichterstattung führte zu einer Eskalation der bereits 2021 intern geprüften Compliance-Vorwürfe. Im Zuge der erneut aufgeflammten Diskussion musste Reichelt das Unternehmen Axel Springer schließlich verlassen.
New-York-Times-Reportage über die Kunstszene in Puerto Rico nach Hurricane Maria
Klaus Biesenbach
Der Artikel berichtet über die Kunstszene in Puerto Rico nach dem Hurrikan Maria. Biesenbach dokumentiert, wie Künstler die Katastrophe überwunden haben und wie sich die Natur in der Region erholt. Die Reportage wurde als Doppelseite in der Sonntagsausgabe der New York Times veröffentlicht und zeigt die Widerstandskraft der künstlerischen Gemeinschaft Puerto Ricos.
Newsletter von Gregor Schmalzried
Gregor Schmalzried
Gregors Newsletter vermittelt komplexe Themen der künstlichen Intelligenz in einer verständlichen und zugänglichen Form. Er zählt zu den Pionieren, die frühzeitig über KI-Entwicklungen berichteten und technische Inhalte für ein breites Publikum aufbereiteten.
Newsweek-Cover mit Professor Ishiguro und seinem Roboter
Ishiguro Hiroshi ist Robotik-Professor an der Universität Ōsaka. In seinem dortigen Labor beschäftigt sich der Visionär mit humanoiden Robotern, künstlicher Intelligenz und der Beziehung zwischen Mensch und Maschine. JAPANDIGEST hat der Robotik-Professor (und seinen Androiden) interviewt.
No More Followers
Tavi Gevinson
Essay von Tavi Gevinson über ihre Abhängigkeit von Werbeverträgen. Die ehemalige Modebloggerin und Rookie-Gründerin berichtet, wie sie eine Wohnung nur bewohnen durfte, weil sie regelmäßig auf Instagram darüber posten musste. Der Text hinterfragt die problematische Verflechtung von persönlichem Leben und kommerzieller Vermarktung in der Influencer-Ökonomie.
Noam Chomsky über ChatGPT (New York Times)
Noam Chomsky
Noam Chomsky und weitere Autoren argumentieren in diesem New York Times-Beitrag gegen die unbegrenzten Möglichkeiten von ChatGPT. Sie kritisieren, dass künstliche Intelligenz ohne ein echtes Verständnis von Kausalität ihre Grenzen erreicht und nicht zu echtem kognitiven Fortschritt fähig ist. Der Text setzt sich kritisch mit den aktuellen Fähigkeiten und Limitierungen von Sprachmodellen auseinander.
Nord-Stream-2-Recherche
Bojan Pancevski / Wall Street Journal
Investigativer Artikel über die dreijährige Ermittlung deutscher Behörden zur Sabotage der Nord-Stream-2-Pipeline. Der Bericht beleuchtet die mögliche Verwicklung eines ukrainischen Veteranen und die politischen Spannungen zwischen Europa und der Ukraine, die diese Enthüllung auslöst. Die bahnbrechende Recherche dokumentiert, wie geheimdienstliche Ermittlungen auf internationaler Ebene Fragen zur Kriegsführung und journalistischen Verantwortung aufwerfen.
Nord-Stream-2-Recherche im Wall Street Journal
Bojan Panczewski
Der Artikel behandelt die journalistische Recherche zur Nord-Stream-Sabotage und die Rolle der Ukraine. Der Journalist Panczewski deckte erstmals öffentlich auf, dass ukrainische Akteure an der Zerstörung der Erdgas-Pipelines beteiligt waren. Das Wall Street Journal berichtete über diese bedeutsame investigative Enthüllung, die die geopolitischen Hintergründe dieses kritischen Energieinfrastruktur-Konflikts beleuchtet.
Notizbuch aus dem Januar 1945
Heiner Müller
Die Zeitschrift Sinn und Form hat Auszüge aus einem Notizbuch des 15-jährigen Heiner Müller von Januar 1945 veröffentlicht, das gerade in einer Umzugskiste entdeckt wurde. Darin zeigt sich bereits bemerkenswerte literarische Reife: Der junge Müller reflektiert tiefgründig über die Aufgabe des Dichters, literarische Traditionen und Revolutionen. Das Notizbuch belegt eindrucksvoll, wie sehr sein späteres dramatisches Werk bereits in dieser frühen Phase angelegt war.
NS-Journalisten bei der ZEIT (Dossier/Artikel)
Porträt der Podcasterin Sabine Rückert am Ende ihrer Karriere. Das Interview behandelt ihren Rückzug aus dem öffentlichen Leben und ihre Reflektionen über ihre Arbeit. Der Text thematisiert zudem die Aufarbeitung der ZEIT-Geschichte, insbesondere die Rolle von NS-belasteten Journalisten, die nach dem Zweiten Weltkrieg beim Blatt arbeiteten.
NSDAP-Mitglieder-Datenbank (Zeit-Aufbereitung)
Die Zeit
Die Zeit macht eine amerikanische Datenbank mit NSDAP-Mitgliedschaften per KI durchsuchbar. Das ermöglicht es, die eigenen Vorfahren zu prüfen und deren Rolle während des Nationalsozialismus zu recherchieren.
NTV-Bericht zur Meerteilungs-Studie
Eine neue Studie zeigt: Das Wattenmeer verliert massiv an Sediment. Dadurch steigt das Risiko für Sturmfluten und Überflutungen an der deutschen Nordseeküste. Forschende warnen vor weitreichenden Folgen für Mensch und Natur.
Nur noch ein Gott kann uns retten
Rudolf Augstein / Martin Heidegger
Das SPIEGEL-Gespräch wurde zur Weltsensation - obwohl es mit zehn Jahren Verspätung erschien und der Interviewte nicht mehr lebte. Bereits 1966 hatten SPIEGEL-Herausgeber Rudolf Augstein und Redakteur Georg Wolff den Philosophen Martin Heidegger in Freiburg…
Nur zwei Prozent sind hochbegabt
Christian Weber
Nicholas Hudson von der australischen Commonwealth Scientific and Industrial Research Organisation geht der Frage nach, ob sich künstlerische Qualität in Musik objektiv messen lässt. Anhand von digitaler Komprimierung untersuchte er, wie gut sich verschiedene Musikgenres ohne Informationsverlust verdichten lassen – klassische Meisterwerke wie Beethovens 3. Symphonie ließen sich dabei auf 40 Prozent reduzieren, während Pop und Rock etwa 60 Prozent benötigten und reiner Zufallslärm 86 Prozent. Hudson folgert daraus, dass musikalische Schönheit auf einem objektiven Prinzip basiert: das menschliche Gehirn empfindet es besonders angenehm, wenn es in komplexen Signalen einfache Muster erkennt – ein evolutionärer Vorteil seit der Urzeit. Damit hätte Musik eine rationalere Grundlage als lange angenommen, nämlich das Komplexitätsgefälle zwischen anfänglicher Wahrnehmung und kognitiver Auflösung.