Artikel
2115 Artikel · Seite 42 von 43
Wir sollen mit unserem Leben für eure Fehler bezahlen
Maximilian Heimatsheim
Kommentar aus der Welt von Maximilian Heimatsheim über Generationengerechtigkeit: Der 1998 geborene Autor kritisiert, dass die junge Generation für sicherheitspolitische Versäumnisse älterer Generationen zahlen soll – während Politiker die Bundeswehr kaputtgespart haben und nun Wehrpflicht von seiner Generation fordern.
Wir werden endlich im großen Stil abschieben
Die neue Härte des Kanzlers: Olaf Scholz macht die irreguläre Migration zur Chefsache und erklärt, wie er die Zahl der Flüchtlinge reduzieren will. Außerdem hat er eine Botschaft an die Jüdinnen und Juden in Deutschland.
Wird er es wieder tun
Sabine Rückert
Sabine Rückerts Dossier untersucht die Frage der Rückfallgefahr bei Sexualstraftätern anhand des Falls Albert Haydn. Der Artikel kritisiert, dass Richter und Gutachter aus Angst vor öffentlicher Empörung zögern, Sexualverbrecher aus der Haft zu entlassen, was als wachsendes Phänomen einer gesellschaftlichen Überreaktion dargestellt wird.
Wirecutter
Wirecutter ist eine von der New York Times betriebene Produktbewertungsplattform, die unabhängig Tests zu Techprodukten, Haushaltsgeräten, Kleidung und anderen Waren durchführt. Das Team aus erfahrenen Journalisten, Wissenschaftlern und Experten vergibt fundierte Kaufempfehlungen auf Basis dieser Tests. Die Website präsentiert aktuelle Reviews wie beispielsweise Tests von über 50 Badeanzügen und Bewertungen zu Frauenkleidung aus Costcos Kirkland Signature-Linie. Zusätzlich werden täglich aktuelle Preisangebote mit Rabatten auf bereits bewertete Produkte hervorgehoben, um Lesern beim Sparen zu helfen.
Wired Magazine (Artikel über Verhaltensveränderung)
Der Artikel behandelt Verhaltensveränderungen bei digitalen Meetings und erforscht emotionale Konvergenz, also wie Teilnehmer unbewusst ihre Verhalten und Gefühlsausdrücke angleichen. Die Publikation analysiert diese psychologische Dimension von Videokonferenzen und zeigt, wie digitale Kommunikation unbewusst menschliche Interaktionsmuster verändert.
Wissenschaftsjournalistische Artikel von Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt
Kai Kupferschmidt, 39 Jahre alter Molekularbiologe und Wissenschaftsjournalist, wurde vom Medium-Magazin als einer der drei besten Wissenschaftsjournalisten des Jahres ausgezeichnet. Während der Corona-Pandemie machte sich der studierten Molekularbiologe durch schnelle Recherchen und internationale Kontakte zu Forschern einen Namen – etwa bei der Omikron-Variante, wo er durch intensive Befragungen von bis zu 15 Experten rasch zum „bestinformiertesten Menschen der Welt" über die neue Variante wurde. Seine Kernstärke liegt darin, ehrlich zu kommunizieren, was Wissenschaftler noch nicht wissen, statt vorschnell Antworten zu liefern. Zusammen mit Kolleginnen betreibt er den Podcast „Pandemia", der historische Seuchen mit der aktuellen Pandemie verbindet. Kupferschmidts zentrale These: Die Gefährlichkeit eines Virus hängt nicht allein vom Erreger ab, sondern vom Zusammenspiel zwischen Gesellschaft und Krankheitserreger – die Pandemie endet erst, wenn ein großer Teil der Bevölkerung Immunschutz hat.
Wissenschaftsmagazin-Artikel über die Kosten eines künstlichen Auges
Wissenschaftsartikel über die Kosten eines künstlichen Auges (ca. 3 Millionen Euro). Der in einer Wissenschaftszeitschrift veröffentlichte Artikel diente Giulia Enders als Ausgangspunkt für ihre Recherche zum Gesamtwert des menschlichen Körpers.
Wo ist denn hier die Mauer?
Sabine Rückert
Porträt der Journalistin und Podcasterin Sabine Rückert, die am Ende ihrer Karriere ihre journalistische Arbeit reflektiert. Sie berichtet von einem Dossier von 1999 über Fred Müller, der nach zehn Jahren Gefängnis zum ersten Mal in den Westen reiste und vergeblich versuchte, den Verlauf der Mauer zu rekonstruieren.
Wochenendbeilage zum Tag des Friedensnobelpreises
Football’s governing body hands out first such award at glitzy World Cup draw event featuring Village People
Woher kommt der Mut?
Sabine Rückert, Johanna Haberer · 2022
Artikel aus der ZEIT-Pfingstausgabe, der biblische und moderne Mutgeschichten verbindet. Von David gegen Goliath über den Tankman bis zu Selenskyj und Nawalny erkundet der Text, woher Menschen in ausweglosen Situationen ihren Mut beziehen.
Wolf Biermanns Text zur Israel-Solidarität im Golfkrieg
Wolf Biermann
Wolf Biermann, bekannt als DDR-Dissident und Musiker, schreibt 1991 für Die Zeit einen Kommentar zum Golfkrieg. Darin positioniert er sich erstmals öffentlich als Jude und befürwortet den Krieg gegen den Irak, was in linken Kreisen große Überraschung auslöst. Der Text markiert eine wichtige intellektuelle Intervention, in der Biermann sich von der friedensbewegten Haltung vieler Linker absetzt und für die Sicherheit Israels eintritt.
Wolfram Eilenberger Interview zum Fall Mischke
Wolfram Eilenberger
Wolfram Eilenberger, Philosoph und Autor, äußert sich in einem Interview zur Kontroverse um Thilo Mischke. Der Artikel dokumentiert seine klare und präzise Stellungnahme zu dem Shitstorm, in der Eilenberger die Vorgänge sachlich analysiert und Position bezieht. Seine Ausführungen bieten eine philosophische Perspektive auf den gesellschaftlichen Konflikt.
Wolken über Südafrikas Regenbogen-Nation
Man nennt sie «frei Geborene», die Generation, die nach dem Ende der Apartheid zur Welt kam. Aber viele Verheissungen von 1994 sind bis heute nicht eingelöst. Die Jugend sucht ihre Identität nicht mehr im Bild der Regenbogennation, sondern orientiert sich zunehmend an alten Denkmustern.
Wollen wir die maskierte Gesellschaft
Daniel Kehlmann
Daniel Kehlmanns Artikel kritisiert scharf die Maskenpflicht und vergleicht das Verhüllen des Gesichts mit religiöser Vermummung und Obszönität. Der Text löste heftige öffentliche Debatten aus, bei denen Kritiker die Argumentation als teilweise fehlerhaft bewerteten, während andere die rhetorische Überspitzung des Autors verteidigten.
Worauf freuen Sie sich nach dem Tod?
Martin Walser
Martin Walser reflektiert in diesem Feuilleton-Artikel der ZEIT über die existenziellen Themen Altern, Sterben und Tod. Der damals 95-jährige Schriftsteller nähert sich diesen Themen poetisch und dabei unflinch an, indem er von Einsamkeit, körperlichem Verfall und der Unmöglichkeit spricht, ehrlich über das Altsein zu sprechen. Der Text verbindet literarische Eleganz mit schonungsloser Selbstreflektion und gilt als eines seiner eindrucksvollsten späten Werke über die menschliche Endlichkeit.
Writers Markets
Writer's Market, a well-known resource commonly referred to as the “writer’s bible” for getting published and paid for writing, was discontinued in 2021 by its publisher at the time, Penguin Random House. What was the Writer’s Market Series of Books? Writer’s Market was the “writer’s bible” for getting published and paid for writing. It was […]
Wunder (Titelgeschichte Die Zeit)
Tilman Prüfer
Die Reportage erzählt von einem Zahnarzt, bei dem ein lebensbedrohliches Sarkom diagnostiziert wird. Nach gemeinsamer Meditation mit einem Freund findet sich bei der Operation kein Krebs mehr. Der Text erkundet diesen Fall als modernes Wunder und stellt Fragen darüber, wie wir Heilung verstehen und wahrnehmen.
Wundergeschichte über Cecilia Jiménez
Amrei Kohn
Cecilia Giménez, eine spanische Restauratorin, versuchte 1950 ein beschädigtes Fresko in einer Kirche eigenmächtig zu restaurieren. Ihr gut gemeinter Versuch führte zu einem missglückten Ergebnis, das die Rentnerin unfreiwillig zur Internetberühmtheit machte und zum Gespött der Medien wurde. Mit 94 Jahren ist Giménez nun verstorben und hinterlässt ein kunsthistorisches Unikat, das Millionen Menschen weltweit fasziniert hat.
Wunderheilungen von Lourdes
Die katholische Kirche hat eine 70. Heilung im französischen Wallfahrtsort Lourdes anerkannt. Die heute 79-jährige Franziskanerin Bernadette Moriau war seit 1987 gelähmt und wurde 2008 nach einer Lourdes-Pilgerfahrt unerwartet geheilt. Ärzte können diesen Heilungsprozess medizinisch nicht erklären und das Anerkennungsschreiben von Bischof Jacques Benoit-Gonnin von Beauvais stuft ihn daher als „Wunder" ein. Die Anerkennung erfolgte passend zum 160. Jahrestag der Erscheinungen von Lourdes. Besonders hervorzuheben ist, dass Moriau zu dieser Zeit nicht einmal um ein Wunder gebetet hatte.
Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?
Der Artikel der Süddeutschen Zeitung behandelt Christian Lindners Karrierewechsel vom Politiker zum Autohandel. Mit einer ironischen Bildunterschrift auf einer Automesse wird die klassische Vertrauensfrage „Würden Sie von diesem Mann einen Gebrauchtwagen kaufen?" aufgeworfen. Der Beitrag spielt damit auf die Glaubwürdigkeitskrise in der Politik an.
Yps (Zeitschrift)
Das Kulturmagazin Yps feiert sein 50-jähriges Jubiläum mit einem kleinen Comeback. Die Zeitschrift prägte die Generation X als „Wissens-Lexikon" und machte Kindern wissenschaftliche Konzepte durch praktische Gimmicks nahebringend. Der Autor beschreibt seine eigenen Erfahrungen als begeisterter Leser, der alle zwei Wochen ins Spielwaren-Geschäft eilte, um die neueste Ausgabe mit innovativen Bastelprojekten wie einem Patent-Geschwindigkeitsmesser fürs Fahrrad zu kaufen. Mit kreativen Experimenten gelang es Yps, Kinder für Naturwissenschaften zu interessieren und sie zu „Pionieren" ihrer Generation zu machen.
Zatara-Report
Matthew Earl
Der Artikel dokumentiert, wie der Zahlungsdienstleister Wirecard mit verdeckten Kameras, angeblichem Hacking und Anwälten gegen Kritiker vorgehen soll, um seinen Ruf zu schützen. Im Fokus steht der anonyme Zatara-Report von 2016, der massive Ungereimtheiten in Wirecards Bilanzen aufdeckte und eine Short-Attacke auslöste – ein entscheidender Wendepunkt, der die Zahlreiche der später zusammengebrochenen Firma in Gang setzte.
Zehn-Seiten-Interview im Spiegel über Joschka Fischers Vergangenheit
Daniel Cohn-Bendit
Zehnseitiges Interview mit Cohn-Bendit über Joschka Fischers revolutionäre Vergangenheit. Der Spiegel-Journalist recherchiert mit großem Aufwand nach Informationen über Fischers Zeit in der Bewegung. Das intensive Gespräch zwischen Journalist und Cohn-Bendit ermöglicht tiefe Einblicke in diese Epoche und kritische Perspektiven auf die Grünen.
ZEIT-Artikel über das Phantom von Heilbronn
Der Artikel beleuchtet den Fall des Phantoms von Heilbronn, bei dem Fahnder jahrelang einer falschen DNA-Spur nachgingen. Eine Laborangestellte hatte Wattestäbchen kontaminiert, was zu einer Verkettung von Fehlern führte. Die ZEIT-Analyse zeigt, wie Ermittler die logischen Ungereimtheiten übersahen und weiterhin einer unbegründeten Verdächtigung folgten.
ZEIT-Artikel über den Fall des Pfarrers S. in Dorfen
Sabine Rückert, Kuno Kruse
Investigativer Bericht über den Missbrauchsfall des Pfarrers Rainer S. in Dorfen. Der Artikel analysiert, wie der Pfarrer sein Vertrauen als Geistlicher ausnutzte und sein Fehlverhalten systematisch verschleierte.
ZEIT-Artikel über den Fall Hermann F*** und das Heidelberger Institut
Moritz Eislinger
Der Artikel dokumentiert einen Fall systematischen Missbrauchs durch den Heidelberger Psychotherapeuten Hermann F. an seinen Patientinnen und Patienten. Journalist Moritz Eislinger recherchiert den Skandal, der über Jahrzehnte vertuscht wurde und erst durch einen Gerichtsprozess 2017 öffentlich bekannt wurde. Der Text beschreibt die Mechanismen, durch die der angesehene Therapeut sein Vertrauen ausnutzte, und beleuchtet die Mängel im Schutzsystem der psychotherapeutischen Betreuung.
ZEIT-Artikel über den Mannheimer Mietrechtsfall (Klaus Wegner vs. Dieringer und Scheidel)
Fritz Zimmermann
Ein Mannheimer Mieter kämpft jahrelang gegen das Bauunternehmen Dieringer und Scheidel um sein Mietrecht – und behält recht. Der Investigativjournalist Fritz Zimmermann der ZEIT hat diesen ungewöhnlichen Mietrechtsstreit recherchiert und dokumentiert, wie David gegen Goliath angetreten ist. Der Fall zeigt, dass auch ein einzelner störrischer Mieter gegen ein großes Unternehmen Erfolg haben kann, wenn das Recht auf seiner Seite ist.
ZEIT-Artikel über ehemalige GIZ-Mitarbeitende und deren Gehälter
Der Artikel behandelt die Folgen der Mindestlohnerhöhung für Unternehmen und Beschäftigte. Etwa jedes zweite Unternehmen ist direkt oder indirekt davon betroffen. Besonders Gastgewerbe-Betriebe müssen als Reaktion ihre Gehälter anpassen, um wettbewerbsfähig zu bleiben.
ZEIT-Artikel von Bastian Berbner (über die Gründung Israels)
Bastian Berbner
Bastian Berbner, Journalist und Autor von "180 Grad – Geschichten gegen den Hass", untersucht in diesem Artikel ein Rezept gegen die gesellschaftliche Spaltung: menschliche Begegnung und gegenseitiges Kennenlernen. Er argumentiert, dass persönliche Kontakte Vorurteile abbauen und es schwerer macht, andere zu hassen. Der Text belegt diese These mit historischen Beispielen, etwa wie die sofortige Anerkennung Israels durch US-Präsident Truman die internationale Wahrnehmung prägte.
ZEIT-Dossier über Cesar Sayoc
Kerstin Kohlenberg
Kerstin Kohlenbergs Dossier porträtiert Cesar Sayoc, der 2018 mehrere mit improvisierten Sprengsätzen gefüllte Postsendungen an Kritiker des damaligen US-Präsidenten verschickte. Das Reportage-Dossier zeichnet den Fall des Bombenlegen nach und beleuchtet das Leben Sayocs, darunter auch ein Foto mit seiner Partnerin Vivian, das die menschliche Seite einer Geschichte zeigt, die das Land erschüttert hat. Der Artikel wurde kurz vor der Gerichtsverhandlung veröffentlicht.
ZEIT-Dossier über den Fall Kachelmann
Sabine Rückert
Das Interview mit Wettermoderator Jörg Kachelmann zehn Jahre nach seinem Freispruch wirft einen kritischen Blick auf die damalige Verteidigungsstrategie. Anhand von Auszügen aus Sabine Rückerts ZEIT-Dossier wird die Rolle von Anwalt Reinhard Birkenstock analysiert und dessen mangelnde Durchsetzungskraft gegenüber der Staatsanwaltschaft Mannheim kritisiert.
ZEIT-Dossier über den Mord an Kim Jong-nam
Erich Follath
Der Artikel behandelt die Ermordung von Kim Jong-nam, dem Bruder des nordkoreanischen Diktators Kim Jong Un, und beleuchtet die Hintergründe dieses international beachteten Familiendrams mit weltpolitischen Auswirkungen. Das ZEIT-Dossier dokumentiert die Umstände des Mordes und den Ausgang des Gerichtsverfahrens gegen die beiden Frauen, die in den Fall verwickelt waren. Der Text bietet eine tiefgreifende journalistische Aufarbeitung eines Skandals, der Einblick in die Machtverhältnisse und innenpolitischen Strukturen Nordkoreas gewährt.
ZEIT-Dossier über den Untergang der Gulf Livestock One
Moritz Aisslinger
Moritz Aisslinger recherchiert für Die Zeit den Untergang des Viehfrachters Gulf Livestock One mit 6.000 Kühen im Pazifik-Taifun. Der Artikel deckt auf, dass nicht nur die Naturgewalt, sondern ein System aus Billigflaggen, Zeitdruck und Schweigen in der Schifffahrtsbranche die Katastrophe verursachte.
ZEIT-Interview mit Kevin Kühnert über BMW-Verstaatlichung
Der Artikel behandelt Kevin Kühnerts umstrittenes ZEIT-Interview, in dem der Juso-Chef die Verstaatlichung von BMW forderte. Während solche Sozialismus-Äußerungen für einen Juso-Chef typisch sind, lösten sie heftige Reaktionen aus. Der Kommentar argumentiert, dass eine offene Diskussion über den Zustand des Kapitalismus trotz der polarisierenden Debatte sinnvoll und berechtigt ist.
ZEIT-Interview mit Olaf Scholz (Bürgergeld / sittliche Pflicht)
Olaf Scholz stellt in einem ZEIT-Interview seine Wohngeldreform vor, mit der mehr Menschen aufgrund steigender Mieten und Energiepreise staatliche Hilfe erhalten sollen. Parallel dazu wird das neue Bürgergeld ab Anfang 2023 Hartz IV ablösen. Scholz betont in dem Gespräch, dass Arbeit für ihn eine sittliche Pflicht darstellt, was die politische Dimension der Arbeitsdebatte unterstreicht.
Zeit-Online-Artikel über Diagnosewahn und Influencer
Der Artikel analysiert, wie Influencer klinische Fachbegriffe in den sozialen Medien popularisieren und dabei oft zu Fehldiagnosen beitragen. Statt von ausgebildeten Fachleuten beziehen viele Menschen ihre medizinischen Informationen von Content-Creatorn, wodurch Diagnosestandards verwässert werden. Die ZEIT kritisiert diese Entwicklung als problematische Vermischung persönlicher Erlebnisse mit medizinischer Expertise, die realen Schaden anrichten kann.
Zeit-Online-Beitrag über Journalisten und Wissenschaftler-Interpretation
Der Artikel diskutiert die Verantwortung von Journalisten bei der Interpretation und Darstellung wissenschaftlicher Forschung. Am Beispiel der Zero-Covid-Debatte wird hinterfragt, warum Journalisten nicht persönlich für die korrekte Wiedergabe von Wissenschaftleraussagen einstehen müssen. Der Text wirft grundlegende Fragen über die Schnittstelle zwischen Wissenschaftsjournalismus und redaktioneller Verantwortung auf.
ZEIT-Online-Serie über Menschen in Therapie
ZEIT Online hat eine Artikelserie veröffentlicht, in der sich etwa 50 bekannte und unbekannte Menschen zu ihrer psychotherapeutischen Behandlung bekennen. Die Serie trägt dazu bei, das Stigma psychischer Erkrankungen abzubauen und zeigt die Vielfalt von Therapieerfahrungen. Das positive Feedback sowie Widerstände von Pressesprechern während der Recherche unterstreichen die Relevanz des Themas.
ZEIT-Reportage über CO2-Zertifikate und Waldstücke
Die ZEIT berichtet in einer investigativen Reportage über ein Betrugssystem bei CO₂-Zertifikaten. Die Organisation Verra hat über Jahre hinweg Millionen wertloser Zertifikate ausgegeben, die es Konzernen ermöglichten, Greenwashing zu betreiben, statt echte Klimaschutzmaßnahmen zu ergreifen. Der Chef von Verra trat nach den Berichten der ZEIT zurück. Der Artikel zeigt, wie Unternehmen mit falschen CO₂-Zertifikaten ihre Klimabilanz künstlich verbessern, ohne tatsächlichen Umweltnutzen zu schaffen.
ZEIT-Sonderausgabe: Die besten Einfälle des 21. Jahrhunderts
Die Zeit · 2025
Die ZEIT-Edition »Die besten Einfälle des 21. Jahrhunderts« wirft einen Blick zurück auf ein Vierteljahrhundert Kulturgeschichte und untersucht, welche Filme, Bücher, Technologien und künstlerische Werke unser Leben geprägt haben. ZEIT-Autorinnen, -Autoren und prominente Stimmen würdigen darin epochemachende Erfindungen und Werke wie das iPhone, soziale Medien sowie Serien und Kunstprojekte wie Mad Men und Olafur Elíassons »The Weather Project«. Die hochwertigen Buchausgabe fasst Texte zusammen, die ursprünglich in einer Sonderausgabe vom Mai 2025 erschienen sind, und ergänzt sie durch kuratierte Bestenlisten der prägendsten kulturellen Highlights. Das Buch kostet 34,99 Euro und bietet einen lebendigen Überblick darüber, was die Gesellschaft in den letzten 25 Jahren bewegt hat und bis heute nachwirkt.
Zeit-Titelgeschichte über Lachs
Dieser Artikel der ZEIT behandelt die ökologischen Probleme der industriellen Lachsproduktion und ihre Auswirkungen auf die Umwelt. Unter dem Titel "Der Weltgeist als Lachs" wird ein kritisches Porträt der modernen Fischzucht und ihrer Umweltkonsequenzen gezeichnet.
ZEIT-Titelgeschichte zu Thomas Manns 150. Geburtstag
Zum 150. Geburtstag von Thomas Mann würdigte ein Festakt den bedeutenden Schriftsteller in Gegenwart des Bundespräsidenten. Die begleitende ZEIT-Reportage beleuchtet Manns umfassendes Werk durch verschiedene Perspektiven und behandelt auch jene Aspekte, die an ihm kontrovers wahrgenommen werden. Der Artikel verbindet Analyse seines literarischen Schaffens mit einer kritischen Reflexion über seinen bleibenden kulturellen Einfluss.
Zeitartikel über die geistige Opposition und Titanic
Die Zeit
Artikel der Zeit über die geistige Opposition in Deutschland und die Rolle der Titanic-Redaktion. Der Text beschreibt die Satire-Zeitschrift Titanic als letzte Bastion der intellektuellen Gegenkraft und kritischen Gegenstimme in der deutschen Gesellschaft.
Zeitartikel über Jan Böhmermann
Jan Böhmermann setzt sich mit der gesellschaftlichen Polarisierung auseinander und plädiert dafür, bestehende Gräben im Land zu überbrücken. Er schlägt vor, stattdessen eine neue Grenze zu ziehen: zwischen den Menschen der Gegenwart und Zukunft einerseits und denen der Vergangenheit andererseits.
Zeitdossier über die britische Königsfamilie
König Charles III. entzieht Prinz Andrew wegen seiner Verstrickung in die Epstein-Affäre seine Titel. Der Artikel hinterfragt die Auswirkungen dieses Bruchs und erörtert die Rolle des britischen Königshauses als stabilisierende Kraft in Zeiten demokratischer Krisen. Ein Dossier der ZEIT argumentiert, dass die Monarchie angesichts schwacher Regierungen eine zukunftsweisende Funktion erfüllt.
Zeitdossier über Igor Levit
Carolin Pirich
Der Artikel porträtiert den Pianisten Igor Levit, der während der Corona-Pandemie täglich Hauskonzerte gibt. Ein Zeitdossier beleuchtet seinen künstlerischen Werdegang und zeigt, wie die Entdeckung von Frederic Rzewskis Komposition 'People United' nach einer musikalischen Krisenphase zu einem Wendepunkt in seiner Entwicklung wurde. Das Porträt erforscht, warum Menschen in der Krise Musik benötigen und Levits Verhältnis zu Klassik, Politik und seiner Persönlichkeit.
Zeitkolumnen von Meli Kiyak
Meli Kiyak
Ein Buch, das genau das hält, was der Titel verspricht: Manchmal reicht ein solcher Augenblick, um einen Tag in Berlin zu retten. Im Mittelpunkt stehen überraschende Alltagsbeobachtungen im städtischen Ausnahmezustand.
Zeitmagazin-Artikel über Lena Meyer-Landrut
Lena Meyer-Landrut teilt im ZEITmagazin persönliche Erkenntnisse, die ihr geholfen haben, sicherer durchs Leben zu gehen. Sie spricht darüber, wie man konstruktiv mit negativen Kommentaren umgeht und wie man vor der Kamera authentisch wirkt. Ein anekdotisches Highlight ist ein Moment aus ihrem Italienurlaub, in dem sie Volare in der Gypsy-Kings-Version sang.
Zeitmagazin-Porträt über Jessamyn Stanley
Das Interview mit der afroamerikanischen Yoga-Influencerin Jessamyn Stanley widerlegt das Klischee, dass Yoga nur von dünnen, weißen Frauen ausgeübt wird. Sie berichtet, wie der Sport ihr Leben verändert hat und welche Rolle Yoga in ihrer persönlichen Entwicklung spielte. Stanley wird als Gegenbeispiel zur verbreiteten Vorstellung von typischen westlichen Yoga-Praktizierenden porträtiert.