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Pamela-Reif-Porträt
Nina Pauer
Im Porträt reflektiert Fitness-Influencerin Pamela Reif über ihr Handeln und ihre Einstellung zu Fitness und Ernährung. Obwohl sie sich pflanzlich ernährt, nutzt auch Reif regelmäßig Proteinpulver. Der Artikel zeigt, dass die Protein-Fixierung Milieu- und Geschlechtsgrenzen überschreitet und auch bei privilegierten, weiblichen Influencerinnen verbreitet ist.
Pamphlet zur Mitarbeiterbeteiligung in der Wirtschaftswoche
Rubin Ritter u.a.
Der Artikel behandelt die Chancen und Herausforderungen der Mitarbeiterbeteiligung an Unternehmensanteilen. Mehrere CEOs kritisieren in der Wirtschaftswoche die komplizierten deutschen Regelungen, insbesondere die sofortige Besteuerung von Aktienoptionen, obwohl Mitarbeiter die Anteile noch gar nicht besitzen. Der Text argumentiert dafür, dass eine Vereinfachung dieser Regelungen zu mehr Engagement und besseren Renditen für alle Beteiligten führt.
Panama Papers
Süddeutsche Zeitung / ICIJ
Die Panama Papers sind ein massiver Leak von über 11,5 Millionen Finanz- und Rechtsdokumenten, der vom International Consortium of Investigative Journalists (ICIJ) enthüllt wurde. Der Leak deckt auf, wie ein globales System von geheimen Offshore-Firmen Kriminelle, Korruptionsakteure und andere illegal handelnde Personen ermöglicht. Die Dokumente stammen von Panamanian Quellen und offenbaren die Mechanismen zur Verschleierung von Vermögen und illegalen Aktivitäten weltweit. Die Veröffentlichung durch das ICIJ Netzwerk stellt einen bedeutenden Dokumentarjournalismus-Coup dar, der die Verflechtung zwischen Finanzindustrie, Rechtsanwälten und Politikern aufzeigt.
Paper zur Antisemitismus-Definition auf dem Verfassungsblog
Der Artikel untersucht die Implementierung der IHRA-Arbeitsdefinition von Antisemitismus ins deutsche Recht aus rechtlicher Perspektive. Der Autor kritisiert, dass eine zu breite Definition die Vielfalt jüdischer Positionen gefährdet und Deutsche in die Rolle von Schiedsrichtern darüber setzt, was jüdischer Kritik erlaubt ist. Das Paper behandelt die Spannung zwischen dem Schutz vor Antisemitismus und dem Schutz der Meinungsfreiheit innerhalb jüdischer Gemeinschaften.
Papst-Franziskus-Interview im Corriere della Sera
Papst Franziskus zieht im Interview mit der italienischen Tageszeitung „Corriere della Sera“ eine Bilanz seines ersten Pontifikatsjahres. Darin warnt er vor der Gefahr einer Idealisierung seiner Figur.
Pardon
Pardon war ein einflussreiches deutsches Satiremagazin mit Redaktionssitz in Frankfurt. Das Publikation war in intellektuellen Kreisen bekannt und pflegte Kontakte zu Künstlern und Aktivisten, darunter auch Vertreter der Black-Panther-Bewegung wie Angela Davis. Das Magazin repräsentierte eine wichtige Stimme der kritischen deutschen Medienlandschaft.
Pardon (Zeitschrift)
Pardon ist eine deutsche Satirezeitschrift mit einer langen Traditionsgeschichte, deren Ausgaben ab 1969 dokumentiert sind. Das Online-Archiv ermöglicht den Zugang zu Einzelheften aus verschiedenen Jahrzehnten der Publikationsgeschichte. Die Zeitschrift dokumentiert die deutschsprachige Satireszene und ihre Autoren über mehrere Generationen hinweg.
Parlamentsberichte in der FAZ
Günther Banners
Parlamentsberichte des legendären FAZ-Korrespondenten Günther Banners, dessen jahrzehntelange Berichterstattung über das deutsche Parlament sich durch außergewöhnliche literarische Qualität auszeichnete. Seine Analysen waren so meisterhaft geschrieben, dass sie selbst wie tägliche Romane über das politische Berlin wirkten.
Partybetrüger-Artikel
Der Artikel dokumentiert ein PR-Debakel: Moderator Westermeyer ließ heimlich einen Gigi-D'Agostino-Lookalike auf einer OMR-Party als echten Künstler auftreten. Ein Fan deckte den Schwindel auf, woraufhin die Bild-Zeitung Westermeyer als "Partybetrüger des Jahres" titelte. Es war eines seiner ersten großen Negativ-Presse-Desaster.
Paulus, unser wahrer Zeitgenosse
Kurt Riechelmann
Der Artikel behandelt Alain Badious philosophische Interpretation des Apostels Paulus. Badiou stellt Paulus als Vorläufer revolutionären Denkens dar und widerlegt damit Nietzsches Kritik an der Paulusgestalt. Der Text arbeitet die Auseinandersetzung zwischen Badious Ansätzen und den Positionen Nietzsches sowie Heideggers zu Paulus heraus.
PCGO
Ab Ausgabe 3/2026 ersetzt das CHIP-Magazin die beiden etablierten Computerzeitschriften PCgo und PC Magazin. Die Leser erhalten künftig ein erweitertes Technikmagazin mit breiterem Themenspektrum. Damit endet eine Ära – PCgo selbst war aus dem legendären 64er Magazin hervorgegangen und prägte Generationen von Computerenthusiasten.
Pentagon Papers
Daniel Ellsberg
Die Pentagon Papers von 1971: Daniel Ellsberg, ein Pentagon-Mitarbeiter, gab der New York Times und der Washington Post 7000 Seiten klassifizierter Dokumente über Regierungslügen zum Vietnamkrieg. Ein Meilenstein des investigativen Journalismus und Wendepunkt in der Geschichte des Whistleblowings.
Perhaps millennials have simply aged out of the Internet
Max Read
Max Read argumentiert in seinem NYT-Artikel, dass Millennials nicht einfach altersbedingt aus dem Internet herausgewachsen sind, sondern dass es sich um eine echte, objektiv nachweisbare Übersättigung durch soziale Medien handelt. Die These stellt die gängige Annahme in Frage, dass die Müdigkeit gegenüber digitalen Plattformen nur eine generationsspezifische Alterserscheinung ist.
Pflasterstrand
Daniel Cohn-Bendit hat für sein Szene-Blatt »Pflasterstrand« den »liberalen Kapitalisten« gefunden, den er so lange suchte. Matthias Kierzek, 37, dem der Druckereibetrieb Fuldaer Verlagsanstalt und die Hälfte des Eichborn-Verlags gehören, steigt als…
Philipp
Der Artikel beleuchtet eine Recherchepanne bei den Behörden nach dem Amoklauf in Hamburg. Sachbearbeiter versuchten erfolglos, das Buch des späteren Amokschützen Philipp F. per Google-Suche zu finden. Die CDU Hamburg kritisiert dies als schwere Ermittlungspanne, die möglicherweise wichtige Hinweise auf die Tatmotivation übersehen hat.
Philosophical Transactions of the Royal Society
Die "Philosophical Transactions of the Royal Society of London" ist eine der ältesten englischsprachigen wissenschaftlichen Zeitschriften, die seit 1665 in London veröffentlicht wird und auch als meteorologisches Archiv Britanniens diente. 1887 wurde die Zeitschrift in zwei separate Reihen aufgeteilt: Teil A für Mathematik, Physik und Ingenieurwissenschaften sowie Teil B für Biologie, die bis heute fortgeführt werden. Die Royal Society stellt alle 177 Bände vor dem Split von 1665 bis 1886 kostenlos online zur Verfügung, während weitere historische Jahrgänge über mehrere digitale Archive wie HathiTrust, Google Books, JSTOR, Gallica und das Internet Archive zugänglich sind. Dadurch wird ein umfassendes digitales Archiv der wissenschaftlichen Publikationen über mehr als zwei Jahrhunderte ermöglicht.
Pilla (Kolumne)
Maxim Biller
Es gibt eine Unstimmigkeit: Der Artikeltitel ist "Google Search", aber das Zitat und der Kontext handeln von Maxim Billers Kolumne "100 Zeilen Hass" / "Pilla" bei der Zeitschrift Tempo. Das sind zwei verschiedene Themen. Soll ich basierend auf dem Zitat und Kontext eine Beschreibung schreiben (und der Titel ist ein Fehler), oder hast du weitere Informationen zum "Google Search"-Artikel?
Plädoyer für politisches Handeln gegen die AfD
Roman Deininger
Heribert Prantl fordert in seinem Meinungsbeitrag für die Süddeutsche Zeitung einen Verbotsantrag gegen die AfD von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung. Er begründet dies mit dem Grundgesetz, das Verbotsverfahren gegen verfassungsfeindliche Parteien vorsieht – denn zu den Freiheiten einer Demokratie gehöre es nicht, die Demokratie selbst zu zerstören. Prantl beruft sich dabei auf Winfried Hassemer, den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts und langjährigen Richter am BVerfG, der das erste NPD-Verbotsverfahren leitete.
Plädoyer für Reformen
Roman Deininger · 2025
Die politische Mitte hat einen reichen und erfolgreichen Gegner: die AfD. Umso bizarrer, dass sich vernunftbegabte Demokraten nahezu täglich aufführen wie die Schulhofschläger. Auf dem Spiel steht die zweite deutsche Demokratie.
Plädoyer von Litten
Erich Cohn-Bendit
Erich Cohn-Bendit war ein Berliner Rechtsanwalt jüdischer Herkunft aus wohlhabender Kaufmannsfamilie, der sich politisch dem Trotzkismus und der KPD anschloss. Nach der Machtergreifung der Nationalsozialisten 1933 erhielt er Berufsverbot und emigrierte nach Frankreich, wo er im engen Freundeskreis von Hannah Arendt lebte und während der Besatzung als Tagelöhner arbeiten musste. Nach 1952 kehrte er nach Deutschland zurück und eröffnete eine Anwaltskanzlei in Frankfurt, wo er mit Vertretern der Frankfurter Schule wie Horkheimer und Adorno verkehrte. Sein Sohn Daniel Cohn-Bendit wurde später ein bekannter Pädagoge.
Platten vor Gericht
Jan Weger
Wenn eine Mutter die Behörden jahrelang vor ihrem gewalttätigen Sohn warnt, dieser am Ende aber drei Menschen tötet, ist das eine Tragödie. Genau das war der Fall bei Jan G., der zuerst seine Großmutter erstochen und anschließend zwei Polizisten totgefahren hat. In der vergangenen Woche hat SPIEGEL TV exklusiv über das Drama berichtet, jetzt steht Jan G. vor Gericht - und präsentiert seine ganz eigene Wahrheit. (22.10.2017)
Playboy
Der Artikel berichtet über die Neueröffnung des legendären Playboy Clubs in modernisierter Form für das 21. Jahrhundert. Das ikonische Brand wird zeitgenössisch reinterpretiert und neu gestaltet. Der Text betrachtet, wie sich die Inszenierung von Körperlichkeit und weibliche Selbstdarstellung in den Medien vom klassischen Playboy bis zu modernen Influencer-Plattformen entwickelt hat.
Podcasting am Ende
Podcast · Mareike Tiede und Stefan Peters · Wie geht das mit diesem "Leben"? Wie schaffe ich es, mein Leben und die Beziehungen zu Mitmenschen gut zu gestalten? Und das bitte privat UND im Job! Wie kommuniziere ich professionell UND authentisch? Die Kommunikationsexperten Mareike Tiede und Stefan Peters gehen in diesem Podcast der Kommunikation mit sich und mit den Mitmenschen auf den Grund. Sie liefern Fakten, werfen Fragen auf und entwickeln neue Gedanken zu den Themen, die dieses "Leben" so anspruchsvoll und gleichzeitig so bunt, herausfordernd und erfüllend machen oder machen können. Beide sind überzeugt: "Am Ende ist alles gut!"
Polaroid-Recherche der New York Times
New York Times
Die New York Times zeigt eine Sammlung von Leserfotografien im Polaroid-Format und dokumentiert eine verpasste Chance der Marke. Ein Team bei Polaroid hatte die Idee für ein Fotoaustausch-Netzwerk ähnlich dem späteren Instagram vorangetrieben, scheiterte aber am Widerstand des eigenen Managements. Der Artikel illustriert, wie eine technische Innovation durch interne Widerstände blockiert wurde.
Polemik-Verteidigung (ZEIT-Essay 2018)
Maxim Biller
Sammlung von Leserbriefen zur ZEIT-Ausgabe 27/2025 zu verschiedenen Themen wie einem Artikel über "Morbus Israel", Wohlstandsfragen und wirtschaftliche Reformdebatten. Der Podcast-Kontext verweist auf einen ZEIT-Text von 2018, in dem der Autor die Polemik als wichtige literarische Form gegen oberflächliche Internetdebatten verteidigte und ihren argumentativ verdichteten Stil mit prägnanten Charakterisierungen erläuterte.
Politischer Fragebogen (Norbert Blüm)
Der Politische Fragebogen der ZEIT mit Norbert Blüm wurde posthum veröffentlicht, obwohl der ehemalige Arbeitsminister die Fragen noch zu Lebzeiten beantwortet hatte. In 30 Antworten reflektiert Blüm über zentrale Fragen zu Sinn und Lebenszweck, insbesondere die Rolle der Bibel als politisches Buch. Der Text präsentiert die Gedanken des charismatischen Politikers zu seinen tiefsten persönlichen und politischen Überzeugungen.
Porträt Christoph Waltz
Christoph Amend · 2016
Porträt des Schauspielers Christoph Waltz für das ZEITmagazin Mann. Der Artikel dokumentiert den aufwendigen, zweijährigen Entstehungsprozess des Fotoprojekts. Im Mittelpunkt stehen die künstlerische Zusammenarbeit und die Details hinter dem finalen Portrait.
Porträt des Cornelius Gurlitt (Spiegel-Reportage)
Özlem Gezer
Jahrzehntelang hütete Cornelius Gurlitt einen Kunstschatz aus der Nazizeit. Mit SPIEGEL-Autorin Özlem Gezer sprach er darüber 2013 zum ersten Mal - eine preisgekrönte Reportage, neu entdeckt zum 70. SPIEGEL-Geburtstag.
Porträt des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk
Anna Sauerbrey
Porträt des ukrainischen Botschafters Andrij Melnyk von Anna Sauerbrey. Der Artikel zeigt die Kluft zwischen Melnyks öffentlich provokantem Auftreten gegenüber der deutschen Politik und seiner privaten, kultivierten Persönlichkeit. Das Porträt behandelt Regelbruch als bewusste Kommunikationsstrategie zur Aufmerksamkeitsgenerierung.
Porträt einer Linguistin (Kritikerin von OpenAI)
Porträt der Linguistin Emily Bender, die zu den prominentesten Kritikerinnen von ChatGPT und OpenAI zählt. Der Artikel behandelt ihre Perspektive auf die Grenzen großer Sprachmodelle und ihr Konzept des "stochastischen Papageis", das die grundlegenden Unterschiede zwischen KI-Systemen und menschlicher Sprache verdeutlicht. Bender argumentiert kritisch gegen die Überschätzung dieser Technologien.
Porträt im Zeitmagazin Mann
Christoph Amend
Porträt des Schauspielers Daniel Brühl im ZEITmagazin Mann. Brühl spricht über ein prägendes Gespräch mit seinem Vater, das er nie vergessen wird, und erzählt, wie seine Frau ihm hilft, nicht zu sehr in der Vergangenheit zu grübeln. Der Artikel gewährt Einblick in sein Privatleben und seine persönlichen Reflexionen.
Porträt Joschka Fischer im Zeitmagazin
Tina Hildebrandt
Porträt des langjährigen deutschen Außenministers und Grünen-Politikers Joschka Fischer. Der Artikel würdigt Fischers politische Karriere und seine anhaltende Bedeutung für die deutsche Politikdebatte. Fischer wird darin als einer der interessantesten lebenden deutschen Politiker charakterisiert.
Porträt Lars Klingbeil mit privaten Fotos
Michael Schlieben
Das ZEIT-Porträt zeichnet Lars Klingbeil als belastbaren und beliebten Politiker, dessen Eignung als potenzieller Vizekanzler hinterfragt wird. Der Artikel von Michael Schlieben illustriert Klingbeils optische Wandlung vom Rockstar-Typ mit langen Haaren und Piercing zum modernen Berufspolitiker anhand privater Aufnahmen aus seiner Jugend.
Porträt Marina Weisband (Zeitmagazin)
Christoph Amend
Marina Weisband wird in einem Interview der ZEIT über ihr Leben und ihre politischen Ansichten befragt. Das Gespräch behandelt ihre Zeit bei der Piratenpartei, ihre Erfahrungen im Internet und ihre Vorstellung einer besseren Welt. Christoph Schuh erinnert sich an ein früheres Porträt der Politikerin, das er vor etwa zehn Jahren für das Zeitmagazin verfasst hat.
Porträt Tino Chrupalla
Mariam Lau
Mariam Lau porträtiert den AfD-Co-Vorsitzenden Tino Chrupalla in einer journalistischen Reportage, bei der sie ihn ins Stadion und nachts zum Tanken nach Polen begleitet. Das Porträt verfolgt Laus Ansatz der „kalten Neugier" — verstehen, wer diese Personen sind, statt sie zu verurteilen. Der Artikel führte zu Abokündigungen und löste Diskussionen über den journalistischen Umgang mit der AfD aus.
Porträt über Annalena Baerbock
Tina Hildebrandt
Porträt von Tina Hildebrandt über Annalena Baerbock in der ZEIT. Das Porträt untersucht das Verhältnis zwischen Baerbock und Kanzlerin Angela Merkel und enthält ein prägendes Bild der beiden Politikerinnen, auf dem Merkels Blick Einblicke in ihre Beziehung gewährt.
Porträt über Axel Weber
Axel Weber gibt seinen Posten als Verwaltungsratspräsident der Schweizer Großbank UBS ab. Sein Nachfolger wird Colm Kelleher, der auch als Kandidat für den Aufsichtsrat der Deutschen Bank im Gespräch war. Der Artikel beschreibt Webers beeindruckenden Aufstieg von einem pfälzischen Privatschüler zu einem der einflussreichsten Zentralbanker der Welt. Das Handelsblatt-Porträt würdigt seine bedeutende Rolle bei der Gestaltung der deutschen Antwort auf die Finanzkrise.
Porträt über Bernhard Schlink
Juli Zeh
Juli Zeh führt ein Gespräch mit dem Juristen und Autor Bernhard Schlink über sein Buch "Die Enkelin". Der Artikel aus The Pioneer beleuchtet die Verbindung zwischen Jura und Literatur. Ausgangspunkt ist ein früheres Porträt von Juli Zeh über Schlink, das in der Brigitte erschienen war.
Porträt über Björn Gunnar Lefner in der Bunten
Das Porträt stellt Björn Gunnar Lefnaer als wohlhabenden Erben und Lebemann dar. Der Artikel erschien wenige Wochen vor einem Gerichtsverfahren, in dem Lefnaer als Zeuge aussagen sollte. Laut dem Podcast könnte diese prominente mediale Inszenierung sein selbstgefälliges Auftreten und seine Gedächtnislücken im Zeugenstand beeinflusst haben.
Porträt über Christian Wulff
Frank Schirrmacher
Der Bundespräsident spricht dem "Bild"-Chef erzürnt auf die Mailbox, der Anruf wird durch andere Medien bekannt. Der sonderbare Vorgang markiert das Ende einer Symbiose, die lange bestens funktioniert hat: "Bild" bekam die schönsten Geschichten von Wulff, Wulff die schönsten Geschichten von "Bild".
Porträt über Cornelius Gurlitt (Spiegel-Reportage)
Özlem Gezer
Jahrzehntelang hütete Cornelius Gurlitt einen Kunstschatz aus der Nazizeit. Mit SPIEGEL-Autorin Özlem Gezer sprach er darüber 2013 zum ersten Mal - eine preisgekrönte Reportage, neu entdeckt zum 70. SPIEGEL-Geburtstag.
Porträt über Daniel Kehlmann
Adam Soboczynski
Das Buch „Leo Richters Porträt" von Daniel Kehlmann und Adam Soboczynski präsentiert eine Erzählung über den bekannten Autor Leo Richter, dem eine renommierte Zeitschrift einen längeren Porträttext in Auftrag gibt. Diese Anfrage führt zu einer sowohl amüsanten als auch quälenden Serie von Ereignissen. Das Werk wird durch ein eigenständiges Porträt Daniel Kehlmanns ergänzt, verfasst von Adam Soboczynski, einem führenden Kulturjournalisten der gegenwärtigen Generation. Der Roman kostet 8 Euro und ist beim Rowohlt Verlag erschienen.
Porträt über Dr. Fauci
Ein Financial-Times-Porträt über den US-Immunologen Anthony Fauci untersucht, wie dessen ungefilterter Umgang mit Fakten und kritische Stimme zu seiner selteneren Präsenz in amerikanischen Medien geführt haben. Der Artikel dient als Aufhänger für einen Vergleich der Unterschiede zwischen deutscher und amerikanischer Öffentlichkeitsdebatte sowie der Toleranz gegenüber kritischen wissenschaftlichen Stimmen.
Porträt über Hans Ludwig Kröber
Daniel Müller
Das Interview präsentiert Einblicke des forensischen Psychiaters Hans-Ludwig Kröber in seine klinischen Erfahrungen mit gewaltbereiten und inhaftierten Patienten. Kröber, der häufig als Gutachter in Strafverfahren tätig ist, erörtert psychische Profile und Gewalttaten bei Straftätern. Der Artikel beleuchtet die besonderen Herausforderungen in der Forensischen Psychiatrie bei der Beurteilung und Begutachtung von inhaftierten Personen.
Porträt über Heidi Reichinnek (Süddeutsche Zeitung)
Die Linke hatte bei der Bundestagswahl Anfang 2025 Schwierigkeiten, die Fünf-Prozent-Hürde zu schaffen. Um dennoch eine Fraktion im Bundestag zu stellen, vertraute die Partei auf die Direktmandate von Gregor Gysi, Dietmar Bartsch und Bodo Ramelow. Mit der 36-jährigen Spitzenkandidatin Heidi Reichinnek bekam die Linke ein zusätzliches bekanntes Gesicht: Ihre viral gegangene Brandmauer-Rede erhöhte ihre Sichtbarkeit. In einem Podcast der Süddeutschen Zeitung erläutert Reichinnek die inhaltlichen Positionen ihrer Partei, darunter die Forderung, dass niemand Milliardär sein sollte.
Porträt über Hella von Sinnen
Das Porträt stellt Hella von Sinnen vor und dokumentiert biografische Eckdaten wie Geburtstag, Sternzeichen und Körpergröße. Der Artikel beleuchtet ihren beruflichen Werdegang sowie Informationen zu ihrer Familie und ihren Beziehungen. Es handelt sich um eine Würdigung anlässlich eines runden Geburtstags, die in der Zeitschrift Stern veröffentlicht wurde.
Porträt über Hendrik Streeck
Porträt des Virologen Hendrik Streeck, der während der Pandemie zur öffentlichen Figur wurde. Der Spiegel-Artikel untersucht, wer Streeck wirklich ist, jenseits seiner Darstellung in Medien und öffentlichen Debatten. Das Porträt basiert auf einer monatelangen Begleitung des Wissenschaftlers durch die Redaktion.
Porträt über Jens Bisky
Christoph Amend
Porträt des ostdeutschen Schriftstellers Jens Bisky, das untersucht, wie ostdeutsche Eliten funktionierten. Der Text reflektiert über die Rolle westdeutscher Intellektueller bei der Auseinandersetzung mit der ostdeutschen Gesellschaft jenseits klassischer Stasi-Täter-Opfer-Dichotomien.
Porträt über Jens Spahn
Porträt des Politikers Jens Spahn, der sich vor allem als Bundesgesundheitsminister einen Namen gemacht hat. Der Artikel beleuchtet sein persönliches Leben mit Familie und Vermögen sowie die Maskenaffäre, die mit seiner Person verbunden ist. Gleichzeitig thematisiert das Porträt die enorme Belastung durch die Anforderungen seines Amtes während der Corona-Krise und wirft die Frage auf, wie Spahn Zeit für sein eigenes Wohlbefinden finden kann.
Porträt über Jens Spahn in der Süddeutschen Zeitung
Guido Bohnsen
Jens Spahn, Unionsfraktionschef, diskutiert in diesem SZ-Interview die Herausforderungen der Regierungskoalition, notwendige Reformen und außenpolitische Fragen. Der Artikel ist gleichzeitig ein Porträt, in dem Spahns Homosexualität erstmals beiläufig erwähnt wird - ein Moment, den Spahn selbst als überraschend empfand, da er das Wort "schwul" in Bezug auf sich selbst noch nie in einem veröffentlichten Text gelesen hatte, bevor er den Artikel im Hotel in London entdeckte.