Artikel aus Alles gesagt?
622 Artikel aus 125 Episoden · Seite 6 von 13
Heute über den Linden
Maxim Biller
für die Zeit heißt "Über den Linden", die neuste Folge "Morbus Israel" (25.6.) wurde nach einigen Stunden von Zeit-Online gelöscht ("mehrere Formulierungen, die nicht den Standards der ZEIT entsprechen"), deshalb hier der vollständige Text zur Information: "Kommt ein Deutscher ...
Hitzlsperger-Interview (Coming Out)
Thomas Hitzlsperger spricht mit Moritz Müller-Wirt, einem der Interviewer seines berühmten Coming-Out-Interviews, über die damals epochalen Ereignisse und deren Nachwirkungen. Der Artikel reflektiert das historische Sportjournalismus-Moment, in dem Hitzlsperger 2014 seine Homosexualität öffentlich machte. Das ursprüngliche Gespräch war medial so bedeutsam, dass es die Server von Zeit Online zum Absturz brachte.
How to Spend It
Financial Times
Luxus-Beilage der Financial Times, die sich auf High-End-Immobilien, Lifestyle und Konsumgüter konzentriert. Der Artikel ist relevant, da er im Gespräch über Luxusimmobilien und den Verkauf eines Schlosshotels erwähnt wird – als kulturelle Referenz für gehobenen Lebensstil und internationale Immobilienmärkte.
Ich habe Angst, aber nicht um mich
Igor Levit / Tagesspiegel
Igor Levit berichtet in diesem Gastbeitrag über erhaltene Morddrohungen gegen sich und seine Konzerte. Der renommierte Pianist setzt sich damit auseinander, wie diese Bedrohungen Teil eines größeren gesellschaftlichen Problems mit systematischem Antisemitismus und Rassismus sind. Levit betont, dass seine Angst sich nicht auf seine persönliche Sicherheit bezieht, sondern auf die gesellschaftliche Entwicklung und Normalisierung von Hass.
If the News Is That Important, It Will Find Me
Brian Stelter
Brian Stelter untersucht in diesem New-York-Times-Artikel die veränderte Mediennutzung junger Menschen. Durch das prägende Zitat eines 24-jährigen College-Studenten – „if the news is that important, it will find me" – zeigt er, wie sich das Informationsverhalten der jungen Generation grundlegend gewandelt hat und welche Rolle digitale Plattformen dabei spielen.
Interview
Andy Warhol
Interview mit Andy Warhol über Pop-Art, Konsum und Kultur. Warhol äußert sich zu ikonischen Themen wie Coca-Cola, Junk Food und seiner künstlerischen Philosophie. Das Stück dokumentiert die Sicht des legendären Künstlers, dessen Magazin Interview die Ästhetik moderner Mediengestaltung nachhaltig prägte.
Interview Hamburger Abendblatt (März 2021)
Eine Hamburgerin führt einen Selbstversuch durch und erkundet ihre Stadt einen Tag lang aus der Perspektive eines Kindes. Psychologin Stefanie Stahl ordnet diese Sehnsucht nach Kindheit und Unbeschwertheit psychologisch ein. Der Artikel verknüpft diese persönliche Erkundung mit wissenschaftlichen Erkenntnissen über die Bedeutung von Alltagsstrukturen und deren Auswirkungen auf das psychische Wohlbefinden.
Interview im Neuen Deutschland
Julia von Heinz
Dass Rechte ihn nicht mögen würden, war klar. Nun gibt es auch Kritik von links. Im nd-Interview erklärt Regisseurin Julia von Heinz zum Kinostart ihres Antifafilms, warum er kein Aussteigerporträt ist, sondern zum Engagement auffordert.
Interview im Verfassungsblog
Das Justiz-Projekt untersucht die Verletzlichkeit der deutschen Rechtsprechung. Im Mittelpunkt steht ein Interview mit der Juristin Marietta Auer, die einen innovativen Ansatz verfolgt und deutsche Rechtstheorie mit amerikanischem kritischem Rechtsdenken verbindet. Der Artikel beschäftigt sich mit ihrer Haltung der Widerständigkeit bei der unabhängigen Rechtsauslegung.
Interview in der Bild-Zeitung
Joachim Gauck
Altbundespräsident Joachim Gauck erörtert in diesem BILD-Interview seine Positionen zu Migration und innerer Sicherheit in Deutschland. Er warnt vor unbegrenzter Migration und thematisiert Fragen von Parallelgesellschaften und Leitkultur. Gaucks zentrale These lautet, dass Besonnenheit und Mut in der Sicherheitspolitik kein Widerspruch sind, sondern sich ergänzen.
Interview in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung 2023
Habeck zieht in einem Interview der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (2023) eine Parallele zwischen Luthers Reformation und der heutigen gesellschaftlichen Spaltung. Der Gedankenaustausch bietet philosophische Perspektiven auf gegenwärtige Polarisierungsprozesse und zeigt überraschende historische Parallelen zu aktuellen gesellschaftlichen Konflikten auf.
Interview in der Stuttgarter Zeitung
Das Schauspiel der Stuttgarter Staatstheater liefert gerade Premieren am laufenden Band. Intendant Burkhard C. Kosminski sieht allerdings große Gefahren durch die Sparpolitik der Stadt.
Interview mit Alexander Kekulé
Der Virologe Alexander Kekulé warnt vor vermehrt nachgewiesenen Polio-Viren im Abwasser Deutschlands und kritisiert die weit verbreitete Hoffnung, dass die Pandemie für Geimpfte überwunden sei. Kekulé weist auf Risiken durch unvorsichtiges Verhalten auch geimpfter Menschen hin und sieht in der politischen Kommunikation zu diesem Thema grundlegende Fehler.
Interview mit Andreas Voßkuhle
Andreas Voßkuhle
Hass und Hetze im Internet bedrohten unsere Demokratie, warnt Andreas Voßkuhle. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts fordert deshalb eine Klarnamenpflicht. Rechtlich sei das aber „nicht ganz einfach“.
Interview mit Angela Merkel
Jana Hensel
In diesem Interview spricht Angela Merkel offen über ihre Erfahrungen als Kanzlerin und Frau in der Politik. Sie äußert sich zu Feminismus, zum Regieren als Frau und zur mangelnden Anerkennung Ostdeutschlands. Das Interview stellt die Frage, wie politische Karrieren die Wahrnehmung von Geschlechterrollen prägen können.
Interview mit Anne Broer-Hilka in der Augsburger Allgemeinen
Die ehemalige Oberstaatsanwältin Anne Brorhilker warnt in einem Interview der Augsburger Allgemeinen vor dem Fortbestand illegaler Cum-Ex-Geschäfte. Sie kritisiert Scholz' Umgang mit der Affäre scharf und bezeichnet seine Gedächtnisstrategie als verheerend und als juristischen Winkelzug. Der Artikel zeigt, dass die Steuergeldverschwendung durch diese Geschäfte aus ihrer Sicht noch immer ein gravierendes Problem darstellt.
Interview mit Anthony Hopkins
Anthony Hopkins beschreibt in einem ZEIT-Interview, wie er sein Leben seit Jahrzehnten nicht als selbstbestimmt empfindet, sondern sich wie auf einem fliegenden Teppich unwillkürlich „gelebt" wähnt. Der Artikel zeigt Hopkins' persönliche Perspektive auf Entscheidungsfindung und sein existenzielles Verhältnis zu Kontrolle und Schicksal. Das Interview wird als Beleg dafür angeführt, dass Menschen häufig ein Gefühl einer transzendenten Kraft verspüren, die ihr Leben lenkt, ohne dieses Phänomen klar benennen zu können.
Interview mit Antje Boetius über Wissenschaft und Bäumepflanzen
Der Artikel behandelt die mangelnden Karrierechanzen für Frauen in der Wissenschaft und deren negative Auswirkungen auf Forschung und Lehre. Das fehlende Gleichgewicht führt dazu, dass viele talentierte Wissenschaftlerinnen in den Positionen stecken bleiben und nicht in Führungsrollen aufsteigen können. Die Frustration über diese Strukturen ist so groß, dass selbst etablierte Forscher mit dem Gedanken spielen, die Wissenschaft ganz zu verlassen.
Interview mit Antje und Henning Boetius
Die Meeresforscherin Antje Boetius und ihr Vater diskutieren in diesem Interview die zunehmenden Bedrohungen für marine Arten durch menschliche Aktivitäten in den Ozeanen. Sie fordern strengere Strafen für Umweltschäden. Das kontrovers überschriebene Interview aus dem Magazin Zeit Wissen von 2012 provozierte damals zahlreiche empörte Reaktionen.
Interview mit Boris Palmer
Artikel über die Kontroverse um rassistische Äußerungen von Tübingens Oberbürgermeister Boris Palmer. Der Grünen-Politiker verwendete bei einer Universitätsveranstaltung das N-Wort und verglich die folgende Kritik mit der Verfolgung von Juden in der NS-Zeit. Das ZEIT-Interview behandelt die Krise und Palmers umstrittene Reaktion darauf.
Interview mit Carolin Emcke (Oktober 2016)
Carolin Emcke, renommierte Journalistin und Publizistin, erhielt den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Der Artikel beleuchtet die prestigeträchtige Auszeichnung, die seit 1950 an Schriftsteller, Philosophen und Wissenschaftler verliehen wird. Es wird auch ein Interview vom Oktober 2016 erwähnt, das Emcke kurz vor ihrer Preisrede gab und in dem sie detailliert über den Inhalt ihrer Rede schwieg.
Interview mit Charles Schumann in Kyoto
Timo Frasch
Charles Schumann betreibt eine Bar in einem japanischen Kloster in Kyoto. Das FAZ-Interview von Timo Frasch dokumentiert sein ungewöhnliches Projekt und zeigt die faszinierende Verbindung von westlicher Barkultur mit japanischer spiritueller Tradition.
Interview mit Daniel Cohn-Bendit in der ZEIT (2012)
Der Artikel dokumentiert Cohn-Bendits Kritik am Deutschen Sportbund und der Affäre um Drygalla. Dabei zitiert die ZEIT ein 2012er Interview Cohn-Bendits, in dem dieser eine 30-Prozent-Wählerschaft für Le Pen in Deutschland noch für undenkbar hielt. Der Text zeigt, wie sich die politische Lage in Deutschland seitdem verändert hat.
Interview mit Die Welt über Heimat
Acht von zehn Deutschen haben laut einer Umfrage positive Heimatgefühle. Viele Menschen verbinden mit diesem Begriff den Ort ihrer Kindheit. Einen hohen Stellenwert hat außerdem die Familie. Bei den Aspekten Nation und Tradition zeigt sich eine Diskrepanz zwischen den Altersgruppen.
Interview mit Egon Bahr
Christoph Amend
Christoph Amend, Chefredakteur des Zeit-Magazins, hat ein Buch veröffentlicht, in dem er verschiedene Zeitgenossen wie Herbert Grönemeyer, Lena Meyer-Landrut und Jens Spahn interviewt, um herauszufinden, wie es Deutschland geht. Er bezieht sich dabei auf frühere Interviews mit älteren Persönlichkeiten wie Richard von Weizsäcker. Die Rezensentin Hannah Bethke kritisiert das Buch jedoch scharf: Sie findet es redundant, oberflächlich und wenig aufschlussreich. Die Interviewten äußern sich zu wichtigen Themen wie Populismus, Migration oder Globalisierung kaum substanziell, und Amends kumpelhafter Ton mit belanglosen Anekdoten wirke ermüdend. Bethke zieht das Fazit, dass das Buch praktisch keinen Erkenntnisgewinn bietet.
Interview mit Eva Illouz in der Zeit
Eva Illouz
Ein Interview mit der Soziologin Eva Illouz über die Rolle der Hoffnung im modernen Kapitalismus. Illouz untersucht, wie kapitalistische Strukturen menschliche Hoffnungen geschickt instrumentalisieren und für ihre Zwecke ausbeuten. Das Gespräch berührt auch gesellschaftliche Probleme wie Antisemitismus, der sich nicht auf einzelne Organisationen beschränkt, sondern in verschiedenen politischen Lagern vorhanden ist.
Interview mit Eva und Robert Menasse
Volker Weidermann
Eva und Robert Menasse sind das derzeit erfolgreichste Geschwisterpaar der deutschsprachigen Literatur. Hier geben sie ihr erstes gemeinsames Interview: über ihre Familie und ihren Umgang mit der Wahrheit.
Interview mit Friedrich Merz
Christoph Amend
Tagesspiegel-Interview mit Friedrich Merz aus dem Jahr 2000, in dem dieser von seiner angeblich wilden Jugend mit Mofa und langen Haaren berichtet. Später widerlegten Merz' Jugendfreunde öffentlich die Geschichte und erklärten, dass er weder ein Moped besaß noch lange Haare trug. Der Artikel zeigt die Diskrepanz zwischen Merz' Selbstdarstellung und der Realität, wie sie von Zeitzeugen berichtet wird.
Interview mit Friedrich Merz im Tagesspiegel
Christoph Amend, Helmut Schümann
In diesem Tagesspiegel-Interview aus dem Jahr 2000 erzählt Friedrich Merz von seiner wilden Jugend und rebellischen Schulzeit in seiner Heimatstadt Brilon. Das von Christoph Amend und Helmut Schümann geführte Gespräch sorgte damals für erhebliche öffentliche Aufmerksamkeit und wird in der Podcast-Episode als Beispiel für eine facettenreichere Seite des späteren Unionspolitikers erwähnt.
Interview mit Herbert Grönemeyer (Zeitung ungenannt)
Herbert Grönemeyer spricht in diesem Artikel über sein neues Unplugged-Album und tritt dabei vor Publikum auf. Der Text beschäftigt sich mit der Frage, wie sich der Musiker zu politischen Themen äußert und ob seine Rolle als sogenannter Volkssänger noch zeitgemäß ist. Das Interview deutet an, dass Grönemeyers politisches Engagement möglicherweise an seine Grenzen stößt oder sich neu definiert.
Interview mit Herfried Münkler zum russischen Angriff auf die Ukraine
Der Artikel präsentiert eine politikwissenschaftliche Analyse des russischen Angriffskriegs durch Herfried Münkler. Dieser vergleicht Russlands imperiale Expansionspolitik mit dem revisionistischen Deutschland der Weimarer Zeit und argumentiert, dass Russland seine Ziele nur durch Resignation aufgeben wird. Münkler reflektiert im Interview auch über seine anfängliche Fehleinschätzung eines schnellen russischen Sieges.
Interview mit Inge Jens
Malte Henck, Moritz Eislinger
Inge Jens, 94-jährige Autorin und Witwe des Schriftstellers Walter Jens, gewährt in einem Zeit-Interview tiefe Einblicke in ihr Leben. Sie reflektiert prägende Momente wie ihre Begegnung mit Hitler, ihre Zeit in der Gruppe 47 und persönliche Tragödien wie den Suizid ihres Sohnes. Ein Porträt einer außergewöhnlichen Zeitzeugin, die sich auch mit der Pflege ihres demenzkranken Mannes auseinandergesetzt hat.
Interview mit Inge Jens (Zeit-Dossier)
Malte Henck, Moritz Eislinger
Inge Jens, 94-jährige Witwe des Autors Walter Jens, gibt in diesem Interview einen persönlichen Rückblick auf ihr außergewöhnliches Leben. Sie reflektiert ihre Begegnung mit Hitler, ihre Zeit in der Literaturgruppe Gruppe 47 und besonders ihre Jahre als Pflegerin ihres Mannes, der an Demenz erkrankte. Das Interview zeigt eine tiefe Auseinandersetzung mit den großen Fragen ihres Lebens.
Interview mit Julia Jäkel und Roger de Weck zur Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks
Ein Zukunftsrat unter Leitung der früheren Gruner+Jahr-Chefin Julia Jäkel und des ehemaligen Schweizer Fernseh-Direktors Roger de Weck hat vor einem halben Jahr Reformvorschläge für ARD, ZDF und Deutschlandradio erarbeitet. Kernforderung ist eine zentral gelenkte ARD statt der gegenwärtigen Struktur aus neun autonomen Landessendern, die als hauptsächliches Problem identifiziert wurden. Trotz Engagement der achtköpfigen Expertengruppe bleiben die Reformpläne bislang ohne gesetzliche Umsetzung – die zuständigen Länder haben keine Maßnahmen eingeleitet, während parallel der Streit um erforderliche Beitragserhöhungen beim Bundesverfassungsgericht eskaliert. Der Artikel deutet die Sorge der Reformer an, dass ihre Vorschläge wirkungslos verpuffen könnten.
Interview mit Jutta Allmendinger zum Pflichterbe
Jutta Allmendinger
Die Soziologin Jutta Allmendinger analysiert verschiedene Formen von Armut und deren Weitergabe zwischen Generationen. Sie plädiert für ein Pflichterbe, bei dem junge Menschen mit 18 Jahren einen Grundstock an Kapital erhalten, um bessere Chancengleichheit zu schaffen. Der Artikel untersucht, wie unterschiedliche Startbedingungen Lebenschancen prägen und warum große Erbschaften teilweise unproduktiv für die Gesellschaft wirken.
Interview mit Jutta Allmendinger über Heiratsmarkt und Arbeitsmarkt
Jutta Allmendinger, renommierte Soziologin, analysiert in diesem Interview die finanzielle Situation von Frauen. Sie erläutert ihre provokante These, dass Frauen auf dem Heiratsmarkt lange Zeit besser verdient haben als durch Erwerbstätigkeit. Erst seit kurzem sei der Arbeitsmarkt aufgrund von Rentenleistungen wirtschaftlich attraktiver geworden.
Interview mit Kevin Kühnert
Kevin Kühnert hatte sich im Oktober überraschend aus der Politik zurückgezogen. SPD-Chef Lars Klingbeil ist eigenen Angaben zufolge mit dem Ex-Generalsekretär der Partei befreundet – und berichtet nun vom jüngsten Gespräch der beiden.
Interview mit Konstantin Schreiber im Hamburger Abendblatt
Constantin Schreiber hat ein neues Buch veröffentlicht, das sich mit furchtlosen Debatten auseinandersetzt und wie eine Anleitung für den kommenden Bundestagswahlkampf liest. Der Bestsellerautor plädiert dafür, offene und mutige politische Diskussionen zu führen. Der Artikel beleuchtet auch Schreibers Bewunderung für Persönlichkeiten wie Dagmar Berghoff, die er als Vorbild nennt.
Interview mit Lilly Blaudszun im Spiegel
Interview mit der SPD-Social-Media-Beraterin Lilly Blaudszun im Spiegel über ihre Erfahrungen mit Burnout und die psychischen Belastungen durch Social Media. Sie reflektiert darin ihre vorübergehende Rückzug aus der Öffentlichkeit und die Herausforderungen für junge Politikerinnen und Medienfachleute.
Interview mit Marco Börries (1997)
Interview-Podcast mit dem Unternehmers Marco Börries über seine Erfahrungen in drei Jahrzehnten der Digitalgeschichte. Börries diskutiert die anhaltende digitale Trägheit Deutschlands und reflektiert über seine Begegnungen mit bedeutenden Tech-Persönlichkeiten wie Steve Jobs. Der Artikel bietet Einblicke in die Entwicklung der digitalen Industrie und Börries' kritische Sicht auf Deutschlands Verhältnis zur Informationsgesellschaft.
Interview mit Marina Weisband
Demokratie muss man können, nicht nur wollen — so lautet das Kernargument der Psychologin und Grünen-Politikerin Marina Weisband in ihrem neuen Buch. Sie kritisiert, dass Schulen durch starre Hierarchien und fehlende Mitbestimmung bei Schülern „erlernte Hilflosigkeit" erzeugen und diese dadurch anfälliger für Extremismus werden. Als Lösung schlägt sie ihre selbst entwickelte Software „Aula" vor, eine Onlineplattform, über die Schüler Entscheidungen treffen können — von Schulmaßnahmen bis zu Alltagsfragen wie einem Kaugummiverbot. Die Rezension bescheinigt dem Buch zwar wenig konzeptionelle Neuheit, würdigt aber seine anschauliche Argumentation für echte Schülerbeteiligung, die oft zu überraschenden und reflektierten Abstimmungsergebnissen führt.
Interview mit Marina Weisband (Süddeutsche Zeitung 2012)
Marina Weisband, 24-jährige Psychologiestudentin, wurde als Bundesgeschäftsführerin der Piratenpartei durch Zufall nominiert – sie stand auf der Liste, weil niemand den neu geschaffenen Posten wollte. Unter ihrer Führung erlebte die Partei explosives Wachstum: die Umfragewerte versechsfachten sich und die Mitgliederzahlen verdoppelten sich. Allerdings kandidiert sie nicht erneut, da der 70-Stunden-Job neben ihrem Studium gesundheitlich nicht zu verkraften ist. In ihrem Interview kritisiert Weisband Parteikollegen, die sich schwer tun, extremistische Positionen eindeutig abzulehnen. Sie begründet ihre Forderung nach klarer Abgrenzung mit ihrer Kernposition: Meinungsfreiheit ist gesellschaftlich zu verteidigen, aber nicht innerhalb der eigenen Partei.
Interview mit Max Czollek im Spiegel
Max Czollek argumentiert in diesem Spiegel-Interview für die Desintegration von Juden in Deutschland als Alternative zu Assimilation. Der Text behandelt Czolleks Perspektive auf jüdische Identität und die Frage, wie Juden sich in der deutschen Gesellschaft positionieren sollten. Das Interview entstand als Stellungnahme im Kontext einer öffentlichen Debatte über jüdisches Leben in Deutschland.
Interview mit Mr. Money Mustache im Spiegel
Porträt des kanadischen Finanzgurus Pete Adeney, der als junger Mann seinen Job kündigte und mit seinem Blog „Mr. Money Mustache" zur Ikone der Frugalisten-Bewegung wurde. Der Spiegel-Artikel von 2022 zeigt, wie Adeney heute nach über anderthalb Jahrzehnten finanzieller Unabhängigkeit lebt und warum er die aktuelle Inflation gelassen sieht. Ein Rückblick auf die Langzeitfolgen des radikalen Sparansatzes.
Interview mit Naika Foroutan in der taz
Naika Foroutan
Naika Foroutan, Professorin für Integrationsforschung an der Humboldt-Universität Berlin und seit 2017 Leiterin des Deutschen Zentrums für Integrations- und Migrationsforschung (DeZIM), setzt sich in ihrem Vortrag „Alles Osten, oder was?" mit ostmigrantischen Analogien auseinander. Die 1971 geborene Migrationsforscherin behandelt dabei Fragen der Integration und Gesellschaftspolitik. Sie diskutiert auf der taz lab 2024 in einer Panel-Veranstaltung „Was nun, Zivilgesellschaft?" gemeinsam mit David Begrich und René Wilke über die Rolle der Zivilgesellschaft in aktuellen gesellschaftlichen Debatten.
Interview mit Paul Auster in Die Zeit
In diesem Interviewpodcast mit dem amerikanischen Autor Paul Auster diskutiert Jochen Wegner über die Geschichte der Vereinigten Staaten, Austers Werdegang als Schriftsteller und die Bedeutung seiner Ehe. Dabei wird ein früheres Interview aus der ZEIT thematisiert, in dem es um die Beziehung zwischen Bildung und Rassismus ging. Auster korrigiert ein Missverständnis und erklärt, dass allein Bildung Rassismus nicht beseitige, aber die Kenntnis der Geschichte zu mehr Mitgefühl führen könne.
Interview mit Paul Rudd
Johannes Dudziak
Das Interview porträtiert Paul Rudd als Schauspieler, der mit Humor durchs Leben geht und erklärt, wie er mit Schmerz und Trauer umgeht. Er berichtet von Erfahrungen mit digitaler Erfassung, bei der sein Körper für Filmszenen genutzt wurde, ohne dass er selbst vor der Kamera stand. Diese Praxis illustriert die Technologie-Problematiken, die dem Hollywood-Streik zugrunde liegen.
Interview mit Paul Rudd (ZEIT Magazin)
Johannes Dudziak
Ein Interview mit Schauspieler Paul Rudd im ZEITmagazin, in dem er über persönliche Themen spricht. Rudd erläutert seine Philosophie, wie Humor bei der Bewältigung von Schwierigkeiten hilft, und teilt Gedanken über glückliche Ehen und Trost spenden. Das Gespräch beleuchtet die menschliche Seite des Schauspielers jenseits seiner Hollywood-Karriere.
Interview mit Rezo im Spiegel
Rezo kritisiert die Fehlerkultur deutscher Medien und fordert mehr Verantwortungsbewusstsein bei der Berichterstattung. Ausgangspunkt ist ein Spiegel-Interview, in dem er seine Mediennutzung beschrieb und dabei sagte, kein Print zu lesen. Diese Aussage wurde von anderen Medien und Politikern später verkürzt und missinterpretiert weitergegeben. Rezo prangert an, dass Medien eine "unfassbar große Verantwortung" tragen und sorgfältiger mit Zitaten umgehen sollten.
Interview mit Ricarda Lang im Tagesspiegel
Ricarda Lang, Co-Vorsitzende der Grünen, äußert sich in diesem Interview zu den Herausforderungen ihrer Partei. Sie verteidigt die Chancen der Grünen im Osten Deutschlands und setzt sich mit Kritik auseinander, etwa zum Vorwurf fehlender Vorsorge in der aktuellen Regierungsbeteiligung. Das Interview thematisiert zudem den Hass gegen Politikerinnen in sozialen Medien und die gesellschaftliche Abwehr gegen ständige Forderungen und Verbote.