Artikel aus Lanz & Precht

415 Artikel aus 242 Episoden · Seite 2 von 9

Artikel über Iran-Sanktionen und Erdölexporte

Artikel über Iran-Sanktionen und Erdölexporte

Natalie Amiri

Natalie Amiri kritisiert in diesem Gastbeitrag der Süddeutschen Zeitung die Doppelmoral der deutschen Iran-Politik angesichts des iranischen Drohnenangriffs auf Israel. Sie argumentiert, dass wirtschaftliche Interessen wie Energiepreise Menschenrechtsbedenken in den Hintergrund drängen, wenn es um die Sanktionspolitik gegenüber dem Iran geht. Der Artikel wird durch die Beobachtung eingeleitet, dass von den 170 vom Iran abgeschossenen Drohnen keine im israelischen Luftraum ankam, was die Ineffektivität des Angriffs demonstriert. Amiri beleuchtet die Verstrickung deutscher und westlicher Politik mit iranischen Erdölexporten und der Rolle Chinas in diesem geopolitischen Gefüge, um die Widersprüche zwischen verkündeten Werten und tatsächlicher Außenpolitik offenzulegen.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über Iran-Sanktionen und Ölexporte

Artikel über Iran-Sanktionen und Ölexporte

Natalie Amiri

Artikel von Natalie Amiri in der Süddeutschen Zeitung über die Wirksamkeit westlicher Sanktionen gegen den Iran angesichts von Chinas andauernden Ölimporten. Amiri untersucht die geopolitische Frage, ob Sanktionen überhaupt greifen können, wenn China den Iran weiterhin beliefert.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
A Artikel

Artikel über KI-Herausforderungen für Juristen

Der Artikel behandelt die zunehmende Nutzung von KI-Tools in der juristischen Praxis. Während 87 Prozent der Juristen bereits KI-Systeme einsetzen, stellt sich die zentrale Herausforderung, dass diese zwar zu Ergebnissen gelangen, aber die für Rechtswissenschaft und Gerichtsbarkeit unverzichtbare Begründungsarbeit nicht transparent nachvollziehbar machen können. Dies widerspreche einem Kernprinzip juristischen Arbeitens, bei dem jede Entscheidung argumentativ hergeleitet und nachvollziehbar sein muss.

Zum Artikel bei FAZ Details
Artikel über KI-gestützte Zielerfassung im Ukraine-Krieg

Artikel über KI-gestützte Zielerfassung im Ukraine-Krieg

Im Ukraine-Krieg wird künstliche Intelligenz eingesetzt, um militärische Ziele automatisch zu identifizieren und zu priorisieren. Soldaten bestätigen oder verwerfen diese Ziele über eine Tinder-ähnliche Wischoberfläche – schnell, intuitiv, ohne tiefes technisches Verständnis. Während früher ein Team 24 Ziele pro Tag verarbeiten konnte, ermöglicht das KI-System die Erfassung von mehreren hundert Zielen täglich. Der Artikel wirft ethische und militärische Fragen auf: Wer trägt die Verantwortung, wenn Algorithmen über Leben und Tod entscheiden, und wie verändert die Gamifizierung des Tötens die moralische Schwelle der Beteiligten?

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über Kamala Harris

Artikel über Kamala Harris

Jörg Wimalasena

Aus Oakland in den Senat - und dann ins Weiße Haus? Die Laufbahn von Kamala Harris ist bemerkenswert. Wirklich bekannt wurde die Politikerin, als sich Präsident Obama einst für einen Spruch über sie entschuldigen musste.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über Kanada, Trump und die historische Allianz

Artikel über Kanada, Trump und die historische Allianz

Joachim Käppner

Joachim Käppner analysiert in seinem Meinungsartikel die neue Außenpolitik der Trump-Regierung gegenüber Kanada. Er kontrastiert die historisch tiefe Verbundenheit der beiden Länder mit der gegenwärtigen Behandlung Kanadas durch Washington, das die ehemals enge Beziehung jetzt brüskiert behandelt. Käppner erinnert dabei an das historische Kriegsverbrechen in der Normandie 1944, bei dem 156 kanadische Soldaten von deutschen SS-Einheiten nach dem D-Day getötet wurden. Mit diesem historischen Rückblick unterstreicht der Autor, wie beispiellos und zerstörerisch Trumps disruptive Außenpolitik für ein traditionsreiches Bündnis wirkt.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über Kants 'Zum ewigen Frieden'

Artikel über Kants 'Zum ewigen Frieden'

Heribert Prantl

Heribert Prantl analysiert in seinem Kommentar zum 300. Geburtstag von Immanuel Kant dessen 1795 veröffentlichte Friedensschrift und arbeitet ihre juristischen Forderungen heraus: kein Kriegskredite, keine gewaltsame Einmischung in andere Staaten, Abschaffung stehender Heere und republikanische Verfassungen. Der Friedensphilosoph wird feierlich begangen, doch die konkreten Forderungen gelten heute als weltfremd, während Pazifisten als naive Narren der Nationen abgetan werden. Prantl stellt die provokative Frage, wo denn die politisch Mutigen sind, die sich zu diesen radikalen Positionen bekennen würden.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über Klimaschutz und Diktatur

Artikel über Klimaschutz und Diktatur

Richard David Precht

Richard David Precht argumentiert in diesem Stern-Artikel, dass liberale Demokratien beim Klimaschutz strukturell benachteiligt sind, weil kurzfristige Wahlzyklen und gesellschaftliche Kompromisse radikale Maßnahmen verhindern. Seine zentrale These: Scheitern westliche Demokratien an dieser Aufgabe, werden autoritäre oder diktatorische Regime die notwendigen Einschnitte mit Zwang durchsetzen. Precht stellt damit die unbequeme Frage, ob Klimaschutz mit den Mitteln liberaler Demokratien überhaupt noch zu erreichen ist.

Zum Artikel bei Stern Details
Artikel über Meinungsfreiheit an Universitäten

Artikel über Meinungsfreiheit an Universitäten

Ronan Steinke

Ronan Steinke dokumentiert in der Süddeutschen Zeitung Fälle von ausgeladenen Rednern an deutschen Universitäten und zeigt, wie der akademische Diskursraum zunehmend eingeschränkt wird. Am Beispiel des israelischen Historikers Benny Morris an der Uni Leipzig verdeutlicht er die Grenzen der Meinungsfreiheit im Hochschulbereich.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über Meinungsfreiheit in Deutschland

Artikel über Meinungsfreiheit in Deutschland

The Economist

Der Economist kritisiert Deutschlands restriktive Meinungsfreiheitsgesetze, insbesondere das Gesetz zur Beleidigung von Politikern (§ 188 StGB), als unvereinbar mit liberalen Grundsätzen. Während Holocaust-Leugnung angesichts der deutschen Geschichte als nachvollziehbare Ausnahme gilt, geht das Verbot der Politikerbeleidigung nach Ansicht des Blatts deutlich zu weit. Deutschland schützt damit Amtsträger stärker vor Kritik als Normalbürger, was demokratietheoretisch bedenklich ist. Der Artikel setzt sich mit dem Spannungsfeld zwischen historisch begründeter Einschränkung der Redefreiheit und dem liberalen Ideal offener politischer Debatte auseinander.

Zum Artikel bei Economist.com Details
Artikel über Merkel und gesellschaftliche Veränderungen

Artikel über Merkel und gesellschaftliche Veränderungen

Susanne Gaschke

Susanne Gaschkes Artikel untersucht Merkels Vermächtnis für die deutsche Debattenkultur als Teil der Artikelserie "Die Merkel-Republik". Mit humorvoller Ironie listet Gaschke zunächst Gesellschaftsveränderungen auf, für die die Kanzlerin nicht verantwortlich ist – etwa der Anstieg der Tätowierten oder der Rückgang von Kirchenmitgliederzahlen – um dann zum Kern des Arguments zu kommen: Merkels autoritärer Regierungsstil, der Politik als Obrigkeit verkündet statt sie zu debattieren, hat die politische Debattenkultur in Deutschland nachhaltig verändert und geschwächt. Gaschke argumentiert, dass diese Veränderung der Diskussionskultur ein düsteres Resultat der 16 Kanzlerjahre darstellt.

Zum Artikel bei Welt Details
Artikel über Ostermärsche

Artikel über Ostermärsche

Kritische Analyse der deutschen Ostermärsche und Friedensparolen im Licht des Ukraine-Kriegs. Der Autor argumentiert, dass traditionelle Friedensparolen wie "Frieden schaffen ohne Waffen" angesichts des russischen Angriffs naiv wirken und letztlich Putins Interessen dienen – eine scharfsinnige Debatte über die Grenzen pazifistischer Rhetorik.

Zum Artikel bei Friedenskooperative.de Details
Artikel über Peter Magyar in Die Zeit

Artikel über Peter Magyar in Die Zeit

Peter Magyars neue Partei Tisza positioniert sich als eine unkorruptere Alternative zu Viktor Orbans Fidesz, teilt aber dessen politische Kernausrichtung. Der Artikel erörtert diese Nähe anhand des Selbstverständnisses der ungarischen Oppositionspartei, die inhaltlich konservativ bleibt, aber mit dem Korruptionsapparat der etablierten Regierungspartei abrechnen will. Das Zitat "Fidesz ohne Korruption" fasst zusammen, wie Magyar eine Rechtspolitik ohne Kleptokratie anstrebt – ein Phänomen, das die gegenwärtige ungarische Oppositionslandschaft charakterisiert.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über Politik als Serviceleistung

Artikel über Politik als Serviceleistung

Bernd Ulrich

Bernd Ulrich argumentiert, dass in Deutschland der Gedanke verloren gegangen ist, dass Politik mehr sein muss als die bloße Umsetzung von Umfragewerten. Politiker sollten nicht wie Servicekräfte handeln, die den vermeintlichen Willen des Volkes abfragen und sofort erfüllen. Stattdessen müsse Politik gestalten, führen und auch unbequeme Entscheidungen treffen. Der Text greift eine zentrale Debatte über das Verhältnis von Demokratie, Populismus und politischer Verantwortung auf.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über Precht/Welzer-Buchankündigung im Tagesspiegel

Artikel über Precht/Welzer-Buchankündigung im Tagesspiegel

Joachim Huber

Der Philosoph Richard David Precht und der Soziologe Harald Welzer veröffentlichen das Buch "Die vierte Gewalt", in dem sie Medienunternehmen scharf kritisieren. Sie argumentieren, dass sich die Medienlandschaft selbstgleichgeschaltet habe und damit die Unabhängigkeit der vierten Gewalt verloren gegangen sei. Bereits vor der Buchveröffentlichung erscheinen kritische Artikel wie im Tagesspiegel, was Precht als Vorverurteilung des noch ungelesenen Werkes kritisiert. Die frühe mediale Kritik illustriert die Polarisierung der öffentlichen Debatte über Medienfreiheit und journalistische Unabhängigkeit.

Zum Artikel bei Tagesspiegel Details
Artikel über Silvester-Gewalt und Subkulturen der Gescheiterten

Artikel über Silvester-Gewalt und Subkulturen der Gescheiterten

Güner Balcı

Güner Balcı, Integrationsbeauftragte in Neukölln, analysiert die Silvester-Ausschreitungen als Ausdruck eines tief verwurzelten Anti-Staat-Reflexes in abgehängten Milieus. Sie prägt den Begriff 'Subkulturen der Gescheiterten' für Gruppen, die sich pauschal gegen staatliche Institutionen positionieren. Balci argumentiert, dass hinter der Silvester-Gewalt keine politische Ideologie steckt, sondern ein simples 'Die sind vom Staat, wir sind gegen die'. Der Text beleuchtet die sozialen Ursachen dieser Haltung in segregierten Stadtteilen wie Neukölln.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über Steueroptimierung von Tech-Milliardären

Artikel über Steueroptimierung von Tech-Milliardären

Kurz vor Jahresende 2021 verkauften mehrere Tech-Milliardäre, darunter Mark Zuckerberg, massenhaft Aktien ihrer eigenen Unternehmen. Hintergrund war die von der Biden-Regierung geplante Erhöhung des Kapitalertragssteuersatzes. Zuckerberg soll durch diesen Schritt rund 320 Millionen Dollar an Steuern gespart haben. Der Artikel beleuchtet die legale Steueroptimierungsstrategie der Superreichen und die politische Debatte über eine gerechtere Besteuerung von Kapitalgewinnen.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über Syriens Interimsverfassung

Artikel über Syriens Interimsverfassung

Hackensberger

Syriens Interims-Präsident al-Sharaa besucht Deutschland, wo die Regierung auf wirtschaftliche Impulse hofft, um syrische Flüchtlinge zur Rückkehr zu bewegen. Allerdings sind substanzielle ökonomische Verbesserungen im Land erforderlich. Parallel wird kritisiert, dass die neue syrische Verfassung dem Präsidenten undemokratische Machtkonzentrationen ermöglicht: Er bestimmt ein Drittel der Volksversammlung direkt und wählt den Ausschuss für die restlichen Abgeordneten, was eine ideale Grundlage für eine Autokratie bietet. Der Journalist Alfred Hackensberger weist zudem darauf hin, dass al-Sharaa Kriegsverbrechen vorgeworfen werden, wobei diese Vorwürfe nicht gänzlich unbegründet sind.

Zum Artikel bei Welt Details
Artikel über Trumps Disruption und historische Parallelen zu 1919

Artikel über Trumps Disruption und historische Parallelen zu 1919

Joachim Käppner

Joachim Käppner kommentiert in der Süddeutschen Zeitung Trumps geopolitische Disruption und argumentiert, dass die neue US-Administration Verbündete wie Kanada feindselig behandelt, obwohl diese historisch eng mit Amerika verbunden sind. Der Autor sieht in dieser Politik ein historisch beispielloses Szenario, das an die fragile und instabile Weltordnung nach dem Ersten Weltkrieg 1919 erinnert – ein Warnsignal für potenzielle globale Konsequenzen. Die Analyse zeigt, wie der systematische Bruch mit bewährten Bündnisstrukturen und Zollkonflikte die internationale Stabilität fundamental gefährden könnten.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über Trumps Zölle und deutsche Automobilindustrie

Artikel über Trumps Zölle und deutsche Automobilindustrie

Alain Posner

Alain Posner analysiert in der ZEIT, warum die US-Importzölle unter Trump für die deutsche Automobilindustrie zwar schmerzhaft sind, aber nicht die eigentliche Ursache ihrer Krise darstellen. Deutschland produziert im internationalen Vergleich zu teuer, die Wettbewerbsfähigkeit hat strukturell gelitten. Die Zölle fungieren als Brennglas, das ein bereits vorhandenes Produktivitätsproblem schonungslos offenlegt. Posners These: Wer die Zölle als Hauptproblem betrachtet, verkennt die tieferliegende wirtschaftliche Schwäche des deutschen Automobilstandorts.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über Verzicht als Vokabel der Stunde

Artikel über Verzicht als Vokabel der Stunde

Dirk Kobiewald

Dirk Kobiewald analysiert in diesem Spiegel-Beitrag, warum Verzicht zum zentralen Begriff der gesellschaftlichen Debatte geworden ist. Er untersucht, wie Wohlstandsverlust und die Notwendigkeit zu Konsumverzicht die öffentliche Diskussion prägen. Der Text dient als kulturkritische Einordnung eines Stimmungswandels in der deutschen Gesellschaft, in der Verzicht nicht mehr als moralische Tugend, sondern als ökonomische Realität diskutiert wird.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über atomare Bedrohung

Artikel über atomare Bedrohung

Georg Mascolo

Im Kontext der Putinschen Atomdrohungen analysiert Journalist Georg Mascolo, wie Medien mit der wiederkehrenden Furcht vor einem Nuklearkrieg umgehen. Der Artikel untersucht den schmalen Grat zwischen berechtigter Informationsvermittlung und Panikmache, die Quote und Auflage treibt. Mascolo weist darauf hin, dass die atomare Bedrohung zwar erneut mit Macht zurückgekehrt ist, aber die Geschichte zeigt, dass ein tatsächlicher Atomkrieg trotz wiederholter Zuspitzungen bislang immer verhindert wurde. Der Artikel hinterfragt damit die Verantwortung von Medien bei der Berichterstattung über existenzielle Risiken.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über ausgestorbene Berufe

Artikel über ausgestorbene Berufe

Immer wieder werden Berufe überflüssig, weil Computer und Maschinen die Arbeit übernehmen. Was man von Fackeljungen, Sündenböcken und Pipi-Sammlern lernen kann.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über das Risiko eines Trump-Crashs

Artikel über das Risiko eines Trump-Crashs

Henrik Müller

Der neue Präsident und seine Leute können derzeit vor Kraft kaum laufen. Dabei steht die US-Wirtschaft auf wackligen Beinen.

Zum Artikel bei Manager-magazin.de Details
Artikel über das Schulsystem als Segregationsmaschine

Artikel über das Schulsystem als Segregationsmaschine

Arno Frank

Arno Frank argumentiert im Spiegel, dass das deutsche Schulsystem bewusst als Instrument sozialer Segregation konstruiert wurde. Alles unterhalb von Gymnasium und Abitur gilt gesellschaftlich als Scheitern – Haupt- und Realschulabschlüsse werden systematisch abgewertet. Die frühe Selektion von Kindern im Alter von zehn Jahren zementiert soziale Ungleichheit, anstatt Chancen zu öffnen. Der Text liefert eine pointierte Kritik an einem Bildungssystem, das Aufstieg verspricht, aber soziale Herkunft reproduziert.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über das bedingungslose Grundeinkommen

Artikel über das bedingungslose Grundeinkommen

Rainer Hank

Rainer Hank kritisiert in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung das Konzept des bedingungslosen Grundeinkommens. Er greift auf das Bild von Pieter Brueghels Gemälde 'Schlaraffenland' (1567) zurück, um zu illustrieren, was passiert, wenn Menschen ohne Gegenleistung versorgt werden: Trägheit und Passivität statt produktiver Teilhabe. Der Artikel setzt sich kritisch mit der Idee auseinander, jedem Bürger ein garantiertes Einkommen zu zahlen, und argumentiert gegen eine solche Umverteilungspolitik.

Zum Artikel bei FAZ Details
Artikel über den Applaus von der falschen Seite

Artikel über den Applaus von der falschen Seite

Anna Schneider

Anna Schneider argumentiert in ihrem WELT-Meinungsartikel, dass bei der Bewertung von Argumenten allein deren Inhalt zählt, nicht die politische Position der Unterstützer. Sie reagiert auf die Sorge eines Freundes, dass ihre Texte auch von Personen des rechten Spektrums begrüßt werden könnten und lehnt damit die Idee der Kontaktschuld ab. Schneider betont Pluralismus und zivilisierten Streit als Grundlagen der liberalen Demokratie, beklagt aber, dass liberale Minderheiten in Österreich und Deutschland es schwer haben, ihre Positionen durchzusetzen.

Zum Artikel bei Welt Details
Artikel über den Mittleren Osten und westliche Interventionen

Artikel über den Mittleren Osten und westliche Interventionen

Bernd Ulrich

Bernd Ulrich argumentiert in seinem ZEIT-Artikel, dass die USA im Mittleren Osten Kriege nach einem wiederkehrenden Muster führen: Trump bombt und prahlt von neuen Siegen, ignoriert aber die historische Vorgeschichte und bisherigen Fehlschläge. Der zentrale Gedanke besagt, dass Militärinterventionen die USA selbst zum strategischen Spielball regionaler Mächte machen statt ihnen Kontrolle zu sichern. Ulrich formuliert fünf zentrale Lektionen aus Iran, Irak und Afghanistan und fordert eine Neubewertung westlicher Außenpolitik.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über den Mut der iranischen Frauen

Artikel über den Mut der iranischen Frauen

Sabine Rückert

Sabine Rückert analysiert in diesem ZEIT-Stück die iranischen Frauenproteste der Bewegung 'Frau, Leben, Freiheit', die nach dem Tod von Mahsa Amini im September 2022 ausbrachen. Im Mittelpunkt steht die Frage, woher iranische Frauen die Kraft und den Mut nehmen, trotz brutaler Repression auf die Straße zu gehen und ihr Leben zu riskieren. Rückert beleuchtet die psychologischen, historischen und gesellschaftlichen Wurzeln dieses Widerstands gegen das Regime.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über den US-Industrieboom

Artikel über den US-Industrieboom

Paul Krugman

Paul Krugman argumentiert, dass Bidens Industriepolitik einen Produktionsboom ausgeloest hat, den Trumps Zollpolitik und Steuersenkungen nie erreichten. Zwei Gesetze treiben den Boom: der Inflation Reduction Act (Subventionen fuer gruene Energie) und der CHIPS Act (heimische Halbleiterproduktion). Waehrend Trumps Steuerreform 2017 und Handelskrieg keinen sichtbaren Effekt auf die Produktion hatten, hat sich unter Biden die Bauinvestition in Fabriken innerhalb eines Jahres mehr als verdoppelt. Krugman raeumt ein, dass die USA eine Dienstleistungsgesellschaft bleiben und das Beschaeftigungsniveau der 1970er nicht zurueckkehrt, sieht den Boom aber als wirtschaftlich gerechtfertigt — er stuetzt strukturschwache Regionen, Arbeiter ohne Hochschulabschluss und den Klimaschutz.

Zum Artikel bei New York Times Details
Artikel über den Zustand der deutschen Wirtschaft

Artikel über den Zustand der deutschen Wirtschaft

Roman Pletter

Roman Pletter ist stellvertretender Ressortleiter Wirtschaft der ZEIT in Hamburg. Er hat Volkswirtschafslehre studiert und die Kölner Journalistenschule

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über den globalen Süden

Artikel über den globalen Süden

Alan Posener

Posener hinterfragt in seinem Artikel die Erzählung vom „globalen Süden" als gedankliche Konstruktion. Er argumentiert, dass die Länder des Südens – von Australien bis zu den Tigerstaaten – zu unterschiedlich sind, um unter einem Sammelbegriff zusammengefasst zu werden. Damit widerspricht er Thesen vom Bedeutungsverlust des Westens.

Zum Artikel bei Welt Details
Artikel über die Boomer-Generation

Artikel über die Boomer-Generation

Tilman Prüfer

Tilman Prüfers Artikel in der ZEIT verteidigt die Boomer-Generation gegen pauschale Kritik und würdigt ihren Einfluss auf Popkultur und Technologie. Prüfer argumentiert, dass Boomer die Grundlagen der modernen Welt schafften – von Queen über Steve Jobs bis Techno – und damit nachfolgenden Generationen Freiräume für persönliche Entfaltung ermöglichten.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über die Epstein-Files und US-Politik

Artikel über die Epstein-Files und US-Politik

Majid Sattar

FAZ-Korrespondent Majid Sattar analysiert aus Washington die politische Reaktion auf die Veröffentlichung der Epstein-Akten. Im Mittelpunkt steht Handelsminister Howard Lutnick, dem Sattar nachweisbare Lügen im Zusammenhang mit Epstein vorwirft. Sattar kritisiert, dass beide Parteien die Akten instrumentalisieren: Republikaner richten sie gegen Clinton, Demokraten nutzen sie für eigene Angriffe. Echte politische Konsequenzen bleiben aus – der Skandal dient vor allem als Munition im Parteienkampf.

Zum Artikel bei FAZ Details
Artikel über die Freude an der Unvernunft

Artikel über die Freude an der Unvernunft

Hanno Rauterberg

Unvernünftig sind immer nur die anderen: fliegen, fahren SUV, glauben Trump. Doch nicht die Unvernunft ist das Problem unserer Zeit, sondern die Krise der Vernunft.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über die Gefahren beim Öffnen von Grabstätten

Artikel über die Gefahren beim Öffnen von Grabstätten

Ob bei Indiana Jones oder Die Mumie: In Filmen warten in Grabstätten oft gefährliche Fallen und giftige Substanzen auf Archäologen. Alles Fiktion – oder gab es solche Schutzmaßnahmen wirklich?

Zum Artikel bei Nationalgeographic.de Details
Artikel über die Grünen als Sündenbock

Artikel über die Grünen als Sündenbock

Bernd Ulrich

Bernd Ulrich analysiert, warum die Grünen zur bevorzugten Zielscheibe gesellschaftlicher Aggressionen geworden sind. Die Partei wird für Probleme verantwortlich gemacht, die weit über ihren tatsächlichen politischen Einfluss hinausgehen. Ulrich argumentiert, dass diese Sündenbock-Funktion ein Symptom tieferer gesellschaftlicher Spannungen und Orientierungslosigkeit ist. Der Artikel hinterfragt, ob die heftigen Anfeindungen sachlich begründet sind oder eher psychologisch-politische Projektionen darstellen.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über die Kohl-Jugend

Artikel über die Kohl-Jugend

Zum Ende der Ära Helmut Kohl (1998) beschrieb Die Zeit eine Generation junger Menschen, die in ihrer gesamten bewussten Kindheit und Jugend keinen anderen Bundeskanzler als Kohl erlebt hatte. Diese 'Kohl-Jugend' war politisch geprägt von 16 Jahren seiner Kanzlerschaft (1982–1998). Der Artikel thematisiert den psychologischen und kulturellen Einschnitt, den Kohls Abgang für diese Altersgruppe bedeutete. Die Parallele zur 'Merkel-Generation' macht das Thema zeitlos relevant: Wie formt ein Kanzler, der eine ganze Kindheit überdauert, das politische Bewusstsein einer Generation?

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über die Lage im Iran

Artikel über die Lage im Iran

Ali Fathullah Nejat

Ali Fathullah Nejat, ein in Iran geborener Experte, analysiert in seinem FAZ-Artikel die Ursachen der aktuellen Protestwelle im Iran. Im Unterschied zu den Protesten vor drei Jahren, die politisch motiviert waren (etwa durch den Tod von Mahsa Amini), sieht Nejat diesmal die katastrophale wirtschaftliche Lage als entscheidenden Treiber. Hohe Inflation, Arbeitslosigkeit und wirtschaftliche Perspektivlosigkeit haben breite Bevölkerungsschichten mobilisiert. Diese Verschiebung vom politischen zum ökonomischen Protest macht die aktuelle Bewegung in ihrer sozialen Breite und Dynamik anders als frühere Wellen.

Zum Artikel bei FAZ Details
Artikel über die Latte-Macchiato-und-Hafermilch-Gesellschaft

Artikel über die Latte-Macchiato-und-Hafermilch-Gesellschaft

Hilmar Klute

Hilmar Klute analysiert die deutsche Mittelschicht, die jahrzehntelang vom Wohlstand der Globalisierung profitiert hat – symbolisiert durch Konsumgewohnheiten wie Hafermilch-Latte. Mit dem Rückzug der Globalisierung droht genau dieser Wohlstand zu erodieren. Die wohlstandsverwöhnte urbane Mittelschicht trifft es besonders hart, weil sie am stärksten von günstigen Importen und globalen Lieferketten abhängt. Der Begriff dient als kulturelle Kurzformel für eine Gesellschaft, die erst jetzt begreift, was auf dem Spiel steht.

Zum Artikel bei Das-kaffee-magazin.de Details
Artikel über die Lüge als Diskursstrategie

Artikel über die Lüge als Diskursstrategie

Marc Schieritz · 2025

Marc Schieritz analysiert in der ZEIT, wie die bewusste politische Lüge – insbesondere im amerikanischen Rechtspopulismus – zur kalkulierten Kommunikationsstrategie geworden ist. Nicht Überzeugung, sondern Verwirrung und Demoralisierung des politischen Gegners sind das Ziel. Der Artikel beschreibt diesen Mechanismus als zentralen Faktor im Niedergang der demokratischen Debattenkultur in den USA. Schieritz stellt die Frage, ob Deutschland gegen diese Entwicklung immun ist oder ob ähnliche Muster auch hierzulande Einzug halten.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über die Ursprünge der Bauernproteste in Italien

Artikel über die Ursprünge der Bauernproteste in Italien

Virginia Kirst

Nicht nur in Deutschland protestieren die Landwirte. In Spanien gibt es ebenso Demonstrationen wie in Italien und Polen – auch wegen billiger Importe aus der Ukraine.

Zum Artikel bei Spiegel Details
Artikel über einen US-Drohnen-Operator

Artikel über einen US-Drohnen-Operator

Die Quelle für die Behauptung, in einer Simulation der US Air Force sei der Operator von einer KI für Punkte eliminiert worden, hat sich "falsch ausgedrückt".

Zum Artikel bei Heise.de Details
Artikel über junge Menschen und Social-Media-Abkehr

Artikel über junge Menschen und Social-Media-Abkehr

Besonders junge Nutzer kehren sozialen Netzwerken wie Instagram und TikTok zunehmend den Rücken. Sie durchschauen das kommerzielle Geschäftsmodell der Plattformen und empfinden die allgegenwärtige Influencer-Verkaufskultur als abstoßend. Der Trend zeigt, dass die Generation Z, die mit diesen Plattformen aufgewachsen ist, am kritischsten mit ihnen umgeht. Social Media verliert damit ausgerechnet bei seiner Kernzielgruppe an Attraktivität.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über junge Neonazis

Artikel über junge Neonazis

Im sächsischen Görlitz werden junge Neonazis für einen Angriff auf politische Gegner verurteilt. Ihr Anführer nutzt den Moment für einen Strategiewechsel.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über neue Haltungen zur Ukraine

Artikel über neue Haltungen zur Ukraine

Die New York Times fordert in einem Editorial den US-Präsidenten auf, Präsident Selenskyj Grenzen bei der militärischen Unterstützung aufzuzeigen, da ein fortgesetzter Krieg mit Russland nicht im amerikanischen Interesse liegt. Diese Position markiert einen bemerkenswerten Umschwung in der Debatte eines der einflussreichsten Medien der Welt. Der Wandel deutet auf ein wachsendes Umdenken in westlichen Eliten hin, die zunehmend die Strategie des unbegrenzten Engagements in der Ukraine in Frage stellen. Die Rhetorik der New York Times ähnelt dabei der Kritik von Politikern wie Sahra Wagenknecht, die schon länger für Verhandlungen statt militärischer Eskalation plädieren.

Zum Artikel bei Berliner Zeitung Details
Artikel über politische Komfortzonen und die AfD

Artikel über politische Komfortzonen und die AfD

Roman Deininger

Bernhard Winter lädt seit 1992 zu „Sonntagsbegegnungen" ein – einem kostenlosen Dialogformat, bei dem zwei prominente Gesprächspartner vor Publikum über ein strittiges Thema diskutieren, ohne Moderator oder Honorare. Am Anfang Oktober findet die 117. Veranstaltung in Erding statt, wo die Politikwissenschaftlerin Ursula Münch und der SZ-Chefreporter Roman Deininger der Frage „Brauchen wir Parteien?" nachgehen. Nach der einstündigen Diskussion folgt eine Publikumsrunde und gemeinsames Mittagessen. Das Format erfreut sich großer Beliebtheit – die 120 Plätze waren bereits ausgebucht, bevor die Veranstaltung publik gemacht wurde. Winters Erfolgsgeheimnis liegt in einer Mischung aus Freundlichkeit, Hartnäckigkeit und knackig formulierten Themen, die renommierte Gäste aus Politik, Kirche, Kunst und Wissenschaft anziehen.

Zum Artikel bei Süddeutsche Zeitung Details
Artikel über politische Wendepunkte

Artikel über politische Wendepunkte

Robert Pausch

Ulf Poschardt von der „Welt" hat mit seinem kritischen Buch „Shitbürger" die mediale Deutungshoheit der etablierten Kartellmedien aufgebrochen. Die regierungsnahe „Zeit" schließt sich diesem Trend an: Ihr Redakteur Robert Pausch lobt in einem Artikel ein Podcast-Gespräch zwischen dem neurechten Götz Kubitschek und dem AfD-Politiker Maximilian Krah als „strategische Diskussion mit Tiefe und Substanz" und kritisiert dabei indirekt den Verfassungsschutz. Der Autor des Kommentars interpretiert dies als Zeichen einer politischen Wende, bei der etablierte Medien rechte Positionen mainstream-fähig machen und damit die bisherige Abgrenzung zu rechtsextremen Akteuren aufgeben.

Zum Artikel bei ZEIT Online Details
Artikel über robuste Zuversicht (in Impulse für 2025)

Artikel über robuste Zuversicht (in Impulse für 2025)

Thea Dorn

Was lässt uns in düsteren Zeiten auf Besseres hoffen? Wie gewinnen wir Zuversicht – auch in Hinblick auf aktuelle Kriege und Konflikte? Thea Dorn im Gespräch mit Saba-Nur Cheema, Meron Mendel und Irina Scherbakowa über ein rares Gut.

Zum Artikel bei Philomag.de Details
Artikel über sinkende Ernteerträge durch Klimawandel

Artikel über sinkende Ernteerträge durch Klimawandel

Seit Jahren sinken in Deutschland die Erträge der Landwirte aufgrund des Klimawandels. Auch in diesem Jahr ist die Stimmung in den Betrieben getrübt.

Zum Artikel bei T-online.de Details