Medien aus Alles gesagt?
4651 Medien aus 125 Episoden · Seite 48 von 94
Interview mit Die Welt über Heimat
Acht von zehn Deutschen haben laut einer Umfrage positive Heimatgefühle. Viele Menschen verbinden mit diesem Begriff den Ort ihrer Kindheit. Einen hohen Stellenwert hat außerdem die Familie. Bei den Aspekten Nation und Tradition zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Altersgruppen.
Interview mit Egon Bahr
Christoph Amend
Christoph Amend, Chefredakteur des Zeit-Magazins, hat ein Buch veröffentlicht, in dem er verschiedene Zeitgenossen wie Herbert Grönemeyer, Lena Meyer-Landrut und Jens Spahn interviewt, um herauszufinden, wie es Deutschland geht. Er bezieht sich dabei auf frühere Interviews mit älteren Persönlichkeiten wie Richard von Weizsäcker. Die Rezensentin Hannah Bethke kritisiert das Buch jedoch scharf: Sie findet es redundant, oberflächlich und wenig aufschlussreich. Die Interviewten äußern sich zu wichtigen Themen wie Populismus, Migration oder Globalisierung kaum substanziell, und Amends kumpelhafter Ton mit belanglosen Anekdoten wirke ermüdend. Bethke zieht das Fazit, dass das Buch praktisch keinen Erkenntnisgewinn bietet.
Interview mit Eva Illouz in der Zeit
Eva Illouz
Ein Interview mit der Soziologin Eva Illouz über die Rolle der Hoffnung im modernen Kapitalismus. Illouz untersucht, wie kapitalistische Strukturen menschliche Hoffnungen geschickt instrumentalisieren und für ihre Zwecke ausbeuten. Das Gespräch berührt auch gesellschaftliche Probleme wie Antisemitismus, der sich nicht auf einzelne Organisationen beschränkt, sondern in verschiedenen politischen Lagern vorhanden ist.
Interview mit Eva und Robert Menasse
Volker Weidermann
Eva und Robert Menasse sind das derzeit erfolgreichste Geschwisterpaar der deutschsprachigen Literatur. Hier geben sie ihr erstes gemeinsames Interview: über ihre Familie und ihren Umgang mit der Wahrheit.
Interview mit Friedrich Merz
Christoph Amend
Tagesspiegel-Interview mit Friedrich Merz aus dem Jahr 2000, in dem dieser von seiner angeblich wilden Jugend mit Mofa und langen Haaren berichtet. Später widerlegten Merz' Jugendfreunde öffentlich die Geschichte und erklärten, dass er weder ein Moped besaß noch lange Haare trug. Der Artikel zeigt die Diskrepanz zwischen Merz' Selbstdarstellung und der Realität, wie sie von Zeitzeugen berichtet wird.
Interview mit Friedrich Merz im Tagesspiegel
Christoph Amend, Helmut Schümann
In diesem Tagesspiegel-Interview aus dem Jahr 2000 erzählt Friedrich Merz von seiner wilden Jugend und rebellischen Schulzeit in seiner Heimatstadt Brilon. Das von Christoph Amend und Helmut Schümann geführte Gespräch sorgte damals für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit und wird in der Podcast-Episode als Beispiel für eine facettenreichere Seite des späteren Unionspolitikers erwähnt.
Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)
Herbert Grönemeyer spricht in diesem Artikel über sein neues Unplugged-Album und tritt dabei vor Publikum auf. Der Text beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Musiker zu politischen Themen äußert und ob seine Rolle als sogenannter Volkssänger noch zeitgemäß ist. Das Interview deutet an, dass Grönemeyers politisches Engagement möglicherweise an seine Grenzen stößt oder sich neu definiert.
Interview mit Herfried Münkler zum russischen Angriff auf die Ukraine
Der Artikel präsentiert eine politikwissenschaftliche Analyse des russischen Angriffskriegs durch Herfried Münkler. Dieser vergleicht Russlands imperiale Expansionspolitik mit dem revisionistischen Deutschland der Weimarer Zeit und argumentiert, dass Russland seine Ziele nur durch Resignation aufgeben wird. Münkler reflektiert im Interview auch über seine anfängliche Fehleinschätzung eines schnellen russischen Sieges.
Interview mit Inge Jens
Malte Henck, Moritz Eislinger
Inge Jens, 94-jährige Autorin und Witwe des Schriftstellers Walter Jens, gewährt in einem Zeit-Interview tiefe Einblicke in ihr Leben. Sie reflektiert prägende Momente wie ihre Begegnung mit Hitler, ihre Zeit in der Gruppe 47 und persönliche Tragödien wie den Suizid ihres Sohnes. Ein Porträt einer außergewöhnlichen Zeitzeugin, die sich auch mit der Pflege ihres demenzkranken Mannes auseinandergesetzt hat.
Interview mit Inge Jens (Zeit-Dossier)
Malte Henck, Moritz Eislinger
Inge Jens, 94-jährige Witwe des Autors Walter Jens, gibt in diesem Interview einen persönlichen Rückblick auf ihr außergewöhnliches Leben. Sie reflektiert ihre Begegnung mit Hitler, ihre Zeit in der Literaturgruppe Gruppe 47 und besonders ihre Jahre als Pflegerin ihres Mannes, der an Demenz erkrankte. Das Interview zeigt eine tiefe Auseinandersetzung mit den großen Fragen ihres Lebens.
Interview mit Julia Jäkel und Roger de Weck zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Ein Zukunftsrat unter Leitung der früheren Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel und des ehemaligen Schweizer Fernseh-Direktors Roger de Weck hat vor einem halben Jahr Reformvorschläge für ARD, ZDF und Deutschlandradio erarbeitet. Kernforderung ist eine zentral gelenkte ARD statt der gegenwärtigen Struktur aus neun autonomen Landessendern, die als hauptsächliches Problem identifiziert wurden. Trotz Engagement der achtköpfigen Expertengruppe bleiben die Reformpläne bislang ohne gesetzliche Umsetzung – die zuständigen Länder haben keine Maßnahmen eingeleitet, während parallel der Streit um erforderliche Beitragserhöhungen beim Bundesverfassungsgericht eskaliert. Der Artikel deutet die Sorge der Reformer an, dass ihre Vorschläge wirkungslos verpuffen könnten.
Interview mit Jutta Allmendinger zum Pflichterbe
Jutta Allmendinger
Die Soziologin Jutta Allmendinger analysiert verschiedene Formen von Armut und deren Weitergabe zwischen Generationen. Sie plädiert für ein Pflichterbe, bei dem junge Menschen mit 18 Jahren einen Grundstock an Kapital erhalten, um bessere Chancengleichheit zu schaffen. Der Artikel untersucht, wie unterschiedliche Startbedingungen Lebenschancen prägen und warum große Erbschaften teilweise unproduktiv für die Gesellschaft wirken.
Interview mit Jutta Allmendinger über Heiratsmarkt und Arbeitsmarkt
Jutta Allmendinger, renommierte Soziologin, analysiert in diesem Interview die finanzielle Situation von Frauen. Sie erläutert ihre provokante These, dass Frauen auf dem Heiratsmarkt lange Zeit besser verdient haben als durch Erwerbstätigkeit. Erst seit kurzem sei der Arbeitsmarkt aufgrund von Rentenleistungen wirtschaftlich attraktiver geworden.
Interview mit Kevin Kühnert
Kevin Kühnert hatte sich im Oktober überraschend aus der Politik zurückgezogen. SPD-Chef Lars Klingbeil ist eigenen Angaben zufolge mit dem Ex-Generalsekretär der Partei befreundet – und berichtet nun vom jüngsten Gespräch der beiden.
Interview mit Konstantin Schreiber im Hamburger Abendblatt
Constantin Schreiber hat ein neues Buch veröffentlicht, das sich mit furchtlosen Debatten auseinandersetzt und wie eine Anleitung für den kommenden Bundestagswahlkampf liest. Der Bestsellerautor plädiert dafür, offene und mutige politische Diskussionen zu führen. Der Artikel beleuchtet auch Schreibers Bewunderung für Persönlichkeiten wie Dagmar Berghoff, die er als Vorbild nennt.
Interview mit Lilly Blaudszun im Spiegel
Interview mit der SPD-Social-Media-Beraterin Lilly Blaudszun im Spiegel über ihre Erfahrungen mit Burnout und die psychischen Belastungen durch Social Media. Sie reflektiert darin ihre vorübergehende Rückzug aus der Öffentlichkeit und die Herausforderungen für junge Politikerinnen und Medienfachleute.
Interview mit Marco Börries (1997)
Interview-Podcast mit dem Unternehmers Marco Börries über seine Erfahrungen in drei Jahrzehnten der Digitalgeschichte. Börries diskutiert die anhaltende digitale Trägheit Deutschlands und reflektiert über seine Begegnungen mit bedeutenden Tech-Persönlichkeiten wie Steve Jobs. Der Artikel bietet Einblicke in die Entwicklung der digitalen Industrie und Börries' kritische Sicht auf Deutschlands Verhältnis zur Informationsgesellschaft.
Interview mit Marina Weisband
Demokratie muss man können, nicht nur wollen — so lautet das Kernargument der Psychologin und Grünen-Politikerin Marina Weisband in ihrem neuen Buch. Sie kritisiert, dass Schulen durch starre Hierarchien und fehlende Mitbestimmung bei Schülern „erlernte Hilflosigkeit" erzeugen und diese dadurch anfälliger für Extremismus werden. Als Lösung schlägt sie ihre selbst entwickelte Software „Aula" vor, eine Onlineplattform, über die Schüler Entscheidungen treffen können — von Schulmaßnahmen bis zu Alltagsfragen wie einem Kaugummiverbot. Die Rezension bescheinigt dem Buch zwar wenig konzeptionelle Neuheit, würdigt aber seine anschauliche Argumentation für echte Schülerbeteiligung, die oft zu überraschenden und reflektierten Abstimmungsergebnissen führt.
Interview mit Marina Weisband (Süddeutsche Zeitung 2012)
Marina Weisband, 24-jährige Psychologiestudentin, wurde als Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei durch Zufall nominiert – sie stand auf der Liste, weil niemand den neu geschaffenen Posten wollte. Unter ihrer Führung erlebte die Partei explosives Wachstum: die Umfragewerte versechsfachten sich und die Mitgliederzahlen verdoppelten sich. Allerdings kandidiert sie nicht erneut, da der 70-Stunden-Job neben ihrem Studium gesundheitlich nicht zu verkraften ist. In ihrem Interview kritisiert Weisband Parteikollegen, die sich schwer tun, extremistische Positionen eindeutig abzulehnen. Sie begründet ihre Forderung nach klarer Abgrenzung mit ihrer Kernposition: Meinungsfreiheit ist gesellschaftlich zu verteidigen, aber nicht innerhalb der eigenen Partei.
Interview mit Max Czollek im Spiegel
Max Czollek argumentiert in diesem Spiegel-Interview für die Desintegration von Juden in Deutschland als Alternative zu Assimilation. Der Text behandelt Czolleks Perspektive auf jüdische Identität und die Frage, wie Juden sich in der deutschen Gesellschaft positionieren sollten. Das Interview entstand als Stellungnahme im Kontext einer öffentlichen Debatte über jüdisches Leben in Deutschland.
Interview mit Mr. Money Mustache im Spiegel
Porträt des kanadischen Finanzgurus Pete Adeney, der als junger Mann seinen Job kündigte und mit seinem Blog „Mr. Money Mustache" zur Ikone der Frugalisten-Bewegung wurde. Der Spiegel-Artikel von 2022 zeigt, wie Adeney heute nach über anderthalb Jahrzehnten finanzieller Unabhängigkeit lebt und warum er die aktuelle Inflation gelassen sieht. Ein Rückblick auf die Langzeitfolgen des radikalen Sparansatzes.
Interview mit Naika Foroutan in der taz
Naika Foroutan
Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung an der Humboldt-Universität Berlin und seit 2017 Leiterin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), setzt sich in ihrem Vortrag „Alles Osten, oder was?" mit ostmigrantischen Analogien auseinander. Die 1971 geborene Migrationsforscherin behandelt dabei Fragen der Integration und Gesellschaftspolitik. Sie diskutiert auf der taz lab 2024 in einer Panel-Veranstaltung „Was nun, Zivilgesellschaft?" gemeinsam mit David Begrich und René Wilke über die Rolle der Zivilgesellschaft in aktuellen gesellschaftlichen Debatten.
Interview mit Paul Auster in Die Zeit
In diesem Interviewpodcast mit dem amerikanischen Autor Paul Auster diskutiert Jochen Wegner über die Geschichte der Vereinigten Staaten, Austers Werdegang als Schriftsteller und die Bedeutung seiner Ehe. Dabei wird ein früheres Interview aus der ZEIT thematisiert, in dem es um die Beziehung zwischen Bildung und Rassismus ging. Auster korrigiert ein Missverständnis und erklärt, dass allein Bildung Rassismus nicht beseitige, aber die Kenntnis der Geschichte zu mehr Mitgefühl führen könne.
Interview mit Paul Rudd
Johannes Dudziak
Das Interview porträtiert Paul Rudd als Schauspieler, der mit Humor durchs Leben geht und erklärt, wie er mit Schmerz und Trauer umgeht. Er berichtet von Erfahrungen mit digitaler Erfassung, bei der sein Körper für Filmszenen genutzt wurde, ohne dass er selbst vor der Kamera stand. Diese Praxis illustriert die Technologie-Problematiken, die dem Hollywood-Streik zugrunde liegen.
Interview mit Paul Rudd (ZEIT Magazin)
Johannes Dudziak
Ein Interview mit Schauspieler Paul Rudd im ZEITmagazin, in dem er über persönliche Themen spricht. Rudd erläutert seine Philosophie, wie Humor bei der Bewältigung von Schwierigkeiten hilft, und teilt Gedanken über glückliche Ehen und Trost spenden. Das Gespräch beleuchtet die menschliche Seite des Schauspielers jenseits seiner Hollywood-Karriere.
Interview mit Rezo im Spiegel
Rezo kritisiert die Fehlerkultur deutscher Medien und fordert mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Berichterstattung. Ausgangspunkt ist ein Spiegel-Interview, in dem er seine Mediennutzung beschrieb und dabei sagte, kein Print zu lesen. Diese Aussage wurde von anderen Medien und Politikern später verkürzt und missinterpretiert weitergegeben. Rezo prangert an, dass Medien eine "unfassbar große Verantwortung" tragen und sorgfältiger mit Zitaten umgehen sollten.
Interview mit Ricarda Lang im Tagesspiegel
Ricarda Lang, Co-Vorsitzende der Grünen, äußert sich in diesem Interview zu den Herausforderungen ihrer Partei. Sie verteidigt die Chancen der Grünen im Osten Deutschlands und setzt sich mit Kritik auseinander, etwa zum Vorwurf fehlender Vorsorge in der aktuellen Regierungsbeteiligung. Das Interview thematisiert zudem den Hass gegen Politikerinnen in sozialen Medien und die gesellschaftliche Abwehr gegen ständige Forderungen und Verbote.
Interview mit Robert Habeck in der Zeit
Im Podcast-Interview mit Christoph Amend spricht der Grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck über seine schwankende Popularität und die aktuelle Lage der Demokratie. Der Journalist konfrontiert ihn mit einem früheren ZEIT-Interview, in dem Habeck zugab, im Sommer über einen vollständigen Rückzug aus der Politik nachgedacht zu haben. Habeck erörtert zudem seine Zusammenarbeit mit Bundeskanzler Olaf Scholz.
Interview mit Roger Hallam
Der Artikel berichtet über kontroverse Aussagen von Roger Hallam, dem Mitgründer von Extinction Rebellion, der den Holocaust als historisches Ereignis relativierte. In einem ZEIT-Interview bezeichnete Hallam den Holocaust als ein "fast normales Ereignis" und kritisierte die deutsche Haltung dazu als "lähmend". Jochen Wegner, damaliger Blattmacher der ZEIT, beschreibt seine Fassungslosigkeit über diese Verharmlosung des Holocausts.
Interview mit Sabine Rückert
Reporterforum
Sabine Rückert, renommierte Gerichts- und Kriminalreporterin der ZEIT, erläutert in diesem Interview ihre Philosophie der Reportage: Sie lehnt oberflächliche Beschreibungen ab und verlangt stattdessen nach "Gedankenmusik" – Texten, die über die bloße Realitätswiedergabe hinausweisen und auf metaphysischer, moralischer und gedanklicher Ebene wirken. Rückert argumentiert, dass echte Reportagen Reflexion, eine erkennbare Haltung des Autors und echtes Interesse an den porträtierten Menschen erfordern. Sie betont den fundamentalen Unterschied zwischen Kamera (pure Beobachtung) und Journalismus (Interpretation und Verstehen). Ein Kerndefizit vieler Reportagen sieht sie darin, dass Autoren sich nicht wirklich für ihr Gegenüber interessieren. Als Beispiel führt sie ihre Reportage "Die Mörderin" an, die für den Egon Erwin Kisch-Preis 2001 ausgezeichnet wurde und zeigt, wie emotionale Authentizität und gedankliche Tiefe bereits im ersten Absatz gründen können.
Interview mit Sahra Wagenknecht in der Zeit
Umfassendes Interview mit Sahra Wagenknecht in der Die Zeit, in dem sie über persönliche Erfahrungen wie rassistische Beleidigungen in ihrer Kindheit und ihre ursprünglichen Karriereziele berichtet. Der Artikel behandelt ihre politischen Positionen, insbesondere ihre Haltung zur Sicherheitspolitik, zu Russland und zur AfD, sowie ihre Reflexion über Fehler in ihrem Leben.
Interview mit Tim Raue und Billy Wagner
Ein Gespräch mit den Berliner Sterne-Gastronomen Tim Raue, Billy Wagner, Micha Schäfer und Sonja Frühsammer über Anschreien in der Küche, warum Nichthauptstädter diskriminiert gehören und Weintrinken eine gute Idee ist.
Interview mit Ursula von der Leyen
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen erläutert in einem ZEIT-Interview, wie Europa auf die veränderte geopolitische Lage unter Donald Trumps zweiter Amtszeit reagieren muss. Sie plädiert für wirtschaftliche Stärkung, sicherheitspolitische Eigenständigkeit Europas und den Ausbau von Partnerschaften mit dem globalen Süden. Das Interview behandelt konkrete Strategien, um Europas Unabhängigkeit zu wahren.
Interview mit William Gibson
Jochen Wegner
Interview mit dem Science-Fiction-Autor William Gibson, geführt von Jochen Wegner. Gibson äußert sich zu zeitgenössischen Themen und teilt seine perspektive auf gesellschaftliche Entwicklungen. Das Gespräch dokumentiert die Gedanken des einflussreichen Schriftstellers in einem journalistischen Format.
Interview mit der 100-jährigen Barfrau
Lena Nient
Zum 25. Jubiläum von Ulrike Folkerts als Tatort-Kommissarin Lena Odenthal erhält diese die junge Fallanalytikerin Johanna Stern zur Seite gestellt, die mit FBI-Erfahrung und Wettkampfhärte deutlich dynamischer wirkt als die erfahrene, müde wirkende Odenthal. Der Kriminalkritiker Holger Gertz kritisiert, dass die Episode zwar textlich solider ist als andere Ludwigshafener Fälle, ihre zentrale Idee – die psychologische Bedrohung einer ausgebrannten Frau durch junge, ehrgeizige Kolleginnen – aber zu plakativ und vorhersehbar umgesetzt wird. Der zugrundeliegende Fall ist handelsüblich: ein Mord unter Eifersucht und Fremdgehen mit bizarrer Komponente. Trotz philosophischer Ansätze zum Thema Altern vermisst Gertz echte psychologische Tiefe hinter der oberflächlichen Umsetzung der führenden Idee.
Interview mit der Nachfolgerin von Joe Chialo
Interne Besetzung: Kai Wegner beruft Sarah Wedl-Wilson zur neuen Kultursenatorin. Vorgänger Joe Chialo war zurückgetreten. Die bisherige Staatssekretärin wird wohl den Sparkurs verteidigen, gegen den es viel Protest gibt.
Interview mit der Süddeutschen Zeitung
Interview mit der Süddeutschen Zeitung, in dem de Maizière die gesellschaftliche Spaltung in Dresden zwischen Ost- und Westdeutschen beschreibt und kritisiert, dass viele westdeutsche Führungspersonen kein Interesse hatten, Ostdeutsche kennenzulernen.
Interview mit drei Männern über Fußballkarrieren
Der Artikel porträtiert drei ehemalige Mitspieler, von denen einer Fußballprofi wurde, während die anderen beiden einen anderen Weg einschlugen. Das Interview zeigt, wie Zufall und Glück Karriereverläufe im Fußball beeinflussen und welche Faktoren darüber entscheiden, wer es schafft und wer nicht.
Interview mit einem Religionswissenschaftler (vermutlich in der ZEIT)
Der Artikel präsentiert ein Interview mit einem Religionswissenschaftler, der die Entstehungsgeschichte von Grundrechten beleuchtet. Er argumentiert, dass zentrale Grundrechte nicht durch die Kirche entstanden sind, sondern historisch gegen kirchliche Positionen erkämpft werden mussten. Der Beitrag hinterfragt damit die Rolle der Religion bei der Entwicklung moderner Werte und Rechte.
Interview über High Heels
Dorothee Bär diskutiert in diesem FAZ-Interview ihre Vorliebe für High Heels und deren Wahrnehmung in Politik und Feminismus. Der Artikel entstand aus einer kritischen FAZ-Berichterstattung, die Bärs High Heels als Hindernis für ein Amt als Entwicklungsministerin dargestellt hatte. Das Interview befasst sich mit der Frage, welche Rolle Mode und persönliche Stilentscheidungen in der politischen Bewertung von Frauen spielen.
Interview über Sinnkrise im Jurastudium
Der Artikel beschreibt die psychische Belastung, die das juristische Staatsexamen auf Studierende ausübt. Zahlreiche Studierende berichten von Angst, Einsamkeit und Depressionen während ihrer Examensvorbereitung. Der Text hinterfragt, warum diese Prüfung so schwierig ist und welche Auswirkungen sie auf angehende Juristen hat.
Interviewband mit Angela Merkel
Hugo Müller-Vogg · 2003
Interviewband von Hugo Müller-Vogg mit Angela Merkel, in dem die ehemalige Kanzlerin ausführlich über ihre DDR-Herkunft spricht. Das Gespräch zeigt, dass Merkel bereit war, ihre Ostidentität offen zu reflektieren. Damit wird deutlich, dass eine intensive Befragung ihrer Hintergrund in westdeutschen Medien lange ausblieb.
Interviewreihe im Zeit Magazin
Roger Willemsen
Roger Willemsen führt eine neue Interviewkolumne im Zeit-Magazin, die am 5. März startete. In dieser regelmäßigen Serie spricht der Autor und Moderator mit verschiedenen Persönlichkeiten über ihre Perspektiven und Erfahrungen. Willemsen interviewte für diese Reihe auch den Podcast-Gast Hitzlsperger.
Intimacy
Patrice Chéreau · 2001
Jeden Mittwoch besucht Claire einen Barkeeper und ehemaligen Musiker namens Jay, den sie zufällig einmal kennengelernt hat, um in seiner Wohnung Sex zu haben. Nach einem ihrer Treffen folgt er ihr heimlich und findet heraus, dass sie als Schauspielerin in einem Vorstadttheater arbeitet, mit dem Taxifahrer Andy verheiratet ist und einen etwa zehnjährigen Sohn hat. Nachdem Jay mit Andy Bekanntschaft geschlossen hat und Andy hinter die Affäre gekommen ist, eskaliert die Situation.
Into the Wild
Sean Penn · 2007
Ein behütetes Elternhaus, finanzielle Sicherheit, eine außergewöhnliche Begabung und umwerfender Charme – eigentlich ist der Anfang 20-jährige Student Christopher so etwas wie ein Vorzeige-Amerikaner mit glänzenden Zukunftsperspektiven. Doch dann plötzlich, von heute auf morgen, bricht er aus seiner privilegierten Existenz aus und lässt alles hinter sich. Ohne einen Cent in der Tasche trampt er quer durch die Staaten, Richtung Alaska, in die Wildnis.
Inventing Anna
Shonda Rhimes · 2022
Ist Anna Delvey, die sich in der New Yorker High Society als deutsche Erbin ausgab, eine waghalsige Unternehmerin oder eine Betrügerin? Eine Journalistin weiß Antworten.
Io e lui
Alberto Moravia
Alberteo Moravias Roman "Io e lui" ist eine philosophische Parabel über einen Mann, der mit seinem Penis spricht und dadurch Fragen zu Sublimation, Revolution und menschlicher Begierde aufwirft. Produzent Bernd Eichinger plante eine ungewöhnliche Filmadaption des Stoffes als amerikanisches Projekt, was die literarische Vorlage in einen völlig neuen kulturellen Kontext versetzt hätte. Der Roman gilt als provokative Meditation über die Kluft zwischen Körper und Geist in der modernen Zivilisation.
Irdische Vergnügen
Luis Buñuel · 2008
Luis Buñuel essayiert über die Bedeutung von Bars als Orte der Meditation und persönlichen Sammlung. Der Text beschreibt die tiefe emotionale Verbindung des Regisseurs zu Bars und ihrer Kultur. Ein essayistischer Klassiker aus Charles Schumanns Bar-Buch-Sammlung, der die philosophische Dimension des alltäglichen Rückzugs erörtert.
Iris Berben – Ein Leben
Lars Amend · 2015
Gesprächsband zwischen Iris Berben und Lars Amend, in dem die bekannte Schauspielerin ihr Leben und ihre Karriere durchspricht. Das Werk bietet einen persönlichen Einblick in Berbens Erfahrungen und Reflexionen über ihre langjährige Laufbahn in Film und Theater.
Ironbox
Julia von Heinz
Ironbox ist ein geplantes Filmprojekt der Regisseurin Julia, basierend auf einem Roman von Lily Brett. Das ambitionierte Projekt wird mit hochkarätiger Besetzung umgesetzt – neben Lena Dunham und Mandy Patinkin in den Hauptrollen. Die Erwähnung in dem Podcast verdeutlicht, dass dies eines der nächsten wichtigen Filmprojekte der Regisseurin ist.