Demokratie
137 Medien · Seite 2 von 3
Friedenspreis-Rede / Die Achse der Autokraten
Anne Applebaum · 2024
Wie Xi Jinping, Putin, Chamenei & Co. sich Geld, Macht und Straffreiheit verschaffen und zugleich unsere Demokratie zerstören: Eine hochaktuelle Analyse der neuen autoritären Netzwerke FRIEDENSPREIS DES DEUTSCHEN BUCHHANDELS 2024 FÜR DAS GESAMTWERK VON ANNE APPLEBAUM Autokratische Herrschaft besteht im 21.
Gegen den Hass
Carolin Emcke · 2016
Carolin Emcke, eine der wichtigsten Intellektuellen der Gegenwart, äußert sich in ihrem engagierten Essay ›Gegen den Hass‹ zu den großen Themen unserer Zeit: Rassismus, Fanatismus, Demokratiefeindlichkeit. In der zunehmend polarisierten, fragmentierten Öffentlichkeit dominiert vor allem jenes Denken, das Zweifel nur an den Positionen der anderen, aber nicht an den eigenen zulässt.
Gekränkte Freiheit
Oliver Nachtwey · 2022
Ein wichtiger und hochaktueller Beitrag zur Debatte über den Zustand unserer Demokratie Querdenker, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Die Spätmoderne bringt einen Protesttypus hervor, der lautstark für individuelle Freiheiten streitet, etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität.
Gesellschaft und Demokratie in Deutschland
Ralf Dahrendorf · 1965
Gesellschaft und Demokratie in Deutschland ist ein 1965 erstmals erschienenes Buch von Ralf Dahrendorf. Mit diesem Beitrag zur historischen Soziologie legte Dahrendorf eine Gesamtanalyse der deutschen Gesellschaft vor, mit der er zeigen wollte, was seit dem 19. Jahrhundert der Verwirklichung einer liberalen Demokratie im Wege gestanden habe.
Gesprächsband mit Bodo Ramelow
Ilko-Sascha Kowalczuk
Gesprächsband zwischen dem Autor Ilko-Sascha Kowalczuk und dem Linkspartei-Politiker Bodo Ramelow. Kowalczuk betont, dass er politisch mit der Linkspartei üblicherweise nicht einverstanden ist, sieht aber in diesem Dialogformat eine Chance, auch mit ideologisch Andersdenkenden ins Gespräch zu kommen. Das Projekt zeigt sein Verständnis von Demokratie, die den offenen Dialog mit verschiedenen politischen Positionen erfordert.
Homeland Elegien
Ayad Akhtar · 2020
"Genau der Schriftsteller, den wir brauchen." Daniel Kehlmann "Leidenschaftlich, verstörend, fesselnd." Salman Rushdie Ayad Akthars "Homeland Elegien" ist ein intelligenter Roman über den zerrütteten Zustand des heutigen Amerikas. Über ein Amerika, in dem die Ideale der amerikanischen Demokratie den Göttern der Finanzindustrie geopfert wurden und eine TV-Persönlichkeit Präsident werden konnte.
How Fascism Works
Jason Stanley · 2018
NEW YORK TIMES BESTSELLER • “No single book is as relevant to the present moment.”—Claudia Rankine, author of Citizen “With unsettling insight and disturbing clarity, How Fascism Works is an essential guidebook to our current national dilemma of democracy vs. authoritarianism.”—Jelani Cobb, New Yorker staff writer A Yale philosopher identifies the ten pillars of fascist politics, and charts their horrifying rise and deep history.
Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet
Francis Fukuyama · 2020
Bei Intellektuellen steht der Begriff der Nation unter Generalverdacht. Doch wer sagt denn, dass Nation automatisch ethnische Homogenität und eine "Volksgemeinschaft" bedeutet, die andere ausschließt? Das ist die Sicht von Rechtsextremen, die den aufgegebenen Nationsbegriff inzwischen für sich erobert haben. Die Friedenspreisträgerin Aleida Assmann ruft dazu auf, die Nation neu zu denken und sie gegen ihre Verächter zu verteidigen.
Interview in der Süddeutschen Zeitung (Anfang 2024)
Steffen Mau / Hartmut Rosa
Der Artikel beleuchtet die Analysen der Soziologen Steffen Mau und Hartmut Rosa zur zunehmend gespaltenen und gestressten Gesellschaft. Im Fokus steht die Frage, wie die steigende AfD-Unterstützung und der politische Extremismus die Stabilität der Demokratie gefährden, insbesondere mit Blick auf die ostdeutschen Landtagswahlen. Die Autoren untersuchen, inwiefern gesellschaftliche Polarisierung zum Kippen demokratischer Institutionen führen kann und versuchen, trotz der kritischen Lage optimistische Perspektiven zu bewahren.
Interview mit Andreas Voßkuhle
Andreas Voßkuhle
Hass und Hetze im Internet bedrohten unsere Demokratie, warnt Andreas Voßkuhle. Der ehemalige Präsident des Bundesverfassungsgerichts fordert deshalb eine Klarnamenpflicht. Rechtlich sei das aber „nicht ganz einfach“.
Interview mit Antonia Grunenberg
Antonia Grunenberg
Freie Meinungsäusserung ist kein Recht, das Demokratien den Bürgern verleihen. Es ist ein Lebenselixier, ohne das ein freier Staat nicht auskommt. Die Politologin Antonia Grunenberg zeigt, wie Demokratien sich erneuern.
Interview mit Carl Benedikt Frey
Der Oxford-Ökonom Carl Benedikt Frey vergleicht die aktuelle KI-Disruption mit der Übergangsphase der industriellen Revolution, die etwa sieben Jahrzehnte dauerte. Während Frey vor 13 Jahren vor der Automatisierbarkeit von 47 Prozent aller Berufe warnte, äußert er heute Optimismus. Zentral für seine Analyse ist die Warnung, dass eine moderne Demokratie nicht sieben Dekaden lang stagnierende oder fallende Löhne aushalten kann – ohne ernsthafte politische Folgen zu riskieren.
Interview mit Ilko Sascha Kowalczuk
Ilko-Sascha Kowalczuk
"Zwei Drittel der Ostdeutschen haben ein Problem mit Demokratie und Freiheit", sagt Ilko-Sascha Kowalczuk im Gespräch mit ntv.de. In seinem Buch "Freiheitsschock" sucht der Historiker Erklärungen für die politische Stimmung im Osten - und räumt mit dem "Märchen" vom "revolutionären Völkchen" im Osten auf.
Interview mit Jeffrey Kopstein
Jeffrey Kopstein
Verwandelt Donald Trump die USA in eine Autokratie? Es ist noch schlimmer, sagt der US-Politologe Jeffrey Kopstein. Trump legt die Axt an den modernen Staat. Und damit an das Leben in Sicherheit, Gesundheit und Freiheit.
Interview mit Juli Zeh
Das Interview mit Autorin Juli Zeh vom NDR behandelt die mediale Berichterstattung über den Osten Deutschlands und deren einseitige Fokussierung auf rechte Wähler. Zeh bietet einen wichtigen Gegengewicht zur negativen Berichterstattung, indem sie betont, dass die Mehrheit grundsätzlich gut ist. Ihre Perspektive regt zur kritischen Reflexion über Selektionskriterien und Bias in der Medienberichterstattung an.
Interview mit Marina Weisband
Demokratie muss man können, nicht nur wollen — so lautet das Kernargument der Psychologin und Grünen-Politikerin Marina Weisband in ihrem neuen Buch. Sie kritisiert, dass Schulen durch starre Hierarchien und fehlende Mitbestimmung bei Schülern „erlernte Hilflosigkeit" erzeugen und diese dadurch anfälliger für Extremismus werden. Als Lösung schlägt sie ihre selbst entwickelte Software „Aula" vor, eine Onlineplattform, über die Schüler Entscheidungen treffen können — von Schulmaßnahmen bis zu Alltagsfragen wie einem Kaugummiverbot. Die Rezension bescheinigt dem Buch zwar wenig konzeptionelle Neuheit, würdigt aber seine anschauliche Argumentation für echte Schülerbeteiligung, die oft zu überraschenden und reflektierten Abstimmungsergebnissen führt.
Interview mit Michael Sandel
Michael Sandel
Der Harvard-Philosoph Michael Sandel analysiert in diesem Interview die Gründe für den Aufstieg des Populismus. Er argumentiert, dass der Hochmut und die Abgehobenheit der politischen und wirtschaftlichen Eliten zu einer Vertrauenskrise in der liberalen Demokratie geführt haben. Das Gespräch beleuchtet, wie diese Elite-Distanz die demokratischen Institutionen gefährdet und populistische Bewegungen befördert.
Interview mit Robert Habeck in der Zeit
Im Podcast-Interview mit Christoph Amend spricht der Grüne Kanzlerkandidat Robert Habeck über seine schwankende Popularität und die aktuelle Lage der Demokratie. Der Journalist konfrontiert ihn mit einem früheren ZEIT-Interview, in dem Habeck zugab, im Sommer über einen vollständigen Rückzug aus der Politik nachgedacht zu haben. Habeck erörtert zudem seine Zusammenarbeit mit Bundeskanzler Olaf Scholz.
Interview mit Till Reiners im Tagesspiegel
Till Reiners
Der Artikel diskutiert die Rolle des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als Garant für Meinungsfreiheit und Demokratie. Im Zentrum steht die Frage, ob die ÖRR ihrer Gründungsidee nach dem Zweiten Weltkrieg noch gerecht werden – sie sollten als Schutzwall gegen Propaganda und Zensur fungieren. Der Artikel setzt sich dafür ein, dass die Öffentlich-Rechtlichen sich wieder stärker auf ihren ursprünglichen Auftrag besinnen.
Interview oder Artikel zur anständigen Elitenbeschimpfung
Jagoda Marinić
Die Kolumnistin argumentiert, dass konstruktive Kritik an der politischen Elite ein Gegenmittel gegen den Aufstieg von Rechts- und Ultrapopulisten darstellt. Sie plädiert dafür, dass etablierte Kräfte stärker und deutlicher die Machthabenden kritisieren sollten, statt solche Debatten den extremen Rändern zu überlassen. Nur durch ehrliche Elitenkritik von gemäßigten Positionen aus könne die Anziehungskraft populistischer Bewegungen gebremst werden.
Interview über DDR-Geschichte und Demokratieverständnis
Ilko-Sascha Kowalczuk
Dr. Ilko-Sascha Kowalczuk ist seit Januar 2025 wissenschaftlicher Berater des Berliner DDR Museums. Der Historiker hat eine persönliche Verbindung zur DDR und bringt Fachwissen sowie neue Projektideen mit, um das Museum als Ort lebendiger Debatten zu etablieren und seine Reichweite zu erweitern. Im Blog-Interview beantwortet Kowalczuk zehn Fragen zu seiner wissenschaftlichen Arbeit, seinem Werdegang als Historiker und persönlichen Interessen wie Musik und Reisen. Seine Neugier und Leidenschaft fürs Schreiben prägen seinen Forschungsansatz, in dem Geschichte nicht nur als akademisches Feld, sondern als unerschöpfliche Quelle der Entdeckung verstanden wird.
Kolumne zum Attentat auf Charlie Kirk
Ezra Klein
Ezra Kleins Kolumne in der New York Times analysiert das Attentat auf Charlie Kirk und ordnet es in die Geschichte politischer Gewalt in den USA ein. Der Autor argumentiert, dass die Fähigkeit zur Teilhabe an Demokratie ohne Angst vor Gewalt fundamental für eine freie Gesellschaft ist und warnt vor dem fortschreitenden Verlust dieser Grundlagen.
Kommentar in der Süddeutschen Zeitung
Gerhart Baum
Der frühere Bundesinnenminister Gerhart Baum (FDP) warnt vor der AfD und argumentiert, dass Wähler der Partei Menschen ein Mandat geben, die Deportationen planen. In seinem Gastkommentar fordert der 91-jährige Kölner Rechtsanwalt Innenministerin Nancy Faeser auf, die Jugendorganisation „Junge Alternative" zu verbieten. Mit seiner Botschaft richtet sich Baum direkt an die Wähler und macht deutlich, dass eine Stimme für die AfD einer Unterstützung extremistischer Pläne gleichkommt.
Kommentar von Mariam Lau zur Merz-Debatte
Mariam Lau
Mariam Lau, Journalistin und Autorin der Zeit, setzt sich kritisch mit Friedrich Merz und dessen Umgang mit der AfD auseinander. Sie argumentiert, dass Merz mit einem politischen Manöver sein Ehrenwort als Konservativer geopfert habe und damit die moralische Integrität der konservativen Bewegung beschädigt. Der Artikel behandelt die Frage, wie ein solches Vorgehen letztlich nur Demokraten schadet, während Extremisten gestärkt werden.
Kommentar zu 'Wir schaffen das'
Martin Machowecz
ZEIT-Kommentar von Martin Machowecz zu Merkels „Wir schaffen das": Der Satz war ein leeres Versprechen, das die Demokratie beschädigte. Die Merkel-Regierung hatte keinen Implementierungsplan und lagerte die Verantwortung auf die Bürger ab. Machowecz argumentiert, dass Moralität darin besteht, Versprechen zu halten, nicht zu machen.
Kommentar zur Vermischung von Politik und Justiz
Der Artikel untersucht, wie die zunehmende Vermischung von Politik und Justiz dazu führen kann, dass Parteien wie die AfD den Rechtsstaat schwächen. Er thematisiert das zentrale Dilemma: die immer schwerer werdende Unterscheidung zwischen legitimer strafrechtlicher Verfolgung und politischer Instrumentalisierung der Justiz, ein Problem, das weltweit demokratische Systeme unter Druck setzt.
Kommentar/Analyse zur 39-Prozent-Regel und FCC
Ronan Steinke
Der Artikel analysiert die FCC-39-Prozent-Regel und ihre Auswirkungen auf die Unabhängigkeit von Medienkonzernen. Am Beispiel der Absetzungen von Late-Night-Showmastern wird aufgezeigt, wie politische Akteure regulatorische Mittel zur Kontrolle von Medienmacht einsetzen können. Die Analyse verdeutlicht, wie solche Machtverhältnisse die Vielfalt in der Berichterstattung gefährden und Demokratien durch konzentrierte Meinungsmacht bedrohen.
Krieg und Frieden in Europa
Jürgen Habermas · 2011
Die anhaltende Euro-Krise sowie die halbherzigen, oft populistischen Reaktionen der Politik lassen ein Scheitern des europäischen Projekts derzeit als reale Möglichkeit erscheinen. In seinem Essay verteidigt Jürgen Habermas Europa gegen die sich ausbreitende Skepsis, der er ein neues überzeugendes Narrativ für die Geschichte und vor allem die Zukunft der Europäischen Union entgegensetzt.
Lenin's Tomb: The Last Days of the Soviet Empire
David Remnick · 1993
Winner of the Pulitzer Prize One of the Best Books of the Year: The New York Times From the editor of The New Yorker: a riveting account of the collapse of the Soviet Union, which has become the standard book on the subject. Lenin’s Tomb combines the global vision of the best historical scholarship with the immediacy of eyewitness journalism. Remnick takes us through the tumultuous 75-year period of Communist rule leading up to the collapse and gives us the voices of those who lived through it,
Liberalismus-Zitat von Marion Gräfin Dönhoff
Marion Gräfin Dönhoff · 1998
Das Zitat definiert das Wesen des Liberalismus: Schutz von Minderheiten, Offenheit für abweichende Ideen und Verzicht auf Diffamierung oder Verfolgung von Kritik. Es dient der Zeit-Redaktion als Leitprinzip.
Libertärer Autoritarismus
Oliver Nachtwey · 2022
Ein wichtiger und hochaktueller Beitrag zur Debatte über den Zustand unserer Demokratie Querdenker, die naturwissenschaftliche Erkenntnisse infrage stellen, Journalisten, die sich als Rebellen gegen angebliche Sprechverbote inszenieren: Die Spätmoderne bringt einen Protesttypus hervor, der lautstark für individuelle Freiheiten streitet, etwa frei zu sein von Rücksichtnahme, von gesellschaftlichen Zwängen – und frei von gesellschaftlicher Solidarität.
Liebeserklärung eines verzweifelten Demokraten
Michel Friedman · 2025
»Verzweifelt, weil ich sehe, wie wir aus der Geschichte nicht substanziell lernen. Verzweifelt, weil die Demokratie, die mir als Mensch das Leben garantiert, zerfällt.« Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman.
Mediokratie: Die Kolonisierung der Politik durch die Medien
Thomas Meyer · 2001
Das Buch analysiert, wie Medienlogiken die Spielregeln der Politik zunehmend bestimmen und sich Politiker nach Medienzwängen richten. Es führt das Konzept der 'Mediokratie' ein – eine Ordnung, in der Medienregeln über demokratische Prozesse dominieren.
Mehr Diktatur wagen
Thomas Brussig
Der Schriftsteller Thomas Brussig argumentiert in diesem Gastbeitrag für die Süddeutsche Zeitung, dass die Corona-Pandemie nicht mit den Mitteln der Demokratie bewältigt werden kann. Trotz Impfbeginn und fallender Inzidenzen bleibt die Krise eine Ohnmachtserfahrung, weil kein Ende der Beschränkungen absehbar ist – während einzelne Länder das Virus erfolgreich ausgeschaltet haben. Brussig kritisiert implizit die Argumentation von Corona-Leugnern und schlägt stattdessen vor, dass die Pandemie einen Ausnahmezustand und damit außergewöhnliche, von demokratischen Normen abweichende Maßnahmen erfordert. Seine Position ist, dass nur autoritärere Mittel die Krise lösen können.
Meinungsstück zur Papstwahl
Bernd Ulrich, Georg Löwisch
Der Artikel argumentiert, dass Demokratie ihre fundamentalen Werte wie Gleichheit, Barmherzigkeit und Respekt aus dem christlichen Erbe bezieht. Angesichts eines globalen Rechtsrucks wird die Frage aufgeworfen, ob Demokratie ohne diese ethischen Fundamente noch funktionieren kann. Die Autoren sehen die Wahl des neuen Papstes als Symbol für den Kampf um die Wahrung dieser demokratischen Grundwerte.
Mensch
Michel Friedman · 2025
»Verzweifelt, weil ich sehe, wie wir aus der Geschichte nicht substanziell lernen. Verzweifelt, weil die Demokratie, die mir als Mensch das Leben garantiert, zerfällt.« Demokratie ist nie statisch, sondern dynamisch. Sie lebt durch die Menschen, die ununterbrochen an ihr arbeiten. Wer wüsste das besser als Michel Friedman.
Menschenrechte
Gerhart Baum · 2022
Menschenrechte, Freiheit und Demokratie verteidigen: Ein kraftvolles Plädoyer von Gerhart Baum Ob Freiheit und Gleichheit aller Menschen, das Recht auf Unversehrtheit oder das Recht auf freie Wahlen und Meinungsäußerung: Weltweit sind die Menschenrechte bedroht. In immer mehr Ländern werden Aktivisten, die sich dagegen wehren, verfolgt.
Mündig
Ulf Poschardt · 2020
Ohne Mündigkeit kann es keine Demokratie, keine offene Gesellschaft geben. Doch Autoritarismus, Moralismus und Technologisierung bedrohen das freie und selbstbestimmte Individuum. Neu ist, dass sich immer mehr Menschen auf diese Entmündigung freuen. Ulf Poschardt zeigt, wie wir uns die Mündigkeit als Abenteuer des Lebens bewahren können.
Ohne Koalitionskorsett und Brandmauern
Christian Stecker · 2026
Das Werk behandelt die gegenwärtige demokratische Krise in Deutschland. Der Autor argumentiert, dass starre Koalitionsstrukturen nicht mehr zur gesellschaftlichen Vielfalt passen und plädiert für einen Paradigmenwechsel zu themenbezogenen, variablen Mehrheiten im Parlament. Flexible parlamentarische Mehrheiten könnten Parteien ermöglichen, ihre Kernpositionen deutlicher zu vertreten. Praktische Instrumente wie Agree-to-disagree-Klauseln oder Minderheitsregierungen werden als Lösungswege erörtert.
On Tyranny
Timothy Snyder · 2017
**NEW YORK TIMES BESTSELLER** History does not repeat, but it does instruct In the twentieth century, European democracies collapsed into fascism, Nazism and communism. These were movements in which a leader or a party claimed to give voice to the people, promised to protect them from global existential threats, and rejected reason in favour of myth.
Orestie
Aischylos
Antike griechische Tragödie-Trilogie über Orestes' Konflikt zwischen Rache und Gerechtigkeit. Kernthema: der Richter, der über sich selbst urteilen muss. Stück thematisiert den Wandel von privater Vendetta zur demokratischen Rechtsprechung und politischer Urteilsfähigkeit in Athen.
Patriotismus: Ein Plädoyer
Robert Habeck · 2010
Politisch-philosophisches Plädoyer für einen aufgeklärten Patriotismus in Deutschland. Das Buch argumentiert, dass Patriotismus mit Verfassungswerten vereinbar ist und nicht zwangsläufig in Nationalismus führt. Es erörtert, wie sich Deutsche positiv zu ihrer Demokratie verhalten können, ohne historische Lasten zu ignorieren.
Plädoyer für Reformen
Roman Deininger · 2025
Die politische Mitte hat einen reichen und erfolgreichen Gegner: die AfD. Umso bizarrer, dass sich vernunftbegabte Demokraten nahezu täglich aufführen wie die Schulhofschläger. Auf dem Spiel steht die zweite deutsche Demokratie.
Plädoyer für politisches Handeln gegen die AfD
Roman Deininger
Heribert Prantl fordert in seinem Meinungsbeitrag für die Süddeutsche Zeitung einen Verbotsantrag gegen die AfD von Bundestag, Bundesrat und Bundesregierung. Er begründet dies mit dem Grundgesetz, das Verbotsverfahren gegen verfassungsfeindliche Parteien vorsieht – denn zu den Freiheiten einer Demokratie gehöre es nicht, die Demokratie selbst zu zerstören. Prantl beruft sich dabei auf Winfried Hassemer, den ehemaligen Vizepräsidenten des Bundesverfassungsgerichts und langjährigen Richter am BVerfG, der das erste NPD-Verbotsverfahren leitete.
Politeia (Der Staat)
Platon · 2019
Platon Politeia - Der Staat Platon's Politeia - Der Staat als Studienausgabe Da gibt es, sagte ich, noch ein Drittes: die Möglichkeit, daß ihr uns fortlassen müßt.Vermögt ihr, fragte er, auch Leute zu überzeugen, die nicht hören? Das nicht, versetzte Glaukon. So richtet euch darauf ein, daß wir nicht hören werden, erwiderte er. Und Adeimantos sagte: Am Ende wißt ihr nicht einmal, daß auf den Abend ein Fackelrennen zu Roß der Göttin zu Ehren stattfinden wird? Zu Roß? sagte ich; das ist neu.
Politik (Politeia)
Aristoteles · 2012
Die acht Bücher der »Politik«, in denen Aristoteles nach der bestmöglichen Staatsform sucht, welche die berechtigten Interessen des Einzelnen und die der Gemeinschaft vereint, bilden noch heute eines der Fundamente für jede Reflexion auf die richtige Ordnung des Gemeinwesens. Die Neuausgabe in der PhB bietet den Text jetzt in der heute maßgeblichen Übersetzung.
Politik als Beruf
Max Weber
Max Webers klassischer Essay untersucht, welche Fähigkeiten und ethischen Standards einen guten Politiker auszeichnen. Er analysiert die Anforderungen an politische Führung und die Verantwortung von Bürgern in demokratischen Systemen, zentral für die Debatte um Kompetenz und Eignung in Führungsrollen.
Politik von Marina Weisband
Marina Weisband · 2013
Alte Männer in grauen Anzügen sitzen in Hinterzimmern und reden über Dinge, von denen sie insgeheim oft überfordert sind. Sie treffen Entscheidungen, die denen nützen, deren Einfluss am größten ist. Das ist Demokratie in Deutschland 2012. Marina Weisband zeigt, dass es auch anders gehen kann: verständlich, ehrlich, menschlich und direkt. Marina Weisband führt in »Wir nennen es Politik« vor Augen, dass Demokratie mehr Beteiligung fordert.
Politische Romantik
Carl Schmitt · 1998
Politische Romantik ist eine Kritik der modernen Demokratie, insbesondere ihrer Lähmung durch endlose Deliberation ohne Entscheidungsfähigkeit. Das Werk analysiert, wie die Überbetonung von Diskurs und Gerede die politische Handlungsfähigkeit untergräbt.
Pressefreiheit ist die Freiheit von 200 reichen Leuten
Paul Sethe · 2017
Hans Rauscher stellt in seinem neuen Buch die wirklich unbequemen Fragen zur Flüchtlingsdebatte, zur Rolle des Journalismus, zur Zweiklassengesellschaft und zum neuen Krieg gegen die Frauen. Viele dieser Probleme deuten auf ein Ende der liberalen Demokratie hin. Trump in den USA, Le Pen in Frankreich, Orbán in Ungarn, Erdoğan in der Türkei und Hofer und Strache in Österreich wollen sie unterminieren.