Bücher aus Was liest du gerade?
791 Bücher aus 67 Episoden · Seite 5 von 16
Der Meisterdieb
Michael Finkel · 2024
Der große New York Times-Bestseller über die wahre Geschichte des wohl erfolgreichsten Kunstdiebs, der jemals lebte »Kunstdiebe sind in den seltensten Fällen auch Kunstliebhaber. Der Elsässer Stéphane Breitwieser ist eine seltene Ausnahme.« Die Zeit Niemand konnte Kunst so gut stehlen wie Stéphane Breitwieser. Der Meisterdieb erbeutete in den 1990er-Jahren bis in die frühen 2000er Kunstwerke in einem Wert von über 1 Milliarde Euro.
Der Meisterdieb – Eine wahre Geschichte von Kunst, Obsession und Zerstörung
Michael Finkel · 2024
Der große New York Times-Bestseller über die wahre Geschichte des wohl erfolgreichsten Kunstdiebs, der jemals lebte »Kunstdiebe sind in den seltensten Fällen auch Kunstliebhaber. Der Elsässer Stéphane Breitwieser ist eine seltene Ausnahme.« Die Zeit Niemand konnte Kunst so gut stehlen wie Stéphane Breitwieser. Der Meisterdieb erbeutete in den 1990er-Jahren bis in die frühen 2000er Kunstwerke in einem Wert von über 1 Milliarde Euro.
Der Mythos Schönheit
Naomi Wolf
Eine radikale und faszinierende Entdeckungsreise durch den Körper und die Seele von Frauen – von der Leitfigur des amerikanischen Feminismus. Die Vagina ist die Essenz der Weiblichkeit, davon ist Naomi Wolf überzeugt. Sie widmet sich nicht nur ihren sexuellen, sondern auch den kulturgeschichtlichen Aspekten.
Der Osten: eine westdeutsche Erfindung
Dirk Oschmann · 2023
»Der Osten hat keine Zukunft, solange er nur als Herkunft begriffen wird.« Was bedeutet es, eine Ost-Identität auferlegt zu bekommen? Eine Identität, die für die wachsende gesellschaftliche Spaltung verantwortlich gemacht wird? Der Attribute wie Populismus, mangelndes Demokratieverständnis, Rassismus, Verschwörungsmythen und Armut zugeschrieben werden? Dirk Oschmann zeigt in seinem augenöffnenden Buch, dass der Westen sich über dreißig Jahre nach dem Mauerfall noch immer als Norm definiert und d...
Der Ruf der Stille
Michael Finkel · 2017
Sehnsucht nach Stille - wie Christopher Knight 27 Jahre in der Wildnis lebte. Im Sommer 1986 begibt sich Christopher Knight auf einen Roadtrip von Massachusetts nach Maine und verschwindet in den Wäldern. 27 Jahre lang bleibt er dort, abgeschieden von der Welt, ohne menschlichen Kontakt, bis er wegen Diebstahls gefasst wird: Er hatte Essen geklaut.
Der Score. Wie wir aufhören, das Spiel der anderen zu spielen
Siti Nguyen · 2026
Klickzahlen, Fitnesstracker, Bestsellerlisten, Politikerrankings: Unsere Gesellschaft ist besessen von Scores. Überall bestimmen Punktesysteme, was und wer als wertvoll gilt. Doch wann kippen Orientierungshilfen in Instrumente der Beherrschung? Der Philosoph C. Thi Nguyen deckt auf, wie Scores zu einem der prägendsten Werkzeuge unserer Zeit geworden sind – und warum wir dringend ihre Wirkungsweise verstehen müssen.
Der Seewolf
Jack London · 2015
In jungen Jahren lernte Jack London das harte Seemannsleben auf einem Robbenfänger kennen. In seinem Roman 'Der Seewolf' hat er später seine Erfahrungen als dramatischen Kampf ums Überleben geschildert. Kaum aus Seenot gerettet, gerät der Schöngeist Humphrey van Weyden in neue Gefahr: Kapitän Wolf Larsen, ein Mann von großer Kraft und Brutalität, terrorisiert alle Männer an Bord seines Schiffes.
Der Sinn des Lebens
Manfred Lütz · 2024
Kann man den Sinn des Lebens sehen? Die Frage nach dem Sinn des Lebens hat den Bestseller-Autor Manfred Lütz sein ganzes Leben lang umgetrieben. Man kann den Sinn des Lebens denken, deswegen hat er Philosophie studiert. Man kann ihn glauben, deswegen hat er Theologie studiert. Man kann den Sinn des Lebens noch im Wahnsinn der Menschen spüren, auch deswegen ist er Psychiater und Psychotherapeut geworden.
Der Sommer fängt doch so an
Sarah Kirsch · 2025
"Biografien haftet stets ein Gutteil Voyeurismus gegenüber ihrem Gegenstand an, der gleichzeitig aber Gegenstand ihrer Verehrung ist." Sven Hanuschek Wie kann man ein Leben aufschreiben? Diese Frage stellen sich sowohl autobiografisch Schreibende als auch jene, die das Leben von jemand anderem recherchieren und davon erzählen – und sei es das Leben jener, die selbst geschrieben haben.
Der Streit (Soziologie des Streites)
Georg Simmel · 1999
Soziologische Analyse von Konflikten als fundamentales gesellschaftliches Phänomen. Untersucht, wie Streit soziale Strukturen formt und Gruppen zusammenhält. Ein Klassiker, der Konflikt als integrative soziale Kraft begreift.
Der Tod in Venedig
Thomas Mann · 2026
Thomas Manns weltberühmte Novelle Am Lido von Venedig macht Urlaub, wer es sich leisten kann. Hier blickt der berühmte Schriftsteller Gustav von Aschenbach auf das muntere Treiben am Strand. Und hofft auf das Erscheinen dieses überaus schönen Jungen mit dem langen Haar, der im selben Hotel wie er logiert. Was für eine seltsame Leidenschaft treibt ihn da mit einem Mal um? Im Bann des Jungen zerrinnen dem alternden Autor die Gewissheiten seiner Existenz.
Der Untergang des Abendlandes
Oswald Spengler · 2021
Der Untergang des Abendlandes. Umrisse einer Morphologie der Weltgeschichte ist das kulturphilosophische Hauptwerk von Oswald Spengler. Spengler vergleicht das europäisch-nordamerikanische Abendland unter kulturmorphologischen Gesichtspunkten mit sieben anderen Hochkulturen. Er entwirft so das Panorama einer spezifischen Geschichtsphilosophie.
Der Verdacht des Mr. Witcher oder Der Mord von Roadhill House
Kate Summerscale · 2011
Kate Summerscales Sachbuch rekonstruiert einen rätselhaften Mordfall im viktorianischen England, konkret den berüchtigten Fall der Road Hill House. Das Werk zeigt die Autorin in ihrem bevorzugten Themenbereich: historische Kriminalfälle und die gesellschaftliche Angst, die von ihnen ausgeht.
Der Wald und der Fluss
Karl Ove Knausgard · 2023
Karl Ove Knausgaard untersucht in diesem Essayband das Werk des deutschen Malers Anselm Kiefer und dessen Auseinandersetzung mit apokalyptischen Themen. Der renommierte norwegische Autor verbindet kunsthistorische Analyse mit philosophischen Reflexionen über die Rolle der Kunst in der modernen Welt. Das Buch beleuchtet, wie Kiefers Malerei existenzielle Fragen und gesellschaftliche Krisen verhandelt.
Der Wald und der Fluss über Anselm Kiefer und seine Kunst
Karl Ove Knausgård · 2023
Karl Ove Knausgård setzt sich in diesem Essay mit dem Maler Anselm Kiefer und dessen apokalyptischen Landschaften auseinander. Das Buch erkundet Kiefers künstlerische Verarbeitung des 20. Jahrhunderts und dessen Schrecken, während es grundsätzlich der Frage nachgeht, ob Kunst die Wirklichkeit unmittelbar zeigen kann. Eine kunsttheoretische Reflexion eines renommierten Schriftstellers über die Grenzen und Möglichkeiten visueller Kunst.
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte
Karl Marx · 2019
Der achtzehnte Brumaire des Louis Bonaparte, auch bekannt als Der achtzehnte Brumaire des Louis Napoleon, ist eine erstmals im Mai 1852 veröffentlichte Schrift von Karl Marx (1818–1883). Marx analysiert dort den Verlauf des Staatsstreichs vom 2. Dezember, den Louis Napoleon (1808–1873) in Frankreich durchführte.
Der alte König in seinem Exil
Arno Geiger · 2011
Arno Geiger hat ein tief berührendes Buch über seinen Vater geschrieben, der trotz seiner Alzheimerkrankheit mit Vitalität, Witz und Klugheit beeindruckt. Die Krankheit löst langsam seine Erinnerung und seine Orientierung in der Gegenwart auf, lässt sein Leben abhandenkommen. Arno Geiger erzählt, wie er nochmals Freundschaft mit seinem Vater schließt und ihn viele Jahre begleitet.
Der falsche Japaner
Daniela Dröscher · 2025
Daniela Dröschers Debütroman "Die Lichter des George Psalmanazar" wurde unter dem neuen Titel "Der falsche Japaner" neu aufgelegt. Das autofiktionale Werk erzählt von einer literarischen Täuschung und der Vermischung von erfundener und echter Geschichte. Die Neuauflage zeigt, wie Dröscher mit Identität und Wahrheit in der Literatur spielt, ein zentrales Thema ihrer autofiktionalen Schreibweise.
Der geteilte Himmel
Christa Wolf · 1973
Eine Auseinandersetzung mit den Jahren der deutschen Teilung. Ende August 1961: In einem kleinen Krankenhauszimmer erwacht Rita Seidel aus ihrer Ohnmacht. Und mit dem Erwachen wird auch die Vergangenheit wieder lebendig. Da ist die Erinnerung an den Betriebsunfall und vor allem die Erinnerung an Manfred Herrfurth. Zwei Jahre sind vergangen, seit sie dem Chemiker in die Stadt folgte, um an seiner Seite und mit ihm gemeinsam ein glückliches Leben zu beginnen.
Der große Trip
Cheryl Strayed
EAT, PRAY, LOVE meets Hape Kerkeling Gerade 26 geworden, hat Cheryl Strayed das Gefühl, alles verloren zu haben. Drogen und Männer trösten sie über den Tod ihrer Mutter und das Scheitern ihrer Ehe hinweg. Als ihr ein Outdoor-Führer über den Pacific Crest Trail in die Hände fällt, trifft sie die folgenreichste Entscheidung ihres Lebens: mehr als tausend Meilen zu wandern.
Der große Umbruch. Ein Gespräch über Krisen, Konflikte und Kompromisse
Ricarda Lang, Steffen Mau
Gesprächsband zwischen der Grünen-Politikerin Ricarda Lang und dem Soziologen Steffen Mau über Krisen, Konflikte und Kompromisse. Die beiden lernten sich während der Ampelkoalition kennen und diskutieren darin ihre Perspektiven auf politische und gesellschaftliche Herausforderungen. Ein Einblick in die Gedankenwelt zweier prominenter Figuren des öffentlichen Lebens.
Der kommende Aufstand
Unsichtbares Komitee · 2011
Der kommende Aufstand ist ein linkspolitischer Essay, der erstmals 2007 unter dem Titel L’Insurrection qui vient in französischer Sprache mit der Autorenangabe Comité invisible (Unsichtbares Komitee) erschien. 2009 wurde der Essay überarbeitet und fand zumeist über das Internet große Verbreitung. Er wurde in mehrere Sprachen übersetzt, unter anderem Deutsch, Englisch (The Coming Insurrection) und Spanisch.
Der lange Schatten der Guillotine – Lebensbilder aus dem Paris des 19. Jahrhunderts
László Földényi
László Földényis Essay-Sammlung widmet sich dem Paris des 19. Jahrhunderts und zeigt, wie die Französische Revolution und ihre Nachwirkungen die Kultur, Philosophie und Gesellschaft der Stadt prägten. Durch Porträts von Künstlern, Denkern und Schriftstellern beleuchtet der ungarische Kunsthistoriker eine Epoche intensiver intellektueller und künstlerischer Umbrüche. Das Buch erklärt, welche geistigen und kulturellen Kräfte das moderne Europa formten und warum Paris für diese Entwicklung zentral war.
Der lebende Beweis
Lola Randl
Der lebende Beweis ist der neue Roman von Lola Randl, der das Scheitern eines utopischen Landprojekts in der Uckermark erzählt. Das autobiografisch geprägte Werk besticht durch seine Offenheit und schonungslose Darstellung menschlicher Hoffnungen und ihrer Grenzen. Kritiker heben die hervorragende Schreibweise hervor und empfehlen das Buch als ein grandioses Porträt gescheiterter Ideale.
Der perfekte Faschist. Eine Geschichte von Liebe, Macht und Gewalt
Victoria de Grazia · 2024
Im Juni 1926 war Rom Schauplatz eines spektakulären gesellschaftlichen Ereignisses. Gefeiert wurde eine »faschistische Hochzeit«, Trauzeuge Mussolini inklusive. Vor den Altar traten Lilliana Weinman, gefeierte amerikanische Opernsängerin aus einer jüdischen Industriellenfamilie, und Attilio Teruzzi, hochdekorierter Kriegsveteran, Teilnehmer beim Marsch auf Rom, mitleidloser Anführer der Schwarzhemden und Archetyp des »neuen starken Mannes«.
Der preußische Ikarus
Heiner Müller · 2007
Die Ausbürgerung Wolf Biermanns aus der DDR erfolgte im November 1976. Sie bedeutete einen tiefen Einschnitt in die Kulturgeschichte der DDR.
Der schwedische Reiter
Leo Perutz · 1936
Wundersam bunt und düster zugleich schildert Perutz die Welt in "Der schwedische Reiter", der den Leser im Nu in die Zeit um 1700 versetzt. Der Roman erzählt vom verflochtenen Schicksal zweier ungleicher Männer: Krieg und Barbarei beherrschen die Szenerie, in der ein namenloser Vagabund und der desertierte schwedische Offizier Christian von Tornefeld aufeinander treffen. Der eine nimmt mit List und Tücke, aber ebenso aus Liebe zu einer jungen Frau die Identität des anderen an ...
Der überforderte Frieden
Jörn Leonhard · 2018
Aus aller Welt kamen im Frühjahr 1919 Diplomaten und Staatsmänner nach Paris, um den größten Krieg, den die Welt bis dahin gesehen hatte, zu beenden und eine neue Friedensordnung zu errichten. Doch die Aufgabe musste die Akteure überfordern. Meisterhaft und mit dem Blick für die globalen Zusammenhänge erzählt Jörn Leonhard, wie die Welt vom Krieg in den Frieden schlitterte und was diese Zeitenwende für den weiteren Verlauf des 20. Jahrhunderts bedeutete.
Deutsche Bildergeschichten: Die Flakhelfer-Generation
Heinz Bude
Heinz Bude analysiert in seiner 1987 veröffentlichten Dissertation die sogenannte Flakhelfer-Generation – jene Deutschen, die 1945 noch unmittelbar vom Krieg geprägt waren. Der Artikel porträtiert Budes Karriere als einflussreicher Generationendeuter und zeigt, wie seine frühe Arbeit eine damals ungewöhnliche Perspektive auf die noch lebende Kriegsgeneration eröffnete. Budes Ansatz wurde prägend für die Soziologie und unser Verständnis von Generationen in der deutschen Nachkriegsgeschichte.
Deutscher Herbst
Stig Dagerman
Stig Dagermans „Deutscher Herbst" ist eine Sammlung von Reportagen des schwedischen Autors aus dem Jahr 1946, in denen er das zerstörte Nachkriegsdeutschland bereist und dokumentiert. Diese authentischen Augenzeugberichte bieten einen einzigartigen skandinavischen Blick auf die Kriegszerstörung und den unmittelbaren Wiederaufbau. Das Werk verbindet historische Dokumentation mit literarischer Qualität und zeigt die Alltagswirklichkeit in den Trümmern des Dritten Reichs.
Dialektik der Aufklärung
Theodor W. Adorno, Max Horkheimer · 2010
Die von Max Horkheimer und Theodor W. Adorno gemeinsam verfasste »Dialektik der Aufklärung« ist der wichtigste Text der Kritischen Theorie und zugleich eines der klassischen Werke der Philosophie des 20. Jahrhunderts. Philosophische Kritik, Auseinandersetzung mit dem Faschismus und die Resultate langjähriger empirischer Untersuchungen in den USA verschmelzen hier zu einer Theorie der modernen Massenkultur.
Die Achse der Autokraten
Anne Applebaum
Dieses Buch analysiert die globalen Netzwerke autoritärer Regime und deren gegenseitige Unterstützungsmechanismen. Anne Applebaum, renommierte Historikerin und Friedenspreis-Trägerin, untersucht die Strategien von Autokratien wie Russland und China in ihrem weltweiten Bestseller. Das Werk ist für die aktuelle geopolitische Debatte relevant, da es die ideologischen und strategischen Grundlagen der autoritären Weltordnung erläutert und implizite Fragen zur westlichen Gegenposition aufwirft.
Die Assistentin
Caroline Wahl
Caroline Wahls neuer Roman "Die Assistentin" ist ihr drittes Buch und erschien Ende August. Das Werk wird in einem Podcast-Gespräch hervorgehoben und auf Amazon angeboten. Die Autorin kündigte den Titel zunächst auf Instagram an.
Die Aufsteiger: Deutscher Mittelstand unter Hitler, eine Familiengeschichte
Christina Strunk · 2025
Der deutsche Mittelstand und die Schuld: eine Familiengeschichte Ein Selfmademan aus der Provinz hat im «Dritten Reich» große Pläne. Eine Zementwarenfabrik, ein Weingut sind im Besitz der Familie. Schon bald beteiligt sich das Familienunternehmen am Bau des Westwalls und errichtet auf dem Firmengelände ein Lager für Zwangsarbeiter, während das Weingut die Wachmannschaften des KZ Sachsenhausen mit rheinhessischem Wein beliefert: Geschäfte, die nur möglich sind durch enge persönliche Verbindungen ...
Die Besessenheit
Annie Ernaux · 2002
Sie hat keine großen Gefühle mehr für ihn und trennt sich. Doch als er Monate später von einer anderen spricht, ist sie völlig aus der Bahn geworfen. Jetzt leidet sie, fühlt sich verschmäht, zurückgewiesen. Vor allem aber treibt die Frau sie um, die ihren Platz eingenommen hat – wer ist die eigentlich und wie? Ist sie schöner, besser, ist der Sex mit ihr toller? Diese Fremde wird zu einer Obsession, einer Art Wahn. »Das Seltsamste an der Eifersucht ist, dass sie eine ganze Stadt – die ganze Welt
Die Buchhandlung der Exilanten. Paris 1940 — Zuflucht und Widerstand
Uwe Wittstock
Die Geschichte zweier legendärer Pariser Buchhandlungen — Shakespeare and Company (Sylvia Beach) und La Maison des Amis des Livres (Adrienne Monnier) — als literarische Zentren und Zufluchtsorte für Exilanten. Schwerpunkt auf das Netzwerk aus Joyce, Hemingway, Sartre und Beauvoir sowie auf den Widerstand der Buchhändlerinnen gegen die Besatzung 1940, besonders beim Schutz verfolgter Exilanten wie Walter Benjamin. Non-lineare, szenische Erzählung mit Zeitsprüngen.
Die Büchse der Pandora
Jörn Leonhard · 2014
Der Erste Weltkrieg sprengte alles, was sich die Welt vor 1914 hatte vorstellen können. Er wirkte wie die Büchse der Pandora – jenes mythische Schreckensgefäß, aus dem alle Übel der Welt entwichen, als man gegen den Rat der Götter seinen Deckel hob. Jörn Leonhard erzählt die Geschichte des Krieges so vielschichtig wie nie zuvor. Er führt den Leser auf vergessene Schlachtfelder und versetzt ihn abwechselnd in die Hauptstädte aller beteiligten Staaten.
Die Deutschen und ihre Mythen
Herfried Münkler · 2010
Herfried Münkler schreibt über die Deutschen und ihre Geschichte im Spiegel ihrer Mythen. Dabei erweckt er alte Sagen – etwa um die Nibelungen – zu neuem Leben, besichtigt schicksalhafte Orte wie Weimar, Nürnberg oder den Rhein und lässt historische Persönlichkeiten wie Hermann den Cherusker, Friedrich den Großen oder den Papst auftreten – selbst die D-Mark fehlt nicht in diesem Reigen.
Die Deutschland AG
· 2013
Seit Mitte der 1990er Jahre erlebte die Bundesrepublik einen rasanten Auflösungsprozess der Deutschland AG. Der Begriff beschreibt die Verflechtungen zwischen großen Aktiengesellschaften der Industrie, der Banken und der Versicherungen durch gegenseitige Kapitalbeteiligungen, wechselseitige Repräsentanz in Aufsichtsräten und die Finanzierung großer Unternehmen mittels langfristiger Bankkredite.
Die Entscheidung. Deutschland 1929 bis 1934
Jens Bisky · 2024
Als im Oktober 1929 Gustav Stresemann, der erfolgreiche Außenminister, starb, fragten sich die Zeitgenossen, wie es nun mit der Republik weitergehen könne. Gerade formierte sich eine faschistische Koalition, die 1933 an die Macht kam; Bauern warfen Bomben, die öffentlichen Haushalte litten unter wachsenden Defiziten, bald schien das parlamentarische System gelähmt. Demokratische Republik oder faschistischer Staat – so lautete ab dem Sommer 1930 die Alternative.
Die Erfindung des Nordens. Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung
Bernd Brunner · 2019
Der Norden: Mythos und SehnsuchtsortBernd Brunner erkundet die Kulturgeschichte einer Himmelsrichtung. Für die einen eisgefrorenes Niemandsland voll kampflustiger Wikinger, für die anderen Wiege der Zivilisation: Der Norden war schon immer Projektionsfläche für allerlei Fantasien. Bernd Brunner beleuchtet, wie sich das Bild des Nordens über die Jahrhunderte gewandelt hat.
Die Frau als Mensch. Am Anfang der Geschichte
Ulli Lust · 2025
"Die Frau als Mensch" ist eine Graphic Novel von Ulli Lust, die die Geschichte von Frauen aus einer neuartigen Perspektive erzählt. Das beim Verlag Reprodukt erschienene Werk verbindet visuelles Storytelling mit historiographischen Fragen und bietet eine kritische Auseinandersetzung mit der Darstellung weiblicher Subjektivität. Die Graphic Novel besticht durch ihren innovativen Zugang und ihre künstlerische Qualität.
Die Frau mit den vier Armen
Jakob Nolte · 2024
Die Frau mit den vier Armen erzählt von traurigen Jungs, die das Glück suchen und den Tod finden. Abgründig, voller schräger Figuren und mit Witz zeigt Jakob Nolte ein Hannover, das es so noch nie gegeben hat, und erfindet den Niedersachsen Noir. Es geht um Polizeiarbeit, Gerechtigkeit und die Frage, ob man sich am Denken anderer schuldig machen kann. Inlineskates an den Füßen, Würgemale am Hals, Kopfhörer in den Ohren. Am Ufer der Ihme in Hannover liegt die Leiche eines jungen Mannes.
Die Freiheit einer Frau
Édouard Louis · 2021
Édouard Louis erzählt in »Die Freiheit einer Frau« schonungslos und liebevoll von seiner Mutter. Die Geschichte der Befreiung einer Frau. »Meine Mutter hat ihr ganzes Leben mit Armut und männlicher Gewalt gekämpft.« Eines Tages stand Édouard Louis' Mutter einfach auf und ging. Weg aus der Gegend, weg von ihrem zweiten Mann, der wie der erste soff und sie demütigte.
Die Genies der Lüfte
Jennifer Ackerman · 2017
Jennifer Ackermans preisgekröntes Buch erforscht die Intelligenz und das Verhalten von Vögeln auf faszinierende Weise. Mit wissenschaftlichem Tiefgang und unterhaltsamer Erzählweise zeigt sie, warum Vögel als geniale Problemlöser gelten. Das Werk hat sich als Standardreferenz für alle etabliert, die die Vogelwelt besser verstehen möchten.
Die Geschichte der Philosophie
Wolfram Eilenberger · 2020
Wolfram Eilenberger stellt Philosophiegeschichte durch szenisch-montiertes Erzählen dar und verbindet dabei historische Ereignisse mit philosophischen Ideen. Sein Schreibstil diente als stilistisches Vorbild für die narrative Struktur von Konstantin Richters „300 Männer". Das Werk zeigt, wie Philosophie zugänglich und literarisch spannend vermittelt werden kann, ohne an wissenschaftlichem Anspruch zu verlieren.
Die Geschichte eines einfachen Mannes
Timon Karl Kaleyta · 2021
Aus dem Leben eines Taugenichts Unser Erzähler ist vom Glück geküsst. Er, der Junge aus einfachem Hause, spürt, dass das Schicksal Großes mit ihm vorhat. Erst als Helmut Kohl 1998 die Wahl verliert, zeigt seine Zuversicht Risse. Wird nun alles schlechter? Nach dem Abitur macht er sich voller Euphorie und dennoch maximal besorgt auf die Reise nach ganz oben.
Die Geschmeidigen – Meine Generation und der neue Ernst in Deutschland
Nora Bossong
Jenseits der Selbstverwirklichung: die durchdringende Analyse einer Generation, die jetzt liefern muss Nora Bossong wirft einen genauen Blick auf ihre Altersgenoss:innen ‒ diejenigen, die in unserem Land dabei sind, in einer ausgeprägten Krisenperiode das Ruder zu übernehmen. Denn nach dem Fall der Mauer und dem Ende des Kalten Krieges dachten viele Menschen in Deutschland, die großen existenziellen Fragen seien entschieden und es ginge nur noch um den Feinschliff des guten Lebens.
Die Gesellschaft der Singularitäten
Andreas Reckwitz
Andreas Reckwitz untersucht in diesem Werk, wie die Digitalisierung traditionelle Rollen aufgelöst hat: Durch Smartphones und Internetplattformen kann heute jeder zum Kulturproduzenten werden, nicht nur passiv konsumieren. Diese Demokratisierung führt zu einer beispiellosen Überproduktion digitaler Inhalte und stellt zentrale Fragen zur kulturellen Wertbildung in der Spätmoderne. Das Buch bietet einen kritischen, soziologischen Blick auf die Konsequenzen dieser technologischen Verschiebung für Gesellschaft und Kultur.