Artikel – Z
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Zatara-Report
Matthew Earl
Der Artikel dokumentiert, wie der Zahlungsdienstleister Wirecard mit verdeckten Kameras, angeblichem Hacking und Anwälten gegen Kritiker vorgehen soll, um seinen Ruf zu schützen. Im Fokus steht der anonyme Zatara-Report von 2016, der massive Ungereimtheiten in Wirecards Bilanzen aufdeckte und eine Short-Attacke auslöste – ein entscheidender Wendepunkt, der die Zahlreiche der später zusammengebrochenen Firma in Gang setzte.
Zehn-Seiten-Interview im Spiegel über Joschka Fischers Vergangenheit
Daniel Cohn-Bendit
Zehnseitiges Interview mit Cohn-Bendit über Joschka Fischers revolutionäre Vergangenheit. Der Spiegel-Journalist recherchiert mit großem Aufwand nach Informationen über Fischers Zeit in der Bewegung. Das intensive Gespräch zwischen Journalist und Cohn-Bendit ermöglicht tiefe Einblicke in diese Epoche und kritische Perspektiven auf die Grünen.
ZEIT-Artikel über das Phantom von Heilbronn
Der Artikel beleuchtet den Fall des Phantoms von Heilbronn, bei dem Fahnder jahrelang einer falschen DNA-Spur nachgingen. Eine Laborangestellte hatte Wattestäbchen kontaminiert, was zu einer Verkettung von Fehlern führte. Die ZEIT-Analyse zeigt, wie Ermittler die logischen Ungereimtheiten übersahen und weiterhin einer unbegründeten Verdächtigung folgten.
ZEIT-Artikel über den Fall des Pfarrers S. in Dorfen
Sabine Rückert, Kuno Kruse
Investigativer Bericht über den Missbrauchsfall des Pfarrers Rainer S. in Dorfen. Der Artikel analysiert, wie der Pfarrer sein Vertrauen als Geistlicher ausnutzte und sein Fehlverhalten systematisch verschleierte.
ZEIT-Artikel über den Fall Hermann F*** und das Heidelberger Institut
Moritz Eislinger
Der Artikel dokumentiert einen Fall systematischen Missbrauchs durch den Heidelberger Psychotherapeuten Hermann F. an seinen Patientinnen und Patienten. Journalist Moritz Eislinger recherchiert den Skandal, der über Jahrzehnte vertuscht wurde und erst durch einen Gerichtsprozess 2017 öffentlich bekannt wurde. Der Text beschreibt die Mechanismen, durch die der angesehene Therapeut sein Vertrauen ausnutzte, und beleuchtet die Mängel im Schutzsystem der psychotherapeutischen Betreuung.
ZEIT-Artikel über den Mannheimer Mietrechtsfall (Klaus Wegner vs. Dieringer und Scheidel)
Fritz Zimmermann
Ein Mannheimer Mieter kämpft jahrelang gegen das Bauunternehmen Dieringer und Scheidel um sein Mietrecht – und behält recht. Der Investigativjournalist Fritz Zimmermann der ZEIT hat diesen ungewöhnlichen Mietrechtsstreit recherchiert und dokumentiert, wie David gegen Goliath angetreten ist. Der Fall zeigt, dass auch ein einzelner störrischer Mieter gegen ein großes Unternehmen Erfolg haben kann, wenn das Recht auf seiner Seite ist.
ZEIT-Artikel über ehemalige GIZ-Mitarbeitende und deren Gehälter
Der Artikel behandelt die Folgen der Mindestlohnerhöhung für Unternehmen und Beschäftigte. Etwa jedes zweite Unternehmen ist direkt oder indirekt davon betroffen. Besonders Gastgewerbe-Betriebe müssen als Reaktion ihre Gehälter anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
ZEIT-Artikel von Bastian Berbner (über die Gründung Israels)
Bastian Berbner
Bastian Berbner, Journalist und Autor von "180 Grad – Geschichten gegen den Hass", untersucht in diesem Artikel ein Rezept gegen die gesellschaftliche Spaltung: menschliche Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen. Er argumentiert, dass persönliche Kontakte Vorurteile abbauen und es schwerer macht, andere zu hassen. Der Text belegt diese These mit historischen Beispielen, etwa wie die sofortige Anerkennung Israels durch US-Präsident Truman die internationale Wahrnehmung prägte.
ZEIT-Dossier über Cesar Sayoc
Kerstin Kohlenberg
Kerstin Kohlenbergs Dossier porträtiert Cesar Sayoc, der 2018 mehrere mit improvisierten Sprengsätzen gefüllte Postsendungen an Kritiker des damaligen US-Präsidenten verschickte. Das Reportage-Dossier zeichnet den Fall des Bombenlegen nach und beleuchtet das Leben Sayocs, darunter auch ein Foto mit seiner Partnerin Vivian, das die menschliche Seite einer Geschichte zeigt, die das Land erschüttert hat. Der Artikel wurde kurz vor der Gerichtsverhandlung veröffentlicht.
ZEIT-Dossier über den Fall Kachelmann
Sabine Rückert
Das Interview mit Wettermoderator Jörg Kachelmann zehn Jahre nach seinem Freispruch wirft einen kritischen Blick auf die damalige Verteidigungsstrategie. Anhand von Auszügen aus Sabine Rückerts ZEIT-Dossier wird die Rolle von Anwalt Reinhard Birkenstock analysiert und dessen mangelnde Durchsetzungskraft gegenüber der Staatsanwaltschaft Mannheim kritisiert.
ZEIT-Dossier über den Mord an Kim Jong-nam
Erich Follath
Der Artikel behandelt die Ermordung von Kim Jong-nam, dem Bruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un, und beleuchtet die Hintergründe dieses international beachteten Familiendrams mit weltpolitischen Auswirkungen. Das ZEIT-Dossier dokumentiert die Umstände des Mordes und den Ausgang des Gerichtsverfahrens gegen die beiden Frauen, die in den Fall verwickelt waren. Der Text bietet eine tiefgreifende journalistische Aufarbeitung eines Skandals, der Einblick in die Machtverhältnisse und innenpolitischen Strukturen Nordkoreas gewährt.
ZEIT-Dossier über den Untergang der Gulf Livestock One
Moritz Aisslinger
Moritz Aisslinger recherchiert für Die Zeit den Untergang des Viehfrachters Gulf Livestock One mit 6.000 Kühen im Pazifik-Taifun. Der Artikel deckt auf, dass nicht nur die Naturgewalt, sondern ein System aus Billigflaggen, Zeitdruck und Schweigen in der Schifffahrtsbranche die Katastrophe verursachte.
ZEIT-Interview mit Kevin Kühnert über BMW-Verstaatlichung
Der Artikel behandelt Kevin Kühnerts umstrittenes ZEIT-Interview, in dem der Juso-Chef die Verstaatlichung von BMW forderte. Während solche Sozialismus-Äußerungen für einen Juso-Chef typisch sind, lösten sie heftige Reaktionen aus. Der Kommentar argumentiert, dass eine offene Diskussion über den Zustand des Kapitalismus trotz der polarisierenden Debatte sinnvoll und berechtigt ist.
ZEIT-Interview mit Olaf Scholz (Bürgergeld / sittliche Pflicht)
Olaf Scholz stellt in einem ZEIT-Interview seine Wohngeldreform vor, mit der mehr Menschen aufgrund steigender Mieten und Energiepreise staatliche Hilfe erhalten sollen. Parallel dazu wird das neue Bürgergeld ab Anfang 2023 Hartz IV ablösen. Scholz betont in dem Gespräch, dass Arbeit für ihn eine sittliche Pflicht darstellt, was die politische Dimension der Arbeitsdebatte unterstreicht.
Zeit-Online-Artikel über Diagnosewahn und Influencer
Der Artikel analysiert, wie Influencer klinische Fachbegriffe in den sozialen Medien popularisieren und dabei oft zu Fehldiagnosen beitragen. Statt von ausgebildeten Fachleuten beziehen viele Menschen ihre medizinischen Informationen von Content-Creatorn, wodurch Diagnosestandards verwässert werden. Die ZEIT kritisiert diese Entwicklung als problematische Vermischung persönlicher Erlebnisse mit medizinischer Expertise, die realen Schaden anrichten kann.
Zeit-Online-Beitrag über Journalisten und Wissenschaftler-Interpretation
Der Artikel diskutiert die Verantwortung von Journalisten bei der Interpretation und Darstellung wissenschaftlicher Forschung. Am Beispiel der Zero-Covid-Debatte wird hinterfragt, warum Journalisten nicht persönlich für die korrekte Wiedergabe von Wissenschaftleraussagen einstehen müssen. Der Text wirft grundlegende Fragen über die Schnittstelle zwischen Wissenschaftsjournalismus und redaktioneller Verantwortung auf.
ZEIT-Online-Serie über Menschen in Therapie
ZEIT Online hat eine Artikelserie veröffentlicht, in der sich etwa 50 bekannte und unbekannte Menschen zu ihrer psychotherapeutischen Behandlung bekennen. Die Serie trägt dazu bei, das Stigma psychischer Erkrankungen abzubauen und zeigt die Vielfalt von Therapieerfahrungen. Das positive Feedback sowie Widerstände von Pressesprechern während der Recherche unterstreichen die Relevanz des Themas.
ZEIT-Reportage über CO2-Zertifikate und Waldstücke
Die ZEIT berichtet in einer investigativen Reportage über ein Betrugssystem bei CO₂-Zertifikaten. Die Organisation Verra hat über Jahre hinweg Millionen wertloser Zertifikate ausgegeben, die es Konzernen ermöglichten, Greenwashing zu betreiben, statt echte Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Der Chef von Verra trat nach den Berichten der ZEIT zurück. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen mit falschen CO₂-Zertifikaten ihre Klimabilanz künstlich verbessern, ohne tatsächlichen Umweltnutzen zu schaffen.
ZEIT-Sonderausgabe: Die besten Einfälle des 21. Jahrhunderts
Die Zeit · 2025
Die ZEIT-Edition »Die besten Einfälle des 21. Jahrhunderts« wirft einen Blick zurück auf ein Vierteljahrhundert Kulturgeschichte und untersucht, welche Filme, Bücher, Technologien und künstlerische Werke unser Leben geprägt haben. ZEIT-Autorinnen, -Autoren und prominente Stimmen würdigen darin epochemachende Erfindungen und Werke wie das iPhone, soziale Medien sowie Serien und Kunstprojekte wie Mad Men und Olafur Elíassons »The Weather Project«. Die hochwertigen Buchausgabe fasst Texte zusammen, die ursprünglich in einer Sonderausgabe vom Mai 2025 erschienen sind, und ergänzt sie durch kuratierte Bestenlisten der prägendsten kulturellen Highlights. Das Buch kostet 34,99 Euro und bietet einen lebendigen Überblick darüber, was die Gesellschaft in den letzten 25 Jahren bewegt hat und bis heute nachwirkt.
Zeit-Titelgeschichte über Lachs
Dieser Artikel der ZEIT behandelt die ökologischen Probleme der industriellen Lachsproduktion und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Unter dem Titel "Der Weltgeist als Lachs" wird ein kritisches Porträt der modernen Fischzucht und ihrer Umweltkonsequenzen gezeichnet.
ZEIT-Titelgeschichte zu Thomas Manns 150. Geburtstag
Zum 150. Geburtstag von Thomas Mann würdigte ein Festakt den bedeutenden Schriftsteller in Gegenwart des Bundespräsidenten. Die begleitende ZEIT-Reportage beleuchtet Manns umfassendes Werk durch verschiedene Perspektiven und behandelt auch jene Aspekte, die an ihm kontrovers wahrgenommen werden. Der Artikel verbindet Analyse seines literarischen Schaffens mit einer kritischen Reflexion über seinen bleibenden kulturellen Einfluss.
Zeitartikel über die geistige Opposition und Titanic
Die Zeit
Artikel der Zeit über die geistige Opposition in Deutschland und die Rolle der Titanic-Redaktion. Der Text beschreibt die Satire-Zeitschrift Titanic als letzte Bastion der intellektuellen Gegenkraft und kritischen Gegenstimme in der deutschen Gesellschaft.
Zeitartikel über Jan Böhmermann
Jan Böhmermann setzt sich mit der gesellschaftlichen Polarisierung auseinander und plädiert dafür, bestehende Gräben im Land zu überbrücken. Er schlägt vor, stattdessen eine neue Grenze zu ziehen: zwischen den Menschen der Gegenwart und Zukunft einerseits und denen der Vergangenheit andererseits.
Zeitdossier über die britische Königsfamilie
König Charles III. entzieht Prinz Andrew wegen seiner Verstrickung in die Epstein-Affäre seine Titel. Der Artikel hinterfragt die Auswirkungen dieses Bruchs und erörtert die Rolle des britischen Königshauses als stabilisierende Kraft in Zeiten demokratischer Krisen. Ein Dossier der ZEIT argumentiert, dass die Monarchie angesichts schwacher Regierungen eine zukunftsweisende Funktion erfüllt.
Zeitdossier über Igor Levit
Carolin Pirich
Der Artikel porträtiert den Pianisten Igor Levit, der während der Corona-Pandemie täglich Hauskonzerte gibt. Ein Zeitdossier beleuchtet seinen künstlerischen Werdegang und zeigt, wie die Entdeckung von Frederic Rzewskis Komposition 'People United' nach einer musikalischen Krisenphase zu einem Wendepunkt in seiner Entwicklung wurde. Das Porträt erforscht, warum Menschen in der Krise Musik benötigen und Levits Verhältnis zu Klassik, Politik und seiner Persönlichkeit.
Zeitkolumnen von Meli Kiyak
Meli Kiyak
Ein Buch, das genau das hält, was der Titel verspricht: Manchmal reicht ein solcher Augenblick, um einen Tag in Berlin zu retten. Im Mittelpunkt stehen überraschende Alltagsbeobachtungen im städtischen Ausnahmezustand.
Zeitmagazin-Artikel über Lena Meyer-Landrut
Lena Meyer-Landrut teilt im ZEITmagazin persönliche Erkenntnisse, die ihr geholfen haben, sicherer durchs Leben zu gehen. Sie spricht darüber, wie man konstruktiv mit negativen Kommentaren umgeht und wie man vor der Kamera authentisch wirkt. Ein anekdotisches Highlight ist ein Moment aus ihrem Italienurlaub, in dem sie Volare in der Gypsy-Kings-Version sang.
Zeitmagazin-Porträt über Jessamyn Stanley
Das Interview mit der afroamerikanischen Yoga-Influencerin Jessamyn Stanley widerlegt das Klischee, dass Yoga nur von dünnen, weißen Frauen ausgeübt wird. Sie berichtet, wie der Sport ihr Leben verändert hat und welche Rolle Yoga in ihrer persönlichen Entwicklung spielte. Stanley wird als Gegenbeispiel zur verbreiteten Vorstellung von typischen westlichen Yoga-Praktizierenden porträtiert.
Zeitungsartikel über Angriff auf Schmetterlingsschutzgebiet in Texas
Der Artikel berichtet über einen Angriff rechter MAGA-Anhänger auf ein Schmetterlingsschutzgebiet an der texanisch-mexikanischen Grenze in Texas. Die Angreifer behaupteten, das Schutzgebiet diene als Fassade für illegale Einwanderung. Die Geschichte inspirierte den Autor zu einer neuen Kurzgeschichte für das Esquire-Magazin.
Zeitungsartikel über den Glashof in Riesa
Hochburg der NPD, diesen Ruf wäre die sächsische Kleinstadt Riesa gerne los. Doch die Parteien im Rathaus sind heillos zerstritten, wie sie mit den Rechtsextremisten umgehen sollen. Offen bekämpfen? Ignorieren? Die Neonazis geben die braven Biedermänner - und setzen sich weiter fest.
Zeitungsartikel über den Unfall
Der Artikel berichtet über einen tragischen Unfall in Niedersachsen, bei dem ein Vater und sein sechzehnjähriger Sohn beim Zusammenstoß ihres Autos mit einem Zug starben. Der Beitrag konzentriert sich besonders auf das Alter des Sohnes als zentrales Element der Geschichte.
Zeitungsartikel über inhaftierte Täter im März 1967
Journalistischer Bericht über drei Gefangene in der JVA Fuhlsbüttel, deren bewilligte Gnadengesuche trotz zehnjähriger Haft nicht zu ihrer Freilassung führten. Der Artikel aus März 1967 machte auf dieses Schicksal aufmerksam und wurde zum entscheidenden Auslöser für Bemühungen um ihre Begnadigung.
Zeitungsartikel über Tempelverbot für menstruierende Frauen in Indien
Ein bedeutender Hindu-Tempel in Indien darf Frauen nicht mehr den Zutritt verwehren. Das entschied der Oberste Gerichtshof des südasiatischen Landes am 28.09.2018 in Neu Delhi. Frauen im "Menstruationsalter" von etwa zehn bis 50 Jahren dürfen seit Jahrhunderten den Sabarimala-Tempel, ein Pilgerziel auf einem Berg in einem Tigerreservat im südindischen Bundesstaat Kerala, nicht betreten. Die Keuschheit der Tempel-Gottheit Ayappa soll damit geschützt werden. Zudem gelten menstruierende Frauen im Hinduismus als unrein und werden während ihrer Periode aus vielen Tempeln ausgeschlossen.
Zeitverbrechen-Artikel über den Zingarelli-Betrug
Anne Kunze
Der Artikel behandelt einen Betrugsskandal rund um Zingarelli und Dr. Pomo im Bereich der Energiewende. Anne Kunze erzählt die Geschichte als absurde Komödie über Gier und Leichtgläubigkeit, in der skrupellose Betrüger ausgenutzt wurden. Die Recherche wurde bei einer Live-Veranstaltung von ZEIT Verbrechen in Wien mit der Chefredaktion diskutiert.
Zenith
Daniel Gerlach
Zenith ist ein renommiertes Nahost-Magazin unter der Leitung des Nahostexperten Daniel Gerlach. Der Artikel analysiert Netanyahus Kriegsziele im Gazakrieg und untersucht kritisch, ob die Befreiung der Geiseln ein klares Kriegsziel darstellte. Gerlachs fundierte Expertise bietet tiefgehendes Verständnis für die komplexen politischen Dimensionen des Konflikts.
Zitat zum frühen Aufstehen
Günther Ammann
Der österreichische Schlafpsychologe Günther Ammann hinterfragt die populäre Annahme, dass frühes Aufstehen automatisch zu Disziplin und Erfolg führt. Sein kritischer Blick auf die 5-Uhr-aufstehen-Bewegung hilft dabei zu hinterfragen, ob dieser Trend wissenschaftlich fundiert ist. Die Perspektive ist besonders relevant im Kontext von Schulzeiten, wo frühe Anfangszeiten sowohl Kindern als auch Lehrern Schwierigkeiten bereiten können.
Zonenkinder (FAZ-Besprechung)
Peter Richter
Peter Richter rezensiert in der FAZ Jana Hensels Roman "Zonenkinder" sehr kritisch. Seine Besprechung fällt deutlich negativer aus als andere Reaktionen auf das Buch. Richter, selbst aus Dresden stammend, scheint dabei auch persönliche Gründe für seine heftige Kritik zu haben.
Zu Hause bei Ulf Poschardt
Der Artikel porträtiert den Vanity-Fair-Chefredakteur Ulf Poschardt in seinem Privatleben am Schlachtensee in Berlin. Das Porträt zeigt ihn allein zu Hause, wie er auf seine Söhne wartet und Hühnersuppe zubereitet – ein intimer Einblick in seinen Alltag jenseits seiner öffentlichen Rolle. Das Profil kontrastiert die Privatperson mit der öffentlichen Figur des umstrittenen Medienmachers.
Zusammenfassung der Hamburger-Schule-Debatte
Christian Ihle
Eine NDR-Dokumentation über die Hamburger Schule von Natascha Geier hat in der Musikszene große Kontroversen ausgelöst. Der frühe Szene-Protagonist Bernd Begemann äußerte sich verletzt über seine marginale Rolle in der 60-minütigen Sendung und vermutete persönliche Animositäten des Autorenteams. Auch andere wichtige Akteure wie Kerstin und Sandra kritisierten ihre Darstellung, da die Dokumentation ihre Bedeutung für die Bewegung – insbesondere Kerstins Rolle als Spex-Sprachrohr – nicht angemessen würdigte. Der Artikel untersucht diese Kontroverse um die Geschichtsschreibung einer einflussreichen kulturellen Bewegung.
Zusammenfassung des Vibe-Shifts (von Vogue-Ära zu Elon Musks X-Ära)
Santiago Pliego
When you can assume that your audience holds the same beliefs you do, you can relax a little and use more normal means of talking to it; when you have to assume that it does not, then you have to make your vision apparent by shock—to the hard of hearing you shout, and for the almost-blind you draw large and startling figures. - Flannery O’Connor,
Zustand der deutschen Wirtschaft
Roman Pletter
Der Artikel analysiert die enge Verflechtung deutscher Industriecluster wie Stahl, Chemie und Automobilindustrie. Roman Pletter zeigt, wie Unternehmen wie ThyssenKrupp und Volkswagen über Jahrzehnte erfolgreich zusammenwirkten. Der Text untersucht, warum dieses bewährte Modell der deutschen Industrie nun unter wachsenden Druck gerät.
Zuversicht ist wie ein Muskel
Thea Dorn
Thea Dorn untersucht in diesem ZEIT-Artikel, wie man trotz der nüchternen Diagnose vom Ende der demokratisch-freiheitlichen Epoche nicht in Pessimismus verfallen muss. Sie argumentiert, dass Zuversicht wie ein Muskel funktioniert, den man aktiv trainieren und stärken kann. Der Text verbindet eine realistische Gegenwartsanalyse mit der Botschaft, dass Optimismus eine bewusste Haltung ist, die kultiviert werden kann.
Zuversicht-Zitat von Thea Dorn in der ZEIT
Thea Dorn
Der Artikel erörtert, wie Optimismus trotz pessimistischer Gegenwartsanalysen zur Demokratie möglich bleibt. Thea Dorn argumentiert, dass Zuversicht wie ein Muskel trainierbar ist und nicht automatisch verloren geht. Der Text behandelt die Frage, wie man angesichts krisenhafter Tendenzen die Hoffnung bewahrt und aktiv kultiviert.