Artikel – K
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K.O.-Tropfen-Übersichtsartikel
Stand: 01.01.2026: Ein aktueller Referentenentwurf des Bundesministeriums der Justiz und für Verbraucherschutz sieht vor, den Einsatz sogenannter K.O.-Tropfen bei Sexualdelikten und beim (schweren) Raub künftig deutlich schärfer zu bes...
Kafka-Titelgeschichte
Die Serie folgt dem Schriftsteller Franz Kafka in Prag des ausgehenden 19. Jahrhunderts. Während Kafka heranwächst, findet er in Max Brod einen wichtigen Freund und Förderer seiner literarischen Laufbahn. Allerdings wird Kafka durch verschiedene persönliche Hürden belastet, die sein Leben erschweren. Die Serie ist auf den Streaming-Plattformen Amazon Prime Video, Apple TV und Magenta TV verfügbar und wird dem Drama-Genre zugeordnet.
Kai Havertz-Interview im Kicker
Video: Kai Havertz ist vor Deutschlands zweitem Gruppenspiel gegen Ungarn voller Selbstbewusstsein. Der Offensiv-Akteur lobt vor allem das Zusammenspiel mit dem "Zauberduo" Jamal Musiala und Florian Wirtz.
Kai-Havertz-Interview
Manuel Neuers DFB-Comeback wurde von einem späten Patzer überschattet. Kai Havertz macht sich im kicker-Interview aber keine Sorgen um dessen Form - sondern spricht das größtmögliche Lob aus.
Kalte Feier. Wie Weihnachten in den Norden umzog
Jens Jessen
Der Artikel behandelt die kulturgeschichtliche Verschiebung von Weihnachten vom Mittelmeerraum in den Norden Europas. Jens Jessen argumentiert ironisch, wie sich ursprünglich mediterrane Traditionen mit skandinavischen Bräuchen vermischten und das moderne Weihnachtsbild geprägt haben. Der Text kritisiert sarkastisch diese kulturelle Neuinterpretation, die nordische Elemente wie Rentiere und Schnee mit der biblischen Geschichte verband, obwohl diese geografisch und klimatisch ursprünglich nicht dorthin gehören.
Kalverkämpers Replik in den Linguistischen Berichten
Hartwig Kalverkämper
Der Artikel ist eine Replik (Gegenerwiderung) zu Hartwig Kalverkämpers Rezensionsartikel. Im Hintergrund steht ein akademischer Disput über feministische Linguistik: Kalverkämper veröffentlichte eine Erwiderung auf Senta Trömel-Plötz' feministisch-linguistischen Aufsatz in den Linguistischen Berichten, woraufhin Pusch ihre berühmte Gegenreplik "Der Mensch ist ein Gewohnheitstier" verfasste.
Kamala-Harris-Analyse
Jörg Wimalasena
Artikel untersucht kritisch Kamala Harris' politische Karriere angesichts ihrer möglichen Präsidentschaftskandidatur 2028. Der Text analysiert ihre gescheiterte Kampagne 2019, ihr fehlendes politisches Profil und die toxische Arbeitsatmosphäre in ihrem Team. Harris äußert sich derweil zuversichtlich, dass künftig eine Frau die USA führen wird, möglicherweise sie selbst.
Kampagne zur Abschaffung der Prostitution
Emma (Magazin)
Von Margot Käßmann bis Wolfgang Niedecken: 90 Prominente fordern auf Initiative der Zeitschrift "Emma" das Ende der "modernen Sklaverei" in Deutschland. Konkretes Ziel: eine Änderung des Prostitutionsgesetzes.
Kampf um Kachelmann
Sabine Rückert
Ein ausführlicher ZEIT-Artikel von Sabine Rückert über den Kachelmann-Prozess vor dem Landgericht Mannheim. Der Artikel dokumentiert die Intransparenz des Verfahrens und den systematischen Ausschluss der Öffentlichkeit durch das Gericht.
Karpfenkrimi
Stefan Willeke
Der Artikel porträtiert Herr Brummer, der täglich sein Pflegeheim besucht, um seine an Demenz erkrankte Frau zu betreuen. Anstatt sein Leben zu genießen und zu reisen, widmet er sich vollständig ihrer Pflege und zeigt damit eine tiefe Liebe und Aufopferung. Die Geschichte thematisiert Pflicht, Hingabe und den Umgang mit dem Älterwerden in einer Partnerschaft.
Kaulitz & Kaulitz (Rezension in Die Welt)
Lena Karger
Lena Karger untersucht in ihrem Artikel für Die Welt die Netflix-Dokumentarserie "Kaulitz & Kaulitz" und setzt sich dabei mit dem populären "Hot-Rodent-Man"-Trend auseinander. Sie analysiert Bill Kaulitz' Erscheinung und Stil im Kontext dieser Modetrends. Der Artikel erörtert, wie die Serie Eingang in kulturelle Diskussionen findet und welche ästhetischen Tendenzen sie widerspiegelt.
Keller statt Bunker
Der Artikel behandelt offizielle Notfallplanung der Bundesregierung für einen möglichen Kriegsfall. Nach Empfehlungen von Experten sollen Bürger in Kellerräumen Schutz suchen, da ein flächendeckendes System von Großbunkern nicht realisiert wird. Der Bericht basiert auf durchgespielte Szenarien der deutschen Behörden und zeigt die aktuellen Überlegungen zum Bevölkerungsschutz in Krisenzeiten.
Kevin Kühnert – Porträt im Zeitmagazin
Katharina Lobenstein · 2025
Katharina Lobenstein porträtiert in diesem Zeitmagazin-Dossier Kevin Kühnert und seinen Rücktritt als SPD-Generalsekretär. Der Politiker spricht darin erstmals offen über seine Beweggründe – nicht eine konkrete Krankheitsdiagnose, sondern die Grenzen seiner psychischen und physischen Belastbarkeit im politischen Alltag.
Kevin Kühnert Interview
Kevin Kühnert ist im Oktober 2024 als Generalsekretär der SPD zurückgetreten. Damals hieß es, er sei krank. Nun hat er sich in einem Interview zu den wahren Gründen geäußert - dazu gehört auch Gewalt gegen Politiker.
Kevin-Kühnert-Interview über Sozialismus
Juso-Chef Kevin Kühnert erläutert sein Verständnis von Sozialismus und konkrete Forderungen wie die Kollektivierung von BMW oder die Abschaffung von Privateigentum an Wohnraum. Das Interview hinterfragt, warum die DDR nach Kühnerts Ansicht nicht wirklich sozialistisch war, und beleuchtet seine politischen Positionen zwischen radikalen Idealen und praktischer Realität.
Kevin-Kühnert-Porträt
Katharina Lobenstein
Porträt des Juso-Vorsitzenden Kevin Kühnert während seiner Kampagne gegen die Große Koalition. Caterina Lobenstein dokumentiert, wie Kühnert zunehmend unter persönlichen Angriffen und offenen Drohungen litt, die ihn an seiner politischen Rolle zweifeln ließen. Der Artikel gibt Einblick in die belastenden Momente hinter den Kulissen seiner politischen Aktivitäten.
Kevin-Spacey-Porträt im Zeit Magazin
Anne Kunze
Das Porträt basiert auf einem Tag, den Journalistin Anne Kunze mit dem Schauspieler Kevin Spacey in Baltimore verbrachte – sein erstes großes Interview seit seinem beruflichen Rückgang. Der Artikel erschien am 15. Juni 2023, kurz vor dem Prozessauftakt gegen Spacey, und bietet Einblicke in sein Leben als sozialer Außenseiter und die Komplexität von Cancel Culture.
Keynote beim PEN-Kongress (Abdruck in der Süddeutschen Zeitung)
Etgar Keret
Der israelische Schriftsteller Etgar Keret hielt vor dem PEN Berlin einen Vortrag, in dem er sich mit den Lehren seines Vaters auseinandersetzte, besonders angesichts des Krieges seit dem 7. Oktober 2023. Keret erinnert sich an ein Gespräch aus seiner Kindheit, in dem sein Vater ihm eine prägende Lebensweisheit vermittelte: Es gebe keine schlechten und guten Zeiten, sondern nur schwierige und einfache Zeiten – und gerade die schwierigen seien diejenigen, in denen man am meisten über sich selbst lerne. Diese väterliche Einsicht, die zum Handeln auffordert, beschäftigt Keret seit Kriegsbeginn intensiv, da sie der aktuellen Situation angemessen erscheint. Der Vortrag reflektiert, wie persönliche Erfahrungen und familiäre Weitergabe von Werten in Zeiten von Krise und Krieg an Bedeutung gewinnen.
Kissinger-Äußerungen zur Russland-Politik (2014)
Henry Kissinger
Kissingers Kommentar warnt vor einer reinen Konfrontationspolitik im Ukraine-Konflikt und fordert stattdessen ein Verständnis für Russlands historische Perspektive. Die Ukraine sollte nicht als Objekt eines Machtkampfes zwischen Ost und West behandelt werden, sondern als Brücke zwischen beiden fungieren. Russland muss anerkennen, dass eine Erzwingung der Ukraine als Satellit zu sich selbstverstärkenden Spannungsspiralen führt. Der Westen wiederum muss verstehen, dass die Ukraine für Russland aufgrund ihrer gemeinsamen Geschichte – von der Kiewer Rus über religiöse Wurzeln bis zu entscheidenden Schlachten – von fundamental anderer Bedeutung ist als ein beliebiges fremdes Land. Kissinger warnt vor der historischen Erfahrung, dass Konflikte mit großer Begeisterung beginnen, aber unklar enden – der Test von Politik liegt in ihrem Ausgang, nicht ihrem Anfang.
Klassiker der Weltliteratur
Iris Radisch
Die Vorleserin ist eine Kolumnenreihe der ZEIT-Autorin Iris Radisch, in der sie Klassiker der Weltliteratur in kurzen, prägnanten Texten vorstellt und nahebringt. Die Serie macht komplexe literarische Werke wie Samuel Becketts Drama "Warten auf Godot" für ein breites Publikum zugänglich und beleuchtet ihre zeitlose Relevanz für Fragen von Hoffnung, Warten und menschlicher Existenz.
Kleine Verbrechen
Ursula März
Die Reihe „Kleine Verbrechen" dokumentiert alltägliche Gerichtsfälle aus dem Amtsgericht in literarisch anspruchsvollen Reportagen. Ursula März porträtiert darin menschliche Dramen hinter scheinbar banalen Vergehen wie Paketeschwund oder mehrdeutigen Angeboten. Mit Humor und psychologischem Tiefgang zeigt die Serie, dass die wahren Geschichten nicht im Rampenlicht stattfinden.
kleiner3.org-Kolumnen
Alice Hasters
Alice Hasters erzählt von ihren Anfängen als Kolumnistin auf dem Online-Magazin kleinerdrei, wo sie nach der Bundestagswahl 2017 verstärkt über Rassismus und Identität schrieb. Der AfD-Einzug in den Bundestag war der Auslöser für ihre erste öffentliche Auseinandersetzung mit diesem Thema. Diese Kolumnen führten dazu, dass eine Buchagentur auf sie aufmerksam wurde und sie kontaktierte.
Kleist-Jahrbuch
Das Kleist-Jahrbuch ist eine jährliche Publikation der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft, die den aktuellen Stand der literaturwissenschaftlichen Kleist-Forschung dokumentiert. Die Jahrgänge enthalten wissenschaftliche Abhandlungen zu Kleists Werken, Besprechungen neu erschienener Fachliteratur und die Reden zur Verleihung des Kleist-Preises, eines der bedeutendsten deutschsprachigen Literaturauszeichnungen. Das Kleist-Jahrbuch 2025 führt mit dem neuen Schwerpunkt „Realien" die materielle Überlieferung zu Kleist ein und nutzt erstmals ein anonymisiertes Begutachtungsverfahren für Abhandlungen. Das 2024er Jahrbuch machte mehrere bislang unbekannte Briefe Kleists aus den Jahren 1809 und 1810 zugänglich und ergänzte damit die Forschungsgrundlagen wesentlich. Mitglieder der Heinrich-von-Kleist-Gesellschaft erhalten das Jahrbuch kostenlos.
Klima-Rahmenkonvention der Vereinten Nationen
Die UN-Klimarahmenkonvention (UNFCCC) von 1992 ist ein internationales Abkommen zur Bekämpfung des Klimawandels, das auf wissenschaftlichen Erkenntnissen basiert. Sie markierte einen historischen Wendepunkt, ab dem die Realität des menschengemachten Klimawandels unbestreitbar war und bildete die Grundlage für globale Klimaschutzmaßnahmen.
Knobelserien der Zeit
Thomas von Randow
Nachruf auf Thomas von Randow, einen Mathematiker und Wissenschaftsjournalisten, der als Visionär des kritischen Wissenschaftsjournalismus in der ZEIT gilt. Mit seinen beliebten Knobelserien in der Zeitung lehrte er Generationen von Lesern die Freude an der Mathematik und prägte die deutsche Medienwelt nachhaltig.
Kochkolumne im ZEITmagazin
Elisabeth Räther
Elisabeth Räther äußert sich in ihrer Kolumne zum Thema Zucker in der Ernährung und vertraut dabei auf einen genussvollen Umgang mit Lebensmitteln. Die renommierte Food-Journalistin und Chefredakteurin des ZEITmagazins argumentiert dafür, dass Zucker einen natürlichen Platz in einer ausgewogenen Ernährung haben kann. Der Artikel verbindet kulinarische Erfahrung mit einer persönlichen Ernährungsphilosophie.
Kölner Landgericht: Schöffe taucht mit Alkoholfahne auf, Prozess um Geiselnahme geplatzt
Der Artikel behandelt einen Vorfall vor dem Kölner Landgericht im Zusammenhang mit der juristischen Aufarbeitung des sogenannten "Kölner Drogenkriegs". Ein betrunkener Schöffe erschien zu einem Geiselnahmeprozess und führte damit zum Platzen der Verhandlung. Der Fall verdeutlicht die Bedeutung der Schöffenpflichten und persönlichen Verantwortung im Justizsystem.
Kolumne in der Frankfurter Rundschau
Hadija Haruna-Oelker
Kolumne der Frankfurter Rundschau Kolumnistin Hadija Haruna-Oelker. Sie schreibt regelmäßig für die renommierte Zeitung und behandelt aktuelle gesellschaftliche und politische Themen. Ihre Kolumnen zeichnen sich durch kritisches Denken und fundierte Perspektiven aus und werden von Podcast-Hörern ausdrücklich empfohlen.
Kolumne in der SZ / SZ Magazin
Theresa Bücker
Die Süddeutsche Zeitung hat aus Teresa Bückers Kolumne »Freie Radikale« einen neuen Podcast entwickelt. Bücker diskutiert darin mit Lara Fritzsche, stellvertretender Chefredakteurin des SZ-Magazins, über gesellschaftliche Themen aus der Kolumne sowie über Leserfragen. Die zweite Folge behandelt alternative Familienmodelle und argumentiert, dass die klassische Kleinfamilie nicht mehr zeitgemäß ist und neue Organisationsformen nötig werden, um Eltern und Kinder zu entlasten. Der Podcast wird jeden Donnerstag um 17 Uhr auf iTunes, Spotify, Deezer und Pocket-Cast veröffentlicht.
Kolumne über Allmendinger in der FAS
Rainer Hank
Nicola Fuchs-Schündeln wird neue Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin (WZB) und folgt Jutta Allmendinger nach. Der Artikel behandelt auch Allendingers Amtsantritt, den FAZ-Wirtschaftschef Rainer Hank damals in einer Kolumne kritisch kommentiert hatte. Trotz des öffentlichen Verrisses entwickelten Hank und Allmendinger später eine Freundschaft.
Kolumne über Aufmerksamkeitsökonomie und Trump
Sabine Rennefanz · 2026
Sabine Rennefanz analysiert Trumps Kommunikationsstrategie: Mit wenigen prägnanten Worten erzwingt er globale Aufmerksamkeit und zwingt andere Länder zum Reagieren. Die Journalistin vergleicht diesen Ansatz mit einem autoritären Vater, der durch Druck und Drohungen Gehorsam erreicht. Sie warnt jedoch, dass diese Methode uns eher zu passiven Zuschauern als aktiven Akteuren der Weltpolitik macht und fragt, wie man aus dieser Dynamik wieder herauskommt.
Kolumne über Bärbel Schäfer
Maxim Biller
Die Kolumne „Bärbel Schäfer" ist Teil des Sammelbands „100 Zeilen Hass" und setzt sich kritisch mit der Moderatorin und ihrem Image als Prototypin der Nachmittags-Talkshow auseinander. Der Autor Biller zögerte zunächst, die kritische Kolumne aufzunehmen, da sie harte Vorwürfe enthält, reflektiert aber die grundsätzliche Ambivalenz zwischen beruflichem Erfolg im Fernsehen und der damit verbundenen öffentlichen Kritik.
Kolumne über den Blasphemie-Paragraphen
Thomas Fischer
Der Artikel hinterfragt den Straftatbestand der Gotteslästerung (§166 StGB) und argumentiert, dass dieser in einer aufgeklärten Gesellschaft überflüssig und rückständig ist. Der ehemalige BGH-Richter Thomas Fischer deutet sarkastisch an, dass ein allmächtiger Gott keinen staatlichen Schutz benötigt – eine Position, die bereits in biblischen Texten angelegt ist. Der Artikel stellt grundsätzlich infrage, ob der Staat überhaupt Weltanschauungen durch Strafrecht schützen sollte.
Kolumne über Fahrradhelme
Maxim Biller
Maxim Biller porträtiert in diesem Essay seine persönlichen Helden und Vorbilder aus verschiedenen Bereichen – darunter ein Pianist, ein Erzähler, ein Verleger, eine Kolumnistin und sein Vater. Der Schriftsteller und Kolumnist reflektiert, wie diese Menschen sein Leben geprägt und inspiriert haben. Die Kolumne zeigt Billers charakteristische Fähigkeit, alltägliche Beobachtungen und Menschentypen scharf zu analysieren und gesellschaftliche Eigenheiten humorvoll zu kommentieren.
Kolumne über humanoide Roboter und Trumps Industriepolitik
Sascha Lobo
Sascha Lobo argumentiert in seiner Spiegel-Kolumne, dass Trumps aggressive Zollpolitik nicht primär darauf abzielt, amerikanische Arbeitsplätze zu sichern, sondern industrielle Produktionskapazität in die USA zurückzuholen. Lobo sieht humanoide Roboter als Schlüssel zu dieser Neuausrichtung – nicht Menschen, sondern Automatisierung könnten der eigentliche Zielpoint sein.
Kolumne über Joschka Fischer
Maxim Biller
Maxim Biller verfasste eine Kolumne für das Zeitmagazin, in der er Joschka Fischer als Lügner bezeichnete, weil dieser seine Position zum Jugoslawienkrieg geändert hatte. Das Zeitmagazin lehnte die Veröffentlichung ab. Der kritische Text erschien später als Faksimile in der taz.
Kolumne über Katja Riemann
Maxim Biller
Eine Kolumne über Katja Riemann als Galionsfigur der neuen deutschen Komödien, die der Autor scharf kritisierte. Riemann antwortete mit einem eigenen Gegentext und dokumentiert damit eine offene Streitkultur, ohne rechtliche Eskalation wie heute üblich.
Kolumne über Nachrichtenverzicht
Rolf Dobelli
Rolf Dobelli argumentiert in einer provokanten Kolumne, dass man aufhören sollte, Nachrichten zu konsumieren, und stellt die Frage, welche Nachrichten wirklich das eigene Leben verändern. Christoph Amend widerspricht dieser These und macht deutlich, dass man Nachrichten lesen kann, ohne sein Leben danach auszurichten. Die Kolumne dient als Ausgangspunkt für eine Debatte über den tatsächlichen Informationswert von Journalismus und den sinnvollen Umgang mit Nachrichtenkonsum.
Kolumne über rechte Umtriebe bei Focus
Maxim Biller
Die Kolumne des Schriftstellers Maxim Biller kritisiert rechte Positionen beim Focus-Magazin. Nachdem das Magazin Tempo die Veröffentlichung zurückhielt, erschien sie stattdessen in der taz. Der Artikel dokumentiert einen Konflikt um Pressefreiheit und redaktionelle Entscheidungen in deutschen Medienunternehmen.
Kolumne von Reinhard Tramontana (Profil, letzte Seite)
Reinhard Tramontana
Sammlung von Kolumnen des österreichischen Journalisten Reinhard Tramontana, der im Magazin Profil mit sprachlich brillant konstruierten Texten bekannt wurde. Seine Kolumnen zeichnen sich durch virtuose Wortspiele und ungewöhnliche formale Experimente aus, etwa Texte, in denen fast jedes Wort eine bestimmte Silbe enthält. Tramontanas originelle Schreibweise machte ihn zum Kult-Autor und Vorbild für eine Generation von Journalisten.
Kolumne zum Attentat auf Charlie Kirk
Ezra Klein
Ezra Kleins Kolumne in der New York Times analysiert das Attentat auf Charlie Kirk und ordnet es in die Geschichte politischer Gewalt in den USA ein. Der Autor argumentiert, dass die Fähigkeit zur Teilhabe an Demokratie ohne Angst vor Gewalt fundamental für eine freie Gesellschaft ist und warnt vor dem fortschreitenden Verlust dieser Grundlagen.
Kolumne zum ersten Wahlgang von Friedrich Merz
Kurt Kister
Die Süddeutsche Zeitung veröffentlicht Leserbriefe zur Kanzlerwahl Friedrich Merz' und zur Rolle des freien Mandats. Kritiker warnen vor "Denkzettelwählern" und sehen in Parteiindisziplin eine Gefährdung der Demokratie, während Befürworter das Abstimmungsrecht einzelner Abgeordneter als verfassungsmäßig legitim verteidigen. Mehrere Leser kritisieren die mediale Berichterstattung als zu dramatisch und fordern mehr Sachlichkeit statt Weltuntergangsszenarios. Gleichzeitig wird die neue Bundesregierung unter Merz überwiegend positiv bewertet – als kompetent, hoffnungsvoll und potenziell fähig, gesellschaftliche Spannungen zu entschärfen. Ein Leser hinterfragt abschließend die fachliche Qualifikation der neuen Gesundheitsministerin Nina Warken.
Kolumne zur gescheiterten Kanzlerwahl von Friedrich Merz
Kurt Kister
Friedrich Merz wurde am Dienstag im zweiten Wahlgang zum Bundeskanzler gewählt, nachdem der erste Wahlgang fehlgeschlagen war. Abgeordnete von CDU und SPD begründeten ihre Unterstützung mit Verweis auf die internationale Lage und die Ukraine-Krise: Jens Spahn betonte die globale Aufmerksamkeit auf die Wahl, während SPD-Chef Lars Klingbeil die außenpolitische Verantwortung beschwor. Der Artikel des SZ-Kolumnisten Kurt Kister hinterfragt kritisch, was für Abgeordnete es sind, die morgens gegen Merz stimmen und nachmittags für ihn – und zieht dabei eine scharfsinnige Grenze zwischen persönlicher Gesinnung und politischer Verantwortung. Im Kern geht es um die Spannung zwischen individuellen Überzeugungen und den Anforderungen von Regierungsfähigkeit.
Kolumne/Artikel zur deutschen Fiskalpolitik
Paul Krugman
Paul Krugman kritisiert in diesem Meinungsartikel von 2008 die deutsche Wirtschaftspolitik während der Finanzkrise. Er argumentiert, dass expansive Fiskalpolitik zur Krisenbewältigung dringend erforderlich ist, Deutschland aber eine passive Haltung einnimmt. Krugman weist auf Spillover-Effekte hin: Fiskale Expansion eines EU-Landes wie Frankreich kommt auch wirtschaftlich anderen Ländern wie Deutschland zugute. Deshalb sei eine koordinierte europäische Wirtschaftspolitik notwendig, an der sich Deutschland jedoch nicht beteiligt – ein erhebliches Problem für die EU insgesamt.
Kolumnen im Zeitmagazin
Wolfram Siebeck
Wolfram Siebecks Kolumnen im Zeitmagazin waren donnerstags mit großem Interesse gelesen und prägten Generationen von Lesern. Seine Texte verbanden gastronomisches Wissen mit tiefgreifenden kulturellen Beobachtungen. Siebeck gilt damit als prägender Vertreter einer intellektuellen Diskussionskultur, die Essen, Wein und gesellschaftliche Fragen miteinander verband.
Kolumnen und Artikel von Bernd Ulrich in der Zeit
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich untersucht das Paradoxon zwischen unserem Wissen über die Klimakrise und der Untätigkeit dagegen. Er analysiert psychologische Faktoren wie Stolz, Ehre und die Sehnsucht nach Normalität, die uns von konsequentem Handeln abhalten. Der Artikel ist relevant, weil er über bloße Faktenvermittlung hinausgeht und die emotionalen und identitätären Barrieren der Klimapolitik beleuchtet, die oft stärker wirken als rationale Argumente.
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Gerhart Baum
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler der Partei Menschen ein Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar fordert der 91-jährige Kölner Rechtsanwalt Innenministerin Nancy Faeser auf, die Jugendorganisation „Junge Alternative" zu verbieten. Mit seiner Botschaft richtet sich Baum direkt an die Wähler und macht deutlich, dass eine Stimme für die AfD einer Unterstützung extremistischer Pläne gleichkommt.
Kommentar Süddeutsche Zeitung Ostern
Gerhart Baum
Der 91-jährige FDP-Politiker und frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler, die diese Partei unterstützen, Menschen ein politisches Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar für die Süddeutsche Zeitung fordert Baum Bundesinnenministerin Nancy Faeser auf, die Junge Alternative, die Jugendorganisation der AfD, zu verbieten. Baum kritisiert damit explizit den rechtsextremistischen Kurs der AfD und warnt die Wählerschaft vor den Konsequenzen ihrer Wahlentscheidung.
Kommentar über die Millennials-Generation
Ulrich Schulte
Ulrich Schulte kommentiert in der taz die Schattenseiten der modernen Erziehung am Beispiel der Millennials-Generation. Seine These: Diese Altersgruppe wurde durch übermäßiges Lob und Unterstützung darin geprägt, das eigene Mittelmaß für Genialität zu halten. Der Artikel wirft damit Fragen über die Konsequenzen von Verhätschelung auf und dient als Grundlage für eine kritische Diskussion über generationenspezifische Erziehungsprobleme.
Kommentar über die populistische Ära und die Epstein-Files
Majid Sattar
Der Artikel bespricht die politischen Reaktionen auf die Teilveröffentlichung der Epstein-Files. FAZ-Korrespondent Majid Sattar kommentiert, wie in der heutigen populistischen Ära offensichtliche Lügen von Politikern – wie die des designierten Handelsministers Howard Lutnick über seine Verbindungen zu Epstein – folgenlos bleiben. Der Kommentar diagnostiziert einen Verfall politischer Verantwortlichkeit und Glaubwürdigkeit.