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Ukraine-Friedensvertrag vom 15. April (Veröffentlichung)
Die New York Times veröffentlichte 2024 die vollständigen Entwürfe von Friedensverträgen aus 2022, die Russland und die Ukraine verhandelt hatten – Verhandlungsteilnehmer bestätigten deren Authentizität. Der Neutralitätsvertrag verbot der Ukraine NATO-Beitritte, begrenzte ihre Armee auf 250.000 Mann und sah Sicherheitsgarantien durch Russland, USA, Großbritannien, Frankreich und China vor. Russland forderte die Anerkennung der Krim als eigenes Territorium und Russisch als Staatssprache, Kiew lehnte beide Bedingungen ab. Der Krim-Status sollte innerhalb von 10–15 Jahren geklärt werden, und Putin sowie Zelensky sollten sich 2022 zum Abschluss treffen.
Umfrage zur Berichterstattung über Israel im Sonntagsblatt vom 20. November 2025
Umfrage aus dem Sonntagsblatt, die die öffentliche Wahrnehmung von Medienbias bei der Israel-Berichterstattung abbildet. 43 Prozent der Befragten sehen deutsche Medien als zu pro-israelisch, 31 Prozent kritisieren eine Parteinahme. Die Ergebnisse illustrieren die Diskrepanz zwischen Bevölkerungsmeinung und Medienberichterstattung zu einem gesellschaftlich umstrittenen Thema.
UN prognostiziert Katastrophe, wenn Klimawandel nicht unter Kontrolle gerät
Um die Umwelt steht es schlimmer als befürchtet: Die Temperaturen steigen weiter, Arten verschwinden immer schneller, Müllberge wachsen. Das zeigt ein UN-Bericht. Forscher warnen vor kurzsichtigen Entscheidungen. Von Linda Staude.
Unbenannter Spiegel-Beitrag über erfundene jüdische Identität
Sie wollte immer ihre Anonymität wahren und drohte mit dem Ende ihrer Karriere, sollte ihre Identität enthüllt werden. Jetzt will ein Journalist herausgefunden haben, wer die Autorin Elena Ferrante wirklich ist.
Unbenannter Text über den Luxus des Journalismus
Konstantin Seibt
Constantin Seibt, ehemaliger Reporter, gründete mit Republik.ch ein Schweizer Online-Magazin, das traditionelle Journalismus-Modelle grundlegend reformiert. Das Projekt stellt klassische Verlags- und Finanzierungsstrukturen in Frage und verfolgt dabei ein alternatives Konzept für digitale Zeiten. Mit seiner Transformation vom Journalisten zum Medienmanager verkörpert Seibt den Versuch, den Journalismus an neue Lesererwartungen anzupassen. Republik.ch demonstriert, dass unkonventionelle Ansätze im Journalismus erfolgreich sein können, indem sie Transparenz und Leserorientierung in den Mittelpunkt stellen.
Unbenannter Text von Michael Wolffsohn
Michael Wolffsohn
Der Historiker Michael Wolffsohn beschreibt eine neue geopolitische Ordnung im Nahen Osten, in der sich Saudi-Arabien, Israel und Jordanien gegen den gemeinsamen Feind Iran zusammenschließen. Diese Allianz deutet auf ein fundamentales Umdenken in den historischen Feindschaften der Region hin und könnte als Hoffnungssignal für stabilere Verhältnisse gelesen werden.
Und wenn alles ganz anders war
Der Artikel erörtert die definitorischen und beweistechnischen Schwierigkeiten bei der Verfolgung von Kindesmissbrauch. Experten wie der Erziehungswissenschaftler Reinhart Wolff und der Forensiker Udo Undeutsch zeigen auf, dass es weder standardisierte Testverfahren noch eindeutige Symptome gibt, die sexuelle Misshandlung sicher nachweisen. Besonders bei Jahrzehnte zurückliegenden Fällen sind Zeugenberichte durch Erinnerungslücken, Suggestionen und nachträgliche Rekonstruktionen so kompromittiert, dass die Wahrheit oft nicht zu ermitteln ist. Der Autor warnt daher vor voreiligen öffentlichen Urteilen gegen Institutionen und Personen auf Grundlage unbewiesener Vorwürfe und fordert stattdessen zunächst eine wissenschaftlich fundierte Darstellung der Vorgänge.
Unrecht im Namen des Volkes
Sabine Rückert
Sabine Rückert recherchierte einen Justizskandal, in dem zwei Männer aufgrund der Falschaussage einer psychisch erkrankten Frau zu langen Haftstrafen verurteilt wurden. Ihr vierseitiges Dossier in der ZEIT vom Mai 2002 löste eine Überprüfung des Falls aus. Das Verfahren wurde später wiederaufgenommen und führte 2005 zum Freispruch beider Unschuldigen.
Unverdient
Heribert Prantl
Marlene Engelhorn, eine 31-jährige Wienerin und Erbin von 25 Millionen Euro aus der BASF-Familie, hat den größten Teil dieses Vermögens über einen von ihr organisierten Bürgerrat an 77 Organisationen verteilt. Nach sechswöchigen Beratungen entschieden 50 Bürger aus verschiedenen Bevölkerungsgruppen über die Verteilung der Gelder. Heribert Prantl argumentiert in seinem Meinungsartikel, dass die Erbschaftssteuer eine zentrale Gerechtigkeitsfunktion hat: Sie soll verhindern, dass sich Gesellschaft in immer reichere und ärmere Schichten spaltet. Engelhorns freiwillige Umverteilung demonstriert, dass Sozialstaat und Demokratie zusammenhängen – wer extrem ungleich verteilte Vermögen zulässt, gefährdet die demokratische Stabilität.