Medien aus Lanz & Precht
1695 Medien aus 242 Episoden · Seite 8 von 34
Artikel über das Schulsystem als Segregationsmaschine
Arno Frank
Arno Frank argumentiert im Spiegel, dass das deutsche Schulsystem bewusst als Instrument sozialer Segregation konstruiert wurde. Alles unterhalb von Gymnasium und Abitur gilt gesellschaftlich als Scheitern – Haupt- und Realschulabschlüsse werden systematisch abgewertet. Die frühe Selektion von Kindern im Alter von zehn Jahren zementiert soziale Ungleichheit, anstatt Chancen zu öffnen. Der Text liefert eine pointierte Kritik an einem Bildungssystem, das Aufstieg verspricht, aber soziale Herkunft reproduziert.
Artikel über das bedingungslose Grundeinkommen
Rainer Hank
Rainer Hank kritisiert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens. Er greift auf das Bild von Pieter Brueghels Gemälde 'Schlaraffenland' (1567) zurück, um zu illustrieren, was passiert, wenn Menschen ohne Gegenleistung versorgt werden: Trägheit und Passivität statt produktiver Teilhabe. Der Artikel setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, jedem Bürger ein garantiertes Einkommen zu zahlen, und argumentiert gegen eine solche Umverteilungspolitik.
Artikel über den Applaus von der falschen Seite
Anna Schneider
Anna Schneider argumentiert in ihrem WELT-Meinungsartikel, dass bei der Bewertung von Argumenten allein deren Inhalt zählt, nicht die politische Position der Unterstützer. Sie reagiert auf die Sorge eines Freundes, dass ihre Texte auch von Personen des rechten Spektrums begrüßt werden könnten und lehnt damit die Idee der Kontaktschuld ab. Schneider betont Pluralismus und zivilisierten Streit als Grundlagen der liberalen Demokratie, beklagt aber, dass liberale Minderheiten in Österreich und Deutschland es schwer haben, ihre Positionen durchzusetzen.
Artikel über den Mittleren Osten und westliche Interventionen
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich argumentiert in seinem ZEIT-Artikel, dass die USA im Mittleren Osten Kriege nach einem wiederkehrenden Muster führen: Trump bombt und prahlt von neuen Siegen, ignoriert aber die historische Vorgeschichte und bisherigen Fehlschläge. Der zentrale Gedanke besagt, dass Militärinterventionen die USA selbst zum strategischen Spielball regionaler Mächte machen statt ihnen Kontrolle zu sichern. Ulrich formuliert fünf zentrale Lektionen aus Iran, Irak und Afghanistan und fordert eine Neubewertung westlicher Außenpolitik.
Artikel über den Mut der iranischen Frauen
Sabine Rückert
Sabine Rückert analysiert in diesem ZEIT-Stück die iranischen Frauenproteste der Bewegung 'Frau, Leben, Freiheit', die nach dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 ausbrachen. Im Mittelpunkt steht die Frage, woher iranische Frauen die Kraft und den Mut nehmen, trotz brutaler Repression auf die Straße zu gehen und ihr Leben zu riskieren. Rückert beleuchtet die psychologischen, historischen und gesellschaftlichen Wurzeln dieses Widerstands gegen das Regime.
Artikel über den US-Industrieboom
Paul Krugman
Paul Krugman argumentiert, dass Bidens Industriepolitik einen Produktionsboom ausgeloest hat, den Trumps Zollpolitik und Steuersenkungen nie erreichten. Zwei Gesetze treiben den Boom: der Inflation Reduction Act (Subventionen fuer gruene Energie) und der CHIPS Act (heimische Halbleiterproduktion). Waehrend Trumps Steuerreform 2017 und Handelskrieg keinen sichtbaren Effekt auf die Produktion hatten, hat sich unter Biden die Bauinvestition in Fabriken innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Krugman raeumt ein, dass die USA eine Dienstleistungsgesellschaft bleiben und das Beschaeftigungsniveau der 1970er nicht zurueckkehrt, sieht den Boom aber als wirtschaftlich gerechtfertigt — er stuetzt strukturschwache Regionen, Arbeiter ohne Hochschulabschluss und den Klimaschutz.
Artikel über den Zustand der deutschen Wirtschaft
Roman Pletter
Roman Pletter ist stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft der ZEIT in Hamburg. Er hat Volkswirtschafslehre studiert und die Kölner Journalistenschule
Artikel über den globalen Süden
Alan Posener
Posener hinterfragt in seinem Artikel die Erzählung vom „globalen Süden" als gedankliche Konstruktion. Er argumentiert, dass die Länder des Südens – von Australien bis zu den Tigerstaaten – zu unterschiedlich sind, um unter einem Sammelbegriff zusammengefasst zu werden. Damit widerspricht er Thesen vom Bedeutungsverlust des Westens.
Artikel über die Boomer-Generation
Tilman Prüfer
Tilman Prüfers Artikel in der ZEIT verteidigt die Boomer-Generation gegen pauschale Kritik und würdigt ihren Einfluss auf Popkultur und Technologie. Prüfer argumentiert, dass Boomer die Grundlagen der modernen Welt schafften – von Queen über Steve Jobs bis Techno – und damit nachfolgenden Generationen Freiräume für persönliche Entfaltung ermöglichten.
Artikel über die Epstein-Files und US-Politik
Majid Sattar
FAZ-Korrespondent Majid Sattar analysiert aus Washington die politische Reaktion auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Im Mittelpunkt steht Handelsminister Howard Lutnick, dem Sattar nachweisbare Lügen im Zusammenhang mit Epstein vorwirft. Sattar kritisiert, dass beide Parteien die Akten instrumentalisieren: Republikaner richten sie gegen Clinton, Demokraten nutzen sie für eigene Angriffe. Echte politische Konsequenzen bleiben aus – der Skandal dient vor allem als Munition im Parteienkampf.
Artikel über die Freude an der Unvernunft
Hanno Rauterberg
Unvernünftig sind immer nur die anderen: fliegen, fahren SUV, glauben Trump. Doch nicht die Unvernunft ist das Problem unserer Zeit, sondern die Krise der Vernunft.
Artikel über die Gefahren beim Öffnen von Grabstätten
Ob bei Indiana Jones oder Die Mumie: In Filmen warten in Grabstätten oft gefährliche Fallen und giftige Substanzen auf Archäologen. Alles Fiktion – oder gab es solche Schutzmaßnahmen wirklich?
Artikel über die Grünen als Sündenbock
Bernd Ulrich
Bernd Ulrich analysiert, warum die Grünen zur bevorzugten Zielscheibe gesellschaftlicher Aggressionen geworden sind. Die Partei wird für Probleme verantwortlich gemacht, die weit über ihren tatsächlichen politischen Einfluss hinausgehen. Ulrich argumentiert, dass diese Sündenbock-Funktion ein Symptom tieferer gesellschaftlicher Spannungen und Orientierungslosigkeit ist. Der Artikel hinterfragt, ob die heftigen Anfeindungen sachlich begründet sind oder eher psychologisch-politische Projektionen darstellen.
Artikel über die Kohl-Jugend
Zum Ende der Ära Helmut Kohl (1998) beschrieb Die Zeit eine Generation junger Menschen, die in ihrer gesamten bewussten Kindheit und Jugend keinen anderen Bundeskanzler als Kohl erlebt hatte. Diese 'Kohl-Jugend' war politisch geprägt von 16 Jahren seiner Kanzlerschaft (1982–1998). Der Artikel thematisiert den psychologischen und kulturellen Einschnitt, den Kohls Abgang für diese Altersgruppe bedeutete. Die Parallele zur 'Merkel-Generation' macht das Thema zeitlos relevant: Wie formt ein Kanzler, der eine ganze Kindheit überdauert, das politische Bewusstsein einer Generation?
Artikel über die Lage im Iran
Ali Fathullah Nejat
Ali Fathullah Nejat, ein in Iran geborener Experte, analysiert in seinem FAZ-Artikel die Ursachen der aktuellen Protestwelle im Iran. Im Unterschied zu den Protesten vor drei Jahren, die politisch motiviert waren (etwa durch den Tod von Mahsa Amini), sieht Nejat diesmal die katastrophale wirtschaftliche Lage als entscheidenden Treiber. Hohe Inflation, Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit haben breite Bevölkerungsschichten mobilisiert. Diese Verschiebung vom politischen zum ökonomischen Protest macht die aktuelle Bewegung in ihrer sozialen Breite und Dynamik anders als frühere Wellen.
Artikel über die Latte-Macchiato-und-Hafermilch-Gesellschaft
Hilmar Klute
Hilmar Klute analysiert die deutsche Mittelschicht, die jahrzehntelang vom Wohlstand der Globalisierung profitiert hat – symbolisiert durch Konsumgewohnheiten wie Hafermilch-Latte. Mit dem Rückzug der Globalisierung droht genau dieser Wohlstand zu erodieren. Die wohlstandsverwöhnte urbane Mittelschicht trifft es besonders hart, weil sie am stärksten von günstigen Importen und globalen Lieferketten abhängt. Der Begriff dient als kulturelle Kurzformel für eine Gesellschaft, die erst jetzt begreift, was auf dem Spiel steht.
Artikel über die Lüge als Diskursstrategie
Marc Schieritz · 2025
Marc Schieritz analysiert in der ZEIT, wie die bewusste politische Lüge – insbesondere im amerikanischen Rechtspopulismus – zur kalkulierten Kommunikationsstrategie geworden ist. Nicht Überzeugung, sondern Verwirrung und Demoralisierung des politischen Gegners sind das Ziel. Der Artikel beschreibt diesen Mechanismus als zentralen Faktor im Niedergang der demokratischen Debattenkultur in den USA. Schieritz stellt die Frage, ob Deutschland gegen diese Entwicklung immun ist oder ob ähnliche Muster auch hierzulande Einzug halten.
Artikel über die Ursprünge der Bauernproteste in Italien
Virginia Kirst
Nicht nur in Deutschland protestieren die Landwirte. In Spanien gibt es ebenso Demonstrationen wie in Italien und Polen – auch wegen billiger Importe aus der Ukraine.
Artikel über einen US-Drohnen-Operator
Die Quelle für die Behauptung, in einer Simulation der US Air Force sei der Operator von einer KI für Punkte eliminiert worden, hat sich "falsch ausgedrückt".
Artikel über junge Menschen und Social-Media-Abkehr
Besonders junge Nutzer kehren sozialen Netzwerken wie Instagram und TikTok zunehmend den Rücken. Sie durchschauen das kommerzielle Geschäftsmodell der Plattformen und empfinden die allgegenwärtige Influencer-Verkaufskultur als abstoßend. Der Trend zeigt, dass die Generation Z, die mit diesen Plattformen aufgewachsen ist, am kritischsten mit ihnen umgeht. Social Media verliert damit ausgerechnet bei seiner Kernzielgruppe an Attraktivität.
Artikel über junge Neonazis
Im sächsischen Görlitz werden junge Neonazis für einen Angriff auf politische Gegner verurteilt. Ihr Anführer nutzt den Moment für einen Strategiewechsel.
Artikel über neue Haltungen zur Ukraine
Die New York Times fordert in einem Editorial den US-Präsidenten auf, Präsident Selenskyj Grenzen bei der militärischen Unterstützung aufzuzeigen, da ein fortgesetzter Krieg mit Russland nicht im amerikanischen Interesse liegt. Diese Position markiert einen bemerkenswerten Umschwung in der Debatte eines der einflussreichsten Medien der Welt. Der Wandel deutet auf ein wachsendes Umdenken in westlichen Eliten hin, die zunehmend die Strategie des unbegrenzten Engagements in der Ukraine in Frage stellen. Die Rhetorik der New York Times ähnelt dabei der Kritik von Politikern wie Sahra Wagenknecht, die schon länger für Verhandlungen statt militärischer Eskalation plädieren.
Artikel über politische Komfortzonen und die AfD
Roman Deininger
Bernhard Winter lädt seit 1992 zu „Sonntagsbegegnungen" ein – einem kostenlosen Dialogformat, bei dem zwei prominente Gesprächspartner vor Publikum über ein strittiges Thema diskutieren, ohne Moderator oder Honorare. Am Anfang Oktober findet die 117. Veranstaltung in Erding statt, wo die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der SZ-Chefreporter Roman Deininger der Frage „Brauchen wir Parteien?" nachgehen. Nach der einstündigen Diskussion folgt eine Publikumsrunde und gemeinsames Mittagessen. Das Format erfreut sich großer Beliebtheit – die 120 Plätze waren bereits ausgebucht, bevor die Veranstaltung publik gemacht wurde. Winters Erfolgsgeheimnis liegt in einer Mischung aus Freundlichkeit, Hartnäckigkeit und knackig formulierten Themen, die renommierte Gäste aus Politik, Kirche, Kunst und Wissenschaft anziehen.
Artikel über politische Wendepunkte
Robert Pausch
Ulf Poschardt von der „Welt" hat mit seinem kritischen Buch „Shitbürger" die mediale Deutungshoheit der etablierten Kartellmedien aufgebrochen. Die regierungsnahe „Zeit" schließt sich diesem Trend an: Ihr Redakteur Robert Pausch lobt in einem Artikel ein Podcast-Gespräch zwischen dem neurechten Götz Kubitschek und dem AfD-Politiker Maximilian Krah als „strategische Diskussion mit Tiefe und Substanz" und kritisiert dabei indirekt den Verfassungsschutz. Der Autor des Kommentars interpretiert dies als Zeichen einer politischen Wende, bei der etablierte Medien rechte Positionen mainstream-fähig machen und damit die bisherige Abgrenzung zu rechtsextremen Akteuren aufgeben.
Artikel über robuste Zuversicht (in Impulse für 2025)
Thea Dorn
Was lässt uns in düsteren Zeiten auf Besseres hoffen? Wie gewinnen wir Zuversicht – auch in Hinblick auf aktuelle Kriege und Konflikte? Thea Dorn im Gespräch mit Saba-Nur Cheema, Meron Mendel und Irina Scherbakowa über ein rares Gut.
Artikel über sinkende Ernteerträge durch Klimawandel
Seit Jahren sinken in Deutschland die Erträge der Landwirte aufgrund des Klimawandels. Auch in diesem Jahr ist die Stimmung in den Betrieben getrübt.
Artikel/Essay über Vertrauen und Kontrollillusion
Essay über Vertrauen als gesellschaftlichen Kitt und seine zunehmende Erosion. Der Text argumentiert mit Bezug auf ein Harvard-Experiment zur Kontrollillusion, dass Misstrauen ein zersetzendes Gift ist, während Vertrauen für funktionierende Demokratien unverzichtbar bleibt. Ein Plädoyer für die Wiederherstellung gesellschaftlichen Vertrauens in Institutionen und Mitmenschen.
Artikel/Kolumne von Robin Alexander
Robin Alexander
Robin Alexander erklärt mit einer mathematischen Rechnung, warum die Bundesrepublik in einem permanenten Wahlkampfmodus steckt: Mit 16 Bundesländern und einer 48-monatigen Legislaturperiode finden statistisch alle drei Monate Landtagswahlen statt. Dieser konstante Wahlzyklus verhindert strukturelle Reformen und längerfristiges politisches Handeln auf Bundesebene.
Artikel/Text über die Zufriedenheit der Deutschen in den 50er Jahren
Frauke Hohenfeld
Ein deutsch-britisches Forschungsteam hat die Zufriedenheit von Menschen über fast 200 Jahre hinweg untersucht, indem sie 8 Millionen Bücher aus Google Books analysierten und die darin verwendeten Emotionswörter auswerteten. Die resultierende Zufriedenheitskurve von 1820 bis 2009 für USA, Großbritannien, Italien und Deutschland zeigt deutlich wichtige historische Ereignisse wie Kriege, Börsencrash und Revolutionen als Einbrüche in der Zufriedenheit. Eine auffällige Anomalie ist Deutschlands steil ansteigende Zufriedenheitskurve während des Zweiten Weltkriegs, die Forscher führen dies auf Propaganda-Verzerrungen in der publizierten Literatur zurück. Die neueren Daten seit den 1950er Jahren gelten als zuverlässiger, da sie weniger durch Selektionsbias beeinflusst sind, und deuten darauf hin, dass die Zufriedenheit in Deutschland seitdem auf stabilen Niveau geblieben ist.
Asch-Konformitätsexperiment
Solomon Asch
Das Asch-Konformitätsexperiment ist ein klassisches psychologisches Forschungsexperiment, das untersucht, wie stark Gruppendruck Menschen dazu bringt, gegen ihre eigene Wahrnehmung zu handeln. In dem Experiment sollten Versuchspersonen die Länge von Linien einschätzen, wurden dabei aber durch manipulierte Einflüsterer gezielt in die Irre geführt. Die Ergebnisse zeigen: Etwa drei Viertel der Teilnehmer gaben den sozialen Druck nach und trauten ihrer korrekten Einschätzung nicht mehr. Das Experiment bleibt relevant als Erklärmodell für Konformität in Gruppen, etwa beim militärischen Gehorsam oder anderen Kontexten, in denen Gruppenzwang über Individuen dominiert.
Asterix als Gladiator
René Goscinny, Albert Uderzo · 2003
Asterix als Gladiator (französischer Originaltitel: Astérix gladiateur) ist ein französischer Comic von 1964 und der vierte Band der Asterix-Reihe. In diesem Abenteuer müssen die beiden Helden Asterix und Obelix nach Rom reisen, um den von den Römern entführten Barden Troubadix zu befreien, wobei sie in eine Gladiatorenschule geraten.
Asterix und der Greif
Jean-Yves Ferri · 2021
Mit "Asterix und der Greif" legt das Duo Jean-Yves Ferri und Didier Conrad sein fünftes gemeinsames Asterix-Album vor! Diesmal verschlägt es die Gallier ins Barbaricum, weit im wilden Osten. Nach einem verheißungsvollen Traum macht sich Miraculix mit Asterix, Obelix und Idefix auf die Reise ins Land der Sarmaten.
Asterix: Die Trabantenstadt
René Goscinny, Albert Uderzo
Band 17 der Asterix-Reihe von Goscinny und Uderzo (1971). Die Römer bauen eine Trabantenstadt rund um das gallische Dorf, um die unbeugsamen Gallier mit den Annehmlichkeiten der Zivilisation zu zähmen.
Astropolitik / Weltraumstrategie-Buch
Tim Marshall
Das Buch untersucht die geopolitischen Konflikte im Weltraum. Es argumentiert, dass die Menschheit ihre Machtkämpfe in jedes neue Territorium trägt – vom Schiffsbau über die Luftfahrt bis zum Weltraum. Die Raumfahrt wird zunehmend zum Schauplatz strategischer Rivalitäten zwischen Nationen.
Atlas Coelestis (Himmelsatlas)
John Flamsteed
Der Atlas coelestis ist ein Sternatlas des englischen Astronomen John Flamsteed, der 1729 posthum veröffentlicht wurde. Er gilt als einer der bedeutendsten Sternatlanten des 18. Jahrhunderts und als der erste umfassende Himmelsatlas, der auf teleskopischen Beobachtungen basierte. Die im Atlas dargestellten Daten stammen aus Flamsteeds Beobachtungen an der Königlichen Sternwarte von Greenwich, wo er als erster königlicher Astronom tätig war.
Attributionsstudie zur britischen Hitzewelle 2022
Friederike Otto
Wissenschaftliche Attributionsstudie, die belegt, dass die britische Hitzewelle 2022 mit Temperaturrekorden über 40 Grad Celsius ohne den menschengemachten Klimawandel nicht hätte stattfinden können. Die Forschung von Friederike Otto zeigt konkrete Auswirkungen der Erderwärmung auf extreme Wetterereignisse und trägt zum wissenschaftlichen Verständnis des Klimawandels bei.
Auf der Suche nach der verlorenen Zeit
Marcel Proust
Marcel Proust: Auf der Suche nach der verlorenen Zeit (Originaltitel: ›À la recherche du temps perdu‹) • Neu editiert, mit aktualisierter Rechtschreibung • Voll verlinkt, und mit eBook-Inhaltsverzeichnis • Mit einem aktuellen Vorwort des Herausgebers (Nov/2014) • Enthält den 1919 mit dem wichtigsten französischen Literaturpreis ausgezeichneten zweiten Band ›Im Schatten junger Mädchenblüte‹ (›À l’ombre des jeunes filles en fleurs‹) sowie den kompletten dritten Band in der Übersetzung von Walter B...
Aufbruch
Stefan Klein · 2025
Bestseller-Autor Stefan Klein über die alles entscheidende Frage: Warum verändern wir im Persönlichen wie in der Gesellschaft nichts, obwohl wir doch alles wissen? Was hindert uns am Aufbruch? Wie kann er gelingen? Klimakrise und künstliche Intelligenz, die alternde Gesellschaft und internationale Konflikte fordern uns heraus. Wir müssen uns selbst und die Welt verändern, wenn wir überleben wollen.
Aufklärung jetzt
Steven Pinker · 2018
Eine leidenschaftliche Antithese zum üblichen Kulturpessimismus und ein engagierter Widerspruch zu dem weitverbreiteten Gefühl, dass die Moderne dem Untergang geweiht ist. Hass, Populismus und Unvernunft regieren die Welt, Wissenschaftsfeindlichkeit macht sich breit, Wahrheit gibt es nicht mehr: Wer die Schlagzeilen von heute liest, könnte so denken. Doch Bestseller-Autor Steven Pinker zeigt, dass das grundfalsch ist.
Auflistung zum Artensterben
Der Internet-Experte Markus Beckedahl warnt, dass wir zu abhängig von den USA sind.
Aufruf zu Friedensverhandlungen in der Zeit
Eine Gruppe von SPD-Politikern ruft zu einer Offensive für ein schnelles Ende des Ukraine-Krieges auf. Sie fordern einen Waffenstillstand und sehen China als Vermittler.
Aussage zu religiöser Erzählung der Siedlungspolitik
Yuval Noah Harari
Yuval Noah Hararis These zur israelischen Siedlungspolitik besagt, dass religiös-nationale Narrative wichtiger sind als praktische Wohnraum-Gründe. Der Artikel erläutert, wie territoriale Ansprüche im Westjordanland primär durch kulturelle und religiöse Identitätserzählungen begründet werden. Dies ist relevant, weil es zeigt, dass rein praktische Lösungsansätze das Kernproblem des Konflikts nicht adressieren.
Aussage zum Pyrrhus-Sieg Israels
Moshe Zimmermann
Die Arbeitspartei hat sich selbst entsorgt, Schinui gewinnt eine Schlacht im Kulturkampf, Scharon sitzt in der Zwickmühle, und das Volk ist ratlos: der israelische Historiker Mosche Zuckermann im Interview mit SPIEGEL ONLINE über Hintergründe und Folgen der Parlamentswahl in Israel.
Authentic Happiness
Martin Seligman · 2002
In this national bestseller -- Martin Seligman's most stimulating, persuasive book to date -- the acclaimed author of Learned Optimismintroduces yet another revolutionary idea. Drawing on groundbreaking scientific research, Seligman shows how Positive Psychology is shifting the profession's paradigm away from its narrow-minded focus on pathology, victimology, and mental illness to positive emotion and mental health. Happiness, studies show, is not the result of good genes or luck.
Autobiografie / Gefängnisbuch von Thomas Middelhoff
Thomas Middelhoff · 2019
Dr. Thomas Middelhoff, genannt "Big T" , war DER Topmanager Deutschlands, erst als Chef des Medienriesen Bertelsmann, später als Vorstandsvorsitzender des KarstadtMutterkonzerns Arcandor. Er lebte ein Leben im Luxus. Und er erlebte einen öffentlichen Absturz von epischer Dimension: 2014 wurde er wegen Untreue zu einer dreijährigen Haftstrafe verurteilt und noch im Gerichtssaal abgeführt. Er verlor seinen Ruf, sein Vermögen und seine Gesundheit.
Autobiografie von Joachim Gauck
Joachim Gauck · 2013
Autobiografie des ehemaligen Bundespräsidenten, die sein persönliches Leben und Werdegang erzählt. Das Buch enthält emotional bewegende Passagen, die eine tiefe Verbundenheit des Autors zu seinen Erlebnissen und Überzeugungen widerspiegeln.
Autobiography of John Stuart Mill
John Stuart Mill · 2007
British economist and ethical theorist, John Stuart Mill (1806–73), recounts his rigorous tutelage under a domineering father, his mental health crisis at age twenty, and his struggle to regain joy amid self-reflection.
Automatisierungsrisikoindex-Studie
Eine Studie von Arbeitsforscher und Soziologen bewertet Berufe nach ihrem Automatisierungsrisiko und zeigt auf, wie anfällig verschiedene Tätigkeiten für Automatisierung durch KI und Robotik sind. Überraschend ist, dass selbst vermeintlich sichere Berufe wie Physiker bereits zu 43 Prozent automatisierbar sind, während stark gefährdet Berufe wie Schlachter (78%) oder Taxifahrer deutlich höhere Risiken tragen. Die Studie verdeutlicht, dass die Automatisierungswelle nicht nur manuelle Tätigkeiten betrifft, sondern auch hochqualifizierte Positionen unter Druck setzt. Sie liefert damit wichtige Erkenntnisse für die Debatte über die Zukunft der Arbeitswelt.
BKA-Statistik 2024 zu judenfeindlichen Straftaten
Bundeskriminalamt
Die BKA-Kriminalstatistik 2024 erfasst antisemitische Straftaten in Deutschland mit konkreten Fallzahlen: 6.500 registrierte Delikte, darunter 178 Gewalttaten, 1.400 Propagandadelikte und 3.100 Volksverhetzungsfälle. Die Daten zeigen einen Durchschnitt von etwa 18 antisemitischen Straftaten täglich und belegen die quantitative Dimension von Antisemitismus in Deutschland.
Babylon Berlin
Tom Tykwer / X-Filme · 2017
Rauschhafter Exzess und extreme Armut, Emanzipation und Extremismus stehen sich im Berlin der 20er-Jahre gegenüber. Für Kunst und Kultur sind es „Goldene Jahre“, gleichzeitig blüht das Verbrechen. Die deutsche Hauptstadt ist eine Weltmetropole voller Verlockungen und Abgründe. Noch ahnt kaum jemand, in welche Katastrophe der aufkommende Nationalsozialismus führen wird.