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2086 Medien mit „D" · Seite 18 von 42
Der Spieler
Fjodor Dostojewski · 2017
Contents: Der Spieler - Der ewiger Gatte - Aufzeichnungen aus dem Untergrund - Das Krokodil - Bobok - Die Sanfte - Traum eines lächerlichen Menschen
Der Spitzname
Sönke Wortmann · 2024
Anna und Thomas wollen heiraten und haben die Familie in die Tiroler Alpen eingeladen. Stephan sinniert typisch schlecht gelaunt im Ski-Lift über das aktuelle Leben der Böttchers, Wittmanns, Bergers und Königs: Anna hat überraschend doch noch Karriere als Schauspielerin gemacht, Thomas steht kurz davor, in den Vorstand eines Immobilienkonzerns aufzusteigen – vorausgesetzt, er besteht die obligatorische Sensibility-Schulung.
Der springende Punk
Brutal Besoffen
"Der springende Punk" ist ein Song der deutschen Punk-Band Brutal Besoffen. Das Lied wurde Olli Schulz von einem Backliner bei einem Konzert persönlich empfohlen und fand so Eingang in einen Deutsch-Punk-Schwerpunkt der Sendung. Der Song steht exemplarisch für die deutsche Punk-Szene, die in dieser Episode musikalisch beleuchtet wird.
Der Staat (Politeia)
Platon · 2017
Die Politeia (altgriechisch Πολιτεία „Der Staat“) ist ein um 375 v. Chr. verfasstes Werk des griechischen Philosophen Platon, in dem über die Gerechtigkeit und ihre mögliche Verwirklichung in einem idealen Staat diskutiert wird. An dem fiktiven, literarisch gestalteten Dialog beteiligen sich sieben Personen, darunter Platons Brüder Glaukon und Adeimantos und der Redner Thrasymachos. Platons Lehrer Sokrates ist die Hauptfigur.
Der Staat gegen Fritz Bauer
Lars Kraume · 2015
Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann beginnt Bauer, die Hintergründe zu recherchieren.
Der Stadtneurotiker
Woody Allen · 1977
Die Abenteuer des scharfzüngigen Stand-up-Comedian und überzeugten New Yorkers Alvy Singer mit der gutbürgerlichen Studentin Annie Hall. Annie kommt aus gänzlich anderen Verhältnissen als der schüchterne Intellektuelle und überfordert den vergeistigten Freund gerne mit ihrer furchteinflößenden WASP-Familie oder befreundeten Trendhedonisten, die Alvy mit Alpträumen wie Kokain und Konservengelächter konfrontieren.
Der Standard
Oskar Bronner
Zum 80. Geburtstag wird der Verleger Oskar Bronner porträtiert, der mit der Gründung des Standards und Profil die österreichische Medienlandschaft grundlegend geprägt hat. Der Artikel thematisiert sein künstlerisches Schaffen und seine Bedeutung als Pionier des österreichischen Qualitätsjournalismus. Bronner wird als einflussreichster Medienschöpfer Österreichs nach dem Zweiten Weltkrieg gewürdigt.
Der Staranwalt – Christian Schertz und die Medien
NDR · 2024
Dokumentarfilm über Christian Schertz, den bekanntesten und gefürchtetsten Presseanwalt Deutschlands. Er vertrat Jan Böhmermann, Günther Jauch - und jetzt Till Lindemann von Rammstein.
Der Stein und das Nichts
Der Artikel behandelt den Uluru (Ayers Rock) in Australien und dessen Bedeutung als heiliger Ort der Aborigines. Er dokumentiert den massiven Andrang von Touristen auf das Heiligtum und die damit verbundenen Konflikte. Der Bericht befasst sich mit der Entscheidung, den Uluru für Besteigungen zu sperren, um die kulturelle und religiöse Stätte zu schützen.
Der stille Amerikaner
Graham Greene · 2013
Thomas Fowler verfolgt das Kriegsgeschehen in Vietnam 1952 aus sicherer Distanz. Auf der Terrasse des berühmten Hotel Continental in Saigon lernt er den jungen Amerikaner Aldon Pyle kennen, der für eine medizinische Hilfsorganisation nach Asien gekommen ist. Fowler, der alternde Journalist, und Pyle verstehen sich gut, bis Pyle sich in dessen schöne Geliebte Phuong verliebt, die fortan zwischen den beiden Männern hin- und hergerissen ist.
Der stille Don
Michail Scholochow
Der stille Don ist ein dreiteiliger Roman von Michail Scholochow über die Wirren der Russischen Revolution und des Bürgerkriegs an der Donfront. Das Werk gilt als Klassiker der russischen Literatur und behandelt die dramatischen Ereignisse dieser Epoche aus perspektivenreicher Sicht. Moderator Hans Sigl entdeckte das Buch zufällig auf einem Flohmarkt und übernahm den Titel als sein WhatsApp-Pseudonym – inspiriert durch seine früheren Erfahrungen mit Decknamen als CB-Funker.
Der stille Freund
Ferdinand von Schirach · 2025
Nach »Kaffee und Zigaretten« und »Nachmittage« - neue Erzählungen von Bestsellerautor Ferdinand von Schirach. Ferdinand von Schirach schreibt über die Verletzlichkeit des Menschen, über seine Triumphe und sein Scheitern. Seine Geschichten erzählen von der Gesellschaft, vom Tod und von Verbrechen, von Musik, Film, Malerei und Philosophie. Sie spielen in Berlin, Kapstadt, Rom, Wien und an der Côte d ́Azur.
Der Stoß
Maris Hubschmid
Klaus Becker wird auf einem U-Bahnsteig von hinten gestoßen und fällt auf die Gleise. Der Artikel von Maris Hubschmid recherchiert diesen rätselhaften Vorfall und wird durch ein markantes Überwachungskamera-Bild eröffnet, das den Moment des Stoßes dokumentiert. Das bildstarke Porträt zeigt einen dramatischen Moment des urbanen Alltags und wirft Fragen über die Umstände und Motivationen dieses Vorfalls auf.
Der Streik (Atlas Shrugged)
Ayn Rand · 2025
Hier spricht eine der schärfsten Stimmen des 20. Jahrhunderts - unverblümt, furchtlos und kristallklar: Ayn Rand. In diesen objektivistischen Essays führt sie ihre berühmte Philosophie aus: Metaphysik - objektive Realität; Erkenntnistheorie - Vernunft; Ethik - Egoismus; Politik - Kapitalismus. Die Spannweite ist elektrisierend: vom Bankrott des staatlichen Bildungswesens über Antitrust und den Vietnamkrieg bis hin zur Klarstellung, warum der Kapitalismus die einzig moralische Gesellschaftsordnun...
Der Streiktag
Der Film dokumentiert den historischen Frauenstreiktag vom 24. Oktober 1975 in Island, als Frauen ein Land zum Stillstand brachten und damit einen Meilenstein für Gleichberechtigung setzten. Die Aktion gilt als Wendepunkt in der Frauenbewegung und führte dazu, dass Island heute zu den gleichberechtigtesten Ländern weltweit zählt. Das Werk zeigt, wie kollektives Handeln gesellschaftliche Veränderung bewirken kann.
Der Streit (Soziologie des Streites)
Georg Simmel · 1999
Soziologische Analyse von Konflikten als fundamentales gesellschaftliches Phänomen. Untersucht, wie Streit soziale Strukturen formt und Gruppen zusammenhält. Ein Klassiker, der Konflikt als integrative soziale Kraft begreift.
Der Struwwelpeter
Heinrich Hoffmann · 2024
Überarbeitete Fassung in maximaler Auflösung (2048 × 1536 Pixel) »Der Struwwelpeter« gilt noch vor Max und Moritz als das erfolgreichste deutsche Kinderbuch überhaupt und wurde in viele Sprachen übersetzt. Im Jahr 1844 bemühte sich der Arzt Heinrich Hoffmann um ein Bilderbuch, das er seinem dreijährigen Sohn Carl zu Weihnachten schenken könne. Leider (oder zum Glück für den Leser) fand er nichts, was ihm für ein Kind in Carls Alter angemessen schien.
Der Sturm
William Shakespeare
Shakespeares »Der Sturm« ist eine Komödie über Schiffbruch, Magie und menschliche Versöhnung. Die Rolle des Trinculo, eine komische Nebenfigur, symbolisiert in Nina Hoss' Erzählung die Freiheit künstlerischen Experimentierens während ihrer Ausbildung an der Schauspielschule. Das Stück zeigt, wie Schauspieler in dieser Phase noch in unerwartete Rollen schlüpfen durften, bevor sie vom Publikum in bestimmten Charaktertypen festgelegt wurden. Für ihre künstlerische Entwicklung war diese Phase des freien Ausprobierens prägend.
Der Stürmer
Julius Streicher
Julius Streicher war ein prominenter Nazi-Propagandist und Herausgeber der Hetzschrift "Der Stürmer", die sich durch extreme antisemitische Hetze auszeichnete. Als einer der Angeklagten bei den Nürnberger Prozessen nach dem Zweiten Weltkrieg stand Streicher vor Gericht, da er durch die ideologische Propaganda seines Blattes wesentlich zur Verbreitung des Antisemitismus im Dritten Reich beitrug. Der Artikel dokumentiert anhand der Stadtarchive in der Metropolregion Nürnberg die Geschichte dieser Figur und ihre Bedeutung für die Aufarbeitung der NS-Zeit.
Der Sündenbock
René Girard · 1996
Darstellung von René Girards anthropologischer Theorie des Sündenbocks: Wie Gesellschaften durch das Ritual des Sündenbocks innere Konflikte überwinden und zusammenhalten. Girard zeigt, wie dieser fundamentale Mechanismus offengelegt und damit überwindbar wird.
Der süße Brei
Brüder Grimm · 2017
This edition contains the English translation and the original text in German. "Sweet Porridge", often known in English under the title of "The Magic Porridge Pot", is a folkloric German fairy tale recorded by the Brothers Grimm, as tale number 103 in "Grimm's Fairy Tales", in the 19th century. It is Aarne-Thompson type 565, the magic mill. Other tales of this type include "Why the Sea Is Salt" and "The Water Mother". "Der süße Brei" ist ein Märchen (ATU 565).
Der Tag, an dem ich sterben sollte
Said Etris Hashemi · 2024
Hanau, 19. Februar 2020: Ein Rechtsextremist erschießt an mehreren Tatorten neun Menschen aus rassistischen Motiven, weitere werden schwer verletzt. Unter ihnen der damals 23-jährige Said Etris Hashemi und sein 21-jähriger Bruder Said Nesar, sowie weitere Freunde. Etris wird am Hals getroffen, überlebt nur knapp. Sein Bruder stirbt vor Ort, jede Hilfe kommt zu spät. Wenige Sekunden, die alles verändern ― nicht nur im Leben der Betroffenen, sondern gesamtgesellschaftlich.
Der Technofaschismus kommt nach Amerika
Der Artikel untersucht, wie Tech-Unternehmer wie Elon Musk an der politischen Verschiebung in den USA mitwirken und die Entstehung autoritärer Strukturen fördern. Er analysiert die Verbindung zwischen konzentrierter wirtschaftlicher Macht im Technologie-Sektor und faschistischen Tendenzen in der modernen amerikanischen Politik.
Der Teufel und der junge Mann
Paola · 1980
Der Teufel und der junge Mann ist ein Lied der Schweizer Schlagersängerin Paola, das im November 1980 erschien. Im Folgejahr erschien auch eine niederländische Fassung mit dem Titel De duivel en de jongeman.
Der Teufel und seine Armeen (nach Paradise Lost)
Anonymes Gemälde eines englischen Malers, das die dämonischen Heerscharen aus John Miltons Epos Paradise Lost darstellt. Das Werk zeigt den Teufel als antiken Feldherrn vor einer burgenähnlichen Festung, umgeben von fantastischen Monstern in einer Fantasy-Ästhetik. Es demonstriert, wie literarische Klassiker in der bildenden Kunst neu interpretiert werden und wie Museen durch visuelles Storytelling auch Laien fesseln können.
Der TikTok-Krieg in der Ukraine
Die New York Times analysiert die Rolle von TikTok als zentrale Plattform im Ukraine-Krieg. Der Artikel beleuchtet, wie Kriegsrhetorik, Heldenverehrung und virale Propaganda die öffentliche Wahrnehmung des Konflikts prägen und wie soziale Medien zu modernen Kriegsinstrumenten geworden sind.
Der Tischler von Halle
Eine Reportage im ZEITmagazin stellt den Tischler Thomas Thiele vor, der die massive Eingangstür der Synagoge Halle erbaut hat. Diese Tür bewährte sich beim Anschlag am 9. Oktober 2019, als ein Attentäter die Synagoge stürmen wollte – die stabile Konstruktion hielt stand und schützte die Menschen im Inneren. Der Artikel würdigt die handwerkliche Leistung und den unterschätzten Wert eines soliden Handwerks.
Der Tod des Iwan Iljitsch
Leo Tolstoi · 1886
Tolstois Novelle erzählt von Iwan Iljitsch, dessen Leben und hoher gesellschaftlicher Status sich beim Sterben als Illusion entpuppen. Nur der einfache Knecht Gerasim bietet ihm elementaren Trost, während die standesgemäße Umwelt versagt. Das Werk illustriert, dass echte menschliche Zuwendung jenseits von Intellekt und Konvention liegt und dient als literarisches Beispiel für die Tiefenwirkung echter Mitmenschlichkeit in existenziellen Momenten.
Der Tod in Venedig
Thomas Mann · 2026
Thomas Manns weltberühmte Novelle Am Lido von Venedig macht Urlaub, wer es sich leisten kann. Hier blickt der berühmte Schriftsteller Gustav von Aschenbach auf das muntere Treiben am Strand. Und hofft auf das Erscheinen dieses überaus schönen Jungen mit dem langen Haar, der im selben Hotel wie er logiert. Was für eine seltsame Leidenschaft treibt ihn da mit einem Mal um? Im Bann des Jungen zerrinnen dem alternden Autor die Gewissheiten seiner Existenz.
Der Tod ist ein Meister aus Deutschland
Slime
Slime aus Hamburg ist eine der bis heute einflussreichsten Punkbands in Deutschland. Sie wurde 1979 gegründet und löste sich 1994 nach einer vorübergehenden Trennung (während der jedoch immer mal wieder Konzerte stattfanden) und Wiedervereinigung auf. Slime war prägend für die damals dominierende politische Grundhaltung eines großen Teiles der deutschen Punkbewegung. Sie hatten extrem provozierende Texte. So besangen sie in "Deutschland muss sterben" den Untergang Deutschlands
Der Tod macht Engel aus uns allen
Jan Bonny
Der Tod macht Engel aus uns allen ist ein Polizeiruf, an dem Jan Bonny und Lars Eidinger mitwirkten. Im Podcast wird dieser als eines ihrer früheren gemeinsamen Projekte erwähnt, um zu zeigen, dass die beiden Künstler bereits lange zusammenarbeiten, bevor sie später das Panther-Projekt realisierten. Der Polizeiruf illustriert ihre etablierte künstlerische Partnerschaft.
Der Todeskünstler
Cody McFadyen · 2008
Auf dem Bett liegen entstellte Leichen, überall ist Blut. Daneben kauert ein Mädchen. Der Todeskünstler besucht sie immer wieder und zerstört ihr Leben. Er tötet jeden, der ihr lieb ist, damit er sie neu erschaffen kann.
Der Totentanz
Albin Egger-Lienz
Albin Egger-Lienz' Totentanz ist ein berühmtes Kunstmotiv, das sich auf die Erfahrungen des Ersten Weltkriegs bezieht und in mehreren Variationen existiert. Das Werk veranschaulicht die düsteren Folgen des Krieges auf emotionale und künstlerische Weise. Für Lanz war dieses Motiv prägend für die Entdeckung seiner Kunstleidenschaft bereits im Kindesalter.
Der Trafikant
Robert Seethaler · 2012
Die Geschichte des jungen Franz, seiner Liebe zu Anezka und seine Freundschaft mit Sigmund Freud im Wien der Dreißigerjahre.
Der Trick ist zu reden
Ayad Akhtar
Ayad Akhtar kritisiert in seiner Rede vor dem PEN Berlin die Mechanismen der digitalen Polarisierung als "digitale Apartheid". Er argumentiert, dass Desinformation ein systematisches Geschäftsmodell von Plattformen wie Facebook ist und Gesellschaften statt gegenseitiger Bekämpfung die dahinterliegenden Systeme verstehen müssen.
Der Trost der Dinge
Daniel Miller · 2010
Bad Times at the El Royale ist ein US-amerikanischer Mystery-Thriller mit Elementen des Neo-Noir-Films aus dem Jahr 2018. Die Handlung dreht sich um sieben Personen, die in einer Nacht des Jahres 1969 im heruntergekommenen Hotel El Royale am Lake Tahoe zusammentreffen und deren dunkle Geheimnisse und Pläne im Laufe des Geschehens miteinander kollidieren.
Der Trost des Nachthimmels
Dževad Karahasan
Dževad Karahasans Roman „Der Trost des Nachthimmels" erzählt von Juso Pochan Livniak, einem Bibliothekar aus Sarajevo, der als Vertriebener ein Antiquariat führt. Die Figur verkörpert die Perspektive eines durch den Krieg entwurzelten Menschen, die kulturelle Kontinuität bewahrt. Der Roman ist relevant, da ein Podcast-Gast diese literarische Figur bewusst in sein eigenes Werk integriert hat, um die komplexe Erfahrung von Vertreibung und kultureller Identität zu erkunden.
Der Turm
Uwe Tellkamp · 2010
Der Roman porträtiert das Dresdner Bildungsbürgertum und die intellektuelle Elite einer Epoche. Ein literarisches Zeugnis für die Kultur, Konflikte und Widersprüche eines sozialen Milieus im Wandel der Zeit.
Der U-Bahnhof ist schon wieder 100 Meter weiter weg
Die Toten Piloten
Der Abschlusssong der kurzlebigen Indierock-Band Die Toten Piloten. Der surreal anmutende Titel spiegelt den experimentellen Geist der Band wider, die in den 1990er Jahren tätig war. Trotz kurzer Existenz prägten die Musiker später unterschiedliche Szenen: Bandmitglied Regener etablierte sich im Indierock, während Motte zur Techno-Elektronik wechselte. Das Stück dokumentiert eine einflussreiche Phase der deutschsprachigen Alternativmusik.
Der überforderte Frieden
Jörn Leonhard · 2018
Aus aller Welt kamen im Frühjahr 1919 Diplomaten und Staatsmänner nach Paris, um den größten Krieg, den die Welt bis dahin gesehen hatte, zu beenden und eine neue Friedensordnung zu errichten. Doch die Aufgabe musste die Akteure überfordern. Meisterhaft und mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt vom Krieg in den Frieden schlitterte und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete.
Der Unsichtbare
Wolfgang Bauer
Cydo und Scarlet reden pfiffig und kniffig über Gott und die Welt! Vor allen Dingen über Furry- und Gaming-bezogene Themen, die uns in Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft betreffen!
Der Untergang
Oliver Hirschbiegel · 2004
Berlin, April 1945. Während um ihn herum sein Hirngespinst Großdeutschland in Schutt und Asche liegt, deutsche Truppen quasi nur noch auf dem Papier existieren und die Alliierten die Macht übernehmen, hält Adolf Hitler in seinem Bunker Hof. Spielt sich und seinen Vasallen eine Mär vom unaufhörlichen Triumph der arischen Rasse vor, stachelt seine Untergebenen zu weiteren irrwitzigen Feldzügen an und präsentiert einen galoppierenden Realitätsverlust ungeahnten Ausmaßes.
Der Untergang
Joachim Fest · 2009
Die neuere Geschichte kennt nichts, was den Ereignissen des Frühjahrs 1945 vergleichbar wäre. Niemals zuvor sind im Untergang eines Reiches so viele Menschenleben vernichtet, so viele Städte ausgelöscht und Landstriche verwüstet worden. Die Herrschaft des Hitler-Regimes endete nicht einfach – das Land im ganzen ging buchstäblich unter.
Der Untergang des Abendlandes
Oswald Spengler · 2021
Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte ist das kulturphilosophische Hauptwerk von Oswald Spengler. Spengler vergleicht das europäisch-nordamerikanische Abendland unter kulturmorphologischen Gesichtspunkten mit sieben anderen Hochkulturen. Er entwirft so das Panorama einer spezifischen Geschichtsphilosophie.
Der Untergang von Kasch
Roberto Calasso · 1997
Roberto Calassos »Der Untergang von Kasch« ist ein philosophisches Werk aus den 1980er Jahren, das sich einer kryptischen Genealogie von Geheimdiensten und ihrer kulturellen Verflechtungen widmet. Das Buch gilt als extrem elitär und seltene Leseerfahrung, wird aber von modernen Intellektuellen wie Peter Thiel rezipiert, was die tiefe Verankerung alteuropäischer Denktraditionen in zeitgenössischen politischen und philosophischen Debatten demonstriert.
Der unterschied
Frans de Waal · 2022
»Dieses Buch ist großartig! Frans de Waal ist nicht nur einer der angesehensten Primatologen der Welt – er ist auch ein mutiger Feminist.« Sy Montgomery, Autorin von »Rendevous mit einem Oktopus« Unsere beiden nächsten Primatenverwandten, die Bonobos und die Schimpansen, stehen uns nahe und sind für unser Selbstverständnis wichtig.
Der Untertan
Heinrich Mann · 2021
Sollte es einmal einen Preis für den widerlichsten Protagonisten eines Romans geben, würde Diederich Heßling ohne Zweifel weit vorne landen. Heinrich Mann erzählt in seinem satirischen Roman die Geschichte Heßlings – eine typische Karriere im Kaiserreich vor dem Ersten Weltkrieg: Als Kind vom Vater gedemütigt, findet Heßling seinen Platz im bierseligen Kollektiv einer Burschenschaft und wird schließlich zum skrupellosen Fabrik-Erben, der nach oben buckelt und nach unten tritt.
Der Ursprung der Welt
Liv Strömquist · 2020
Geschlechterwissen wird in und zwischen wissenschaftlichen Disziplinen generiert – als Kritik an akademischer Wissensproduktion und mit dem Ziel der Transformation. Die Beiträger*innen des Bandes untersuchen die Bedingungen und Möglichkeiten für intervenierendes Wissen von Geschlecht und dessen Bedeutungen für die Disziplinen Informatik, Naturwissenschaften/Biologie und Kunstwissenschaft in der Bundesrepublik Deutschland seit den 1970er Jahren.
Der Ursprung des Kunstwerks
Martin Heidegger · 1960
Der Ursprung des Kunstwerkes ist eine Abhandlung des Philosophen Martin Heidegger aus den Jahren 1935–36, in welcher er sich mit der Frage auseinandersetzt, was die Kunst als Kunst ausmacht. Was die Kunst ist, soll also nicht durch wissenschaftliche Disziplinen wie etwa die Psychologie erklärt werden, noch anhand soziologischer Ansätze, welche die Rolle der Kunst in der Gesellschaft untersuchen.
Der Vater (und weitere Bücher über Hans Frank)
Niklas Frank · 2023
Der Ausdruck „akademischer Nationalsozialismus“ ist anstößig. Er war es auch für mich. Er ist aber sachlich angemessen. Es gab den akademischen Nationalsozialismus. Er war mächtig. Er war mächtiger als andere Formen des Nationalsozialismus, sofern diese überhaupt als selbständige Formen existierten und nicht nur orchestrierte Erscheinungen des akademischen Nationalsozialismus für Nichtakademiker waren. Um das wissenschaftlich nachzuweisen, muss ich einen erheblichen Aufwand leisten.