Identität
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Die Anderen
Hadija Haruna-Oelker · 2022
Nominiert für den Preis der Leipziger Buchmesse 2022 in der Kategorie Sachbuch/Essayistik Hadija Haruna-Oelker, Journalistin, Politikwissenschaftlerin und Moderatorin beschäftigt sich seit langem mit Rassismus, Intersektionalität und Diskriminierung. Sie ist davon überzeugt, dass wir alle etwas von den Perspektiven anderer in uns tragen. Dass wir voneinander lernen können. Und einander zuhören sollten.
Die Deutschen sind sich selbst nicht ganz geheuer
Jacques Schuster
In den Umfragen wächst die AfD in ungeahnte Höhen. Die hysterischen Debatten darüber beschwören faschistische Gespenster. Doch diese Strategie der Ausgrenzung greift nicht. Den Deutschen fehlt etwas ganz Entscheidendes.
Die Flaneuse
· 2024
Warum hat Doris Dörrie im Interview eine Tasche auf dem Kopf? Konsequent insofern, als sie in ihren Werken stets die Frage stellt, wie wir wahrgenommen werden möchten. Dörrie nimmt uns mit zu den wichtigsten Stationen ihres Lebens, ihren Filmen, ihrer Tätigkeit als Mentorin und Dozentin und greift dabei auch existenzielle Themen auf: Identität, Muttersein, ihre Rolle als Frau.
Die Hugenotten
Giacomo Meyerbeer
Die Hugenotten ist eine Oper von Giacomo Meyerbeer, die der Komponist selbst als sein liebstes Werk bezeichnete. Die Oper behandelt religiöse Konflikte und gegenseitige Vernichtung zwischen verschiedenen Gruppen. Besonders interessant ist die Ironie, dass der jüdische Komponist die Musik zu diesem Stück über gegenseitige Feindschaft verfasste – ein Kontrast, den der Podcast nutzt, um eine Debatte über Perspektive und Identität zu verdeutlichen.
Die Identitätsfalle
Amartya Sen · 2007
Amartya Sens Konzept der Identitätsfalle beschäftigt sich mit der Idee, dass Menschen nicht eine einzelne, fixe Identität haben, sondern mehrere, die sich je nach Situation und Kontext verändern. Der Artikel erläutert, wie diese multiplen Identitäten unser Selbstverständnis prägen und wie wir die Welt wahrnehmen. Sens These trägt dazu bei, Identität nicht als statisches Merkmal, sondern als dynamischen, kontextuellen Prozess zu verstehen.
Die Krankheit zum Tode
Søren Kierkegaard
Kierkegaards Klassiker behandelt die existentielle Verzweiflung des modernen Menschen. Die zentrale These besagt, dass die schwerste Aufgabe überhaupt darin besteht, man selbst zu sein. In der Debatte über KIs zunehmende Fähigkeiten gewinnt diese düstere, dennoch tiefgründige Perspektive neue Relevanz für die Frage nach menschlicher Identität und Authentizität.
Die Lichter des George Psalmanazar
Daniela Dröscher
Daniela Dröschers Debütroman über einen Mann des 18. Jahrhunderts, der sich als Japaner ausgibt. Das Werk wurde ursprünglich unter dem Titel „Die Lichter des George Psalmanazar" veröffentlicht und ist nun unter dem neuen Titel „Der falsche Japaner" wiederaufgelegt worden. Der Roman bildet eine autofiktionale Verflechtung in Dröschers späterem Werk „Junge Frau mit Katze" und zeigt die literarische Auseinandersetzung mit Täuschung und Identität.
Die Literatur und die kleinen Nationen
Milan Kundera · 2021
Aussitôt paru dans Le Débat, en novembre 1983, cet article, traduit dans toutes les langues européennes, a sonné comme un plaidoyer et une accusation. Plaidoyer pour la défense de l’Europe centrale (Hongrie, Pologne, Tchécoslovaquie), qui par sa tradition culturelle appartient tout entière et depuis toujours à l’Occident, mais que celui-ci ne voit plus qu’à travers son régime politique, ce qui n’en fait qu’une partie du bloc de l’Est.
Die Macht der Mehrsprachigkeit
Olga Grjasnowa
Olga Grjasnowas Sachbuch untersucht die Auswirkungen und der Potenzial von Mehrsprachigkeit auf Gesellschaft, Identität und persönliche Entwicklung. Das Werk bietet Einblicke, wie das Sprechen mehrerer Sprachen kognitive, kulturelle und kommunikative Fähigkeiten prägt. Das Buch richtet sich an Leser, die die Bedeutung sprachlicher Vielfalt verstehen möchten und sich für die Verbindung zwischen Sprache, Kultur und Denken interessieren.
Die Manns
Florian Illies
Florian Illies porträtiert in dieser ZEIT-Titelgeschichte Thomas Mann und seine Familie im Exil. Der Artikel zeichnet nach, wie die Familie Mann zu einem kulturellen Symbol für Deutschland wurde – ähnlich wie die britischen Windsors für England. Illies zeigt, wie diese Künstlerfamilie den Deutschen als Ventil für nationale Identität und Gefühle diente, auch während ihrer Zeit im Ausland.
Die Namenlose
Jagoda Marinić · 2007
Fra omslaget: Gerade als die namenlose junge Frau sich in einem Leben allein einrichtet, begegnet ihr Ivan, ein Verehrer, wie er in keinem Buche steht.
Die Ostdeutschen als Avantgarde
Wolfgang Engler
Wolfgang Engler argumentiert in dieser Publikation, dass die Ostdeutschen eine kulturelle und gesellschaftliche Avantgarde darstellen. Diese provokative These musste in den späten 1990er Jahren noch gegen erheblichen Widerstand verteidigt werden, da das identitätspolitische Sprachspiel noch nicht etabliert war. Das Werk bleibt relevant, um zu verstehen, wie sich die Debatten um ostdeutsche Identität und gesellschaftliche Rolle seitdem fundamental verschoben haben.
Die Schönheit der Differenz – Miteinander anders denken
Hadija Haruna-Oelker
In diesem Hauptwerk setzt sich Hadija Haruna-Oelker mit Fragen von Differenz und Zusammenleben in der Gesellschaft auseinander. Anhand ihrer eigenen Familiengeschichte und Klassenherkunft entwickelt sie ein reflektiertes Verständnis für Vielfalt und gegenseitiges Verständnis. Das Buch zählt zu den meistdiskutierten Publikationen der letzten Zeit und besticht durch sein durchdachtes, nachvollziehbares Schreiben.
Die Stadt und ihre ungewisse Mauer
Haruki Murakami · 2024
Eine geheimnisvolle Bibliothek in einer ummauerten Stadt am Ende der Welt, die nur betreten kann, wer seinen eigenen Schatten zurücklässt: Hier lebt das wahre Ich des Mädchens, in das sich der namenlose Erzähler mit siebzehn Jahren unsterblich verliebt. Er macht sich auf die Suche nach ihr, gelangt in die geheimnisvolle Stadt, doch das Mädchen erkennt ihn nicht mehr. Der Erzähler gerät unter rätselhaften Umständen zurück in die Welt jenseits der Mauer.
Die Stufen des Organischen und der Mensch
Helmut Plessner · 2017
Klassisches Werk des Philosophen Helmut Plessner zur anthropologischen Grundfrage, wie sich der Mensch vom organischen Leben unterscheidet und welche Rolle Körperlichkeit für menschliche Existenz spielt. Plessner untersucht die Spannung zwischen öffentlicher Rolle und privater Identität, ein zentrales Thema für soziologische Überlegungen zum Verlust des spielerischen Selbstverständnisses. Das Buch bietet theoretische Grundlagen für Diskussionen über die Balance zwischen gesellschaftlichen Erwartungen und authentischem Selbstsein.
Die Tochter
Maxim Biller
Maxim Billers »Die Tochter« ist ein autobiografisch inspiriertes Werk, das sich mit Familiengeschichte, Identität und den Verstrickungen zwischen persönlichem Schicksal und politischer Geschichte auseinandersetzt. Das Buch gehört zu Billers Kernwerk und wird von ihm selbst als essenzielle Lektüre für das Verständnis seines Schaffens genannt. Es behandelt zentrale Themen wie das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern sowie die Verarbeitung von Erinnerung und Verletzung, die sich durch sein gesamtes literarisches Schaffen ziehen.
Die Vegetarierin
Han Kang
Han Kangs Roman porträtiert eine Frau, die ihre Lebensweise radikal umgestaltet und durch extreme Ernährungsumstellung den Grenzen zwischen Mensch und Natur nachspürt – bis zu dem Punkt, selbst ein Baum sein zu wollen. Die psychologische Tiefe und literarische Verrücktheit der Charakterisierung machen das Werk zu einer eindringlichen Erkundung menschlicher Obsession und Selbstaufgabe. Als eines der einflussreichsten Romane Han Kangs besticht das Buch durch philosophische Komplexität und narrative Originalität.
Die Wahrheiten meiner Mutter
Vigdis Hjorth · 2023
Ein norwegischer Roman über das tiefe Spannungsfeld zwischen Mutter und Tochter, in dem die Erzählerin versucht, die Wahrheiten hinter dem Leben ihrer Mutter zu enthüllen. Ein psychologisches Drama über Familie, Missverständnisse und gegenseitige Fremdheit, das Fragen nach Authentizität und Identität aufwirft.
Die dunkle Seite des Mondes
Martin Suter · 2013
Die dunkle Seite des Mondes ist ein Roman des schweizerischen Autors Martin Suter. Das Buch wurde im Jahr 2000 im Diogenes Verlag veröffentlicht.
Do Androids Dream of Electric Sheep?
Philip K. Dick · 2008
A masterpiece ahead of its time, a prescient rendering of a dark future, and the inspiration for the blockbuster film Blade Runner By 2021, the World War has killed millions, driving entire species into extinction and sending mankind off-planet. Those who remain covet any living creature, and for people who can’t afford one, companies built incredibly realistic simulacra: horses, birds, cats, sheep. They’ve even built humans.
Doppelgänger – Eine Analyse unserer gestörten Gegenwart
Naomi Klein · 2024
Naomi Klein analysiert in diesem Buch ihre ständige Verwechslung mit der ins Verschwörungstheoretische abgedrifteten Naomi Wolf. Das Werk verbindet eine autobiografische Perspektive mit einer tiefgehenden Auseinandersetzung mit Verschwörungsdenken und digitalen Doppelgängern. Klein untersucht, wie sich falsche Identifikationen und Verschwörungsnarrative in der digitalen Sphäre ausbreiten und welche Auswirkungen sie auf die öffentliche Debatte haben. Ein Buch über Verwechslung, Querfront-Logiken und die Fragmentierung unserer gemeinsamen Wirklichkeit.
Dr. Jekyll and Mr. Hyde
Robert Louis Stevenson · 1886
Mr. Gabriel Utterson is a serious, austere lawyer living a humdrum life in Victorian London. Yet there is a strange clause in his friend, Dr. Henry Jekyll's will: should he disappear for more than 3 months, everything will be inherited by Hyde. But after Edward Hyde's darker nature is revealed one dark winters night, Mr.
Dresdner Rede
Dunja Hayali · 2018
Dresdner Rede der Journalistin Dunja Hayali über ihre Perspektive auf deutsche Identität. Sie definiert sich selbst als "durch und durch deutsch" und charakterisiert dies durch Organisation, Struktur und das Festhalten an Gewohnheiten. Die Rede wird zum Ausgangspunkt einer tieferen Diskussion über Zugehörigkeit und Deutschsein.
Ein li eretz acheret (Ich habe kein anderes Land)
Ehud Manor
Das Gedicht „Ein li eretz acheret" von Ehud Manor ist ein Klassiker der israelischen Kultur und Identitätssymbol, das die unbedingte emotionale Bindung an Israel ausdrückt – die Unmöglichkeit, sich ein anderes Heimatland vorzustellen. Im Kontext von Sarah Levys neuem Buch wird dieser Titel zur Kontrastfolie: Während Manor von existenzieller Heimatlosigkeit spricht, betont Levy ihre Position als Einwanderin, die theoretisch noch die Wahl zwischen Ländern hat.
Ein verheißenes Land
Barack Obama · 2020
Ein fesselnder und zutiefst persönlicher Bericht darüber, wie Geschichte geschrieben wird – von dem US-Präsidenten, der uns inspirierte, an die Kraft der Demokratie zu glauben In diesem mit Spannung erwarteten ersten Band seiner Präsidentschaftserinnerungen erzählt Barack Obama die Geschichte seiner unwahrscheinlichen Odyssee vom jungen Mann auf der Suche nach seiner Identität bis hin zum führenden Politiker der freien Welt.
Eleven Rooms
"Eleven Rooms" ist eine Ausstellung von Klaus Biesenbach und Hans-Ulrich Obrist, die Künstler in künstlerisch bedeutsamen Räumen fotografiert. Biesenbach nutzt seit etwa 15 Jahren dieselbe Kleidung als bewusste persönliche Uniform und dokumentiert dadurch zeitliche Kontinuität. Die Neufotografierung nach 15 Jahren zeigt, wie diese visuelle Konstanz einen Kontrast zu unsichtbaren persönlichen Veränderungen schafft und künstlerische Identität durch Konsequenz definiert.
Erstes Buch von Jasmina Kuhnke
Jasmina Kuhnke · 2021
Jasmina Kuhnke ist eine unüberhörbare Stimme im Kampf gegen Rassismus in diesem Land. In ihrem ersten Roman erzählt sie davon, was es mit einem macht, immer aufzufallen. Die Protagonistin ihres Buches, eine Schwarze Ich-Erzählerin, wächst am Rande des Ruhrgebiets auf, in den neunziger Jahren. Zu Hause wütet ein gewalttätiger Stiefvater, in der Schule gibt es wenig Unterstützung, dafür viel Ausgrenzung. Auf einem Kindergeburtstag steht beim Klingelstreich plötzlich ein Neonazi in der Tür.
Erzähle dich selbst. Lebensgeschichte als philosophisches Problem
Dieter Thomé · 2007
Dieter Thomés philosophisches Werk untersucht die fundamentale Rolle, die das Erzählen für die Konstitution unserer Lebensgeschichte spielt. Die Frage, wie wir uns selbst durch Narrative verstehen und konstruieren, steht im Zentrum dieser Analyse. Das Buch beleuchtet, inwieweit unser Selbstverständnis von der Art abhängt, wie wir unsere Erlebnisse und Erfahrungen in eine zusammenhängende Geschichte einweben.
Exit West
Mohsin Hamid · 2017
In einer Welt, die aus den Fugen geraten ist, in einem muslimisch geprägten Land, das am Rande eines Bürgerkriegs steht, in einer Stadt, die namenlos bleibt, lernen sie sich kennen: Nadia und Saeed. Sie hat mit ihrer Familie gebrochen, fährt Motorrad, lebt säkular und trägt ihr dunkles Gewand nur als Schutz vor den Zudringlichkeiten fremder Männer. Er wohnt noch bei seinen Eltern, ist eher schüchtern und nimmt die Ausübung seiner Religion sehr ernst.
F
Daniel Kehlmann · 2013
«Jahre später, sie waren längst erwachsen und ein jeder verstrickt in sein eigenes Unglück, wusste keiner von Arthur Friedlands Söhnen mehr, wessen Idee es eigentlich gewesen war, an jenem Nachmittag zum Hypnotiseur zu gehen.» Mit diesem Satz fängt er an, Daniel Kehlmanns Roman über drei Brüder, die – auf je eigene Weise – Heuchler, Betrüger, Fälscher sind. Sie haben sich eingerichtet in ihrem Leben, doch plötzlich klafft ein Abgrund auf.
Fairy Tales Retold
History is told from one person’s perspective. Sometimes they don’t get it right. Fairy Tales Retold is a collection of six of your favorite childhood stories retold from the perspective of someone unexpected. Hear the real story behind the tales you think you know. Included in the collection: Cinderella is Evil Saving Rapunzel Killing Snow White Ugly Sleeping Beauty I Love Little Red The Beast with no Beauty The stories are also available individually.
Fairytale
Ai Weiwei
Das Fairytale Project dokumentiert ein Kunstwerk von Ai Weiwei aus dem Jahr 2007, bei dem 1001 chinesische Bürger nach Kassel, Deutschland, zur Documenta 12 reisten – für viele von ihnen eine erste Auslandsreise. Die Slought Foundation archiviert seitdem die Erfahrungen, Erinnerungen und Aussagen dieser Teilnehmer durch Interviews, Fragebögen und Fotografien. Das Projekt untersucht Fragen von Identität, kulturellem Austausch und Migration, wobei die Reise selbst als modernes Märchen verstanden wird – analog zu den klassischen Märchen der Brüder Grimm, deren Geburtsort Kassel ist. Im Zentrum stehen damit Themen wie Diaspora, Heimat und die transformative Kraft von Reisen über kulturelle und sprachliche Grenzen hinweg.
Farbe bekennen
Der vorliegende Band bietet einen einführenden Überblick über Funktionen, Darstellungstraditionen und Transformationen religiöser Bildwerke im Kontext interreligiöser Kontakte. Acht Fallstudien beleuchten die Haltung der Weltreligionen zum Bild anhand von Beispielen, die den Zeitraum von der Spätantike bis in die 1960er Jahre abdecken.
Federer: Die letzten zwölf Tage
· 2024
Die Dokumentation zeigt die letzten zwölf Tage der glanzvollen Karriere von Roger Federer. Ursprünglich als Heimvideo gedreht, das nie für die Öffentlichkeit bestimmt war, zeigt der Film Federer von seiner verletzlichsten und offensten Seite
Fernando Pessoa (Werk)
Fernando Pessoa · 2014
Fernando Pessoa war einer der bedeutendsten portugiesischen Dichter des 20. Jahrhunderts und ist bekannt für seine innovativen Werke, die durch verschiedene literarische Stimmen und Perspektiven geprägt sind. Seine Lyrik behandelt tiefgründige Themen wie Identität, Existenz und die menschliche Wahrnehmung und gilt als Klassiker der modernen Literatur. Pessoa's vielfältige dichterische Ausdrucksformen und seine Einflussnahme auf die portugiesische Kulturgeschichte machen ihn zu einem essentiellen Autor für alle, die sich mit europäischer Literatur und Philosophie beschäftigen.
Feuer und Brot (Folge über Voguing)
Alice Hasters / Maxi Häcke
In dieser Folge von Feuer und Brot diskutiert Alice Hasters mit ihrer Schwester Voguing und Ballroom-Culture. Der Podcast bietet persönliche, tiefgehende Gespräche über Kultur, Identität und gesellschaftliche Themen.
Frag einen Juden
Marina Weisband, Eliyah Havemann · 2021
Als Marina Weisband ihre Followerschaft bei Twitter fragte, was sie so am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Angesichts der Fülle an Themen holte sie sich Unterstützung von Eliyah Havemann. Zusammen beschlossen sie, die Fragen zunächst in der Videoreihe #FragEinenJuden bei YouTube und dann – in erweiterter Form – in einem Buch zu beantworten.
Frag einen Juden
Marina Weisband
YouTube-Serie, in der Zuschauerfragen zum Judentum beantwortet werden. Entstanden aus spontaner Einladung, die Serie entwickelte sich zu einem regelrechten Phänomen mit hunderten von Fragen. Unterhaltsam und aufklärend zugleich.
Frag uns doch! Eine Jüdin und ein Jude erzählen aus ihrem Leben
Marina Weisband · 2021
Als Marina Weisband ihre Followerschaft bei Twitter fragte, was sie so am Judentum interessiere, wurde sie mit Fragen überschüttet. Angesichts der Fülle an Themen holte sie sich Unterstützung von Eliyah Havemann. Zusammen beschlossen sie, die Fragen zunächst in der Videoreihe #FragEinenJuden bei YouTube und dann – in erweiterter Form – in einem Buch zu beantworten.
Frankie
Carson McCullers
Frankie und die Hochzeit ist ein Klassiker von Carson McCullers, der die Geschichte eines Mädchens in der Pubertät erzählt, das sich verzweifelt danach sehnt, Teil der Erwachsenenwelt zu werden. Der Roman erforscht tiefgreifend die Themen Einsamkeit, Zugehörigkeit und die Suche nach Identität. Der Podcast-Host zählt das Werk neben Das Herz ist ein einsamer Jäger zu den zentralen und persönlich bedeutsamsten Arbeiten der Autorin.
Frau im Dunkeln
Elena Ferrante · 2010
Frau im Dunkeln (Originaltitel: The Lost Daughter) ist ein Filmdrama von Maggie Gyllenhaal, das Anfang September 2021 bei den Internationalen Festspielen von Venedig seine Premiere feierte. Am 16. Dezember 2021 kam der Film in die deutschen Kinos, bevor er am 31. Dezember weltweit in das Programm von Netflix aufgenommen wurde. Der Film basiert auf dem Roman La figlia oscura (im Deutschen Frau im Dunkeln) von Elena Ferrante. Die Hauptrolle wurde mit Oscarpreisträgerin Olivia Colman besetzt.
Freiheitsstatuen-Aktion (99 Objekte im Hudson River)
Christoph Schlingensief
Christoph Schlingensief führte 1999 eine Performancekunst-Aktion an der New Yorker Freiheitsstatue auf, bei der er einen Koffer mit 99 Objekten und eine Urne mit Asche Deutschlands ins Wasser warf. Die vom Kurator Klaus Biesenbach vermittelte Aktion war eine politische Kunstintervention, die provokativ auf deutsches Erbe und nationale Identität anspielt. Sie demonstriert Schlingensiefs charakteristische Vermischung von Theater, Performance und gesellschaftskritischer Intervention.
Fremd
Michel Friedman · 2022
»Dies ist ein Buch über das Fremdsein, das äußere und das innere. Eine Erfahrung, die exemplarisch für viele Menschenschicksale ist. Es ist allen Menschen gewidmet, die irgendwo im Nirgendwo leben.« Michel Friedman »Die Angst ist mein Lebensgefährte« Ein Kind, voller Furcht, kommt nach Deutschland – ins Land der Mörder, die die Familien seiner Eltern ausgelöscht haben. Hier soll es Wurzeln schlagen, ein Leben aufbauen. Das Kind staatenloser Eltern tut, was es kann. Es will Kind sein.
Friedenspreis-Rede (Paulskirche)
Carolin Emcke
Carolin Emckes Rede zur Verleihung des Friedenspreises des Deutschen Buchhandels reflektiert ihre persönliche Erfahrung beim Coming-Out und hinterfragt, wie Liebe zur Identitätskategorie wird. Sie argumentiert, dass Homosexualität zunächst eine private Frage ist, erst durch gesellschaftliche Zuschreibungen aber zur Marker von Zugehörigkeit wird. Die Rede behandelt zentrale Fragen von Stereotypisierung, Sichtbarkeit und der Grenzziehung zwischen Privatem und Politischem.
Friedenspreisrede in der Paulskirche
Carolin Emcke · 2019
In den derzeitigen Umbrüchen von Gemeinden und Kirchen erweisen sich kleine Gruppen als erstaunlich anpassungsfähig: Menschen bauen Netzwerke auf, starten Kleingruppen, binden sich an Hauskreise, bewirken Veränderungen in Initiativgruppen, kommunizieren in digitalen Communities. Gelingt es, selbstbestimmte Nähe und Distanz in diesen Kirchengestalten auszutarieren, oder endet die Reichweite der Kirche irgendwo zwischen einengender Verwohnzimmerung und Mitgliedschaft ohne Teilnahme? Ist die Gemein...
Frosches Lied
Manfred Krug
Manfred Krugs deutsche Übersetzung von Kermit dem Froschs Kultlied "Being Green", das er "Frosches Lied" nannte, ist ein zeitlos gültiges Werk über Identität und Selbstakzeptanz. Der Song gewinnt in Wahlzeiten neue Relevanz: Jan Böhmermann verweist humorvoll darauf, dass es auch ein Lied für zeitgenössische Politiker sein könnte. Krugs Leistung liegt in seiner sensiblen sprachlichen Anpassung, die den philosophischen Gehalt des Originals bewahrt und gleichzeitig kulturell verankert.
Fünf Wörter für Sehnsucht
Sarah Levy · 2022
Eine Reise nach Tel Aviv verändert Sarah Levys Blick auf Israel – aus dem Urlaubsort ihrer Kindheit, Heimat ihrer jüdischen Familie und Konfliktschauplatz wird ein Sehnsuchtsort voller Wärme und inspirierender Begegnungen. Mit 33 entscheidet sie, ihr Leben in Hamburg hinter sich zu lassen, und zieht nach Tel Aviv. Inmitten der Corona-Pandemie durchlebt sie Mentalitätsklüfte, frustrierende Sprachlosigkeit und das liebevolle Chaos israelischer Familientreffen.
Für unser Land
"Für unser Land" ist der historische Aufruf von DDR-Intellektuellen aus November 1989, der einen eigenständigen dritten Weg für die DDR forderte, statt sich der Bundesrepublik anzuschließen. Der Appell spiegelt die Hoffnung einer Gruppe von Künstlern und Denkern wider, den Zusammenbruch des SED-Staates zu überwinden, ohne die eigene Identität aufzugeben. Letztendlich blieb dieser Traum unerfüllt: Der dritte Weg wurde nie gefunden, stattdessen folgte die "Abwicklung" und Wiedervereinigung unter westdeutschen Bedingungen.
Gedicht von Marieke Lucas Rijneveld als Reaktion auf die Gorman-Debatte
Marieke Lucas Rijneveld
Nach ihrem Rücktritt als Übersetzerin von Amanda Gormans Werk verfasste die niederländische Autorin Marieke Lucas Rijneveld ein feministisches Gedicht als Reaktion auf die entstandene Debatte. In diesem Gedicht reflektiert Rijneveld ihr eigenes Privileg und setzt sich mit dem Konflikt zwischen ihrer feministischen Haltung und der Kontroverse auseinander. Das Gedicht wurde zwar übersetzt und veröffentlicht, fand aber wenig öffentliche Beachtung.