Artikel aus Alles gesagt?
622 Artikel aus 125 Episoden · Seite 4 von 13
Berichte über Long Covid in der New York Times
Chronic illness has a way of picking apart your mind and breaking your heart.
Berichterstattung von Politico zur Schröder-Reise
Der Artikel dokumentiert Friedrich Merz' erste diplomatischen Reisen als Bundeskanzler. Politico liefert dabei tiefgehende investigative Recherche zu diesen außenpolitischen Aktivitäten und zeigt damit eine Form des modernen politischen Journalismus, die auch bei zunächst zurückgehaltenen Informationen versteckte Fakten ans Licht bringt.
Berliner Seiten
Das F.A.Z. Atrium in Berlin dokumentiert die legendären Berliner Seiten der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. Diese 1999 eingeführten Seiten unter Florian Illies' Leitung prägten die Berliner Medienszene der späten 1990er Jahre und waren Teil des kulturellen Umfelds, das Generation Golf und Zonenkinder hervorbrachte.
Bild-Zeitung
Die Bild-Zeitung berichtete über das Neugeborene von Christian Lindner. Der Artikel erschien zeitlich genau in dem Moment, als Lindner wegen interner FDP-Konflikte und des sogenannten D-Day-Papiers unter massivem öffentlichen Druck stand. Der Podcast-Host vermutet dahinter eine gezielte PR-Inszenierung, um negative Schlagzeilen durch positive Familiennachrichten zu überlagern.
Blowing Up
Malcolm Gladwell
How Nassim Taleb turned the inevitability of disaster into an investment strategy.
Boomer-Weisheiten, die heute nicht mehr gelten
Der Artikel hinterfragt überholte Finanzratschläge der Boomer-Generation wie die Ansicht, dass Aktien Teufelszeug oder Mieten rausgeworfenes Geld seien. Ein Text bei ZEIT Online über veraltete Finanzklischees zwischen den Generationen.
Boris Palmer Interview in der Zeit
Nicht die Polizei ist die Bedrohung, sondern die Verwahrlosung, sagt Tübingens Bürgermeister Boris Palmer im ZEIT-Interview. Und klingt dabei so gar nicht wie ein Grüner.
Brand Eins
Brand Eins ist ein unabhängiges deutsches Wirtschafts- und Kulturmagazin, das 1996 gegründet wurde und als Pionier der Indie-Magazin-Bewegung außerhalb großer Verlagshäuser gilt. Das Magazin zeichnet sich durch innovative Reportagen, Fotografie und Design aus und prägt seitdem die deutsche Medienlandschaft. Es wurde zum Vorbild für Neugründungen von unabhängigen Publikationen mit hohem redaktionellen Anspruch.
Brief von Hans-Olaf Henkel an Stephen Sackur
Hans-Olaf Henkel
Offener Brief des früheren BDI-Präsidenten Hans-Olaf Henkel an BBC-Moderator Stephen Sackur. Henkel dokumentiert darin das Engagement vieler Deutscher für die Freiheit des Künstlers Ai Weiwei und widerlegt Ai Weiweis Pauschalritik an Deutschland. Der Brief zeigt die Diskrepanz zwischen Ai Weiweis Außenperspektive und dem tatsächlichen deutschen Einsatz für seine Unterstützung.
Britta Stuff Text über Online-Hass
Britta Stuff
Ich erkläre anhand vieler Beispiele aus der Praxis, wie Ihr Euch vor Hass und Hetze im Internet schützen könnt.
Broken Windows
James Q. Wilson / George L. Kelling
Der Artikel behandelt die Broken-Windows-Theorie, eine einflussreiche kriminologische Hypothese der 1980er Jahre. Sie besagt, dass kleine Verstöße und Verwahrlosung in einem Umfeld zu verstärkter Kriminalität und Regellosigkeit führen. Die Theorie wird dabei kritisch diskutiert, insbesondere hinsichtlich ihrer praktischen Anwendbarkeit und Gerechtigkeit im Strafvollzug.
Business Punk (Interview mit Philipp Westermeyer, 2012)
Am 24.02.2012 findet in Hamburg wieder das Online Marketing Rockstars statt. Ich habe ja bereits im letzen Jahr die Ehre, dort einen Vortrag zu halten. Nachdem OM Rockstars auch eine Partnerkonferenz der Affiliate TactixX ist, hatte ich die Gelegenheit mit dem Veranstalter Philipp Westermeyer ein Interview zu führen: Markus Kellermann: Philipp, Du machst am 24.2. […]
Business of Fashion
Imran Ahmed
The Business of Fashion ist ein führendes Online-Fachmedium der globalen Modeindustrie. Die Publikation berichtet über Geschäftstrends, Design, Innovation und wirtschaftliche Entwicklungen im Fashion-Sektor. Sie fungiert als zentrales Industrieblatt für Modeunternehmen, Designer und Fashion-Profis weltweit.
Buy the Book
Die New York Times Book Store präsentiert eine kuratierte Auswahl an Büchern zu verschiedensten Themen. Die Rubrik bietet hochwertige Buchempfehlungen speziell für Buchliebhaber und dient als verlässliche Lesequelle für aktuelle Buchtipps. Sie wird regelmäßig als Inspirationsquelle für Leseempfehlungen genutzt.
China-Analysen von Matthias Nass
Matthias Nass
Repression im Inneren, Aggressivität in der Diplomatie: Chinas autoritäre Wende rückwärts verlangt nach neuen europäischen Antworten ...
Christian Bangel Artikel über Abschaltung des Landes
Christian Bangel
Der Artikel zeigt, wie schnell autoritäre Systeme unter Führern wie Orbán ihre Kontrolle ausbauen können. Christian Bangel analysiert dies am Beispiel der Migrationsdebatte und demonstriert, wie restriktive Maßnahmen in der öffentlichen Diskussion rasch an Zustimmung gewinnen.
Christoph Amends Interview mit Amanda Gorman
Christoph Amend
Porträt der amerikanischen Lyrikerin Amanda Gorman, die seit ihrer Lesung bei Joe Bidens Amtseinführung als Stilikone bekannt ist. Christoph Amend führte mit ihr ein Telefonat, in dem sich Gorman differenziert zur Debatte um die deutsche Übersetzung ihrer Werke äußert und den konstruktiven Dialog befürwortet.
Club-Méditerranée-Reportage (Pardon)
Alice Schwarzer / Robert Gernhardt
Im März 1969 fuhren Alice Schwarzer und Robert Gernhardt im Auftrag von pardon in den Club Mediterrané in Agadir. Es ging darum zu überprüfen, ob der Stern in seiner Reisereportage ("In jeder Nacht passiert in jeder Hütte das gleiche") die Wahrheit geschrieben hatte.
Coming-out-Interview in der Zeit
Moritz Müller-Wirth, Carolin Emcke
Der Artikel präsentiert Thomas Hitzlspergers Rückblick auf sein bahnbrechendes Interview in der ZEIT von Januar 2014, in dem er als erster ehemaliger deutscher Nationalspieler öffentlich über seine Homosexualität sprach. Hitzlsperger erzählt von der spontanen Entstehung des Interviews und der weltweiten Resonanz, die die Website zum Absturz führte. Der Text dokumentiert einen wichtigen Meilenstein für die Sichtbarkeit von LGBTQ+-Themen im deutschen Profi-Fußball.
Courage
Courage war eine feministische Zeitschrift, gegründet von zwei Lesben, die sich öffentlich nicht als solche outeten. Intern waren sie jedoch als Lesben bekannt und spielten eine zentrale Rolle in der deutschen Frauenbewegung der 1970er Jahre. Die Zeitschrift belegt, wie Lesben trotz fehlender öffentlicher Sichtbarkeit an der Spitze der Bewegung standen und Debatten um Feminismus maßgeblich prägten.
Crash-Propheten-Analyse
Gerd Kommer
Die Geldmenge wächst, die Inflation steigt – in zahlreichen Büchern und Youtube-Videos wird das papiergedeckte Währungssystem als gescheitert angeprangert. Der Finanz-Experte Gerd Kommer widerspricht in einem Interview mit dem Youtube-Kanal „René will Rendite“ dieser Darstellung heftig.
Cum-Ex-Interview in der ZEIT
Im ZEITmagazin wird der Künstler Christo von Chefredakteur Christoph Amend interviewt. Christo spricht über sein ambitioniertes Kunstprojekt, die geplante Verhüllung des Arc de Triomphe, sowie über seine persönliche Lebensweise und Fitness-Routine. Das Gespräch gewährt Einblicke in die Denk- und Arbeitsweise eines der berühmtesten Installationskünstler.
Cum-Ex-Recherchen von Correctiv
Correctiv
Correctiv ist eine Recherchegemeinschaft, die mit investigativen Recherchen zum Cum-Ex-Skandal grundlegende Aufklärungsarbeit geleistet hat. Die Dokumentationen ihrer Rechercheergebnisse sind mehrfach ausgezeichnet worden. Der Artikel zeigt das Engagement von Correctiv bei der systematischen Untersuchung dieser bedeutenden Finanzskandale.
D-Day-Recherche der Zeit
Robert Pausch
Die investigative Recherche der ZEIT dokumentiert, wie die FDP-Führung den Bruch der Ampelkoalition über mehrere Wochen strategisch vorbereitete. Unter dem Codenamen "D-Day" fanden geheime Sitzungen statt und wurden Strategiepapiere erarbeitet, die diese geplante Zerstörung der Koalition belegen. Die Veröffentlichung dieser Recherche beschädigte die Glaubwürdigkeit der FDP erheblich, da sie zeigt, dass die Parteiführung nicht ehrlich über ihre Absichten kommunizierte.
Davos-Reportage im New Yorker
Nick Paumgarten
Nick Paumgarten has been a staff writer at The New Yorker since 2005. Prior to that, he was an editor of the Talk of the Town. He has reported on a wide range of subjects, including politics, finance, art, music, food, technology, mountaineering, sports-talk radio, elevators, boxer-bartenders, commuters, and canoes.
Der Fall seines Lebens
Jana Simon
Porträt der deutschen Schriftstellerin Christa Wolf, das auf jahrelangen Gesprächen zwischen Jana Simon und dem Paar Wolf basiert. Der Artikel zeigt private Erinnerungen und politische Positionen, die über ihre veröffentlichten Werke hinausgehen. Ein Blick hinter die Fassade einer der wichtigsten deutschen Schriftsteller des 20. Jahrhunderts.
Der Mensch ist ein Gewohnheitstier, doch weiter kommt man ohne ihr
Luise Pusch
Der Artikeltitel "Google Search" passt nicht zu dem Zitat und Kontext. Das Zitat handelt von Luise Puschs feministisch-linguistischer Arbeit von 1979, nicht von einer Suchmaschine. Kannst du den korrekten Artikeltitel überprüfen? Er sollte etwas wie "Linguistische Berichte" oder einen Titel mit Bezug zu Luise Pusch und feministischer Linguistik sein.
Der Reichstagsrocker – gepiercet im Parlament
Porträt eines jungen Abgeordneten mit Piercing und Tattoos, der im Bundestag für Aufmerksamkeit sorgt. Der Artikel zeigt, wie Medien sich primär auf sein unkonventionelles Aussehen konzentrieren statt auf seine politischen Inhalte und Positionen. Es wird deutlich, wie oberflächlich die öffentliche Wahrnehmung und Berichterstattung über junge Politiker mit nonkonformem Stil ausfallen kann.
Der Seher
Detlef Esslinger
Ein SZ-Leser kritisiert, dass persönliche Wertungen von Redakteuren zunehmend in Nachrichtenartikel einfließen und fordert strikte Trennung von Bericht und Meinung. Der Artikel erklärt, dass diese Vermischung häufiger durch unbewusste Unbeholfenheit entsteht als durch Absicht – manchmal wegen Zeitdrucks, manchmal weil Analyse und Kommentar eng verwandt sind. Die SZ-Redaktion versteht Objektivität nicht als unmögliche absolute Neutralität, sondern als bewusste Minimierung von Verzerrungen durch menschliche Prägungen. Während kritische Leser fordern, die SZ solle nur objektiv berichten, vergessen sie, dass viele Menschen neben Schilderungen auch Deutungen benötigen – und dass es der SZ weniger um reine Meinung geht als um nachvollziehbare und faktisch fundierte Argumente.
Der Skorpion
Der Skorpion. Band 1 ist ein 1919 erschienener Roman von Anna Elisabet Weirauch, der das psychologisch differenzierte Porträt der Protagonistin Melitta Rudloff zeichnet. Melitta, ein Mädchen mit komplizierter Vergangenheit, ringt mit ihrer Identität und ihren Beziehungen, die zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und persönlichen Ambitionen aufgespannt sind. Die zentrale Konfliktlinie ergibt sich aus ihrer Faszination für Außenseiter, ihrer Neigung zu Eifersucht und Minderwertigkeitsgefühlen, besonders ausgelöst durch die Ankunft von Olga Radó, die bei Melitta sowohl Bewunderung als auch Neid weckt. Der Roman erkundet tiefgreifend Melitta's innere Kämpfe und psychologische Komplexität während ihrer Adoleszenz, indem er zentrale Themen wie Liebe, Verlust und die Suche nach dem eigenen Platz in der Gesellschaft verhandelt.
Der Spiegel-Interview über Bodyshaming
Deutschlands erfolgreichste Rapperin gibt sich gern als Anwältin der Body Positivity, jetzt besingt sie ein »skinny« Schönheitsideal. Ist das noch glaubwürdig? Autorin Lisa Ludwig hat für den SPIEGEL genau hingehört.
Der Standard
Oskar Bronner
Zum 80. Geburtstag wird der Verleger Oskar Bronner porträtiert, der mit der Gründung des Standards und Profil die österreichische Medienlandschaft grundlegend geprägt hat. Der Artikel thematisiert sein künstlerisches Schaffen und seine Bedeutung als Pionier des österreichischen Qualitätsjournalismus. Bronner wird als einflussreichster Medienschöpfer Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.
Der Tischler von Halle
Eine Reportage im ZEITmagazin stellt den Tischler Thomas Thiele vor, der die massive Eingangstür der Synagoge Halle erbaut hat. Diese Tür bewährte sich beim Anschlag am 9. Oktober 2019, als ein Attentäter die Synagoge stürmen wollte – die stabile Konstruktion hielt stand und schützte die Menschen im Inneren. Der Artikel würdigt die handwerkliche Leistung und den unterschätzten Wert eines soliden Handwerks.
Der schlafende Riese
Ullrich Fichtner
Ullrich Fichtner analysiert in seinem Spiegel-Artikel Deutschland als einen "schlafenden Riesen", der seine politischen Möglichkeiten und Potenziale ungenutzt lässt. Der Journalist kritisiert, dass Deutschland seiner außen- und sicherheitspolitischen Verantwortung auf der internationalen Bühne nicht ausreichend nachkommt. Der Artikel hinterfragt, warum Deutschland seine gestaltende Rolle in globalen Fragen nicht aktiver und verantwortungsvoller ausfüllt.
Die Frau ohne Handbremse
Die Berliner Zeitung porträtiert die politische Karriere von Katarina Barley unter dem prägnanten Titel "Die Frau ohne Handbremse". Der Artikel zeichnet ihren steilen beruflichen Aufstieg nach und erklärt den Spitznamen, der sowohl ihre ambitionierte Laufbahn als auch eine humorvolle Anekdote mit ihrem Karmann Ghia andeutet.
Die Freundin
Die Freundin war eine lesbische Zeitschrift aus Berlin der 1920er Jahre und Zeugnis einer vielfältigen lesbischen Subkultur, die während dieser Zeit florierte. Der Artikel dokumentiert die Geschichte dieser Magazine, die Teil der lebendigen Kulturszene rund um Orte wie das KaDeWe waren, aber durch die Nazis systematisch zerstört und unterdrückt wurden. Die Recherche beleuchtet eine weitgehend vergessene Epoche queerer Geschichte und die Bedeutung des Spinnbodenarchivs als Gedächtnis dieser Kultur.
Die Hafermilchmänner
Nina Power
Der Artikel beleuchtet ein neues Phänomen bei Männern in der Lebensmitte: Anstatt klassischer Midlife-Crisis-Klischees wie Alkohol und Affären beschäftigen sie sich mit Hafermilch, Laufschuhen und Wellness-Trends. Nina Power analysiert diese veränderte Haltung zur Männlichkeit, bei der Selbstoptimierung und gesundes Verhalten im Mittelpunkt stehen.
Die Hitler-Tagebücher
Im April 1983 präsentiert Gerd Heidemann die angeblich echten Hitler-Tagebücher, die sich wenig später als Fälschung herausstellen. Kurz darauf verliert der Reporter zunächst seinen Job und wird dann zu einer mehrjährigen Haftstrafe verurteilt. Nun ist Heidemann im Alter von 93 Jahren gestorben.
Die Hochzeit der Bücher
Sabine Rückert
Reportage über die Wiedervereinigung der beiden Berliner Bibliotheken nach dem Mauerfall. Die wertvollen Buchbestände waren durch Krieg und Teilung voneinander getrennt und finden nun wieder zusammen. Der Artikel zeigt, wie die Bibliothekare sich in ihren eigenen, wiedervereinigten Häusern neu orientieren müssen.
Die Knobel-Serie der Zeit
Thomas von Randow
Der Artikel ist eine Rückschau auf einen Text des ZEIT-Journalisten Thomas von Randow von vor 25 Jahren, in dem er die Auswirkungen der ersten privaten Computer auf unser Leben beschrieb. Der Text überprüft, inwieweit sich von Randows Vorhersagen bewahrheitet haben. Bekannt ist von Randow für seine mathematischen Knobelserien in der ZEIT.
Die Letzte Seite
Die Letzte Seite ist eine bekannte Rubrik des Stern-Magazins, in der prominente Persönlichkeiten porträtiert und kommentiert werden. Der Artikel behandelt mit humorvollem Ton die Frage, was aus bekannten politischen Figuren wie dem geflohenen ukrainischen Präsidenten Viktor Janukowitsch geworden ist und verweist auf die Tradition dieser Magazin-Kolumne.
Die Mutter Courage Bayerns
Das Ernst-Mach-Gymnasium in Haar hat Brechts "Mutter Courage und ihre Kinder" unter dem Titel "Courage, Kattrin!" mit innovativen Veränderungen inszeniert. Die zentrale Neuerung ist die verstärkte Rolle der Figur Kattrin (gespielt von der 18-jährigen Sophie Gigou), die im Original nur eine passive Zuschauerin der Kriegsgräuel ist, hier aber als bewusste Gegenfigur zur profitgierigen Mutter Courage fungiert und am Ende aktiv handelt – sie warnt die Bewohner vor einem drohenden Angriff und zahlt dafür mit ihrem Leben. Die Mutter Courage selbst wird nicht von einer einzelnen Schauspielerin verkörpert, sondern wechselt in jeder Szene den Darsteller, was die universelle Egozentrik in Kriegszeiten symbolisiert. Durch diese Interpretation erweckt die Schulproduktion bei den Zuschauern Mitgefühl statt nur distanzierte Betrachtung und unterstreicht damit die Aktualität von Brechts Antikriegsbotschaft – verstärkt durch Zeitungsartikel, die symbolisch auf den gegenwärtigen Krieg in Europa verweisen.
Die Mörderin
Sabine Rückert
Der Artikel erzählt von Valerie L., die ihren gewalttätigen Mann durch einen Auftragskiller töten ließ und zu lebenslanger Haft verurteilt wurde. Sabine Rückert berichtete ausführlich über diesen Fall und gewann damit den Egon-Erwin-Kisch-Preis. Mit dem Preisgeld finanzierte die Verurteilte einen Anwalt für ein Gnadengesuch.
Die Neue Rundschau
S. Fischer Verlag
Die Neue Rundschau ist eine traditionsreiche Literaturzeitschrift des S. Fischer Verlags mit langer Geschichte. Die Zeitschrift publiziert hochwertige literarische Arbeiten und ist vergleichbar mit anderen angesehenen Literaturmagazinen wie dem Merkur. Für diese renommierte Publication entstand ein Auftragstext in Form eines Hexen-Gedichts von Kim de l'Horizon.
Die Rote Königin (Porträt über Heidi Reichinnek)
Der Artikel porträtiert Heidi Reichinnek und ihren überraschenden Erfolg als Politikerin in den sozialen Medien. Obwohl sie anfangs skeptisch gegenüber TikTok war, gelang es ihr dort, Kultstatus zu erlangen und ihrer Partei Die Linke zu einem furiosen Wahlkampf-Comeback zu verhelfen. Der Beitrag analysiert die Gründe für ihren Erfolg und erklärt, warum sie als „Rote Königin" zur Schlüsselfigur ihres Wahlkampfs wurde.
Die Weltbühne
Karl Kraus
Der Artikel behandelt das Leben und Werk des österreichischen Schriftstellers und Satirikers Karl Kraus. Kraus war eine einflussreiche Intellektuellenpersönlichkeit des frühen 20. Jahrhunderts, bekannt für seine scharfsinnigen Kritiken an Medien, Politik und Gesellschaft. Der Beitrag beleuchtet seine Biografie und sein literarisches Erbe in der europäischen Kunstlandschaft.
Die Weltwoche
In der Schweiz erscheint die »Weltwoche« schon seit 1933; unter dem SVP-Politiker Roger Köppel fährt sie einen rechtspopulistischen Kurs. Nun will die Zeitung mit einer wöchentlichen digitalen Deutschlandausgabe expandieren.
Die liebende Freundin
Die Freundin (English The Girlfriend The Ideal Friendship Journal) was a popular Weimarera German lesbian magazine published from 1924 to 1933. The magazine was published from Berlin, the capital of Germany, by the Bund fr Menschenrecht (translated variously as League for Human Rights or Federat
Die radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin
Der Artikel behandelt die persönlichen Konsequenzen sensationalistischer Berichterstattung. Ein BILD-Zeitungsartikel stellte eine Person als „radikalste Stimme im Beraterstab der Kanzlerin" dar, was eine Welle von Hass-Post und Drohungen auslöste. Das Erlebnis verursachte großen Schaden und führte zu Überlegungen, sich aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
Die stärkste Frau der Stadt
Artikel über Paula Zwillings 50-jähriges Jubiläum als SPD-Mitglied in Wülfrath. Der Bericht würdigt ihr langjähriges politisches Engagement und ihre Karriere als Bürgermeisterin. Das Stück blickt auf ihre bedeutende Rolle in der lokalen Politikgestaltung zurück und ehrte ihre Verdienste um die Stadt.