Autobiografie
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Confessiones
Augustinus
In "Die Bekenntnisse" (Confessiones) gewährt Aurelius Augustinus einen tiefen Einblick in seine spirituelle und intellektuelle Reise. Der literarische Stil ist autobiografisch und zugleich philosophisch, geprägt von einer bewegenden Rhetorik, die theologische Gedanken und persönliche Reflexionen vereint. Augustinus schildert seine Suche nach Wahrheit und Sinn, begonnen in einer von Sinnlichkeit geprägten Jugend und mündend in eine radikale Bekehrung zum Christentum.
Confessiones (Bekenntnisse)
Augustinus von Hippo · 2024
In "Die Bekenntnisse" (Confessiones) gewährt Aurelius Augustinus einen tiefen Einblick in seine spirituelle und intellektuelle Reise. Der literarische Stil ist autobiografisch und zugleich philosophisch, geprägt von einer bewegenden Rhetorik, die theologische Gedanken und persönliche Reflexionen vereint. Augustinus schildert seine Suche nach Wahrheit und Sinn, begonnen in einer von Sinnlichkeit geprägten Jugend und mündend in eine radikale Bekehrung zum Christentum.
Crazy
Benjamin Lebert
In seinem autobiographischen Roman erzählt der 16jährige Internatsschüler von den Schwierigkeiten des Erwachsenwerdens.
Dammbruch
Bodo Kirchhoff
Autobiografisches Werk über Missbrauchserfahrungen in der Jugend. Das Buch verarbeitet ein traumatisches Kapitel des Lebens und wird als gelungene künstlerische Bewältigung dieser Erfahrung beschrieben.
Das Buch meines Lebens
Teresa von Ávila · 2020
In ihrer Autobiographie gibt Teresa von Ávila einen beeindruckenden Einblick, wie sie als Frau in einer Zeit der widrigsten Umstände und gegen alle Widerstände ihren eigenen Weg geht. Sie lässt die Leserinnen und Leser an ihrem inneren Werdegang, ihren außerordentlichen geistlichen Erfahrungen und ihrem Weg in einer von Männern beherrschten Gesellschaft und Kirche teilnehmen.
Das Deutsche Krokodil
Ijoma Mangold · 2017
Ijoma Alexander Mangold lautet sein vollständiger Name; er hat dunkle Haut, dunkle Locken. In den siebziger Jahren wächst er in Heidelberg auf. Seine Mutter stammt aus Schlesien, sein Vater ist aus Nigeria nach Deutschland gekommen, um sich zum Facharzt für Kinderchirurgie ausbilden zu lassen. Weil es so verabredet war, geht er nach kurzer Zeit nach Afrika zurück und gründet dort eine neue Familie. Erst zweiundzwanzig Jahre später meldet er sich wieder und bringt Unruhe in die Verhältnisse.
Das Ende von Eddie
Édouard Louis · 2016
Ein Befreiungsschlag, ein Aufbruch in ein neues Leben – mit unglaublicher Sprachgewalt erzählt der junge französische Autor Édouard Louis die Geschichte einer geglückten Flucht aus einer unerträglichen Kindheit: inspiriert von seiner eigenen. ›Das Ende von Eddy‹ ist sein Debütroman, der zu einem großen Erfolg und einer der meistdiskutierten Veröffentlichungen des Jahres wurde.
Das Ende von Eddy
Édouard Louis · 2016
Ein autobiographisch inspirierter Roman über die Kindheit in einer nordfranzösischen Arbeiterfamilie. Die Geschichte zeigt die Unterdrückung durch patriarchalische Strukturen, insbesondere die Gewalt und Kontrolle des Vaters. Ein eindringliches Porträt von Klassenverhältnissen und dem Kampf um Emanzipation.
Das Erbe des Kommandanten
Rainer Höss · 2013
Autobiografische Auseinandersetzung des Enkels von Auschwitz-Kommandant Rudolf Höss mit seiner Familie und deren NS-Vergangenheit. Das Buch wird in weiten Teilen angezweifelt und kontrovers diskutiert, da zahlreiche Darstellungen des Autors von seinen Familienmitgliedern bestritten werden.
Das Jahr des magischen Denkens
Joan Didion · 2014
Die große amerikanische Schriftstellerin Joan Didion schreibt über die Trauer nach dem Tod ihres Ehemannes und über ihren Versuch, das Unfassbare begreiflich zu machen. Ein sehr offenes, sehr persönliches Buch, das zugleich von beeindruckender Allgemeingültigkeit ist. Joan Didion wurde dafür in den USA mit dem National Book Award ausgezeichnet.
Das Leben meiner Mutter
Oskar Maria Graf · 2011
Das Leben meiner Mutter ist ein autobiographischer Roman des bayerischen Schriftstellers Oskar Maria Graf (1894–1967).
Das Reich Gottes
Emmanuel Carrère · 2014
In einer Phase von Selbstzweifeln und Depression gerät Emmanuel Carrère in eine Krise des Unglaubens. Er wendet sich dem Christentum zu und versucht, sich zum Glauben zu überzeugen. Nach einer Zeit der intensiven Auseinandersetzung mit den Ursprüngen des Christentums und dem Versuch, konsequent den christlichen Idealen zu folgen, gerät er in eine zweite Krise, eine Krise des Glaubens.
Das Tagebuch der Laurie Schiller (The Quiet Room)
Lori Schiller · 1994
Intimes Tagebuch einer Frau mit Schizophrenie, das ihre Halluzinationen, Symptome und psychologischen Kämpfe gegen die Krankheit dokumentiert. Das Buch zeigt die alltägliche Realität dieser Erkrankung aus der Perspektive einer Betroffenen und die Grausamkeit ihrer inneren Welt.
Der Ausflug der toten Mädchen
Anna Seghers · 1947
Der Ausflug der toten Mädchen ist eine um 1944 entstandene und 1946 in New York in dem gleichnamigen Band erschienene Erzählung von Anna Seghers mit autobiographischen Bezügen. Sie handelt von den Erinnerungen der im mexikanischen Exil lebenden Erzählerin „Netty“ an einen Schulausflug vor dem Ersten Weltkrieg und an die Schicksale der Mädchen bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges. Dadurch entsteht ein breites Bild der Gesellschaft in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts.
Der Junge muss an die frische Luft
Hape Kerkeling · 2014
»Was, um Himmels willen, hat mich bloß ins gleißende Scheinwerferlicht getrieben, mitten unter die Showwölfe? Eigentlich bin ich doch mehr der gemütliche, tapsige Typ und überhaupt keine Rampensau. Warum wollte ich also bereits im zarten Kindesalter mit aller Macht "berühmt werden"? Und wieso hat das dann tatsächlich geklappt? Nun, vielleicht einfach deshalb, weil ich es meiner Oma als sechsjähriger Knirps genau so versprechen musste ...« Hape Kerkeling, der mit seinem Pilgerbericht »Ich bin dan...
Der Lauf der Dinge
Simone de Beauvoir · 2015
Die Lebensgefährtin Jean-Paul Sartres schildert in diesen Aufzeichnungen ihre Beziehungen und ihre zahlreichen Reisen mit Sartre, die Wandlungen und Wendungen von Sartres Verhältnis zum Kommunismus, ihre Liebesaffären, vor allem ihre Liaison mit dem amerikanischen Romancier Nelson Algren, und ihre Freundschaften und Zerwürfnisse mit berühmten Zeitgenossen wie Camus, Koestler, Giacometti, Merleau-Ponty und Raymond Aron.
Der Mann mit dem Fagott
Udo Jürgens · 2009
Der Mann mit dem Fagott ist ein zweiteiliger Fernsehfilm aus dem Jahr 2011. Premiere hatte der Film am 18. September 2011 im Casino Velden, am 29. und 30. September 2011 erfolgte die Erstausstrahlung (zwei Teile) bei ORF und ARD. Der Film basiert auf dem gleichnamigen autobiografischen Bestseller von Udo Jürgens und Michaela Moritz aus dem Jahr 2004. Udo Jürgens wurde mit diesem Film zum 77. Geburtstag geehrt.
Der Psychopath in mir
James Fallon · 2022
Autobiografisches Sachbuch über die Selbstdiagnose des Autors als Psychopath. Fallon erforscht die psychopathischen Merkmale in sich selbst und hinterfragt, was dies über menschliches Verhalten und Neurowissenschaften aussagt. Der bewusst offen gehaltene Titel deutet an, dass nicht alles Psychopathische zwangsläufig destruktiv sein muss.
Der Runterladen (Ausstellung)
Benjamin von Stuckrad-Barre
Benjamin von Stuckrad-Barre präsentierte 2006 in einer Hamburger Galerie die Ausstellung „Der Runterladen", bei der er persönliche Gegenstände aus seiner Schweizer Zeit kuratorisch in Bilderrahmen arrangierte und mit Lesungen kombinierte. Das Projekt verbindet künstlerische Intervention mit autobiografischem Storytelling und spielt dabei auf die doppelte Bedeutung des Titels an: emotionale Last abladen und die Metapher des digitalen Herunterladens. Die Ausstellung dokumentiert einen Moment der Neuorientierung nach seiner Rückkehr nach Deutschland und dem Überwinden persönlicher Krisen.
Der Sommer fängt doch so an
Sarah Kirsch · 2025
"Biografien haftet stets ein Gutteil Voyeurismus gegenüber ihrem Gegenstand an, der gleichzeitig aber Gegenstand ihrer Verehrung ist." Sven Hanuschek Wie kann man ein Leben aufschreiben? Diese Frage stellen sich sowohl autobiografisch Schreibende als auch jene, die das Leben von jemand anderem recherchieren und davon erzählen – und sei es das Leben jener, die selbst geschrieben haben.
Der blinde Fleck
Stefan Lebert
„Der blinde Fleck" setzt sich mit der persönlichen Aufarbeitung der eigenen Familienvergangenheit in Bezug auf die NS-Zeit auseinander. Das Werk wirft die Frage auf, wie man sich mit dem Erbe von Familienmitgliedern auseinandersetzt, die in dieser Periode verstrickt waren. Es ist relevant, weil es paradigmatisch zeigt, welche Lücken und Verdrängungsmechanismen bei der Aufklärung von Familiengeschichte entstehen können.
Der gebrauchte Jude
Maxim Biller
Maxim Billers autobiografisches Werk „Der gebrauchte Jude" versammelt persönliche Geschichten und Erfahrungen des deutsch-israelischen Schriftstellers. Im Podcast bezieht sich Biller auf das Buch, um die Authentizität einer Anekdote über seine Zeit an der Journalistenschule zu unterstreichen, in der ein Redakteur des Bayerischen Rundfunks eine Rolle spielt. Das Buch dokumentiert Billers reflektierte Auseinandersetzung mit seiner Identität und Karriere als Journalist und Autor.
Der geschenkte Gaul
Hildegard Knef · 2025
Das Leben hat Hildegard Knef oft genug aus dem Sattel geworfen. Trotzdem blieb es für sie der 'geschenkte Gaul', der zwar nicht immer bequem ist, den man aber stets behält – weil er ein Geschenk ist. Mit ihrer bewegenden Autobiographie schuf Hildegard Knef ein hinreißendes Stück Erlebnisliteratur: engagiert, authentisch, humorvoll – die Geschichte ihres Lebens und einer ganzen Generation.
Der große Bazar
Daniel Cohn-Bendit · 2023
Autobiografisches Werk von 1975, das sich mit gesellschaftspolitischen Themen und historischen Konflikten auseinandersetzt. Das Buch analysiert zentrale politische Debatten – etwa zum Nahostkonflikt – anhand persönlicher Erfahrungen und wird für seine provokative, kontroverse Auseinandersetzung mit sensiblen Themen kontrovers diskutiert.
Der lange Lauf zu mir selbst
Joschka Fischer
Joschka Fischers autobiografisches Projekt über Marathon-Laufen und Gewichtsabnahme als persönliche Transformationsreise. Das Buch dokumentiert seinen körperlichen Weg zu sich selbst durch ausdauernden Sport und innere Veränderung.
Der letzte Seufzer
Luis Buñuel · 1999
Luis Buñuel, Großmeister des absurden Humors in "Der diskrete Charme der Bourgeoisie" und "Das Gespenst der Freiheit", wundert sich in seiner Autobiographie über die Reaktion, die einer seiner frühen Filme in den fünfziger Jahren ausgelöst hat. Als "Der Fluß des Todes", den er selbst als eine Schilderung von "bedenkenlos[en] und zum Teil grundlos begangenen Morden" charakterisiert, in Venedig gezeigt wurde, "lachte das Publikum und schrie: 'Noch einen! Noch einen!'" Michail Bachtin hätte ihm zur...
Dichtung und Wahrheit
Johann Wolfgang von Goethe · 1890
**Selections from Books I-XI** "The present edition of selected portions of *Dichtung und Wahrheit* is intended for students that have acquired a certain facility in reading ordinary German, but still need help with the more difficult idioms and constructions, with rare and archaic words and phrases. For such students the reading of the whole Autobiography is neither would be neither possible nor desirable..." --- from the Preface, page iii.
Die Jahre
Annie Ernaux · 2008
Annie Ernaux dokumentiert in ihrem Essay-Roman »Die Jahre« die französische Gesellschaft und Kultur vom Nachkrieg bis zur Gegenwart. Trotz großer biografischer Unterschiede zwischen Autorin und Leser öffnet das Werk eine überraschende Tür zum Verständnis der eigenen Lebensgeschichte. Das Buch verbindet kollektive Zeitgeschichte mit persönlicher Reflexion und wirkt damit universell nachvollziehbar.
Die Nachkriegsmaus
Armin Maiwald
Die Nachkriegsmaus ist eine preisgekrönte Reihe aus der Sendung mit der Maus, in der Armin Maiwald seine Kindheitserinnerungen an die Nachkriegszeit künstlerisch verarbeitet. Die Serie behandelt persönliche Kriegserlebnisse und zeigt, wie komplexe historische Themen für ein breites Publikum zugänglich gemacht werden können. Maiwald nähert sich dabei feinfühlig einem sensiblen Thema an, bleibt aber bewusst an der Oberfläche der tiefer liegenden Traumata.
Die Rote Rakete am Nanga Parbat
Reinhold Messner · 1971
Am 27. Juni 1970 gelingt den Brüdern Reinhold und Günther Messner erstmals die Durchsteigung der Rupalflanke am Nanga Parbat, der höchsten Felswand der Welt. Doch der Abstieg endet tragisch mit Günthers Tod in einer Lawine. Messners erschütternder Bericht über Triumph und Verlust.
Die Supernasen
Thomas Gottschalk, Mike Krüger
Mike Krüger und Thomas Gottschalk – die Supernasen sind zurück und haben zusammen über 100 Jahre Showbiz auf dem Buckel. Da sammeln sich nicht nur unfassbar viele Gags in den Aktenschränken, sondern vor allem auch Geschichten. Die beiden beginnen ihren Podcast am Anfang ihrer Karriere und nehmen uns mit in die 80er. Freut euch auf fantastische Rubriken, Songs, die es nicht in die Charts geschafft haben, und unzählige Einblicke in die Welt der Promis, die ihr so noch nie gehört habt.
Die Tochter
Maxim Biller
Maxim Billers »Die Tochter« ist ein autobiografisch inspiriertes Werk, das sich mit Familiengeschichte, Identität und den Verstrickungen zwischen persönlichem Schicksal und politischer Geschichte auseinandersetzt. Das Buch gehört zu Billers Kernwerk und wird von ihm selbst als essenzielle Lektüre für das Verständnis seines Schaffens genannt. Es behandelt zentrale Themen wie das Verhältnis zwischen Eltern und Kindern sowie die Verarbeitung von Erinnerung und Verletzung, die sich durch sein gesamtes literarisches Schaffen ziehen.
Die Welt von gestern. Erinnerungen eines Europäers
Stefan Zweig
Stefan Zweigs Autobiografie beschreibt sein Aufwachsen im Wien des 19. Jahrhunderts und zeichnet ein anschauliches Bild der damaligen Gesellschaftsnormen. Besonders einprägsam sind die Passagen über die Prüderie der Zeit, etwa dass Frauen das Wort "Hose" nicht aussprechen durften und stattdessen von "Beinkleidern" sprechen mussten. Das Werk zeigt auf humorvolle Weise, wie restriktiv die weibliche Lebensrealität war und gibt historischen Kontext für das später emanzipatorische Motiv der Frauenrechte.
Die Wörter
Jean-Paul Sartre · 2023
Sartres autobiografisches Werk „Die Wörter" erforscht seine persönliche Entwicklung und Philosophie der Freiheit. Das Buch behandelt besonders die Beziehungen zwischen Generationen und wie Freiheit in Familien unterschiedlich gelebt wird. Alice Schwarzer würdigt es als eines der bedeutendsten Werke zum Verständnis von menschlicher Freiheit.
Die Wörter (Les Mots)
Jean-Paul Sartre · 2023
Der weltberühmte Schriftsteller und Philosoph erzählt hier mit der Ironie eines Mannes, der alle Lügen seines Zeitalters und alle Illusionen, auch die eigenen, durchschaut hat, die Geschichte seiner Jugend. Eine faszinierende Studie über die kindliche Psyche, ein brillant geschriebenes Selbstbekenntnis, das die Tradition der großen französischen Moralisten für unsere Zeit erneuert.
Die andere Seite
Wolfgang Schivelbusch · 2021
In diesem Erinnerungsband reflektiert Wolfgang Schivelbusch sein Pendlerleben zwischen New York und Berlin — sieben Monate pro Jahr in Manhattan, fünf in Berlin. Das Werk dokumentiert seine lebenslange Faszination für Amerika und den intellektuellen Austausch zwischen beiden Kulturen aus autobiographischer Perspektive.
Drama (Album)
Shindy
Shindys Album "Drama" ist ein wegweisendes Werk der deutschsprachigen Hip-Hop-Szene, das die Spannung zwischen Provinz und Großstadt-Gangster-Rap verhandelt. Der Rapper aus Bietigheim-Bissingen erzählt eine geschlossene Geschichte über seine Herkunft und wirtschaftliche Unabhängigkeit, während er gleichzeitig mit dem Berliner Bushido-Clan-Umfeld verbunden ist. Das Album besticht durch seinen reflexiven Ansatz, der gesellschaftliche und ökonomische Strukturen kritisch beleuchtet.
Dschungelkind
Sabine Kuegler · 2011
Sabine Kuegler wuchs als Kind mit ihren Eltern in einem Urwald auf und beschreibt diese ungewöhnliche Erfahrung in ihrem Bestseller "Dschungelkind". Das Buch zeigt, wie eine Kindheit ohne moderne Medieneinflüsse zu einer starken Individualität führte. Der Fall illustriert, wie Abgeschiedenheit von Massenmedien die persönliche Entwicklung prägt und wird als Argument für den bewussten Umgang mit medialer Vergesellschaftung herangezogen.
Du warst gut zu mir
Kurt Krömer · 2022
Kurt Krömers autobiografisches Buch behandelt Depressionen und emotionale Verletzlichkeit auf persönliche Weise. Das Werk hat die Podcasterin Nina Chuba nachhaltig geprägt und half ihr, ihre eigene emotionale Sensibilität neu zu bewerten. Krömers einfühlsame Darstellung des Weinens und der Gefühle zeigt, dass Emotionalität eine Stärke ist, zu der man stehen kann.
Durch Mauern gehen
Marina Abramović · 2016
Die Autobiografie – zum 70. Geburtstag am 30. November 2016 Sie hat die Grenzen der Kunst gesprengt: sich gepeitscht, mit einer Glasscherbe ein Pentagramm in den Bauch geritzt, ein Messer in die Finger gerammt. Sie ist 2500 Kilometer auf der Chinesischen Mauer gegangen, zwölf Jahre in einem umgebauten Citroën-Bus durch die Welt gefahren und hat ein Jahr bei den Aborigines in Australien gelebt.
Dämmer und Aufruhr
Bodo Kirchhoff
Autobiografisches Werk von Bodo Kirchhoff über seine Missbrauchserfahrungen in der Jugend. Die Kritikerin Iris Radisch lobt das Buch in einem Podcast als eindringliche und wichtige Aufarbeitung eines Traumas.
Eddie Murphy (Comedy-Special)
Eddie Murphy
Eddie Murphy reflektiert in diesem Comedy-Special auf seine schwierige Kindheit mit einem strengen und alkoholkranken Vater. Mit humorvoller Erzählweise transformiert er persönliche Schmerzerfahrungen in Comedy und schafft tiefe emotionale Momente, die Publikum gleichzeitig zum Lachen und Weinen bringen. Das Special zeigt die heilsame Kraft von Humor im Umgang mit Trauma.
Eddie Murphy: Delirious / Raw
Eddie Murphy
Eddie Murphys legendäre Stand-Up-Comedy-Specials erzählen von seinen persönlichen Erfahrungen mit seinem Vater, einer Figur voller Strenge und Suchtproblemen. In seinen Nummern verbindet Murphy Humor mit emotionaler Tiefe und verwandelt Kindheitsleid in komisches Gold – ein Ansatz, der Kaya Yanar tief beeinflusste. Die Specials zeigen, wie man durch Lachen auch schwerste biografische Themen bewältigen und anderen dadurch Halt geben kann.
Edgar Keret (Bücher)
Edgar Keret · 2016
»Die Stimme der nächsten Generation«, sagt Salman Rushdie über Etgar Keret. In seinem bisher persönlichsten Buch erzählt der israelische Autor Etgar Keret von seinem Leben als Vater und als Sohn. Es sind glückliche und einzigartige sieben Jahre: Angry Birds und Raketenangriffe, alles muss man dem Kleinen erklären, den man beschützen will, wie man selbst behütet wurde; und langsam wird man zum Hüter des eigenen Vaters ...
Ein Leben ist zu wenig
Gregor Gysi · 2017
Ein Leben ist zu wenig" ist Gregor Gysis autobiografisches Werk über sein Leben und das seines Vaters. Das Buch erforscht persönliche Wendepunkte und philosophische Reflexionen, eingeleitet durch den prägnanten Satz des Vaters, dass es so viele Mittelpunkte der Erde gibt wie Menschen. Das Werk ist relevant für Leser, die sich für die Lebensgeschichte eines prominenten deutschen Politikers und Denkers interessieren.
Ein Mann seiner Klasse
Christian Baron · 2020
Ein Mann seiner Klasse ist ein deutscher Fernsehfilm von Marc Brummund aus dem Jahr 2024. Es ist die Verfilmung des gleichnamigen Buchs von Christian Baron, das 2020 erschien. Premiere hatte der Film am 2. Juli 2024 auf dem Filmfest München. Im Fernsehen wurde der Film zuerst am 2. Oktober 2024 im Ersten ausgestrahlt. 2025 wurde der Film beim Deutschen Fernsehpreis als Bester Fernsehfilm des Jahres ausgezeichnet.
Ein schönes Leben
Manfred Krug · 2022
Der sensationelle Lebensroman des unvergessenen Stars.Als Manfred Krug 1996 anfing, ein Tagebuch zu führen, konnte er nicht ahnen, wie dramatisch die folgenden Jahre für ihn werden würden. Er droht aus seinen Rollen als Ehemann, Schauspieler und Freund zu stürzen. Seine Bekenntnisse sind existentiell und spannend wie ein Krimi.Mit fast 60 ist Manfred Krug noch einmal Vater einer unehelichen Tochter geworden.
Eine Frau
Annie Ernaux · 2024
Annie Ernaux erzählt von einer alles verzehrenden Leidenschaft für einen irritierend teilnahmslosen Mann – unerschrocken gründlich sucht sie nach der Wahrheit hinter einer Existenz, in der sie sich zusehends aufzugeben droht. Mit ruhiger Selbstverständlichkeit berichtet Annie Ernaux von einer schmerzlich langen Episode ihres Lebens; wie sie sich immer heftiger in eine Affäre verstrickt, einem verheirateten osteuropäischen Geschäftsmann verfallen, der eine vage Ähnlichkeit mit Alain Delon hat und...
Eine Geschichte von Liebe und Finsternis
Amos Oz · 2013
In seinem Bestseller erzählt Amos Oz die Geschichte seiner Familie, voller Zärtlichkeit und Scharfblick. Alles beginnt im Jerusalem der 1940er Jahre, einem Refugium der Juden, die – wie Oz’ Großeltern – vor der antisemitischen Verfolgung fliehen konnten. In der Stadt ringen sie mit ihrer Verzweiflung, hier wächst aber auch ihre gemeinsame Hoffnung auf ein angstfreies Leben.
Eine Mutter kämpft gegen Hitler
Irmgard Litten · 1984
Das Buch der Mutter Irmgard Litten berichtet von ihrem mutigen Kampf für die Freilassung ihres Sohnes Hans, der 1937 im KZ Dachau umkam. Die 1986 von Gräfin Dönhoff in der Zeit rezensierte Autobiografie dokumentiert den Alltag einer Mutter im Widerstand gegen das Nazi-Regime. Das Werk zählt zu den wichtigsten zeitgenössischen Zeugnissen über die Verfolgung von Juristen und Aktivisten in der NS-Zeit.